DE4041090C2 - Befestigungsvorrichtung für Sensoren - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für SensorenInfo
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- F16B2/06—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action
- F16B2/065—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action using screw-thread elements
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Sensoren,
an der ein jeweiliger Sensor lösbar befestigbar ist, und die an
einem Bauteil, insbesondere am Zylinder eines Kolben-Zylin
der-Aggregates, lösbar festklemmbar ist.
In der Pneumatik werden häufig Sensoren verwendet, um bestimmte
Positionen des hin und her bewegbaren Kolbens eines Kolben-Zylin
der-Aggregates berührungslos zu erfassen. Häufigste Bauform der
Sensoren ist dabei diejenige eines magnetfeldempfindlichen Schalters,
in welchem Falle der Sensor am Umfang des Zylinders angeordnet
wird und auf einen mit dem Kolben verbundenen Permanentmagneten
anspricht. Sensoren dieser Art werden auch als Reed-Schalter oder
Näherungsschalter bezeichnet. Unabhängig von der speziellen Ausge
staltung des jeweiligen Sensors ist die Art seiner Befestigung
an einem Bauteil, z. B. an einem Zylinder, nicht unproblematisch.
Eine in der DE-OS 35 33 955 beschriebene gattungsgemäße Befesti
gungsvorrichtung besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen
Halter, an dem ein Sensor befestigt ist und der sich an einem
rippenförmigen Vorsprung des Zylinders festklemmen läßt. Zwar
arbeitet die bekannte Befestigungsvorrichtung sehr zuverlässig,
starke betriebsbedingte Erschütterungen des Zylinders haben
jedoch ab und zu einen Funktionsausfall des Sensors zur Folge.
Auch ist der konstruktive Aufwand zur Befestigung des Sensors
einerseits und zum Festklemmen der Befestigungsvorrichtung
andererseits immer noch relativ bedeutend.
Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung eine Befesti
gungsvorrichtung für Sensoren zu schaffen, die bei sicherer Ver
ankerung an einem Bauteil erschütterungsbedingte Funktions
ausfälle des Sensors verhindert und sowohl die Befestigung des
Sensors an ihr als auch ihre Befestigung an einem Bauteil er
leichtert.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß die Befestigungsvorrich
tung ein gummielastische Eigenschaften besitzendes Elastikelement
aufweist, das mit einem Befestigungsabschnitt in einer mit dem
Bauteil verbundenen Haltevertiefung anordenbar ist, daß in das
Elastikelement eine Sensoraufnahme eingelassen ist, die den zu
befestigenden Sensor zumindest teilweise lösbar aufnimmt, und
daß Spannmittel vorhanden sind, mit denen sich das Elastikelement
derart zusammenpressen oder zusammenquetschen läßt, daß es das
Bestreben hat, sich dadurch im Bereich des Außenumfanges des
Befestigungsabschnittes aufzuweiten und den Querschnitt der
Sensoraufnahme zu verringern.
Das Zusammenpressen des Elastikelements hat daher vorzugsweise
zur Folge, daß bei in der Sensoraufnahme angeordnetem Sensor
und bei gleichzeitig in einer Haltevertiefung angeordnetem
Befestigungsabschnitt die Innenfläche der Sensoraufnahme gegen
den Sensor und die Außenseite des Befestigungsabschnittes gegen
die Wandung der Haltevertiefung gedrückt werden.
