DE4041015C2 - Sortiervorrichtung für ein Fotokopiergerät - Google Patents
Sortiervorrichtung für ein FotokopiergerätInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sortiervor
richtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Sortiervorrichtung ist
in der Lage, die aus dem Auswurfbereich eines Fotokopiergerä
tes ausgeworfenen kopierten Blätter in der Reihenfolge der Sei
ten zu stapeln.
Fig. 4 zeigt zur besseren Erläuterung des Standes der Technik
eine herkömmliche Sortiervorrichtung (im folgenden Sorter
genannt) für Fotokopiergeräte, die folgendermaßen aufgebaut ist:
Die kopierten Blätter 51 werden von dem Fotokopiergerät ausge
worfen und treten in den Sorter in den Raum zwischen einer obe
ren Führungsplatte und einer unteren Führungsplatte ein. Obere
und untere Rollen 50, 49 sind in der Nähe eines Überführungsra
des 58 angeordnet, und eine davon getrennt angeordnete Hilfspa
pierzuführung wird angetrieben, so daß das fotokopierte Blatt
51 in ein Lagerfach 39 geladen wird. Zur gleichen Zeit wird das
Überführungsrad 58 gedreht, um Stifte 52 aufzunehmen, die an
gegenüberliegenden Seiten des Lagerfaches 39 angeordnet sind,
so daß die Stifte 52 in vertikaler Richtung innerhalb einer
Schlitzführung 53 bewegt werden, welche eine vertikale
längliche Form aufweist, so daß die Lagerfächer auf einen
bestimmten Abstand gespreizt werden. Hieraus ergibt sich
insgesamt ein Sorter mit vertikaler, linearer Schlitzführung,
wie er aus dem US-Patent 4 466 608 bekannt ist.
Allerdings sind bei diesem Typ Sorter nur Auf- und Abbewegungen
der Lagerfächer möglich, und die Stillstandpositionen der La
gerfächer sind außerhalb des Bereiches des Überführungsrades.
Außerdem wird eine zusätzliche Papierversorgungs- oder Trans
porteinheit benötigt, um den Bereich zwischen den Lagerfächern
und dem Auswurfbereich des Fotokopiergerätes zu überbrücken.
Ein anderer herkömmlicher Sorter ist in dem US-Patent 4 589 653
beschrieben und so aufgebaut, daß ein Vorsprung eines La
gerfaches von einer Aussparung in einem geketteten Nockenan
trieb, der durch einen Motor angetrieben ist, aufgenommen wird,
so daß das Lagerfach angehoben oder abgesenkt wird. Bei diesen
Sortern besteht der Nachteil, daß sie eine Vielzahl von Hilfs-
oder Zusatzeinheiten zum Anheben bzw. Absenken der Lagerfächer
benötigen.
Eine weitere Art Sorter ist in dem US-Patent 4 500 087 be
schrieben, bei dem die Anhebebewegung des Lagerfaches dadurch
bewerkstelligt wird, daß ein Bodenstift durch einen Drahtzug
mitgenommen wird, während das Absenken der Lagerfächer durch
das Herabdrücken des Endes des Lagerfaches durch einen mit
einem Elektromagneten verbundenen Stößel erreicht wird. Bei
diesem Sortertyp wird eine Schlitzführung verwendet, die linear
in vertikaler Richtung verläuft, und deshalb sind nur Auf- und
Abbewegungen der Lagerfächer möglich. Außerdem ist bei diesen
Sortern der Antriebsmechanismus kompliziert und wenig effizient.
Ein weiterer Sortertyp ist in den US-Patenten 4 466 609 und
4 478 406 beschrieben, wobei ein Nockenantrieb in Form einer
Spiraltrommel vorhanden ist, die zur Erzeugung der Auf- und
Abbewegungen der Lagerfächer verwendet wird. Dieser Sortertyp
hat den Nachteil, daß nur einfache Auf- und Abbewegungen der
Lagerfächer möglich sind und daß eine zusätzliche Transportein
heit zum Laden der fotokopierten Blätter in eine exakte Posi
tion auf den Lagerfächern notwendig ist.
