DE4041629C2 - - Google Patents
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
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Landscapes
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- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubverbindung mit Überwurfmutter,
insbesondere in Luft- und Raumfahrtfahrzeugen,
bestehend aus zwei zugeordneten Anschlußteilen,
die miteinander verbindbar sind sowie aus einem im Bereich
eines der Anschlußteile angeordneten Außengewinde
und einer im Bereich des anderen Anschlußteiles angeordneten
Mutter gebildet ist und bei der ein federnd
angeordnetes Sperrelement lösbar in eine Rastung eingreift
und sich im wesentlichen zentrisch zu einer Anschlußlängsachse
erstreckt.
Derartige Schraubverbinder werden verwendet, um elektrische
Leiter zum einen miteinander zu verbinden und
zum anderen ein unbeabsichtigtes Trennen der Verbindung
bei Zugbeanspruchungen zu vermeiden. Insbesondere beim
Einsatz in der Luft- und Raumfahrt ist es erforderlich,
eine hohe Sicherheit der elektrischen Verbindungen zu
gewährleisten, da bei einer Unterbrechung von elektrischen
Leitungen mit Systemausfällen gerechnet werden
muß, die eine Gefährdung der Betriebssicherheit zur
Folge haben können. Zur Durchführung von zeitsparenden
Reparaturen muß aber auch dafür gesorgt werden, daß die
Verbindungen ohne erheblichen Arbeitsaufwand lösbar
sind.
Eine Sicherung von Zugentlastungsteilen wurde bislang
entweder mit Sicherungsdraht oder speziellen Klebern
durchgeführt. Bei einer Sicherung mit Hilfe von Draht
erfolgt eine Einfädelung des Drahtes üblicherweise in
zwei der drei Löcher, die im Bereich der Mutter angeordnet
sind. Bei einer Sicherung mit Hilfe eines Klebers
kann der Kleber vor einem Aufschrauben der Mutter
auf das Außengewinde aufgetragen werden. Darüber hinaus
ist es bekannt, zwischen der Mutter und dem Außengewinde
eine Einwegrastung vorzusehen, die ein Aufschrauben
der Mutter auf das Außengewinde ermöglicht, ein
Abschrauben der Mutter jedoch verhindert. Diese bekannten
Sicherungen sind jedoch umständlich in der Handha
bung.
Aus der US 42 91 933 ist es bekannt, eine Schraubverbindung
mit Überwurfmutter entsprechend der gattungsbildenden
Merkmalskombination zu konstruieren. Es handelt
sich dabei um eine Schraubsicherung für einen
elektrischen Steckverbinder. Es sind Federelemente vorgesehen,
die in eine Rastung eingreifen. Zur Aufnahme
der Federelemente sind im Bereich der Überwurfmutter
zwei Kammern vorgesehen, in die die Federelemente eingesetzt
sind. Bei einem Eingriff der Federelemente in
die Rastung ist somit auch die Rastung von der Überwurfmutter
umschlossen, so daß eine optische Kontrolle
einer vorgenommenen Sicherung nicht möglich ist. Die
Rastung ist mit schrägen Zahnflanken versehen, durch
deren Steilheit jeweils eine erforderliche Verstellkraft
festgelegt wird. Ab einem jeweils durch die
Flankensteilheit und die Federkraft festgelegten Drehmoment
kann eine Verstellung der Überwurfmutter sowohl
in Anzug- als auch in Löserichtung erfolgen.