Auf diese Weise bildet das Elastikelement ein Mittel, das gleich
zeitig sowohl zur Verankerung der Befestigungsvorrichtung an
einem Bauteil als auch zur Halterung des jeweiligen Sensors
dient. Aufgrund der gummielastischen Eigenschaften wird das
Elastikelement bei der Belastung durch die Spannmittel elastisch
reversibel verformt oder im Sinne einer Verformung beansprucht,
so daß sich resultierende Druckkräfte einstellen, die einerseits
nach außen gegen die Wandung der Haltevertiefung und andererseits
nach innen gegen die Wandung des eingesteckten Sensors gerichtet
sind. Es stellt sich ein kraftschlüssiger Halt des Sensors in
der Sensoraufnahme und des Befestigungsabschnittes in der Halte
vertiefung ein. Ersichtlich fallen damit die Befestigungsmittel
äußerst simpel aus und wegen der Anordnungsmöglichkeit innerhalb
einer bauteilseitigen Vertiefung ergibt sich letztlich eine
äußerst kompakte Gesamtanordnung. Das Elastikelement hat eine
puffernde und/oder dämpfende Wirkung und nimmt auf das mit der
Befestigungsvorrichtung ausgestattete Bauteil einwirkende Er
schütterungen oder Vibrationen auf, wodurch der jeweilige Sensor
von derartigen Beanspruchungen abgeschirmt wird und eine hohe
Funktionszuverlässigkeit besitzt. Sofern die Haltevertiefung
Längserstreckung aufweist und z. B. nutartig ausgebildet ist,
läßt sich durch Lösen der Spannmittel die gegen die Wandung
der Haltevertiefung wirkende Klemmkraft reduzieren, um ein
Verschieben der Befestigungsvorrichtung längs der Haltevertiefung
zu ermöglichen. Auf diese Weise kann die Befestigungsvorrichtung
mit dem jeweiligen Sensor an jeder beliebigen Stelle der Halte
vertiefung positioniert und dort durch erneutes Festziehen der
Spannmittel festgelegt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unter
ansprüchen und der sich anschließenden Beschreibung eines Aus
führungsbeispiels hervor.
Es ist von Vorteil, wenn die Aufweitungsbestrebungen des Befes
tigungsabschnittes und die Verengungsbestrebungen der Sensorauf
nahme quer und insbesondere im wesentlichen rechtwinkelig zur
Beaufschlagungsrichtung durch die Spannmittel gerichtet sind.
Die Spannmittel umfassen zweckmäßigerweise zwei an entgegen
gesetzten Stirnseiten des Elastikelements angeordnete Drück
elemente und ein Spannelement, mit dem die Drückelemente gegen
einander spannbar sind, um das zwischengefügte Elastikelement
zusammenzuquetschen. Nimmt man dabei die Richtung der auf das
Elastikelement einwirkenden Spannkräfte als Axialrichtung an,
so ergeben sich auf den Sensor und die Wandung der Haltevertiefung
einwirkende resultierende Kräfte von im wesentlichen radialer
Zielrichtung.
Als Elastikelement bzw. Elastikkörper kommt insbesondere ein
außen im wesentlichen prismatischer Körper in Frage, der z. B.
als Elastikblock ausgebildet ist und eine im wesentlichen quader
förmige äußere Konturierung aufweisen kann.
Es ist von Vorteil, wenn das gesamte Elastikelement als demzu
folge vollständig in einer Haltevertiefung versenkbarer Be
festigungsabschnitt dient, um eine möglichst kompakte Anordnung
zu schaffen. Es ist außerdem zweckmäßig, die Abmessungen und
Ausgestaltung der Sensoraufnahme bezogen auf den unmontierten
Zustand so auszuwählen, daß sich ein Sensor nur unter gering
fügiger Aufweitung der Sensoraufnahme in selbiger anordnen
läßt, wodurch sich eine gewisse Vorspannung einstellt, die ein
Herausfallen des Sensors aus der Sensoraufnahme auch im unmon
tierten Zustand der Befestigungsvorrichtung ausschließt.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung abgebildet, das in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert wird. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Bauform der Befestigungsvorrichtung
in ihre Einzelteile zerlegt nach Art einer perspek
tivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 2 die Befestigungsvorrichtung aus Fig. 1 im zu
sammengebauten Zustand und bei noch entferntem
Sensor,
Fig. 3 die Befestigungsvorrichtung aus Fig. 2 mit mon
tiertem Sensor,
Fig. 4 die mit einem Sensor ausgestattete Befestigungs
vorrichtung der Fig. 1 bis 3 in an einem als
Zylinder ausgebildeten Bauteil montiertet Zustand,
wobei der Zylinder teilweise aufgebrochen ist,
und
Fig. 5 ein vergrößertes Detail gemäß Schnittlinie V-V
aus Fig. 4, das im Querschnitt gesehen die mit
einem Sensor ausgestattete und in einer Haltever
tiefung festgelegte Befestigungsvorrichtung zu
sammen mit den durch Pfeile angedeuteten wirk
samen Klemmkräften zeigt.
