DE404214C - Kippvorrichtung fuer Kraftwagen - Google Patents

Kippvorrichtung fuer Kraftwagen

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Publication number
DE404214C
DE404214C DEK85837D DEK0085837D DE404214C DE 404214 C DE404214 C DE 404214C DE K85837 D DEK85837 D DE K85837D DE K0085837 D DEK0085837 D DE K0085837D DE 404214 C DE404214 C DE 404214C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEK85837D
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Priority to DEK85837D priority Critical patent/DE404214C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404214C publication Critical patent/DE404214C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kippvorrichtung für Kraftwagen. Die Erfindung bezieht sich auf Kippvorrichtungen für Kraftwagen nach Patent 38o431 und besteht in erster Linie darin, daß der das Einschalten, Ausschalten und Umsteuern des Getriebes bewirkende Handhebel mit einem unter Federwirkung stehenden Getriebe in Verbindung steht, das den Handhebel nach dem Lösen der Motorkupplung (z. B. durch von dem Wagenkasten gesteuerte Gestänge) selbststätig in eine Bewegung versetzt, welche die Lösung der Verbindung zwischen der Motorwelle und dem Kippgetriebe zur Folge hat.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Antrieb für die Kippvorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 eine zu Abb. i gehörige Oberansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i, von oben gesehen, Abb. q. in größerem Maßstabe einen Schnitt nach der Linie 4.- 4 der Abb. 2, von links gesehen, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. q., von rechts gesehen, und Abb. 6 eine der Abb. 5 ähnliche Darstellung bei anderer Stellung einzelner Teile.
  • Zum Zwecke des selbsttätigen Ausrückens des Kippgetriebes ist an einem am Untergestell drehbar gelagerten Bolzen a4 ein Hebel a5 befestigt, an dessen freiem Ende eine am unteren Ende mit einem Haken a6 versehene Stange a7 angelenkt ist. Der Haken a6 greift unter den Handschalthebel M, wenn dieser in der Rast NI liegt. An dem Bolzen a4 ist ferner ein einarmiger Hebel aß befestigt, an dessen freiem Ende eine Stange a9 angreift, die mit einem Arme all' eines zweiarmigen, am Untergestell gelagerten Hebels in gelenkiger Verbindung steht. An dem anderen Arme all dieses Hebels ist eine mit einem. Haken a12 versehene Stange a13 angelenkt, die von einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Führung in einer solchen Lage gehalten wird, daß ein an dem Bolzen a1 befestigter, an der Kippbewegung des Kastens mit dem Bolzen a1 teilnehmender Hebel a14 in der Kipplage des Kastens unter den Haken a12 zu greifen und unter Vermittelung des Gestänges a12, a13, all, alo as a8, as a, as den Handhebel M aus der ' Rast N1 herauszuheben vermag. An dem Unter-Bestell B des Wagens ist ferner an einem Bolzen Q (s. bes. Abb. i, 2 und q.) ein zweiarmiger j Hebel q1, q2 gelagert, an dessen einem Arme q2 ! eine mit einem Haken q3 versehene Stange q4 ! angelenkt ist. Der Haken q3 greift unter den Handschalthebel M, wenn dieser in der Rast 1N 2 ! liegt. Auf den Arm q1 des zweiarmigen Hebels q1, q2 vermag sich die Spindelmutter Cl mit einer Nase e5 zu stützen und dadurch das Hebelgestänge q1, q2, q4 in eine Bewegung zu versetzen, welche das Ausheben des Handhebels J7 aus der Rast N2 zur Folge hat. Zum Zwecke der Überführung des aus den Rasten NI oder N2 herausgehobenen Handhebels M in eine Stellung, in der er in die Rast N einfallen kann, sind zwei Bolzen S vorgesehen (s. bes. Abb. 3), die sich in der Mittelstellung des Hebels M (Abb. 3) unter der M irkung je einer Feder R bzw. R1 gegen den Hebel stützen. Die Bolzen S suchen daher den Hebel 111 stets in die Mittellage zu bringen, also nach der Rast N hin zu verschieben. Zwecks Einlegens des bereits in der Mittellage sich befindenden Handhebels M in die Rast N ist ein am Untergestell in senkrechter Richtung verschiebbarer Schlitten T gelagert, der sich stets auf den Hebel M auflegt. An dem Schlitten T ist ein einarmiger Hebel u1 angelenkt, der mit einem im Untergestell gelagerten Bolzen U fest verbunden ist. Auf dem Bolzen L" ist ein zweiter einarmiger Hebel u2 befestigt, der an einer Stange V angreift, die mit dem in bekannter Weise zum Ausrücken der Motorkupplung dienenden Fußhebel W in Verbindung steht. Die Anordnung des Gestänges T, u1, aal, 1' ist so getroffen, daß beim Herausheben des Handhebels aus einer der Rasten N, NI oder N2 die Motorkupplung durch das Gestänge T, u1, u2, 1T wohl gelüftet, aber nicht vollständig gelöst wird, das Ein- und Ausrücken des Kippgetriebes also bei nicht vollständig ein- oder ausgerückter Motorkupplung erfolgt. Beim Ausheben des Hebels 11T aus einer der Rasten wird zugleich die Motorkupplungsfeder stärker gespannt, so daß diese Feder das Bestreben hat, den Hebel in eine der Rasten N, NI oder N2 einzuführen, sobald der Hebel einer der Rasten gegenübersteht.