In der DE 34 24 676 C1 wird eine elektrische Rundkupplung
beschrieben, die einen Verschlußring im Bereich eines
Kontakteinsatzes aufweist. An den Verschlußring ist ein
elastisch federnder Ansatz angeformt, der zur Anlage an
einen radial nach außen abstehenden Bund des Kontakteinsatzes
gebracht werden kann. Hierdurch wird ein
Fortsatz des Kupplungsgehäuses hintergriffen. In einem
zusammengebauten Zustand der Rundkupplung kann der Ansatz
somit nicht radial nach außen ausweichen und die
beiden miteinander verbundenen Teile sind formschlüssig
gegen ein unbeabsichtigtes Trennen gesichert. Zur
Durchführung einer Montage wird der Verschlußring auf
den Kontakteinsatz aufgeschoben und dabei der Ansatz
mit seiner Nase elastisch verformt. Durch diese
elastische Verformung ist es möglich, daß die Nase über
den Bund gleitet. Danach schnappt der Ansatz mit seiner
Nase in seine ursprüngliche Formgebung zurück. Eine
erneute Verformung wird dadurch vermieden, daß das
Kupplungsgehäuse anschließend auf den Kontakteinsatz
aufgeschraubt wird. Es wird somit durch den Ansatz
eine axiale Sicherung mit Hilfe einer Schnappverbindung
realisiert.
In der US 47 62 504 wird eine elektrische Rundkupplung
für eine Steckverbindung mit einem Buchsen- und einem
Stiftstecker beschrieben. Jeder der Stecker besitzt
eine metallische Außenschale. Zur Verriegelung der gekoppelten
Stecker ist ein Ring vorgesehen, der auf der
Schale des Stiftsteckers montiert ist. Es ist somit
keine mit Hilfe einer Überwurfmutter realisierte
Schraubverbindung vorgesehen. Die Verriegelung ist im
wesentlichen als ein vom elastischen Ring gesicherter
Schnappverschluß ausgebildet.
Aus der US 40 66 315 ist es bekannt, einen elektrischen
Steckverbinder mit einer Schraubverbindung derart auszubilden,
daß eine Überwurfmutter in die Schraubverbindung
eingreift und mit einem elastischen bogenförmigen
Element versehen ist. Das bogenförmige Element sichert
die Überwurfmutter gegen ein Verdrehen. Axial werden
der die Steckverbindung ausbildende Stiftstecker und
der Buchsenstecker durch Segmente verriegelt, die sich
hintereinander verkeilen. Die Überwurfmutter hat lediglich
die Aufgabe, die Segmente durch eine Drehbewegung
zu verkeilen. In diesem Zustand ist jedoch noch keine
elektrische Verbindung hergestellt. Erst nach einem
weiteren Drehen der Überwurfmutter wird der Buchsenstecker
axial bis zu einem Anschlag des Stiftsteckers
verschoben. In diesem Endzustand wird die Überwurfmutter
durch das elastische bogenförmige Element verriegelt
und gegen eine Verdrehung gesichert. Das
elastische Element ist hierzu in einer Nut am Buchsenstecker
fixiert. Die Verriegelung wird dadurch gewährleistet,
daß Kugelsegmente vorgesehen sind, die in Mulden
im Bereich der Überwurfmutter einschnappen. Es wird
somit keine unmittelbare Schraubverbindung zwischen dem
Buchsenstecker und dem Stiftstecker hergestellt, sondern
die Überwurfmutter und das von dieser beaufschlagte
Gewinde führen zu einer axialen Verriegelung
des Steckverbinders durch ein Verkeilen der Segmente.
Durch das Zusammenwirken des elastischen Elementes und
des Schnappverschlusses wird lediglich das Lösemoment
der Überwurfmutter erhöht, nicht jedoch ein unbeabsichtigtes
Lösen zuverlässig verhindert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Schraubverbindung mit Überwurfmutter der gattungsgemäßen
Art so auszubilden, daß ein unbeabsichtigtes Lösen
der Anschlußteile vermieden und ein gezieltes Lösen
der Anschlußteile mit geringem Aufwand ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Sperrelement federnd gegenüber der Mutter angeordnet
ist und die Rastung im Bereich des mit der Mutter
versehenen Anschlußteiles angeordnet ist sowie im Bereich
der Rastung Zähne angeordnet sind, die Zahnflanken
aufweisen, die jeweils aus einer mit einer
geringen Neigung versehenen Auflaufflanke und einer mit
einer relativ zu einer an der Rastung anliegenden
Tangente mit einer starken Neigung ausgestatteten
Sperrflanke ausgebildet sind.