Die Befestigungsvorrichtung ist in der Zeichnung allgemein mit
der Bezugsziffer 1 versehen und erlaubt die Aufnahme eines
Sensors 2 in einer Sensoraufnahme 3. Über die Befestigungs
vorrichtung 1 kann der Sensor 2 an einem beliebigen Bauteil 4
lösbar festgelegt werden, das gemäß Ausführungsbeispiel der
Fig. 4 und 5 vom Zylinder 5 eines Kolben-Zylinder-Aggregates
gebildet ist. Als Ort der Befestigung dient eine Haltevertiefung
6, die beim Ausführungsbeispiel integraler Bestandteil des
Zylinders 5 ist. Sie kann aber auch, was nicht weiters darge
stellt ist, an einem separaten Bauelement vorgesehen sein, das
nachträglich z. B. lösbar mit dem Bauteil 4 verbindbar ist.
Bei dem beispielsgemäßen Sensor 2 handelt es sich um einen
magnetfeldempfindlichen Schalter, der im Innern eines Gehäuses 10
nicht näher dargestellte Kontakte besitzt, die normalerweise
von einander getrennt sind. Im Innern des Zylinders 5 befindet
sich ein axial hin und her bewegbarer Kolben 7, der mit einem
Magneten 8 ausgestattet ist, der demzufolge mit dem Kolben 7
mitbewegt wird. Der Sensor 2 ist mittels der Befestigungsvor
richtung 1 derart im Bereich des Außenumfanges des Zylinders 5
und damit im Umfangsbereich des Kolbens 7 angeordnet, daß er im
Rahmen der Kolbenbewegung radial innen vom Magneten 8 passiert
wird. Letzterer bewirkt berührungslos eine Verbindung der beiden
Sensorkontakte, was ein weiterverwertbares und z. B. über eine
Kabelverbindung 9 weiterleitbares Sensorsignal zur Folge hat.
Der Zylinder 5 besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff, Alu
minium oder anderem das Magentfeld nicht störendem Material.
Das vorbeschriebene ist das bevorzugte Einsatzgebiet der Be
festigungsvorrichtung, wobei die Kolbenbewegung fluidisch ins
besondere durch Druckluft erzeugt wird. Es versteht sich jedoch,
daß die Befestigungsvorrichtung das Anbringen von Sensoren oder
anderen Schaltelementen oder dergleichen auch an andere Bauteile
ermöglicht.
Das Bauteil 4 verfügt über mindestens eine und beim Ausführungs
beispiel über vier Halterungsvertiefungen 6, die gleichmäßig
verteilt entlang dem Umfang des den Kolben 7 enthaltenden Zylinder
raumes angeordnet sind. Es handelt sich um lineare nutartige
Vertiefungen, die zur Umfangsfläche des Bauteils 4 hin offen
sind (Längsöffnung 13) und zweckmäßigerweise an zumindest einer,
vorzugsweise an beiden Stirnseiten ebenfalls offen sind. Als
besonders vorteilhaft hat sich eine Querschnittsgestaltung nach
Art einer T-Nut herausgestellt, die einen sich an die Längs
öffnung 13 nach innen anschließenden Nuthals 14 mit darauf
folgender Nutverbreiterung 15 besitzt. Der den Nutgrund 16 dar
stellende Boden der letzteren ist dem Zylinderraum zugewandt
und mit möglichst geringem Abstand zu selbigem angeordnet.
Die in ihren Details in den Fig. 1 bis 3 dargestellte bevor
zugte Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung 1 besitzt
ein Elastikelement 17, das gummielastische Eigenschaften aufweist
und bei dem es sich bevorzugt um ein Elastomerteil handelt. Es
hat beim Ausführungsbeispiel außen eine im wesentlichen prisma
tische Gestalt und bildet einen im wesentlichen quaderförmigen
Elastomerblock oder Elastikblock mit noch zu erläuternden Ver
tiefungen bzw. Ausnehmungen.
