DE4041906C2 - Abstreifer und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Abstreifer und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- DE4041906C2 DE4041906C2 DE4041906A DE4041906A DE4041906C2 DE 4041906 C2 DE4041906 C2 DE 4041906C2 DE 4041906 A DE4041906 A DE 4041906A DE 4041906 A DE4041906 A DE 4041906A DE 4041906 C2 DE4041906 C2 DE 4041906C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fold
- scraper
- edge
- stripping
- sections
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims description 4
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 229910052790 beryllium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- ATBAMAFKBVZNFJ-UHFFFAOYSA-N beryllium atom Chemical compound [Be] ATBAMAFKBVZNFJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000010974 bronze Substances 0.000 claims description 2
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 1
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J3/00—Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
- F16J3/04—Bellows
- F16J3/047—Metallic bellows
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/32—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
- F16J15/3284—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings characterised by their structure; Selection of materials
- F16J15/3292—Lamellar structures
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/56—Other sealings for reciprocating rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Abstreifer zum Abstreifen von
Fremdkörpern von hin und her bewegbaren stangenförmigen Bau
teilen wie Kolbenstangen, mit einem ringförmigen Abstreifab
schnitt, der im Bereich seiner axialen Abstreifseite eine das
Bauteil in Gebrauchsstellung umfangsseitig umschließende und
dabei an der Bauteiloberfläche anliegende Abstreifkante besitzt.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Abstreifers.
Abstreifer werden überwiegend bei Kolben-Zylinder-Aggregaten
eingesetzt, um die im Betrieb axial hin und her bewegbare
Kolbenstange von Fremdkörpern zu befreien, die sich auf dem
jeweils außerhalb des Zylinders angeordneten Kolbenstangenab
schnitt angesammelt haben. Abstreifer sollten im Bereich der
mit dem zu reinigenden Bauteil in Berührung stehenden Abstreif
kante einerseits relativ hart sein, um von den abzustreifenden
Fremdkörpern nicht beschädigt zu werden und wenig verschleiß
anfällig zu sein. Andererseits ist in diesem Bereich jedoch eine
gewisse Nachgiebigkeit erwünscht, um die Kolbenstange nicht zu
beschädigen und Riefen oder Kratzer zu vermeiden. Problematisch
ist es, beide Erfordernisse gleichzeitig zu erfüllen.
Man hat daher bereits in der DE-OS 34 28 283 vorgeschlagen,
den Abstreifabschnitt aus relativ hartem Material herzustellen
und im Bereich der Abstreifkante Schlitze vorzusehen, die eine
radiale Elastizität gewährleisten. Die Herstellung dieses
Abstreifers bereitet jedoch Probleme und in den Schlitzbereichen
ist eine optimale Abstreifung nicht immer gewährleistet.
Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Abstreifer
der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei radialer Elas
tizität und durch eine ununterbrochene Abstreifkante gewähr
leisteter guter Abstreifwirkung eine hohe Lebensdauer besitzt
und Beschädigungen des zu säubernden Bauteils vermeidet.
Außerdem soll ein Verfahren zur besonders einfachen Herstellung
derartiger Abstreifer vorgeschlagen werden.
Dieses Ziel wird bei einem Abstreifer der eingangs genannten
Art dadurch erreicht, daß der Abstreifabschnitt eine Falten
struktur mit in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Falten
abschnitten besitzt, deren Vertiefungen nach radial innen
gerichtet sind, und daß die Abstreifkante an der Abstreifseite
der Faltenstruktur angeordnet ist und einen in ihrer Längsrichtung
nichtlinearen Verlauf besitzt.
Auf diese Weise liegt eine Abstreifkante vor, die im wesentlichen
vom Faltenverlauf der Faltenstruktur bestimmt ist und in Längs
richtung, d. h. in Gebrauchsstellung gesehen in Umfangsrichtung
des zu säubernden Bauteils einen vom linearen abweichenden
Verlauf aufweist. Die Faltenstruktur kann einerseits für eine
radiale Vorspannung der Abstreifkante gegenüber der Bauteil
oberfläche sorgen und gewährleistet überdies eine radiale
Nachgiebigkeit auch bei hartem Material der Faltenstruktur
bzw. Abstreifkante. Letztere können auch aus Metall oder
relativ hartem Kunststoff bestehen. Somit werden einerseits
auch stark anhaftende Fremdkörper problemlos abgestreift ohne
den Abstreifabschnitt zu beschädigen und andererseits vermeidet
die radiale Nachgiebigkeit Beschädigungen an der Stangenober
fläche. Der nichtlineare Kantenverlauf führt auch dazu, daß
die Fremdkörper in der Regel nicht frontal und rechtwinkelig
auf die Abstreifkante auftreffen, sondern unter einem hiervon
abweichenden Winkel, so daß sie nach und nach in Art einer
Scherwirkung vom Bauteil abgehoben werden. Dies schont die Ab
streifkante, die überdies im Vergleich zum Stand der Technik
eine wesentlich größere Kantenlänge besitzt. Als Faltenstruktur
bietet sich insbesondere eine Zick-Zack-Strukturierung an,
wobei jeder Faltenabschnitt aus zwei durch eine Knick- oder
Faltlinie miteinander verbundenen Faltenhälften besteht und
benachbarte Faltenabschnitte mit ihrem Rand unter Bildung
weiterer Falt- bzw. Knicklinien zu einer insbesondere einstückigen
Struktur verbunden sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Abstreifers sind in den Unter
ansprüchen aufgeführt.