  • In der Fahrstellung des Wagens ruht der Handhebel 161 in der Rast N, die Kupplungswelle J (Abb. q. und 5) ist dann ausgerückt und das Getriebe zum Kippen des Wagenkastens ausgeschaltet (Abb. 5). Soll der Wagenkasten gekippt werden, so wird der Handhebel 161 aus der Rast N herausgehoben und in die Rast NI gelegt. Beim Ausheben des Hebels M aus der Rast N wird der Schlitten T angehoben; das Gestänge T, 2i1, 2i2, I' lüftet dann die Motorkupplung, so daß die Vorgelegewelle IL l nur eine geringe Kraft überträgt. Durch die Verschiebung des Hebels A7 gegen die Rast NI hin wird die Kupplungswelle J in der Weise verschoben, daß die Zähne i2 der Kupplungswelle mit den Zähnen 10 der Nabe A3 des Stirnrades Hl und die Zähne i3 mit den Zähnen des Zahnrades K-' der Vorgelegewelle h1 in Eingriff treten (Abb. 6). Die Einschaltung der Zähne i'2, A5, i3, Ii* erfolgt also unter der M'irkung eines nur geringen Teiles der Motorleistung, so daß Stöße oder Beschädigungen der Getriebeteile nicht eintreten können. Auch ist zum Einschalten der Kupplung nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich. Beim Eintritt des Hebels AI in die Rast NI rückt die Motorkupplungsfeder die Motorkupplung wieder ein und das Getriebe T, u1, u2, I' kehrt in seine Anfangslage zurück. Die Spindel C wird dann in der in dem Hauptpatent 38o43i angegebenen Weise gedreht und der Kasten A in die Entladestellung gekippt. Gegen Ende der Kippbewegung tritt der Hebel a14 in Eingriff mit dem Haken a12 der Stange a13, so daß bei der äußersten Kipplage des Kastens unter Vermittelung des Gestänges a14, a12 a13, all, a10, a9, as a5 die Stange a, den Handhebel 167 aus der Rast NI heraushebt. Alsdann verschiebt die Feder R1, die bei der Überführung des Hebels RT gespannt wurde, den Hebel AI nach der Rast N hin, in die er von dem auf ihm ruhenden und unter der M irkung der Motorkupplungsfeder stehenden Schlitten T hineingedrückt wird. Die Verbindung zwischen dem Kippgetriebe und der Vorgelegewelle 1i 1 ist dann wieder gelöst und die Motorkupplung eingerückt.
  • Soll der Kasten wieder in die Fahrstellung überführt werden, so wird der Handhebe1161 in die Rast N2 eingelegt. Hierbei wird die Kupplungswelle J so verschoben, daß sie die Vorgelegewelle KI unter Vermittelung der Verzahnungen i4 und il mit dem Stirnrade H kuppelt. Die Spindel C dreht sich dann im umgekehrten Sinne wie vorher, so daß der Kasten A in die Fahrstellung niedergelassen wird. Wenn der Kasten die Fahrstellung erreicht, drückt die Nase c5 der Mutter Cl auf den Arm q1 des zweiarmigen Hebels q1, q2 und überführt diesen in eine Lage, in welcher die Stange q4 den Handhebel M aus der Rast N2 heraushebt. Alsdann verschiebt die vorher gespannte Feder R den Hebel M nach der Rast N hin, in die er wieder durch den Schlitten T hineingedrückt wird. Der Hebel M wird also, sobald der Wagenkasten in einer seiner beiden Grenzlagen angelangt ist, selbsttätig in seine Mittelstellung verschoben und in dieser Stellung festgelegt, dabei wird gleichzeitig das Kippgetriebe selbsttätig ausgerückt und gegen Verstellung gesichert. Beim Ausheben des Hebels z'VI aus einer der Rasten NI und N2 bei den Grenzlagen des Wagenkastens wird die Motorkupplung unter Vermittelung des Gestänges T, 2i1, u2, T' stets gelüftet, so daß, falls die Federn R und R1 z. B. infolge eines Bruches den entsicherten Hebel M nicht in die Mittelstellung überführen sollten, die Kupplungshälften der Motorkupplung aufeinander gleiten. Die von der Motorkupplung auf das Kippgetriebe übertragene Kraft ist dann so gering, daß sie keinen Bruch irgendwelcher Getriebeteile herbeiführen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippvorrichtung für Kraftwagen nach Patent 38o43i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Einschalten, Ausschalten und Umsteuern des Getriebes bewirkende Handhebel (M) beim Lösen der Motorkupplung selbsttätig durch eine unter Federwirkung stehende Einstellvorrichtung (S, R, R1) in eine Lage gebracht wird, in der die Verbindung zwischen der Motorwelle und dem Kippgetriebe gelöst ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (AI) mit einem unter der M irkung eines Kraftspeichers.stehenden Gestänge (T, u1, u2, V) zusammenarbeitet, wodurch der Handhebel ständig in eine Stellung gedrückt wird, in der er gegen eine das Ausrücken bzw. Einrücken des Kippgetriebes bewirkende Bewegung gesichert ist. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gestänge (T, u1, 2i2, 1-) beeinflussende Kraftspeicher die Motorkupplungsfeder ist. q.. Kippvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das die Motorkupplung mit dem Handhebel (A1) verbindende Gestänge '(T, u1, u2, I') beim Entsichern und Umlegen des Handhebels (M) die Motorkupplung nur gelüftet, aber nicht gelöst wird.
DEK85837D Kippvorrichtung fuer Kraftwagen Expired DE404214C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3134628A (en) * 1961-01-30 1964-05-26 Unit Rig & Equip Tilting dumping trailer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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