Die bereits erwähnte Sensoraufnahme 3, in der der zu befestigende
Sensor mit einem Montageabschnitt 20 lösbar anordenbar ist, ist
in das Elastikelement 17 eingelassen. Sie ist beim Ausführungs
beispiel von einer an entgegengesetzten Stirnseiten 18, 18' des
Elastikelements 17 ausmündenden durchgehenden Durchbrechung 19
gebildet, deren Querschnittskontur an die äußere Gestalt des
Montageabschnittes 20 angepaßt ist. Nachdem letzterer beim
Ausführungsbeispiel im wesentlichen kreiszylindrisch gestaltet
ist, ist demzufolge auch die Durchbrechung 19 kreiszylindrisch
konturiert. Der Querschnitt der Sensoraufnahme 3 entspricht im
wesentlichen demjenigen des Montageabschnittes 20, so daß letzterer
in Längsrichtung 21 der Sensoraufnahme 3 in selbige einsteckbar
ist. Dabei wird bevorzugt eine derartige maßliche Abstimmung
gewählt, daß der Montageabschnitt 20 innerhalb der Sensorauf
nahme 3 auch ohne zusätzliche Spannmittel leicht klemmend ge
halten wird, zu welchem Zweck der Montageabschnitt 20 gering
fügig größeren Außendurchmesser und/oder - wie abgebildet -
eine Oberflächenstrukturierung beispielsweise in Art einer
Riffelung besitzen kann.
Jedenfalls kommt es der Montage zugute, wenn sich die Sensorauf
nahme 3 aufweiten läßt. Dies ermöglicht auch einen Ausgleich
toleranzbedingter sensorseitiger Maßabweichungen. Die Durch
brechung 19 besitzt deshalb an einer Stelle ihres Umfanges eine
sich über die gesamte Durchbrechungslänge erstreckende schlitz
artige Längsöffnung 22, die in beiden Stirnseiten 18, 18' aus
mündet und im in der Haltevertiefung 6 montierten Zustand ins
besondere dem Nutgrund 16 zugewandt ist (Fig. 5).
Letztlich ist die Befestigungsvorrichtung 1 noch mit Spannmitteln
26 ausgestattet, die beim Ausführungsbeispiel zwei Drückelemente
27, 28 und ein Spannelement 29 umfassen. Mit ihnen kann das
Elastikelement 17 zusammengepreßt oder zusammengequetscht werden,
derart, daß es Bestreben hat, sich infolge des Preß- bzw. Quetsch
vorganges im Bereich seines Außenumfanges 30 aufzuweiten und
gleichzeitig den Querschnitt der Sensoraufnahme 3 zu verringern.
Die Druckbeaufschlagung des Elastikelementes 17 durch die Spann
mittel 26 hat die Wirkung, daß die zylindrische Oberfläche 36
der Sensoraufnahme 3 gegen die Umfangsfläche des in der Sensor
aufnahme 3 befindlichen Montageabschnittes 20 elastisch angepreßt
wird. Die dabei wirkenden Druckkräfte sind im wesentlichen
radial mit Bezug zur Längsrichtung 21 und damit senkrecht zu an
den Montageabschnitt 20 angelegte Umfangstangenten gerichtet
(siehe Pfeile 31 in Fig. 5). Damit ist der Sensor 2 gegenüber
der Sensoraufnahme 3 in Längsrichtung 21 unverschiebbar festge
legt.
Die Haltevertiefung 6 und die Befestigungsvorrichtung 1 sind
hinsichtlich ihrer Ausgestaltung derart aufeinander abgestimmt,
daß das Elastikelement 17 in der Haltevertiefung 6 gemäß Fig.
4 und 5 anordenbar ist. Beim Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
daß das Elastikelement 17 im am Bauteil 4 montierten Zustand
der Befestigungsvorrichtung 1 in vollem Umfange innerhalb der
Haltevertiefung 6 angeordnet ist und insbesondere in der Nutver
breiterung 15 zu liegen kommt. Das ganze Elastikelement 17
stellt in diesem Falle einen Befestigungsabschnitt 32 dar. Die
Wandung 33 der Haltevertiefung 6 umschließt das Elastikelement
17 umfangsseitig, mit Ausnahme im Bereich des Nuthalses 14.