Im US-Patent 4 433 837 ist ein Sorter beschrieben, bei dem der
mittlere Teil der Schlitzführung kreisbogenförmig gegen die
Lagerfächer hin gebogen ist, und eine sich drehende Sperrklinke
nimmt einen Stift auf und hebt den Stift am Ende des
bogenförmigen Bereichs an. Eine solche Anordnung zum Anheben
des Stiftes durch eine Schlitzführung in einer sehr einfachen
Art und Weise erzeugt nur einfache Auf- und Abbewegungen.
Außerdem ist der Abstand zwischen dem Lagerfach und den
Auswurfrollen des Fotokopiergerätes zu groß, und deshalb
besteht der Nachteil, daß die fotokopierten Blätter, die von
den Auswurfrollen des Fotokopiergerätes kommen, nicht in einer
exakten Lage auf dem Lagerfach aufgenommen werden können, und
insbesondere können die fotokopierten Blätter nicht bereits
durch ein normales Auswerfen durch die Auswurfrollen übernommen
werden.
Das US-Patent 4 397 461 beschreibt einen Sorter, der ohne
Schlitzführung arbeitet und bei dem der Endbereich der Lagerfä
cher nach unten gebogen ist im Gegensatz zu dem zuvor beschrie
benen Gerät, so daß die Lagerfächer in einem unbeladenen Zu
stand ausgerichtet sind, wobei die Blätter dann frei auf die
Lagerfächer herabfallenkönnen. Bei der Verwendung eines sol
chen Sorters ist das Herausnehmen der Kopien aus den Lagerfä
chern schwierig, weshalb dieses Produkt bei den Verbrauchern
nicht ankommt.
Das US-Patent 4 343 463 offenbart einen Sorter, bei dem ein La
gerfach von einer vertikalen Schlitzführung mit einem geraden
Verlauf geführt wird, so daß das Lagerfach auf und ab bewegt
wird infolge der Drehung einer Spiralnockentrommel. Dieser Sor
ter ist so ausgebildet, daß er nur für einen speziellen Typ ei
nes Fotokopiergerätes geeignet ist, und ist deshalb in seiner
Anwendung für andere Fotokopiergeräte beschränkt.
In den US-Patenten 4 328 963 und 4 332 377 sind Sorter be
schrieben, bei denen eine ein Lagerfach haltende Schlitzführung
in Richtung zu dem Auswurfbereich des Fotokopiergerätes gebogen
ist, wobei der mittlere Teil der Schlitzführung einen im we
sentlichen vertikalen Verlauf aufweist. Mit dieser Schlitzfüh
rung wird im wesentlichen derselbe Effekt erzielt wie durch die
vorhergehend beschriebenen Sorter mit vertikaler, linearer
Schlitzführung. Dies bedeutet, daß das Lagerfach im Bereich des
Übergaberades lediglich Auf- und Abbewegungen ausführen kann,
weshalb sich zwischen dem Lagerfach und den Auswurfrollen des
Fotokopiergerätes ein Abstand ergibt, der ein zuverlässiges Be
laden mit Fotokopien nicht zuläßt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei der eingangs
beschriebenen Sortiervorrichtung den Beladevorgang der Lagerfä
cher mit Fotokopien zuverlässiger zu machen und zu beschleuni
gen.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs beschriebenen
Sortiervorrichtung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst. Das einzelne Lagerfach bei der jeweiligen
Zuordnung zur Auswurfeinheit in der Ladeposition ist mittels
der Positioniervorrichtung in vertikaler Richtung und
gleichzeitig horizontal zur Auswurfeinheit hinbewegbar und in
der Ladeposition für ein vorgegebenes Zeitintervall ortsfest
positionierbar.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von
Unteransprüchen und werden im folgenden
an Hand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen im ein
zelnen:
Fig. 1 Seitenansicht eines kompakten Sorters;
Fig. 2 Schnittansicht durch den Sorter von Fig. 1 in ei
nem Anfangszustand;
Fig. 3 Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Sorter
nach dem Laden einer ersten Fotokopie auf ein
erstes Lagerfach;
und
Fig. 4 eine beispielhafte Darstellung eines konventionel
len Sorters.