Es ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Faltenstruktur an
der Abstreifseite in den Bereichen zwischen jeweils in Umfangs
richtung benachbarten Faltenabschnitten jeweils einen zur
Abstreifseite hin offenen und im übrigen seitlich von Rand
partien der Faltenabschnitte begrenzten Zwischenraum besitzt,
wobei an den die Zwischenräume begrenzenden Randpartien der
Faltenabschnitte Längenabschnitte der Abstreifkante vorgesehen
sind. Die Zwischenräume sind insbesondere als Axialeinschnitte
ausgebildet. Die somit in Umfangsrichtung zwischen benachbarten
Zwischenräumen liegenden Partien der Faltenabschnitte stellen
Abstreifpartien dar, wobei die Randpartien vorzugsweise unmittel
barer Bestandteil der Abstreifkante sind und diese zweckmäßiger
weise vollständig bilden.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn sich die ringförmige
Faltenstruktur in Richtung zur Abstreifseite hin verjüngt,
insbesondere nach Art eines Konus oder ähnlich der Kontur
eines Kegelstumpfes. In Verbindung mit dem nichtlinearen und
vorzugsweise zick-zack-förmigen Längsverlauf der Abstreifkante
hat dies neben einem vorteilhaften Federelastikeffekt die
Wirkung, daß die abgestreiften Verunreinigungen schräg nach
radial außen abgeführt werden.
Um eine einfache Halterung an einem relativ zum zu säubernden
Bauteil feststehenden Teil, zum Beispiel einem Zylinder, zu
ermöglichen, ist an der der Abstreifkante entgegengesetzten
Axialseite der Faltenstruktur zweckmäßigerweise eine Halterungs
partie angeordnet, die flanschartig ausgestaltet ist und zum
Beispiel die Form einer Ringscheibe hat.
Im Rahmen eines besonders vorteilhaften Verfahrens zur Herstellung
des erfindungsgemäßen Abstreifers ist vorgesehen, daß man
einen dünnwandigen Hülsenkörper zum Beispiel durch Behandlung
mit Zahnrädern mit einer regelmäßigen Faltenstruktur bestehend
aus in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden, axiale Faltbereiche
bzw. Faltlinien aufweisenden Faltenabschnitten versieht, wobei
man zuvor oder danach an einer Axialseite des Hülsenkörpers im
Bereich zwischen jeweils benachbarten herzustellenden oder her
gestellten Faltenabschnitten sich radial erstreckende Zwischen
räume vorsieht, um abschließend die Faltenstruktur in eine
sich zur Seite der Zwischenräume hin verjüngende Gestalt zu
bringen. Der die Abstreifkante aufweisende Ringabschnitt der
Faltenstruktur wird anschließend zweckmäßigerweise noch ge
schliffen, um eine exakte Anpassung an die Oberfläche des zu
säubernden Bauteils zu erreichen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Bauform des erfindungsgemäßen
Abstreifers in einer Seitenansicht mit
radialer Blickrichtung, in einer bevorzugten
Gebrauchsstellung an einem Kolben-Zylinder-
Aggregat montiert, welches letztere nur
ausschnittsweise, stark schematisiert und
teilweise aufgebrochen dargestellt ist,
Fig. 2 den Abstreifer aus Fig. 1 mit axialer
Blickrichtung gemäß Pfeil II aus Fig. 1
von der Rückseite her gesehen, ohne
Bestandteile des Kolben-Zylinder-Aggre
gats,
Fig. 3 den Abstreifer der Fig. 1 und 2 im
Schnitt gemäß Schnittlinie III-III aus
Fig. 2, die eine sich axial und radial
erstreckende Schnittebene definiert,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den die Abstreifkante
aufweisenden Endbereich des Abstreifers
mit Blickrichtung gemäß Pfeil IV aus
Fig. 3,
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Abschnitt
einer weiteren Ausführungsform eines
Abstreifers mit abgewandeltem wellenförmigem
Verlauf der Abstreifkante und
Fig. 6 einen Verfahrensschritt eines Herstell
verfahrens.