Die gegenüber der Mutter federnde Anordnung des Sperrelementes
ermöglicht es, das Sperrelement bei einem
Aufschrauben der Mutter auf das Außengewinde entlang
der Rastung zu bewegen und bei einer geeigneten Ausbildung
der Rastung bzw. des Sperrelementes ein Zurückdrehen
der Mutter zu vermeiden. Durch die lösbare Beaufschlagung
der Rastung durch das Sperrelement kann
das Sperrelement von der Rastung abgehoben und dadurch
ein Zurückdrehen der Mutter ermöglicht werden. In diesem
gegenüber der Rastung angehobenen Zustand des
Sperrelementes ist eine freie Beweglichkeit der Mutter
relativ zum Außengewinde möglich, die ein Abschrauben
der Mutter vom Außengewinde und somit eine Trennung der
Anschlußteile zuläßt. Aufgrund der zentrischen Anordnung
der Rastung bezüglich der Anschlußlängsachse erfolgt
innerhalb des Rastungsbereiches eine gleichmäßige
Beaufschlagung der Rastung vom Sperrelement und damit
eine gleichmäßige Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes
Lösen der Mutter.
Ein leichtgängiges Aufschrauben der Mutter auf das
Außengewinde und eine Verhinderung eines unbeabsichtigten
Lösens der Mutter wird dadurch ermöglicht, daß
die Zähne Zahnflanken aufweisen, die jeweils aus einer
mit einer geringen Neigung versehenen Auflaufflanke und
einer mit einer relativ zu einer an der Rastung anliegenden
Tangente mit einer starken Neigung ausgestatteten
Sperrflanke ausgebildet sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen,
daß das Sperrelement über einen Sperrhebel
mit der Mutter verbunden ist, der im wesentlichen u-
förmig ausgebildet ist und sich mit einem Seitenschenkel
ausgehend von der Mutter im wesentlichen senkrecht
zur Mutter und mit einem anderen Seitenschenkel im wesentlichen
senkrecht zur Rastung erstreckt. Durch diese
u-förmige Ausbildung des Sperrhebels kann eine federnde
Anordnung des Sperrelementes gegenüber der Mutter ohne
zusätzliche Bauteile ermöglicht werden. Die Federungseigenschaften
resultieren bei einer derartigen Ausbildung
im wesentlichen aus der Eigenelastizität eines
u-förmigen Profils.
Zur Erleichterung der Einleitung von das Sperrelement
gegenüber der Rastung anhebenden Kräften wird vorgeschlagen,
daß der der Rastung zugewandte Seitenschenkel
im Bereich seiner der Mutter abgewandten Ausdehnung
eine Oberflächenstruktur aufweist, die im wesentlichen
aus einer etwa parallel zur Rastung angeordneten Riffelung
ausgebildet ist.
Eine kompakte Ausführung des Steckverbinders wird dadurch
erzielt, daß das Sperrelement über einen Sperrhebel
mit der Mutter verbunden ist, der im wesentlichen
als ein einen wesentlichen Bereich der Rastung etwa
zentrisch umschließendes bogenförmiges Element ausgebildet
ist. Die federnden Eigenschaften resultieren bei
dieser Ausbildung daraus, daß das bogenförmige Element
elastische Eigenschaften entsprechend einem Spiralfedersegment
aufweist.
Zur Verringerung des Baugewichtes sowie des Bauvolumens
ist es auch möglich, daß das Sperrelement über einen
Sperrhebel mit der Mutter verbunden ist, der im wesentlichen
als ein die Rastung in einem Bereich von etwa
180 Grad ihrer Ausdehnung im wesentlichen zentrisch und
bogenförmig umschließendes Element ausgebildet ist.
Ein Anheben des Sperrelementes mit Hilfe eines Werkzeuges
kann dadurch erleichtert werden, daß im Bereich
der dem Sperrelement zugewandten Ausdehnung des Sperrhebels
eine Ausnehmung angeordnet ist, die sich im wesentlichen
parallel zur Rastung sowie im wesentlichen
in Richtung der Anschlußlängsachse erstreckt. In diese
Ausnehmung kann beispielsweise mit einem spitzen Werkzeug
oder mit einem Schraubendreher eingegriffen und
der Sperrhebel gemeinsam mit dem Sperrelement gegenüber
der Rastung angehoben werden.