Der erfindungsgemäße Sorter ist in einer bevorzugten
Ausführung von dein Typ, bei dem ein Lagerfach 3 in Auf- und Ab
bewegungen mittels einer Schlitzführung 1 und eines Überfüh
rungsrades 2 bewegt wird.
Die Schlitzführung 1 ist in einer im wesentlichen vertikalen
Richtung auf zwei sich gegenüberliegenden Seitenplatten 4 eines
Sortergehäuses 8 angeordnet, und ein weiterer Teil der Schlitz
führung 1, d. h. der Teil der Schlitzführung 1, der sich inner
halb des Drehradius des Überführungsrades 2 befindet, ist in
Richtung zu der Auswurfeinheit des Fotokopiergerätes hin abge
winkelt, so daß ein nach oben umgebogener Teil 3b des Lagerfa
ches 3, das gerade beladen werden soll, direkt unterhalb einer
Auswurfrolle 5 der Auswurfeinheit positioniert ist, so daß die
kopierten Blätter aufgenommen und geladen werden können.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht mit einem Sorter
gehäuse S, das am Auswurfteil eines Fotokopiergerätes C ange
bracht ist. Die Schlitzführung 1 entsprechend der vorliegenden
Erfindung wird in vertikaler Richtung als Ausnehmungen in den
beiden sich gegenüberliegenden Seitenplatten 4 gebildet und das
Überführungsrad 2, welches das Antriebselement darstellt, ist
in dem abgewinkelten Bereich der Schlitzführung 1 angeordnet.
Dabei wird das Überführungsrad 2 mit einem Antriebszahnrad 7
über einen Synchronisierriemen 8 verbunden. Ein unterer Stift
9, der am unteren Ende der Schlitzführung 1 angeordnet ist,
wird über eine Feder 11 nach oben gezogen, so daß ein Stift 3a
des Lagerfaches 3 seitlich konstant nach oben gedrückt wird.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 deutlich wird, ist der abgewinkelte
Teil der Schlitzführung 1 so ausgebildet, daß der durch die
Schlitzführung 1 vorgeschriebene Weg innerhalb des Drehradius
des Überführungsrades 2 abgewinkelt ist, wodurch eine gleich
zeitige vertikale und horizontale Bewegung des Lagerfaches 3
erzwungen wird. Die horizontale Bewegung des Lagerfaches 3
beginnt außerhalb der Mittelebene Y, die vertikal durch die
Drehachse des Überführungsrades verläuft. Die horizontale
Bewegung verläuft dann in Richtung zur Auswurfeinheit des
Fotokopiergerätes C und durchsetzt dabei die Ebene Y. Diese
Anordnung erlaubt eine maximale Ausdehnung der Horizontalver
schiebung X (siehe Fig. 3), und dies wiederum stellt sicher,
daß der über den Stift 3a hinausstehende Teil des Lagerfaches
3 aus dem Sortergehäuse S in der Ladeposition herausragt.
Der nach oben abgebogene Teil 3b am Ende des Lagerfaches 3
wird in Richtung zur Auswurfeinheit während der Drehung des
Überführungsrades 2 bewegt, und zwar während einer halben Um
drehung (180°), so daß das fotokopierte Blatt 6, das von dem
Fotokopiergerät C ausgeworfen wird, aufgenommen wird. Die Dreh
bewegung des Überführungsrades 2 wird jeweils dann unterbro
chen, wenn der Stift 3a an einem bestimmten Punkt P innerhalb
des abgewinkelten Teils der Schlitzführung 1 anlangt. Die Auf
nahmebewegung zur Aufnahme des fotokopierten Blattes wird
deshalb an einem bestimmten Punkt P innerhalb des abgewinkelten
Bereiches gestoppt, weil an diesem Punkt eines der Lagerfächer
3 in die Auswurfeinheit hineinragt, so daß das Lagerfach 3
unterhalb der Auswurfrolle 5 angeordnet ist, während die
Fotokopie ausgeworfen wird.