In Fig. 1 ist schematisch der Endabschnitt eines Kolben-Zy
linder-Aggregats 1 abgebildet, das mit einer ersten Bauform
des erfindungsgemäßen Abstreifers 2 ausgestattet ist. Der End
abschnitt des Kolben-Zylinder-Aggregats 1 ist nach Art eines
Längsschnitts aufgebrochen, so daß man das Zylinderrohr 3 und
einen Zylinderdeckel 4 sowie den innerhalb des Zylinderrohres
3 angeordneten Kolben 5 erkennt. Eine an letzterem angebrachte
Kolbenstange 6 ragt durch eine Öffnung 7 des Zylinderdeckels 4
in an sich bekannter Weise nach außen, wobei im Öffnungsbereich
eine lediglich schematisch angedeutete Führungs- und/oder
Dichtungsanordnung 8 vorgesehen sein kann, die die Kolbenstange
6 führt bzw. den Durchdringungsbereich abdichtet. Im Betrieb
führt die Kolbenstange 6 eine gemäß Doppelpfeil 9 axial gerichtete,
auf an sich bekannte Weise erzeugte hin und her gehende Verschiebe
bewegung aus.
Die Kolbenstange 6 ist ein von Fremdkörpern zu säuberndes
stangenförmiges Bauteil 10 mit kreiszylindrischer Umfangsfläche.
Der in Fig. 1 in seiner Gebrauchsstellung gezeigte ringförmige
Abstreifer 2 ist über eine an ihm vorgesehene Halterungspartie
11 am Zylinder bzw. am Zylinderdeckel 4 derart festgelegt, daß
er die Kolbenstange 6 koaxial umgibt. Seine dabei dem jeweils
außen liegenden Kolbenstangenabschnitt zugewandte Axial- bzw.
Stirnseite bildet die Abstreifseite 12, an der er eine Abstreif
kante 13 besitzt, die das stangenförmige Bauteil 10 umfangs
seitig umfaßt und an dessen zylindrischer Oberfläche ununter
brochen anliegt.
Wenn im Betrieb das stangenförmige Bauteil 10 relativ zum
Zylinder und dem daran festgelegten Abstreifer 2 die Verschiebe
bewegung 9 ausführt, dann streift die Abstreifkante 13 während
der ins Zylinderinnere gerichteten Bewegungsphase am äußeren
Abschnitt des Bauteils 10 angeordnete Fremdkörper ab und
verhindert deren Eindringen in den Bereich der Führungs-
und/oder Dichtungsanordnung 8, die somit vor Beschädigung
geschützt wird. Bei den abzustreifenden Fremdkörpern handelt
es sich insbesondere um Schmutz, Staub oder dergleichen fest
körperartige Verunreinigungen.
Der in den Fig. 1 bis 4 abgebildete Abstreifer 2 besitzt
einen ringförmigen Abstreifabschnitt 14, der eine Falten
struktur 15 besitzt und beim Ausführungsbeispiel von einer
solchen gebildet ist. Sie verfügt über eine Mehrzahl von
bezüglich der Längsachse 17 des Abstreifabschnittes 14 in
Umfangsrichtung 34 aufeinanderfolgenden und zweckmäßigerweise
einstückig miteinander verbundenen Faltenabschnitten 16, deren
Vertiefungen 18 nach radial innen gerichtet sind. Die Abstreif
kante 13 ist abstreifseitig an der Faltenstruktur 15 angeordnet
und besitzt einen aus Fig. 1 und 4 gut ersichtlichen nicht
linearen Verlauf in ihrer Längsrichtung, d. h. in Umfangs
richtung bezüglich der Längsachse 17.
Der nichtlineare Kantenverlauf ist insbesondere von der stirn
seitigen Gestaltung der Faltenstruktur 15 bestimmt. Vorzugsweise
ist die Abstreifkante 13 von den abstreifseitigen Randbereichen
der Faltenstruktur 15 gebildet, wobei die Randbereiche in
Bezug zum Faltenaufbau derart gestaltet sind, daß sie in
Umfangsrichtung mit Bezug zur Längsachse 17 ununterbrochenen
Berührkontakt zur Oberfläche des Bauteils 10 halten.
Die einzelnen Faltenabschnitte 16 im Sinne der vorliegenden
Beschreibung besitzen jeweils zwei zu einander entgegengesetzten
Umfangsseiten orientierte Faltenpartien 19, 19', die identisch
als Faltenhälften ausgebildet sein können und die durch einen
Faltbereich 20 insbesondere einstückig miteinander verbunden
sind. Der Faltbereich 20 ist radial in Draufsicht gesehen
linear und beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 im
wesentlichen linienförmig ausgestaltet, wobei es sich um eine
Knicklinie handeln kann. Auf diese Weise haben die Faltenab
schnitte 16 eine im wesentlichen dachförmige Gestalt, wobei
sich zwischen den beiden Faltenpartien 19, 19' eine rinnen
förmige Vertiefung 18 einstellt. Beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 1 bis 4 sind die einzelnen Faltenpartien 19, 19' für
sich gesehen jeweils eben.
