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Einrichtung an Markenaufklebern. Die Erfindung hat eine Verbesserung
von Markenaufklebern zum Gegenstande, bei welchen die zu einem Streifen vereinigten
Marken vorgeschoben, angefeuchtet, abgeschnitten, aufgeklebt und dabei gezählt werden.
Das Wesen. der Erfindung besteht darin, die Bewegung des Mechanismus zu verhindern,
mit der der Markenstreifen verarbeitet wird, um sowohl die genaue Cbereinstimmung
der Zähler mit der Zahl der verbrauchten Marken; zu erzielen als auch Störungen
zu vermeiden, welche beispielsweise durch das Leerlaufen der Anfeuchteeinrichtung
eintreten können.
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Erfindungsgemäß wird diese Wirkung dadurch erreicht, daß mit dem die
Maschine in Ruhe haltenden Auslösehebel ein Taststift derart verbunden ist, daß
bei dem Fehlen des Markenstreifens eine Sperrnase in eine Rast einer auf der Hauptwelle
sitzenden Scheibe eingreift, wobei der Taststift beispielsweise bei mehreren nebeneinanderliegenden
Markensorten erst nach richtiger Einstellungeines Markenstreifens und dadurch ermöglichter
Freigabe des Antriebes durch den Auslösehebel auf den Markenstreifen gesenkt wird,
dagegen der Taststift in der Ruhelage des Auslö.sehebels über die Ebene des Markenstreifens
abgehoben wird.
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In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer
beispielsweisen. Ausführungsform dargestellt an einem Markenaufkleber, bei welchem
die in einem Schlitten gelagerten und geführten Markenstreifen
durch
Verschieben des Schlittens den Einrichtungen zum Vorschieben, Anfeuchten, Abschneiden
und Aufkleben der Marken zugeführt werden.
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Abb. i zeigt den Markenaufkleber ini Querschnitt, wobei die an sich
bekannten Vorschubeinrichtungen usw. nicht mitgezeichnet sind, Abb.2 ist eine Aufsicht.
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Die Markenstreifen sind in dem seitlich verschiebbaren Schlitten 4.8
gelagert. Oberhalb jedes Streifens ist ein Zählwerk angeordnet, welches die jeweils
von diesem Streifen verbrauchten Marken zählt. Die einzelnen Mechanismen werden
von der Antriebswelle :1 aus in Tätigkeit gesetzt. Die Welle wird durch einen Auslösehebel
53, welcher mit einer Nase versehen ist, die in eine Rast 125 einer auf der Hauptwelle
4. sitzenden Scheibe 93 eingreift, in der Ruhelage gehalten. Zur Verhinderung unbefugter
Markenentnahme ist dieser Auslösehebel in der Regel verschließbar.
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Der Auslösehebel 53 ist um die Achse 121 drehbar, um welche sich gleichzeitig
ein zweiter Hebel 123 dreht, der mit einer Nase 12.1 versehen ist, die ebenfalls
in die Rast 125 der Scheibe 93 eingreifen kann. Der Hebel 123 steht durch eine Verbindungsstange
126 mit einem Taststift 96 in gelenkiger Verbindung. Der Taststift 96 bildet zweck:-mäßig
das Ende einer Stange 127, die in einem Pfosten 128 der Maschine um einen Punkt
129 drehbar ist.
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Der Auslösehebel 53 ist mit der Stange 12^ durch eine Verbindungsstange
i3o verbunden, die die Stange 127 in einer Schlitzführung i ; i faßt. Das Gestänge
ist so ausgeglichen, daß der Taststift 96 leicht auf dem Markenstreifen gleitet.
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Der Auslösehebel 53 besitzt eine Verlängerung 153, welche bei seinem
Niederdrücken in Ausschnitte 132 einer am Markenschlitten 4.8 angebrachten Leiste
133 eingreift. Dadurch wird erreicht, daß der Antrieb nur dann freigegeben wird,
wenn der Markenstreifen die richtige Lage zu dem übrigen. Mechanismus einnimmt und
der Taststift 96 sich über einer von dem Markenstreifen verdeckten Öffnung 13.1
des Markenschlittens .18 befindet.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird der Auslösehebel
53 niedergedrückt, so gibt die Nase desselben die Hauptwelle .1 frei, und die Stange
127 wird durch die Verbindung 130 gesenkt, wobei der Taststift 96 auf den Markenstreifen
,auftrifft, der die Öffnung 134 des Markenschlittens verdeckt. Dadurch nähert sich
auch der Hebel 123 mit seiner Nase 124 der Scheibe 93, greift aber noch nicht in
die Rast 125 derselben ein.
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Trifft dagegen der Taststift 96 auf keinen Markenstreifen, d. h. ist
in der betreffenden Bahn kein Markenstreifen vorhanden, so wird der Taststift in
die Öffnung 13.1 eintreten und die Bewegung der Stange 127 größer sein, wodurch
der Hebel 123 mit der Nase 12:1 in die Rast 125 der Scheibe 93 eingreifen kann und
die Bewegung der Hauptwelle wieder gesperrt wird, trotzdem der Auslösehebel 53 dieselbe
bereits freigegeben hat (Abb. i). Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn bei gesenktem
Auslösehebel 53 die Maschine arbeitet und die letzte Marke des Streifens unter dem
Taststift 96 vorbeigegangen ist. Durch die Sperrung der Hauptwelle 4. werden auch
die von derselben angetriebenen übrigen Mechanismen, wie Vorschubeinrichtung, Anfeuchtevorrichtung,
Zählwerk u. dgl., an ihrer Bewegung gehindert.
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Durch Zurückführen des Auslösehebels 53 wird mit Hilfe der Führungsstange
i3o die Stange 127 mit dein Taststift 96 angehoben und damit durch die Verbindung
126 die Nase 12.1 des Sperrhebels 123 aus der Rast 125 entfernt. Mit dem Anheben
des Auslösehebels 53 gibt derselbe auch den Markenschlitten .18 frei, in dem die
Verlängerung 153 desselben aus dem einen der Schlitze 132 der Leiste 133 heraustritt.
Durch seitliches Verstellen des Schlittens können dann aus einem der übrigen Kanäle
Marken entnommen werden.