Dabei ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß das Elastikelement
17 quer zur Vertiefungslängsrichtung möglichst spielarm eingepaßt
ist. Es ist jedoch gewährleistet, daß bei nicht oder gering
vorgespanntem Elastikelement 17 ein Verschieben der Befestigungs
vorrichtung 1 entlang der Haltevertiefung 6 möglich ist.
In der in den Fig. 4 und 5 abgebildeten Montagestellung hat
das durch die Spannmittel 26 bewirkte Zusammenpressen des Elastik
elements 17 die Wirkung, daß der beim Ausführungsbeispiel von
der Gesamtheit des Elastikelementes 17 gebildete Befestigungsab
schnitt 32 mit seinem Außenumfang 30 gegen die Vertiefungswandung
33 gedrückt wird. Die sich dabei aufbauenden Klemmkräfte sind
durch die in Fig. 5 eingezeichneten, rechtwinkelig zu den
zugeordneten Wandungsabschnitten gerichteten Kraftpfeile 34
verdeutlicht.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ragt das
Elastikelement ein Stück weit über die Haltevertiefung nach
außen vor, so daß der Befestigungsabschnitt von lediglich einer
Partie des Elastikelements gebildet ist.
Bei dem in vorteilhafter Weise verwirklichten abgebildeten
Ausführungsbeispiel, ist der Außenumfang des Befestigungsab
schnittes 32 der Innenfläche der Sensoraufnahme 3 abgewandt und
die Normalenvektoren beider Flächen verlaufen in gleichen oder
zueinander parallelen Ebenen. Dies bedeutet, daß die auf die
Wandung 33 und auf den Montageabschnitt 20 einwirkenden Kräfte
31, 34 praktisch einander entgegengesetzt sind, so daß der in
der Haltevertiefung 6 angeordnete Abschnitt der Befestigungsvor
richtung sicher im Preßsitz festgelegt werden kann. Im in der
Haltevertiefung angeordneten Zustand des Befestigungsabschnittes
32 bzw. des Elastikelementes 17 fällt die Längsrichtung 21 der
Sensoraufnahme 3 zweckmäßigerweise mit der Längsrichtung der
zugeordneten Haltevertiefung 6 zusammen.
Das als quaderförmiger Elastikkörper ausgebildete Elastikelement
17 des Ausführungsbeispiels besitzt neben den beiden, im in der
Haltevertiefung 6 montierten Zustand in deren Längsrichtung
weisenden Stirnseiten 18, 18' noch vier Flächenabschnitte 35,
die sich zwischen den Stirnseiten 18, 18' erstrecken und die
Außenfläche des Elastikelements 17 definieren. Einer dieser
Flächenabschnitte 35, 35' weist die Längsöffnung 22 auf. Wenn
das Elastikelement 17 zusammengedrückt wird, werden vor allem
die einander entgegengesetzten, jeweils an den Flächenabschnitt
35' anschließenden Flächenabschnitte 35, 35'' gegen die seitlichen
Abschnitte der Wandung 33 gedrückt. Durch besondere Gestaltung
des Außenumfanges 13 lassen sich die Bereiche gewünschten Klemm
kontaktes praktisch beliebig und bedarfsgerecht vorgeben.
Beim Ausführungsbeispiel ist das Elastikelement 17 zwischen die
beiden Drückelemente 27, 28 zwischengefügt, von denen jeweils
eines im Bereich einer der Stirnseiten 18, 18' zu liegen kommt.
Mit dem Spannelement 29 lassen sich die beiden Drückelemente
27, 28 in Richtung aufeinander zu verlagern, wodurch das Elastik
element 17 den gewünschten Preßdruck bzw. Quetschdruck erfährt.
Während demzufolge die Beaufschlagungsrichtung der durch die
Drückelemente 27, 28 auf das Elastikelement 17 eingeleiteten
Kräfte praktisch in Elementen-Längsrichtung oder in Längsrichtung
21 verläuft, sind sowohl die Aufweitungsbestrebungen des Außen
umfanges 30 als auch die Verengungsbestrebungen der Sensoraufnahme 3
- d. h. die Kräfte 31, 34 - quer und insbesondere zumindest im
wesentlichen rechtwinkelig zu der genannten Beaufschlagungsrich
tung ausgerichtet. Es findet also quasi eine Kraftumlenkung
statt.