Zur Ermöglichung der Blockierung eines unbeabsichtigten
Lösens der Mutter bei beliebigen Rotationsorientierungen
relativ zum Außengewinde wird vorgeschlagen, daß
die Rastung Zähne aufweist, die ringförmig entlang der
Rastung angeordnet sind. Bei einer Ausführungsform, bei
der innerhalb eines vorgegebenen Bewegungsintervalles
eine Relativbewegung der Mutter zum Außengewinde zulässig
ist und lediglich eine vollständige Lösung der
Mutter vom Außengewinde verhindert werden muß, ist es
auch möglich, daß die Rastung in einem Bereich ihrer
Ausdehnung mit Zähnen versehen ist und ein anderer Bereich
ihrer Ausdehnung zahnfrei ausgebildet ist.
Eine preiswerte Fertigung unter Verwendung von einer
geringen Anzahl von Bauelementen kann dadurch ermöglicht
werden, daß der Sperrhebel an die Mutter angespritzt
ist. Zur Gewährleistung eines zuverlässigen
Eingriffes des Sperrelementes in die Rastung wird vorgeschlagen,
daß das Sperrelement eine der Rastung zugewandt
angeordnete Verjüngung aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Teilschnitt einer Schraubverbindung
mit u-förmigem Sperrbügel,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß Linie II-II
der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt einer winkelförmigen
Schraubverbindung,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Schraubverbindung
mit etwa kreisförmigem Sperrhebel,
Fig. 5 einen Querschnitt gemäß Linie V-V der
Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer winkelförmigen
Schraubverbindung mit etwa kreisförmigem
Sperrhebel,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Schraubverbindung
mit etwa halbkreisförmigem Sperrhebel,
Fig. 8 einen Querschnitt gemäß Linie IIX-IIX
der Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer winkelförmigen
Schraubverbindung mit etwa halbkreisförmigem
Sperrhebel,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Schraubverbindung
mit einer entlang eines im wesentlichen
halbkreisförmigen Segmentes angeordneten
Rastung,
Fig. 11 einen Querschnitt gemäß Linie XI-XI der
Fig. 10,
Fig. 12 eine Seitenansicht einer winkelförmigen
Schraubverbindung mit einer entlang eines
halbkreisförmigen Segmentes angeordneten
Rastung,
Fig. 13 eine Seitenansicht einer Schraubverbindung
mit zwei Sperrbügeln,
Fig. 14 einen Querschnitt gemäß Linie XIV-XIV der
Fig. 13,
Fig. 15 eine Seitenansicht einer winkelförmigen
Schraubverbindung mit zwei Sperrbügeln,
Fig. 16 eine Seitenansicht einer zwei Kabel
miteinander verbindenden Schraubverbindung
mit
u-förmigem Sperrbügel,
Fig. 17 eine Seitenansicht einer weiteren
Schraubverbindung und
Fig. 18 eine Seitenansicht einer Verzahnung der
Rastung.
Eine Schraubverbindung (1), beispielsweise ein Winkel
stecker oder eine Kontaktkupplung besteht im wesent
lichen aus jeweils einer elektrischen Leitung (2, 3)
zugeordneten Anschlußteilen (4, 5), in deren Bereich
Stecker und Buchsen angeordnet sind. Das Anschlußteil
(4) ist mit einem Außengewinde (6) versehen und im Be
reich des Anschlußteiles (5) ist eine Mutter (7) rota
tionsfähig gelagert. Im Bereich eines Formteiles (8)
ist einer der elektrischen Leiter (2, 3) in den Bereich
des Anschlußteiles (5) geführt. Im Bereich ihrer einer
Anschlußlängsachse (9) abgewandten Begrenzung ist die
Mutter (7) mit einer ihr Aufschrauben auf das Außenge
winde (6) erleichternden Riffelung (10) versehen. In
einem dem Formteil (8) zugewandten Bereich des An
schlußteiles (5) ist eine Rastung (11) vorgesehen, die
sich mindestens bereichsweise zentrisch zur Anschluß
längsachse (9) erstreckt und Zähne (12) aufweist, die
mit Auflaufflanken (13) sowie Sperrflanken (14) verse
hen sind. Die Auflaufflanken (13) sind in einer einer
Aufschraubbewegung der Mutter (7) auf das Außengewinde
(6) abgewandten Richtung angeordnet. Die Sperrflanken
(14) begrenzen die Zähne im Bereich von Seiten, die in
Richtung der Aufschraubbewegung der Mutter (7) auf das
Außengewinde (6) ausgerichtet sind. Relativ zur Rich
tung der Aufschraubbewegung der Mutter (7) auf das
Außengewinde (6) weisen die Auflaufflanken (13) einen
geringen Anstiegswinkel und die Sperrflanken (14) einen
steilen Anstiegswinkel auf. Insbesondere ist daran ge
dacht, die Sperrflanken (14) im wesentlichen senkrecht
zu einer an der Rastung (11) anliegenden Tangente anzu
ordnen.