Bei einer anderen, in Fig. 5 abgebildeten Ausführungsform ist
der Faltbereich 20 zwischen den Faltenpartien 19, 19' der
einzelnen Faltenabschnitte 16 abgerundet, so daß ein scharfkantiger
Übergang wie beim anderen Ausführungsbeispiel vermieden ist.
Bei allen Ausführungsbeispielen sind die einzelnen Faltenab
schnitte 16 mit den Randbereichen 21 ihrer Faltenpartien 19,
19' miteinander verbunden, derart, daß jeweils eine Falten
partie 19 eines jeweiligen Faltenabschnittes 16 mit einer
Faltenpartie 19' des in Umfangsrichtung darauffolgenden Falten
abschnittes 16 insbesondere einstückig verbunden ist. Der
dabei jeweils entstehende Verbindungsbereich ist vorzugsweise
entsprechend dem jeweils zugehörigen Faltbereich 20 gestaltet.
Dies führt dazu, daß die Faltenstruktur 15 im Schnitt quer zu
den einzelnen Faltbereichen 20 gesehen eine im wesentlichen
zick-zack-förmige Kontur aufweist, während sie beim Ausführungs
beispiel der Fig. 5 einer Wellenlinie folgt.
Bei den Ausführungsbeispielen ist überdies vorgesehen, daß
sich die ringförmige Faltenstruktur 15 in Richtung zur Abstreif
seite 12 hin konusförmig verjüngt. Sie verfügt dadurch sowohl
innen als auch außen über eine Grundstruktur nach Art des
Mantels eines Kegelstumpfes, d. h. die Faltbereiche 20 einer
seits und die Randbereiche 21 andererseits liegen vorzugsweise
jeweils auf einer gedachten kegelstumpfförmigen einhüllenden
Mantelfläche.
Somit verlaufen die einzelnen Faltenabschnitte 16 ausgehend
von der Abstreifseite 12 in Richtung zu der an der entgegenge
setzten Axialseite der Faltenstruktur vorzugsweise angeordneten
Halterungspartie 11 schräg nach radial außen, wobei die einzelnen
Faltbereiche 20 zweckmäßigerweise eine sowohl axial als auch
radial gerichtete Richtungskomponente besitzen.
Die Haltepartie 11 besteht beim Ausführungsbeispiel aus einem
flanschartigen Ringteil bzw. einer Ringscheibe 22, die vorzugs
weise in einer zur Längsachse 17 rechtwinkeligen Ebene verläuft
und im Bereich deren Innenumfanges 23 die Faltenstruktur 15
mit der größeren Durchmesser aufweisenden Stirnseite ansetzt.
Auf diese Weise erhält die Ringscheibe 22 am Innenumfang 23
eine aus Fig. 2 ersichtliche, der Faltenstruktur 15 entspre
chende, zum Beispiel zick-zack-förmige Konturierung. Der
radial äußere insbesondere kreiszylinderische Bereich der
Ringscheibe 22 ist zweckmäßigerweise axial von der Faltenstruktur
15 wegweisend rechtwinkelig umgebogen, was eine Erhöhung der
Stabilität bewirkt. Der dabei entstandene Stabilisierungsrand
ist in Fig. 3 bei 24 angedeutet.
Die Befestigung des Abstreifers 2 an einem beliebigen Bauteil
-hier: am Zylinderdeckel 4 - erfolgt zweckmäßigerweise derart,
daß er mit der Haltepartie 11 voraus bis zu einem Anschlag 25
in eine Öffnung 7 oder eine Erweiterung derselben eingesetzt
wird, wonach ein zum Beispiel ringförmiges Sicherungsteil 26
an der dem Anschlag 25 entgegengesetzten Axialseite der Halterungs
partie 11 bauteilfest verankert wird.
Damit sich die Faltenstruktur 15 mit ihrem die Absteifkante 13
aufweisenden Bereich optimal an die Oberfläche des Bauteils 10
anlegen kann, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Faltenstruktur
15 in diesem Bereich zwischen jeweils in Umfangsrichtung
benachbarten Faltenabschnitten 16 jeweils einen zur Abstreifseite
12 hin offenen und im übrigen seitlich von Randpartien 27, 27'
der Faltenabschnitte 16 begrenzten Zwischenraum 28 besitzt.