Die beiden Drückelemente 27, 28 besitzen jeweils eine an den
Öffnungslosen Bereichen der beiden Stirnseiten 18, 18' im zu
sammengebauten Zustand anliegende Drückpartie 41, die vorzugsweise
U-förmig ausgestaltet ist, wobei die U-Öffnung 42 in Richtung
zum geschlitzten Flächenabschnitt 35' gerichtet ist. Mithin ist
die Befestigungsvorrichtung 1 auf der Seite des geschlitzten Flächen
abschnittes 35, 35' mit einer sich über die gesamte Länge er
streckenden Öffnung versehen. In dem Maße wie das Elastikelement
17, kommen im montierten Zustand auch die Drückpartien 41 inner
halb der Haltevertiefung 6 zu liegen (vgl. Fig. 4).
Jedes Drückelement 27, 28 besitzt ein Abstützteil 43, das zweck
mäßigerweise an der der U-Öffnung 42 entgegengesetzten Seite an
der jeweiligen Drückpartie 41 in insbesondere integraler Form
angeordnet ist. Seine Breite ist geringer als diejenige der
zugeordneten Drückpartie 41 und auf die Breite des Nuthalses 14
derart abgestimmt, daß es gemäß Fig. 5 im montierten Zustand
der Befestigungsvorrichtung 1 ein Stück weit aus der Halterungs
vertiefung 6 herausragt. Beide Abstützteile 43 sind durch das
Spannelement 29 miteinander verbindbar, wie es die Fig. 2
zeigt. Dabei ist zweckmäßigerweise das Spannelement 29 als
Schraube 44 ausgebildet, die durch eine Durchgangsöffnung 45
des einen Abstützteils 43' hindurchsteckbar und in eine hierzu
fluchtende Gewindeausnehmung 46 des zweiten Abstützteils 43''
einschraubbar ist. Über einen Schraubenkopf 47 oder dergleichen
Vorsprung kann sich die Schraube 44 am Abstützteil 43' abstützen.
Wird nun das Spannelement angezogen - beim Ausführungsbeispiel
durch Hineinschrauben der Schraube 44 in die Gewindeausnehmung
46 - dann bewegen sich die Abstützteile 43 und damit beide
Drückelemente 27, 28 unter Zusammendrücken des dazwischenliegenden
Elastikelementes 17 aufeinander zu. Die Längsrichtung des Spann
elementes 29 verläuft dabei parallel zur Längsrichtung 21.
Die beiden Abstützteile 43 springen in Richtung aufeinander zu
gegenüber der zugeordneten Drückpartie 41 zweckmäßigerweise vor,
so daß sie den dem geschlitzten Flächenabschnitt 35' entgegenge
setzten Rücken 48 des Elastikelementes 17 hintergreifen. Sie können
dabei mit dem Rücken 48 zugewandten Stützflächen 49 am Elastikele
ment 17 anliegen und sich diesem gegnüber abstützen, um ein Ver
kanten zu vermeiden. Zusätzlich besitzt jedes Drückelement 27, 28
vorzugsweise weitere Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit dem
Elastikelement 17 und um dieses während des unmontierten Zustandes
zu halten. Diese Verbindungsmittel 50 sind beim Ausführungsbei
spiel als Vorsprünge ausgebildet, die im Bereich der freien Enden
der U-Schenkel der Partien 41 in Richtung zum Elastikelement 17
ragend angeformt sind. Sie können haltend in das Elastikelement
17 eingreifen, das zu diesem Zweck vorzugsweise mit besonderen
Aufnahmen 54 ausgestattet ist. Selbige sind beim Ausführungsbei
spiel als lineare Oberflächenvertiefungen gestaltet, die im
Bereich der beiden Übergangskanten zwischen dem geschlitzten
Flächenabschnitt 35' und den sich anschließenden Flächenab
schnitten 35'' in das Elastikelement 17 eingebracht sind. Zusammen
mit den Verbindungsmitteln 50 können die Stützflächen 49 auch
Führungen bilden, um die Drückelemente 27, 28 in ihrer axialen
Bewegbarkeit relativ zum Elastikelement 17 zu führen.