Das Überführungsrad 2 ist mit zwei Schlitzen 2a, die einander
gegenüberliegend angeordnet sind, ausgestattet, so daß ein Stift 3a eines
Lagerfaches 3 aufgenommen werden kann, wobei das Lagerfach 3, das eine Foto
kopie 6 vollständig aufgenommen hat, und ein weiteres Lagerfach 3
während einer halben Umdrehung des Überführungsrades 2
gleichzeitig angehoben bzw. abgesenkt werden, so daß eine kon
tinuierliche Aufnahme von Fotokopien durchgeführt werden kann.
Der oben beschriebene kompakte erfindungsgemäße Sorter wird im
folgenden in seiner Funktionsweise und Wirkungsweise näher er
läutert.
Der Ausgangszustand des Sorters ist in Fig. 2 gezeigt, bei der
der Stift 3a des zuoberst angeordneten Lagerfaches 3 an einem
bestimmten Punkt P des abgewinkelten Bereiches der Schlitzfüh
rung 1 angeordnet ist. In diesem Zustand ist die nach oben ge
bogene Abwinkelung 3b direkt unterhalb der Auswurfrolle 5 der
Auswurfeinheit angeordnet. Beim Beginnen des Fotokopierens in
diesem Ausgangszustand wird die Fotokopie 6 durch die Auswurf
rolle 5 der Aufwurfeinheit geführt und wird von dem Lagerfach 3
aufgenommen, das in eine direkt unterhalb der Auswurfrolle 5
gelegene Position vorgeschoben wurde.
In diesem Zustand wird ein Motor (nicht gezeigt) eingeschaltet,
um das Antriebszahnrad 7 anzutreiben (vgl. Fig. 3), wodurch
das Überführungsrad 2 im Gegenuhrzeigersinn durch den
Synchronisierriemen angetrieben wird. Dies bedeutet, daß in
einem Zustand, in dem der Stift 3a des Lagerfaches 3, das mit
einer Fotokopie beladen ist, an einem bestimmten Punkt P der
Schlitzführung 1 angeordnet ist und in den Schlitz 2a des
Überführungsrades 2 eingreift, das Überführungsrad 2 gedreht
wird, so daß der Stift 3a entlang eines nach links geneigten
ansteigenden Weges des abgewinkelten Teiles der Schlitzführung
angehoben wird, um den oberen Umkehrpunkt P1 zu erreichen.
An diesem Punkt geht der Weg der Schlitzführung 1 wieder in die
vertikale Richtung über, weshalb der angehobene Stift 3a aus
dem Schlitz 2a des Überführungsrades 2 freigegeben wird. Zur
gleichen Zeit wird ein in der ersten Warteposition befindlicher
oberer Stift 3a, der durch die Feder 11 nach oben gedrückt
wird, am unteren Umkehrpunkt P2 positioniert und in den gegen
überliegenden Schlitz 2a des Überführungsrades eingeführt.
Demzufolge wird der oberste der unteren Lagerfachstifte 3a
aufgenommen und entlang der nach rechts geneigten Wegstrecke
angehoben, bis der Punkt P erreicht ist. Der Drehwinkel des
Überführungsrades beträgt 180°, und dieser Winkel wird durch
einen Grenzwertschalter automatisch eingehalten. Durch die
kontinuierliche Abfolge dieses Vorgangs werden die Lagerfächer,
die im unteren Teil der Schlitzführung 1 angeordnet sind, eins
nach dem anderen über das Überführungsrad in Übereinstimmung
mit dem Auswurf von fotokopierten Blättern in den oberen
Bereich überführt, so daß die fotokopierten Blätter seitenweise
sortiert gestapelt werden.
Nachdem alle Lagerfächer in den oberen Teil der Schlitzführung
angehoben sind, wird die Drehbewegung des Überführungsrades 2
umgekehrt, um die Lagerfächer in die untere Stellung oder erste
Warteposition für die weitere Verwendung zurück zu überführen.