Selbiger ist beim Ausführungsbeispiel nach Art eines Einschnittes
gestaltet, so daß zwischen in Umfangsrichtung jeweils benachbarten
Zwischenräumen 28 eine vorspringende Abstreifpartie 29 der
Faltenabschnitte 16 entsteht.
Die Randpartien 27, 27' sind bei den dargestellten Ausführungs
beispielen unmittelbare Bestandteile der Abstreifkante 13.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 sind die Zwischen
räume 28 überdies derart gestaltet, daß in Umfangsrichtung
unmittelbar benachbarte Randpartien 27, 27' direkt ineinander
übergehen, so daß die Abstreifkante von der Gesamtheit der
Randabschnitte 27, 27' gebildet wird. Dazu sind die Zwischen
räume 28, in Radialrichtung mit Bezug zur Längsachse 17 betrachtet,
ausgehend von der Abstreifseite 12 in Richtung zur entgegen
gesetzten, der Halterungspartie 11 zugeordneten Axialseite
zweckmäßigerweise sich verjüngend und vorzugsweise keilförmig
konturiert. Bei einem jeweiligen Faltenabschnitt 16 beginnen
die Randpartien 27, 27' an gleicher Stelle am Faltbereich 20
und verlaufen ausgehend von dort zu den oben erläuterten
Randbereichen 21 zwischen benachbarten Faltenabschnitten 16,
wo sie mit dem Ende der Randpartien der sich anschließenden
Faltenabschnitte 16 zusammentreffen. Der Verlauf der Randpartien
27, 27' ist dabei vorzugsweise linear.
Somit besitzt die beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4
von der Gesamtheit der Randpartien 27, 27' gebildete Abstreif
kante 13 einen zick-zack-förmigen Längsverlauf und die Ab
streifpartien 29 sind in Radialrichtung gesehen sich verjüngend
und dabei insbesondere keilförmig konturiert.
Es versteht sich, daß die Randpartien 27, 27' einen derartigen
Verlauf haben, daß sie in der in Fig. 1 abgebildeten Gebrauchs
stellung des Abstreifers allesamt auf einer gedachten kreis
zylindrischen Fläche zu liegen kommen, die dem Außenumfang des
zu säubernden Bauteils 10 entspricht.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 laufen pro Falten
abschnitt 16 der linienförmige Faltbereich 20 und eine jeweilige
der beiden Randpartien 27, 27' unter einem spitzen Winkel
zusammen.
Bei dem in Fig. 5 abgebildeten Ausführungsbeispiel sind
sowohl die Spitzen der Abstreifpartien 29 wie auch die Spitzen
der sich verjüngenden Zwischenräume 28 abgerundet.
Es versteht sich, daß durch anderweitige Gestaltung der stirn
seitigen freien Endbereiche der Abstreifpartien 29 erreicht
werden kann, daß die Abstreifkante 13 an diesen Stellen nicht
von Randpartien 27, 27' gebildet wird. Der Effekt, daß axial
ankommende Fremdkörper von den gemäß Fig. 1 schräg bzw. quer
zur Längsachse 17 verlaufenden Randpartien 27, 27' seitlich
abgehoben werden, stellt sich dann in den betreffenden Stirn
bereichen allerdings in der Regel nicht ein. Am vorteilhaftesten
in dieser Hinsicht ist jedenfalls die Ausführungsform der
Fig. 1 bis 4. Insbesondere wenn die Faltenstruktur 15 als
Formteil zum Beispiel im Rahmen eines Gießverfahrens hergestellt
wird, kann die Abstreifkante 13 auch von einer zusätzlich zu
den Randpartien 27, 27' angeformten Partie gebildet werden.
Durch die beim Ausführungsbeipiel gewählte konische Grundform
der Faltenstruktur 15 stellen sich optimale rückfedernd nach
giebige Eigenschaften insbesondere im Bereich der Abstreif
partien 29 ein. Dies führt im Verschleißfalle zu einer selbst
tätigen Nachstellung und Kompensation des Abriebes. Auch
Unregelmäßigkeiten der Oberfläche des stangenförmigen Bauteils
10 sowie fertigungsbedingte Maßabweichungen werden automatisch
ausgeglichen. Eventuelle Durchmesserabweichungen des stangen
förmigen Bauteils 10 werden vor allem durch Aufweiten oder
Verengen der einzelnen Faltenabschnitte und der Zwischenräume
28 ausgeglichen.
Von Vorteil ist es bei alledem, wenn zumindest die Faltenstruktur
15 aus Material mit gummi- oder federelastischen Eigenschaften
besteht. Gute Ergebnisse hat man bei Verwendung von Beryllium-
Bronze-Material erzielt.
