DE404597C - Lichtbogenloetapparat, insbesondere zum Loeten von Bandsaegen - Google Patents
Lichtbogenloetapparat, insbesondere zum Loeten von BandsaegenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 12 ßJ 77575
Maluba Maschinenfabrik Ludwig Bauer in Abtsgmünd b. Aalen, Wttbg.
Lichtbogenlötapparat, insbesondere zum Löten von Bandsägen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1922 ab.
Die Erfindung betrifft einen Lichtbogenlöt- bewegt werden, ferner darin, daß die Regulieapparat,
dessen Merkmale im wesentlichen , rung sowie Ein- und Ausschaltung der Lichtdarin
hestehen, daß ein oder mehrere Elek- bogen durch Drehen eines Handgriffes mittrodenpaare
mittels Kreuzgelenklagerung, Ku- ; tels Drahtseils, Ketten o. dgl. und Federzugs
gelgelenklagerung oder ähnlicher Anordnung bewirkt wird. des Elektrodenträgers nach allen Richtungen Die Abbildungen zeigen in Abb. ι eine
Rückansicht, in Abb. 2 eine Seitenansicht der Anordnung von einem Elektrodenpaar.
Die Abb. 3 bis 6 stellen die Ausführungsform mit zwei Elektrodenpaaren dar, Abb. 3 eine Rückansicht, Abb. 4 den
Schnitt B-F nach Abb. 3 zur Kenntlichmachung der Lagerung des Elektrodenträger·;,
AbI). 5 eine Seitenansicht und Abb. 6 eine Seitenansicht zur Kenntlichmachung der Bewegung
des Elektrodenträgers beim Pressen der Lötstelle.
Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende: Die beiden Enden des zu leitenden Sägeblattes
ι werden mittels der Spannpratzen 2 auf die mit Anschlaglineal versehene Tischplatte 3
so aufgespannt, daß die beiden Enden in die Mitte des Tischausschnittes 4 zu liegen kommen.
Durch Drehen des Handgriffes 5 nach rechts wickelt die mit dem Handgriff verbundene
Trommel 6 die beiden Ketten 7 auf. Hierdurch werden die im Winkel angeordneten Elektroden 8, welche mit der Kette verbunden
sind, vorwärts gezogen, so daß ,sich ihre beiden Spitzen berühren. Die Kette 7 nimmt ihren
Weg von der Trommel 6 über die leiden Gleitrollen 9. Durch Linksdrehen des Griffes
wird der Lichtbogen vergrößert und ausgeschaltet. Ebenso wird der Lichtbogen mittels
desselben Griffes nach allen Richtungen bewegt. Diese Bewegungen werden durch Lagerung
des Elektrodenträgers 10 im Kreuzgelenk ι χ ermöglicht. Die Hoch- und Tiefverstellung
des Lichtbogens wird durch den im Lager 12 befestigten Hebel 13 mittels der
Stellschraube 14 betätigt. Die Bremswirkung der Druckfeder 21 hält die Trommel 6 in jeder
Stellung fest.
Die heiden Preßhebel 15 und 16 dienen zum
Pressen der Lötstelle nach erfolgter Lötung und sind in den Lagern 17 und 18 beweglich
angeordnet und durch die Zahnradsegmente 19 und 20 zur zwangläufigen Bewegung verbunden.
Durch Abwärtsdrücken des Hebels 15 beschreibt
der Punkte des Hebels 16 den Weg
B-C und wirft beim Berühren der Trommel 6 den Elektrodenträger aus seiner Bahn. Derselbe
behält infolge seines Schwergewichts diese Lage außerhalb der Bewegungsbahn des Preßhebels bei. Die Regulierung, das Ein-
und Ausschalten des Lichtbogens sowie die Hoch- und Tiefverstellung geschieht bei der
Ausführungsform von zwei oder mehreren Elektrodenpaaren ebenfalls in oben beschriebener
Weise, wie aus Abb. 3, 4, 5 und 6 ersichtlich ist.
Bei zwei oder mehreren nebeneinander liegenden Elektrodenpaaren würde nach der
oben beschriebenen Anordnung der Bewegungsradius der Lichtbogen ein zu großer sein.
Die scharnierartige Anordnung behebt diesen Ühelstand. Der Elektrodenträger 22 ist durch
vier Schenkel 23, 24, 25 und 26 gelenkartig mit dem Doppelkreuzgelenk 27 verbunden.
Die Anordnung des Doppelkreuzgelenks ist in Abb. 4 veranschaulicht. An dem unteren
Preßhebel 28 sind zwei runde Zapfen 29 angebracht, die auf ihrem Weg J-H durch Gleiten
an den Schenkeln 25 und 26 den Elektroden-. träger in die aus Abb. 6 ersichtliche Stellung
schieben.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Lichtbogenlötapparat, insbesondere zum Löten von Bandsägen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittels eines Handgriffs hinsichtlich der Elektrodenentfernung einstellbarer Elektrodenträger in einem Kreuzgelenk oder Kugellagergelenk nach allen Seiten bewegbar, mit Hoch- und Tiefstellvorrichtung versehen und derart zu den Preßhebeln angeordnet ist, daß er vor dem Pressen der Lötstelle durch die Preßhebel selbsttätig von diesen zur Seite geschoben wird.
- 2. Lichtbogenlötapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß das Ein- und Ausschalten, das Regulieren sowie die seitlichen Bewegungen der Stichflamme mit go einem Handgriff ausgeführt werden.
- 3. Lichtbogenlötapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenträger für zwei oder mehrere Stichflammen nebeneinander eingerichtet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77575D DE404597C (de) | 1922-04-29 | 1922-04-29 | Lichtbogenloetapparat, insbesondere zum Loeten von Bandsaegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77575D DE404597C (de) | 1922-04-29 | 1922-04-29 | Lichtbogenloetapparat, insbesondere zum Loeten von Bandsaegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404597C true DE404597C (de) | 1924-10-20 |
Family
ID=7317752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM77575D Expired DE404597C (de) | 1922-04-29 | 1922-04-29 | Lichtbogenloetapparat, insbesondere zum Loeten von Bandsaegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404597C (de) |
-
1922
- 1922-04-29 DE DEM77575D patent/DE404597C/de not_active Expired
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