In die Rastung (11) greift ein Sperrelement (15) mit
einer Verjüngung (16) ein. Das Sperrelement (15) ist
über einen Sperrhebel (17) mit der Mutter (7) verbun
den, der vorteilhafterweise als ein an die Mutter (7)
angespritztes Teil ausgebildet ist. Das Anschlußteil
(5) kann als ein sich im wesentlichen entlang der An
schlußlängsachse (9) erstreckendes Linearteil (18) oder
ein eine abgewinkelte Zufuhr eines der elektrischen
Leiter (2, 3) zulassendes Winkelteil (19) ausgebildet
sein.
Bei einer Ausführung gemäß den Fig. 1 bis 3 ist der
Sperrhebel (17) als ein U-Profil (20) ausgebildet, das
sich im wesentlichen senkrecht zur Anschlußlängsachse
(9) erstreckende Seitenschenkel (21, 22) sowie ein die
Seitenschenkel (21, 22) miteinander verbindendes und
sich im wesentlichen parallel zur Anschlußlängsachse
(9) erstreckendes Joch (23) aufweist. Im Bereich des
der Rastung (11) zugewandten Endes des Seitenschenkels
(22) ist das Sperrelement (15) angeordnet.
Bei einer Ausführung gemäß den Fig. 4 bis 6 er
streckt sich der Sperrhebel (17) im wesentlichen
zentrisch zur Anschlußlängsachse (9) und umschließt die
Rastung (11) im wesentlichen Bereich deren Ausdehnung.
Der Sperrhebel (17) spannt dabei einen nahezu voll
ständigen Kreisbogen auf. Im Bereich eines dem Sperr
element (15) zugewandten Endes des Sperrhebels (17) ist
eine Ausnehmung (24) angeordnet, die sich im wesent
lichen zylindrisch in Richtung der Anschlußlängsachse
(9) erstreckt und eine Einführung eines Handhabungs
werkzeuges zuläßt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig.
2 ist im Bereich des Seitenschenkels (22) eine Riffe
lung (25) vorgesehen, die sich im wesentlichen parallel
zu einer im Bereich des Sperrelementes (15) an der
Rastung (11) anliegenden Tangente erstreckt und die
Einleitung von das Sperrelement (15) gegenüber der
Rastung (11) anhebenden Kräften erleichtert.
Bei der Ausführung gemäß den Fig. 7 bis 9 umschließt
der Sperrhebel (17) die Rastung (11) im wesentlichen
entlang eines halbkreisförmigen Segmentes. Auch bei
dieser Ausführungsform ist im Bereich des dem Sperr
element (15) zugewandten Endes des Sperrhebels (17)
eine Ausnehmung (24) angeordnet. Bei einer Ausführung
gemäß den Fig. 10 bis 12 erstreckt sich die Rastung
(11) nicht entlang eines geschlossenen Kreisbogens,
sondern lediglich im Bereich eines im wesentlichen halb
kreisförmigen Segmentes. Bei der Ausführungsform gemäß
den Fig. 13 bis 15 sind zwei jeweils ein Sperrele
ment (15) halternde U-Profile (20) vorgesehen. Hier
durch wird eine gleichmäßige Einleitung von die Mutter
(7) fixierenden Halterungskräften ermöglicht.
Die Zahnflanken können die Zähne (12) in Form eines
gleichschenkligen Dreiecks begrenzen. Bei einer Aus
bildung entsprechend Fig. 18 mit Auflaufflanken (13)
und Sperrflanken (14) ist jedoch auch eine Ausbildung
in Form eines rechtwinkligen Dreiecks möglich. In die
Rastung (11) kann das Sperrelement (15) rechtwinklig
oder schräg eingreifen.
Claims (10)
1. Schraubverbindung mit Überwurfmutter, insbesondere
in Luft- und Raumfahrtfahrzeugen, bestehend aus
zwei zugeordneten Anschlußteilen, die miteinander
verbindbar sind sowie aus einem im Bereich eines
der Anschlußteile angeordneten Außengewinde und
einer im Bereich des anderen Anschlußteiles angeordneten
Mutter gebildet ist, und bei der ein federnd
angeordnetes Sperrelement lösbar in eine
Rastung eingreift und sich im wesentlichen zentrisch
zu einer Anschlußlängsachse erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sperrelement (15)
federnd gegenüber der Mutter (7) angeordnet ist und
die Rastung (11) im Bereich des mit der Mutter (7)
versehenen Anschlußteiles angeordnet ist sowie im
Bereich der Rastung (11) Zähne (10) angeordnet
sind, die Zahnflanken aufweisen, die jeweils aus
einer mit einer geringen Neigung versehenen
Auflaufflanke (13) und einer mit einer relativ zu
einer an der Rastung (11) anliegenden Tangente mit
einer starken Neigung ausgestatteten Sperrflanke
(14) ausgebildet sind.
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrelement (15) über einen
Sperrhebel (17) mit der Mutter (7) verbunden und
u-förmig ausgebildet ist, wobei sich der Sperrhebel
mit einem Seitenschenkel (21) ausgehend von der
Mutter (7) im wesentlichen senkrecht zur Mutter (7)
und mit seinem anderen Seitenschenkel (22) im wesentlichen
senkrecht zur Rastung (11) erstreckt.
3. Schraubverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der der Rastung zugewandte
Seitenschenkel (22) im Bereich seiner der Mutter
(7) abgewandten Ausdehnung eine Oberflächenstruktur
aufweist, die als eine etwa parallel zur Rastung
(11) angeordnete Riffelung (25) ausgebildet ist.
4. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrelement (15) über einen
Sperrhebel (17) mit der Mutter (7) verbunden ist,
der als ein einen Bereich der Rastung (11) etwa
zentrisch umschließendes bogenförmiges Element ausgebildet
ist.
5. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrelement (15) über einen
Sperrhebel (17) mit der Mutter (7) verbunden ist,
der als ein die Rastung (11) in einem Bereich von
etwa 180 Grad ihrer Ausdehnung im wesentlichen zentrisch
und bogenförmig umschließendes Element ausgebildet
ist.
6. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der dem
Sperrelement (15) zugewandten Ausdehnung des Sperrhebels
(17) eine Ausnehmung (24) angeordnet ist,
die sich parallel zur Rastung (11) sowie in Richtung
der Anschlußlängsachse (9) erstreckt.
7. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastung (11) Zähne
(12) aufweist, die ringförmig entlang der Rastung
(11) angeordnet sind.
8. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastung (11) in
einem Bereich ihrer Ausdehnung mit Zähnen (12) versehen
ist und in einem anderen Bereich ihrer Ausdehnung
zahnfrei ausgebildet ist.
9. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (17) an
die Mutter (7) angespritzt ist.
10. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (15)
eine der Rastung (11) zugewandt angeordnete Verjüngung
(16) aufweist.
Priority Applications (1)
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| DE19904041629 DE4041629A1 (de) | 1990-11-08 | 1990-12-22 | Schraubverbindung mit ueberwurfmutter |
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Publications (2)
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| DE4041629C2 true DE4041629C2 (de) | 1992-08-20 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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1990
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| DE4041629A1 (de) | 1992-05-14 |
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| Date | Code | Title | Description |
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