Man kann sich die Faltenstruktur 15 hergestellt denken aus
einem hülsenförmigen kreiszylindrischen Ringkörper, der mit in
Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Faltenabschnitten versehen
wird, wobei die zum Beispiel linienförmigen Faltbereiche 20
parallel zur Längsachse des Ringkörpers verlaufen. Anschließend
werden im Bereich benachbarter Faltenabschnitte 16 Zwischen
räume eingebracht, zum Beispiel durch keilförmige Einschnitte.
Daran anschließend wird dann der Ringkörper an der die Einschnitte
aufweisenden Stirnseite radial gleichmäßig verengt bzw. einge
zogen, wobei sich gleichzeitig an der entgegengesetzten Axial
seite eine Aufweitung eingestellt. Letztlich liegt die Falt
struktur vor, wobei die radiale Tiefe der Faltenvertiefungen
18 in Längsrichtung eines jeweiligen Faltenabschnittes 16 in
Richtung zur Abstreifseite 12 hin zunimmt, wobei sich gleich
zeitig die in Umfangsrichtung gemessene Breite der Vertiefungen
18 in Richtung zur Abstreifseite 12 reduziert.
Im Betrieb können die zwischen benachbarten Faltenabschnitten
16 vorliegenden, radial außenliegenden rinnenförmigen Umfangsabschnitt
30 der optimierten Abfuhr abgestreifter Fremdkörper dienen.
Die Herstellung des erfindungsgemäßen Abstreifers bzw. dessen
Abstreifabschnittes 14 kann wie bereits vorstehend erläutert
erfolgen. Auch ist es möglich, die Struktur zum Beispiel durch
Gießen einstückig als Formteil herzustellen. Bei einem besonders
vorteilhaften Verfahren stellt man einen dünnwandigen Hülsen
körper bereit, der eine regelmäßige Faltenstruktur mit parallel
zur Hülsenlängsachse verlaufenden Faltbereichen besitzt. Die
Bereitstellung erfolgt zweckmäßigerweise durch Behandlung
eines hohlzylindrischen Hülsenkörpers 31, der wie in Fig. 6
angedeutet, zwei gegenläufige und mit Spiel miteinander kämmende
Zahnräder 32, 33 durchläuft, wobei die Längsachsen sowohl der
Zahnräder 32, 33 als auch des Hülsenkörpers 31 parallel verlaufen.
Die Zahnräder 32, 33 besitzen zweckmäßigerweise eine Gerad
verzahnung.
Bereits vorher oder anschließend an die Einbringung der Falten
abschnitte sieht man einer Axialseite des Hülsenkörpers 31 im
Bereich zwischen jeweils benachbarten herzustellenden oder her
gestellten Faltenabschnitten sich axial erstreckende Zwischen
räume zum Beispiel in Form von Einschnitten vor. Dies erfolgt
zum Beispiel durch Ausstanzen. Im Anschluß daran bringt man
die hohlzylindrische Faltenstruktur 15 in eine sich zur Seite
der Zwischenräume 28 insbesondere konisch verjüngende Gestalt.
Hernach kann sich noch eine Nachbearbeitung anschließen, wobei
der die Zwischenräume aufweisende Endbereich der Faltenstruktur
von innen her der Gestalt der zu säubernden Bauteiloberfläche
entsprechend beschliffen wird. Die dem Schleifprozess unter
zogenen Partien bilden letztlich die Abstreifkante.
Es ist auch möglich, den noch zylindrischen zwischenraumlosen,
jedoch bereits mit der Faltenstruktur versehenen Hülsenkörper
im Bereich der Abstreifseite radial einzuschnüren, um anschließend
durch ein geeignetes Materialabtragverfahren wie Schleifen die
dem zu säubernden Bauteil 10 entsprechende Öffnung und Abstreif
kante 13 herzustellen.
Es sei noch nachzutragen, daß die Faltenstruktur zumindest im
Bereich der Abstreifpartie 29 zweckmäßigerweise aus Material
besteht, oder in einer Weise konturiert ist, daß die sich
schräg zur Längsachse 17 erstreckenden Randpartien 27, 27' an
die Krümmung der Oberfläche des stangenförmigen Bauteils 10
angepaßt sind oder sich anpassen können.
Claims (20)
1. Abstreifer zum Abstreifen von Fremdkörpern von hin und
her bewegbaren stangenförmigen Bauteilen wie Kolbenstangen,
mit einem ringförmigen Abstreifabschnitt, der im Bereich
seiner axialen Abstreifseite eine das Bauteil in Gebrauchs
stellung umfangsseitig umschließende und dabei an der Bauteil
oberfläche anliegende Abstreifkante besitzt, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstreifabschnitt (14) eine Faltenstruktur
(15) mit in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Faltenab
schnitten (16) besitzt, deren Vertiefungen (18) nach radial
innen gerichtet sind, und daß die Abstreifkante (13) an der Ab
streifseite (12) der Faltenstruktur (15) angeordnet ist, und
einen in ihrer Längsrichtung nichtlinearen Verlauf besitzt.
2. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Faltenstruktur (15) an der Abstreifseite (12) in den
Bereichen zwischen jeweils in Umfangsrichtung benachbarten
Faltenabschnitten (16) jeweils einen zur Abstreifseite (12)
hin offenen und im übrigen seitlich von Randpartien (27,
27') der Faltenabschnitte (16) begrenzten Zwischenraum (28)
besitzt, wobei an den die Zwischenräume (28) begrenzenden Rand
partien (27, 27') der Faltenabschnitte (16) Längenabschnitte
der Abstreifkante (13) vorgesehen sind.
3. Abstreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längenabschnitte der Abstreifkante (13) unmittelbar von
den Randpartien (27, 27') der Faltenabschnitte (16) gebildet
sind.
4. Abstreifer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenräume (28) in einer Weise ausgebildet sind,
daß sämtliche der sie begrenzenden Randpartien (27, 27') in
Umfangsrichtung des Abstreifabschnitts (14) unmittelbar anein
ander anschließen.
5. Abstreifer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenräume (28) bei radial auf den
Abstreifabschnitt (14) gerichteter Blickrichtung betrachtet
ausgehend von der Abstreifseite (12) sich in Richtung zur ent
gegengesetzten Axialseite verjüngend ausgebildet sind.
6. Abstreifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenräume (28) keilförmig konturiert sind.
7. Abstreifer nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Randpartien (27, 27') aufweisenden
Abstreifpartien (29) der Faltenabschnitte (16) in Radialrichtung
gesehen sich in Richtung zur Abstreifseite (12) verjüngend
ausgebildet sind und eine insbesondere keilförmige Kontur
aufweisen.
8. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Gebrauchsstellung mit der Bauteilober
fläche in Kontakt stehende Abstreifkante (13)einen zumindest im
wesentlichen Wellen- und/oder zick-zack-förmigen Längsverlauf
besitzt und in Gebrauchsstellung zweckmäßigerweise auf einer
kreiszylindrischen gedachten Fläche liegt.
9. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 biß 8, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die ringförmige Faltenstruktur (15)
in Richtung zur Abstreifseite (12) bzw. zur Abstreifkante (13)
hin insbesondere konisch verjüngt.
10. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstreifabschnitt (14) abgesehen von
der Faltenstruktur 15 eine innen und außen nach Art des Mantels
eines Kegelstumpfes gestaltete Grundstruktur besitzt.
11. Abstreifer nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die radiale Tiefe der Faltenvertiefungen (18) in
Längsrichtung eines jeweiligen Faltenabschnittes (16) in
Richtung zur Abstreifseite (12) zunimmt, wobei sich gleich
zeitig die in Umfangsrichtung gemessene Breite der Vertiefungen
(18) verringert.
12. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Faltenstruktur (15) im Querschnitt
gesehen im wesentlichen Wellen- und/oder zick-zack-förmig
ausgebildet ist.
13. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstreifabschnitt (14) im Bereich der
Faltenstruktur (15) insbesondere durch dis Möglichkeit des Auf
weitens und Verengens der einzelnen Faltenabschnitte (16)
radial elastisch nachgiebig ist.
14. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Faltenstruktur (15) aus Material mit
gummi- oder federelastischen Eigenschaften besteht.
15. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Faltenstruktur (15) aus Beryllium-Bronze
besteht.
16. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß an der der Abstreifkante (13) entgegenge
setzten Axialseite der Faltenstruktur (15) eine Halterungs
partie (11) des Abstreifers (2) angeordnet ist, die zum Beispiel
als radial nach außen vorspringende koaxiale Ringscheibe (22)
ausgebildet ist.
17. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstreifabschnitt (14) als hülsen
förmiger, im ungefalteten Zustand hohlzylinderischer dünnwandiger
Ringkörper ausgebildet ist, der in Umfangsrichtung aufeinander
folgend angeordnete Faltenabschnitte (16) mit jeweils insbesondere
axiale und radiale Richtungskomponenten aufweisendem linearem
Faltbereich (20) besitzt.
18. Abstreifer nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenräume in Art von Axialeinschnitten
ausgebildet sind.