Falls das Fotokopieren in umgekehrter Reihenfolge der Seiten
vorgenommen wird, kann der Sortiervorgang beim Absenken der La
gerfächer vorgenommen werden.
Das wesentliche Merkmal des kompakten erfindungsgemäßen Sor
ters, das ihn von den herkömmlichen Sortertypen unterscheidet,
ist, daß von der vertikalen, linearen Schlitzführung abgewichen
wird und anstelle dessen im mittleren Teil der Schlitzführung
ein gewinkelter Verlauf in Richtung zu den Auswurfrollen hin
gewählt, wird, und zwar innerhalb des Drehradius des Überfüh
rungsrades. Der abgewinkelte Bereich ist dabei vorzugsweise
keilförmig.
Mit dieser Anordnung kann beim Fotokopieren ein Zustand er
reicht werden, bei dem Lagerfächer unterhalb der Auswurfrolle
angeordnet werden können, so daß die Aufnahme in den Sorter oh
ne zusätzliche Papierversorgungs- und Transporteinheit möglich
ist.
Dadurch wird der Raumbedarf des Sorters vermindert und damit
auch die Größe des Kopiergerätes insgesamt, was auch eine
Reduzierung der Herstellungskosten bedingt.
Insbesondere durch die vertikale und horizontale Bewegung der
Lagerfächer während der Drehung des Überführungsrades sowie die
Anordnung der Lagerfächer an einem bestimmten Punkt der abge
winkelten Schlitzführung, während das Lagerfach eine Fotokopie
aufnimmt, und die simultane Bewegung eines im Wartezustand be
findlichen Lagerfaches ermöglicht eine kontinuierliche Be
triebsweise und eine bessere Handhabbarkeit.
Claims (11)
1. Sortiervorrichtung für ein Fotokopiergerät mit einer Aus
wurfeinheit zum Auswerfen von kopierten Blättern, wobei
die Sortiervorrichtung folgende Merkmale umfaßt:
- - ein Gehäuse mit sich gegenüberliegenden Seitenwän den (4), die jeweils eine Schlitzführung (1) mit einem ersten, einem zweiten und einem dazwischen liegenden mittleren Teilbereich umfassen;
- - eine Vielzahl von Lagerfächern (3), wobei jedes La gerfach mindestens einen Stift (3a) umfaßt, welcher in die Schlitzführung (1) der Seitenwände (4) ein greift;
- - ein drehbar im Gehäuse gehaltenes Überführungsrad (2) mit einem ersten Schlitz (2a), welcher sich vom Radumfang her radial nach innen erstreckt und wel cher so ausgebildet ist, daß er die Stifte (3a) aufnehmen kann, wobei das Überführungsrad (2) mit einem solchen Drehradius ausgebildet ist und der Schlitz (2a) eine solche Länge aufweist, daß ein Teil des Schlitzes (2a) einen Teil der Schlitzführung (1) in einem vorgegebenen Winkelbe reich während jeder Umdrehung des Überführungsrades (2) überstreicht, wobei der gesamte mittlere Teil bereich der Schlitzführung (1) innerhalb des Dreh radius des Überführungsrades (2) liegt;
- - eine Vorrichtung (11; 9), um die Stifte (3a) im er sten vertikalen Bereich der Schlitzführung (1) in Richtung zum Überführungsrad (2) zu drücken; und
- - einen Antrieb für die Drehbewegung des Überfüh rungsrades (2), wobei die Stifte (3a) nacheinander von dem ersten zum zweiten Teilbereich der Schlitz führung (1) durch das Überführungsrad (2) während seiner Drehung überführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Teilbereich der Schlitzfüh rung (1) vertikal verlaufen und durch den mittleren Teil bereich verbunden sind, der in horizontaler Richtung ge genüber den vertikalen Teilbereichen in Richtung zur Aus wurfeinheit hin abweichend verläuft;
daß die Lagerfächer (3) jeweils einen Vorsprung (3b) um fassen, welcher auf seiten der Stifte (3) herausragt und zunächst der Auswurfeinheit angeordnet ist;
daß das Überführungsrad (2) einen zweiten, zum ersten diametral entgegengesetzt angeordneten Schlitz (2a) auf weist, welcher wie der erste Schlitz (2a) ausgebildet ist; und
daß die Vorsprünge (3b) der Lagerfächer (3) nacheinander beim Passieren der Stifte (3a) des mittleren Teilbereichs der Schlitzführung (1) näher zur Auswurfeinheit hin transportiert werden.
daß der erste und der zweite Teilbereich der Schlitzfüh rung (1) vertikal verlaufen und durch den mittleren Teil bereich verbunden sind, der in horizontaler Richtung ge genüber den vertikalen Teilbereichen in Richtung zur Aus wurfeinheit hin abweichend verläuft;
daß die Lagerfächer (3) jeweils einen Vorsprung (3b) um fassen, welcher auf seiten der Stifte (3) herausragt und zunächst der Auswurfeinheit angeordnet ist;
daß das Überführungsrad (2) einen zweiten, zum ersten diametral entgegengesetzt angeordneten Schlitz (2a) auf weist, welcher wie der erste Schlitz (2a) ausgebildet ist; und
daß die Vorsprünge (3b) der Lagerfächer (3) nacheinander beim Passieren der Stifte (3a) des mittleren Teilbereichs der Schlitzführung (1) näher zur Auswurfeinheit hin transportiert werden.
2. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (3b) des Lagerfaches ein nach oben
weisender Vorsprung ist, welcher beim Aufnehmen einer Ko
pie während der Drehung des Überführungsrades (2) direkt
unterhalb der Auswurfeinheit angeordnet ist.
3. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Horizontalverschiebung der Lagerfä
cher (3) so weit reicht, daß der nach oben abstehende
Vorsprung (3b) aus dem Gehäuse der Sortiervorrichtung
herausragt.
4. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (3b) während ei
ner halben Umdrehung des Überführungsrades in Richtung
zur Auswurfeinheit verschoben ist, so daß die kopierten
Blätter (6), die aus dem Kopiergerät (C) ausgeworfen wer
den, in dem vorgeschobenen Lagerfach (3) aufgenommen wer
den.
5. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der mittlere Teilbereich der
Schlitzführung (1) zwei Abschnitte umfaßt, wobei der er
ste Abschnitt den Stift eines Lagerfaches (3) aufnimmt,
welches in Richtung zu der Auswurfeinheit des
Kopiergeräts (C) transportiert werden soll, um die
ausgeworfene Kopie aufzunehmen und wobei der zweite Ab
schnitt der Aufnahme des Stiftes des Lagerfachs, welches
bereits die ausgeworfene Kopie enthält, und zum Transport
des Lagerfaches (3) weg von der Auswurfeinheit dient.
6. Sortiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß ein Lagerfach entlang des ersten Abschnitts des
mittleren Teilbereichs der Schlitzführung (1) transpor
tierbar ist und daß gleichzeitig ein zweites Lagerfach
(3) entlang dem zweiten Abschnitt des mittleren Teilbe
reichs während der Drehbewegung des Überführungsrades (2)
transportierbar ist.
7. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß das Überführungsrad (2) eine
vertikal ausgerichtete Mitte aufweist und daß sich der
mittlere Teilbereich der Schlitzführung von einer Seite
der vertikal ausgerichteten Mitte des Überführungsrades
(2) zur anderen Seite der vertikal ausgerichteten Mitte
erstreckt.
8. Sortiervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß der mittlere Teilbereich der Schlitzführung (1)
zwei Abschnitte aufweist, wobei jeder der Abschnitte sich
von einer Seite der vertikal ausgerichteten Mitte des
Überführungsrades (2) zur anderen Seite der vertikal aus
gerichteten Mitte erstreckt.
9. Sortiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Überführungsrad (2) die
Drehbewegung stoppt, wenn der Stift eine vorgegebene Po
sition im mittleren Teilbereich der Schlitzführung (1)
erreicht.
10. Sortiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung des Lagerfaches in der vorgegebenen Posi
tion des Stiftes direkt unterhalb der Auswurfeinheit an
geordnet ist.
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