Vor dem Einsatz der Befestigungsvorrichtung werden also die in
Fig. 1 abgebildeten Bestandteile - Elastikelement 17, Drückele
mente 27, 28 und Spannelement 29 zu einer Einheit zusammenge
baut, die in Fig. 2 abgebildet ist. Das Spannelement 29 ist
zunächst noch nicht festgezogen. Nun wird der Sensor 2 mit
seinem Montageabschnitt 20 in die Sensoraufnahme 3 eingesteckt,
wobei dieser Montageschritt natürlich auch schon vor dem Zu
sammenbau der Befestigungsvorrichtung erfolgen kann. Es ergibt
sich dann der in Fig. 3 dargestellte Zustand. Nunmehr wird der
gesamte Bausatz in eine Haltevertiefung 6 des mit dem Sensor
auszustattenden Bauteils 4 stirnseitig eingeschoben (Fig. 4).
Das Verschieben erfolgt bis zu derjenigen Position längs der Nut 6,
an der die Befestigungsvorrichtung festgelegt werden soll. Nun
wird, um sowohl die Postion des einen Näherungsschalter dar
stellenden Sensors als auch der Befestigungsvorrichtung zu fixieren,
die Schraube 44 mittels eines Werkzeuges festgezogen, das beim
Ausführungsbeispiel an einen Innenmehrkant des Schraubenkopfes
47 ansetzbar ist. Dabei bewegen sich die insbesondere aus Metall
bestehenden Drückelemente 27, 28 aufeinanderzu, was zu einer
Verspannung des Elastomerteils 17 in axialer Richtung und in
der Folge zu einer Aufweitung in radialer Richtung führt. Da
durch wird erreicht, daß das insbesondere aus Gummi bestehende
Elastomerteil 17 an die Innenkontur der Haltevertiefung 6 und
an die Mantelfläche des Montageabschnittes 20 gleichzeitig ange
preßt wird.
Von Vorteil ist, daß durch das Anziehen eines einzigen Spann
elementes die gesamte Befestigungsvorrichtung zusammen mit dem
Sensor sicher fixiert wird. Es ergibt sich eine nachgiebige
Aufhängung des Sensors gegenüber dem ihn tragenden Bauteil, so
daß eventuelle Vibrationen durch das Gummiteil aufgenommen
werden, was die Betriebssicherheit erhöht. Auch wird der im
montierten Zustand im Innern der Haltevertiefung 6 angeordnete
Sensor 2 hervorragend vor mechanischen Einflüssen geschützt. Da
das Elastikelement gleichmäßig an die Mantelfläche des Sensors
2 angedrückt wird und sich an dessen Oberflächenkontur anschmiegen
kann, wird trotz hoher Klemmkraft eine Beschädigung ausgeschlossen.
Durch ein Ersetzen des Elastikelementes 17 durch ein anders
artig gestaltetes, kann problemlos beliebigen Sensorformen
Rechnung getragen werden. Auch läßt sich durch Anpassung der
äußeren Gestaltung des Elastikelementes 17 und/oder der Spann
mittel 26 eine Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten und ins
besondere an die konkret vorliegende Nutkonturierung durchführen.
Claims (16)
1. Befestigungsvorrichtung für Sensoren, an der ein jeweiliger
Sensor lösbar befestigbar ist, und die an einem Bauteil,
insbesondere am Zylinder eines Kolben-Zylinder-Aggregates,
lösbar festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie
(1) ein gummielastische Eigenschaften besitzendes Elastik
element (17) aufweist, das mit einem Befestigungsabschnitt
(32) in einer mit dem Bauteil (4) verbundenen Haltever
tiefung anordenbar ist, daß in das Elastikelement (17) eine
Sensoraufnahme (3) eingelassen ist, die den zu befestigenden
Sensor (2) zumindest teilweise lösbar aufnimmt, und daß
Spannmittel (26) vorhanden sind, mit denen sich das Elastik
element (17) derart zusammenpressen oder zusammenquetschen
läßt, daß es das Bestreben hat, sich dadurch im Bereich des
Außenumfanges (30) des Befestigungsabschnittes (32) aufzu
weiten und den Querschnitt der Sensoraufnahme (3) zu verringern.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei in der Sensoraufnahme (3) angeordnetem
Sensor (2) und bei gleichzeitig in der Haltevertiefung (6)
angeordnetem Befestigungsabschnitt (32) das Zusammenpressen
des Elastikelementes (17) zur Folge hat, daß die Innenfläche
(36) der Sensoraufnahme (3) gegen den Sensor (2) und die
Außenseite (30) des Befestigungsabschnittes (32) gegen die
Wandung (33) der Haltevertiefung (6) gedrückt werden.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufweitungsbestrebungen des Befesti
gungsabschnittes (32) und die Verengungsbestrebungen der
Sensoraufnahme (3) quer und insbesondere zumindest im wesent
lichen rechtwinkelig zur Beaufschlagungsrichtung (21) der
Spannmittel (26) gerichtet sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (30) des Be
festigungsabschnittes (32) der Innenfläche (36) der Sensor
aufnahme (3) entgegengesetzt abgewandt ist, wobei die Nor
malenvektoren beider Flächen zweckmäßigerweise in gleichen
oder zueinander parallelen Ebenen zu liegen kommen.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevertiefung (6) eine
nutartige Längsvertiefung ist, wobei die Längsrichtung (21)
der Sensoraufnahme (3) im in der Haltevertiefung (6) angeor
dneten Zustand des Befestigungsabschnittes (32) mit der
Längsrichtung der Haltevertiefung (6) zusammenfällt.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Elastikelement (17) ein
außen im wesentlichen prismatischer und insbesondere im
wesentlichen quaderförmige Grundkonstruktur aufweisender
Elastikblock ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoraufnahme (3) von einer
an entgegengesetzten Seiten (18, 18') des Elastikelementes
(17) ausmündenden, insbesondere zylindrischen oder kreiszy
lindrischen Durchbrechung (19) gebildet ist, die zweckmäßiger
weise an einer Stelle ihres Umfanges eine sich über die
gesamte Durchbrechungslänge erstreckende schlitzartige Längs
öffnung (22) besitzt, die im in der Haltevertiefung (6) mon
tierten Zustand des Elastikelementes (17) vorzugsweise dem
Vertiefungsgrund (16) zugewandt ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel (26) zwei an ent
gegengesetzten Stirnseiten (18, 18') des Elastikelementes
(17) angeordnete Drückelemente (27, 28) umfassen, die durch
ein Spannelement (29) unter Zusammenpressen der zwischenge
fügten Elastikelemente (17) gegeneinander vorspannbar sind.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Spannelement (29) eine Schraube (44) oder der
gleichen ist, die sich am einen Drückelement (27) abstützt
und in einer Gewindeausnehmung (46) des anderen Drückelementes
(28) vorschraubbar ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Drückelement (27, 28)
eine in Verlängerung der Sensoraufnahme (3) angeordnete,
das Hindurchführen eines Sensors (2) erlaubende Durchbrechung
(42) besitzt und im Bereich des Elastikelementes (17) eine
insbesondere U-förmige Drückpartie (41) aufweist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (50) zur formschlüssigen
Verbindung der Spannmittel (26) mit dem Elastikelement (17)
vorhanden sind.
12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungsmittel an den das Elastikelement
(17) flankierenden Drückelementen (27, 28) vorgesehene
Vorsprünge (50) umfassen, die das Elastikelement (17) umgreifen
und/oder vorzugsweise in das Elastikelement (17) eingreifen.
13. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (32)
von der Gesamtheit des Elastikelementes (17) gebildet ist
und vollständig versenkt in der Haltevertiefung (6) anorden
bar ist.
14. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevertiefung (6) nach
Art einer T-Nut ausgebildet ist, aus der im montierten
Zustand die Spannmittel (26) zumindest teilweise heraus
ragen können.
15. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoraufnahme (3) im an
ein Bauteil (4) montierten Zustand der Befestigungsvorrich
tung (1) vollständig versenkt innerhalb der Haltevertiefung
(6) zu liegen kommt.
16. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß ein jeweiliger Sensor (2) im
unmontierten Zustand der Befestigungsvorrichtung (1) und
bei gelösten Spannmitteln (26) mit Vorspannung in der Sensor
aufnahme (3) gehalten ist.
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Owner name: FESTO AG & CO, 73734 ESSLINGEN, DE |
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