19. Verfahren zur Herstellung eines Abstreifers nach einem
der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß man einen
dünnwandigen Hülsenkörper (31) zum Beispiel durch Behandlung
mit Zahnrädern (32, 33) mit einer regelmäßigen Faltenstruktur
(15) bestehend aus in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden,
sich axial erstreckende Faltbereiche (20) aufweisenden Falten
abschnitten (16) bereitstellt, daß man zuvor oder danach an
einer Axialseite des Hülsenkörpers (31) im Bereich zwischen
jeweils benachbarten herzustellenden der hergestellten Falten
abschnitten (16) sich axial erstreckende Zwischenräume (28)
zum Beispiel in Gestalt von sich insbesondere verjüngenden Ein
schnitten vorsieht, und daß man die Faltenstruktur in eine
sich zur Seite der Zwischenräume (28) insbesondere konisch
verjüngende Gestalt bringt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß man den die Zwischenräume aufweisenden axialen Endbereich
der Faltenstruktur (15) im Bereich der Abstreifseite (12)
einer Schleifbehandlung unterzieht, um die Abstreifkante (13)
bildende Randpartien (27, 27') zu erzeugen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4041906A DE4041906C2 (de) | 1990-12-27 | 1990-12-27 | Abstreifer und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4041906A DE4041906C2 (de) | 1990-12-27 | 1990-12-27 | Abstreifer und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4041906A1 DE4041906A1 (de) | 1992-07-02 |
| DE4041906C2 true DE4041906C2 (de) | 1999-05-12 |
Family
ID=6421516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4041906A Expired - Fee Related DE4041906C2 (de) | 1990-12-27 | 1990-12-27 | Abstreifer und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4041906C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10333365A1 (de) * | 2003-07-23 | 2005-02-24 | Inoex Gmbh | Dichtung mit variablem Innendurchmesser |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3554562A (en) * | 1967-06-21 | 1971-01-12 | Gen Motors Corp | Valve stem seal assembly |
| DE3428293A1 (de) * | 1984-08-01 | 1986-02-13 | Adam Opel AG, 6090 Rüsselsheim | Windlaufoberteil-aussenplatte fuer ein kraftfahrzeug |
-
1990
- 1990-12-27 DE DE4041906A patent/DE4041906C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3554562A (en) * | 1967-06-21 | 1971-01-12 | Gen Motors Corp | Valve stem seal assembly |
| DE3428293A1 (de) * | 1984-08-01 | 1986-02-13 | Adam Opel AG, 6090 Rüsselsheim | Windlaufoberteil-aussenplatte fuer ein kraftfahrzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10333365A1 (de) * | 2003-07-23 | 2005-02-24 | Inoex Gmbh | Dichtung mit variablem Innendurchmesser |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4041906A1 (de) | 1992-07-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69501998T2 (de) | Armierung für Dichtungsstreifen, Führungsleisten und Randleisten | |
| DE69714705T2 (de) | Stossdämpfer und herstellungsverfahren | |
| DE3702977C2 (de) | ||
| DE19615940A1 (de) | Harz-Gleichlaufgelenkmanschette | |
| DE69430446T2 (de) | Kopfkissen | |
| EP3568041B1 (de) | Applikator mit an speziellen blattfederelementen federnd gelagerten borsten | |
| DE69704266T2 (de) | Schutzbalg für verbindungen | |
| DE19722857A1 (de) | Stent | |
| EP0473123A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Dichtungsprofiles und nach dem Verfahren hergestelltes Dichtungsprofil | |
| DE8607361U1 (de) | Elastisch verformbares Element, verwendbar als Anschlag bei einer Motorfahrzeug-Aufhängung | |
| DE3426281A1 (de) | Stossdaempfendes schneckenradgetriebe | |
| WO2002006100A1 (de) | Wischblatt | |
| EP0523435B1 (de) | Querschneideeinrichtung an Falzwerken für Rollenrotationsdruckmaschinen | |
| DE2517234A1 (de) | Flexibles bauteil fuer ein brillengestell | |
| DE69512608T2 (de) | Elastisches lager mit mindestens zwei zylindrischen buchsen, buchsen für ein solches lager und fabrikationsprozess des lagers mittels derartigen buchsen | |
| EP1209050A2 (de) | Wischeranordnung und Verfahren zum Herstellen einer Wischeranordnung | |
| DE10061382C1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Bundbuchse | |
| DE112014004205B4 (de) | Staubabdeckung | |
| DE2735861C2 (de) | ||
| DE69618963T2 (de) | Wischerarm für Scheibenwischer und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP0086536B2 (de) | Hin-und hergehend antreibbares Untermesser für Trockenrasierapparate | |
| DE9116994U1 (de) | Wischerarm für einen Fahrzeug-Scheibenwischer | |
| DE3339414A1 (de) | Wischblatt fuer fahrzeugscheiben | |
| DE69404051T2 (de) | Teleskopische Lenksäule z.B. für Kraftfahrzeug | |
| DE4041906A1 (de) | Abstreifer und verfahren zu seiner herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FESTO AG & CO, 73734 ESSLINGEN, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |