DE404786C - Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten

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DE404786C
DE404786C DES61529D DES0061529D DE404786C DE 404786 C DE404786 C DE 404786C DE S61529 D DES61529 D DE S61529D DE S0061529 D DES0061529 D DE S0061529D DE 404786 C DE404786 C DE 404786C
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DE
Germany
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contact
switches
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power plant
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DES61529D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Description

  • Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten: In dem Patent 399688 ist eine Einrichtung beschrieben, mittels der in einem Kraftwerk mit mehreren Einheiten, Transformatoren, Maschinensätzen o. dgl. diese nacheinander j e nach dein Energiebedarf zu- oder abgeschaltet werden. Hierzu wird ein Leistungsrelais benutzt mit einem schwingenden Kontakt, der bei Belastungsänderungen je nach der Größe .des Ausschlages die Einheiten zu- oder abschaltet. Es besteht nun .die Möglichkeit, daß das Relais mit dein schwingenden Kontakt in Unordnung gerät. Es kann einmal die Kupplung ,des schwingenden Kontaktes in der Weise versagen, daß er überhaupt keinen Ausschlag mehr macht, oder aber in der Weise, claß nach der eingestellten Zeit die Entkupplung des Kontaktes nicht .erfolgt und .dieser dauernd mitgenommen würde. Man wird iin letzteren Falle einen Anschlag und eine Reibungskupplung verwenden, so daß beim Versagen der Entkupplung der Kontakt bis zu diesem Anschlag mitgenommen wird und er in :dieser Stellung dauernd verbleibt. Um bei einem solchen Versagen der Kontaktanordnung Betriebsstörungen möglichst zu verhindern, werden erfindungsgemäß durch .das Nichtkuppeln oder .durch das Nichtentkuppeln sämtliche Betriebseinheiten des Kraftwerkes eingeschaltet bzw. ausgeschaltet, oder es wird ein Signal gegeben, welches auf das fehlerhafte Arbeiten aufmerksam macht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei ,dem bei einem Versagen des schwingenden Kontaktes sämtliche Einheiten rles Kraftwerkes eingeschaltet werden. Es handelt sich um ein Kraftwerk mit vier Einheiten, 'die durch eine Schaltuhr und .durch ein Relais mit schwingendem Kontakt eingeschaltet werden.
  • i ist die Schaltuhr, die durch ihren Kontaktbelag 2 die Kontakte 3, 4. überbrückt. Kontakt 3 liegt an dein einen Pol 6 dei Steuerstromquelle. Kontakt 4. ist mit dem Kontaktfinger 5 des Ordnungsschalters 18 verbunden. 7 ist das Leitungsrelais mit der als schwingender Kontakt dienenden abkuppelbaren Scheibe 8, die einen Steuerdaumen 6o und einen Anschlag 61 trägt. Im Bereich des letzteren sind ,die festen Anschläge 62, 63 angeordnet. Neben dem Scheibenumfang sind .die Kontaktpaare 6d. bis 71 und vier zusammengehörige Kontakte 72 bis 75 angebracht. Vom Kontakt 64 führt eine Leitung zu einem Kontakt 76, der gegen einen zweiten Kontaktbelag 77 an der Schaltuhr i anliegt. Denselben Kontaktbelag berührt ein Kontaktfinger 78, von dem eine Leitung zu der Spule 79 des Zeitrelais 8o führt. Die freie Klemme der Slytile 79 ist über Leitung 27 an ,den zweiten Pol 28 der Steuerstromquelle angeschlossen.
  • Durch den Kern des Relais 8o wird die Kontaktbrücke 81 gesteuert, .die den Kontakten 82 his 85 gegenüberliegt. Von diesen ist der Kontakt 8-2 mit dem Pol 6 ;der Steuerstroniquelle und die Kontakte 83 bis 85 mit den Kontaktfingern 14 bis 16 am Ordnungsschalter 8 verbunden. Mit denselben Kontaktfingern 14 bis 16 sind auch die Kontakte 73 bis 75 all dem Leitungsrelais verbunden.
  • Ferner sind die Kontakte 65, 66, 68, 70 und 1-2 mit dem Pol 6 der Steuerstromquelle und die Kontakte 67, 69 und 71 mit den Kontaktfingern i_1 bis 16 ,des Ordnungsschalters 18 verbunden. Die nur zum Teil dargestellten Kontaktbeläge der Walze 17 sind derart angeordnet, daß .der Kontaktfinger 5 in den vier Stellungen ider Walze mit einem :der Kontaktfinger i9 bis 22 in Verbindung steht; für die Kontaktfinger 1d. bis 16 sind sinngemäß die gleichen Verbindungen vorgesehen.
  • Von den Kontaktfingern i9 bis 22 führen Leitungen zu den Steuerspulen der Relais 23 bis 26, deren freie Klemmen über Leitung 27 mit :dem Pol 28 -der Steuerstromquelle in Verbindung stehen. jedes Relais 23 bis 26 gehört zu einem der Hauptschalter 29 bis 3 2 der vier Einheiten und überbrückt in seinen beiden Endstellungen je ein Kontaktpaar, von denen das eine das Öffnen, .das andere das Schließen des zugehörigen Hauptschalters veranlatät. Eine Klemme der Kontaktpaare ist über Leitung 35 an :den Pol 6 der Steuerstromquelle angeschlossen. Beim Relaia 23 führt von der unteren freien Klemme die Leitung 34 zu der Ausschaltmagnetwicklung 35 und dein Anker 36 des Hilfssteuermotors 37 für den Hauptschalter 29. Anderseits führt von der freien Klemme des oberen Kontaktpaares die Leitung 4o zu der Einschaltmagnetwicklun g 41 und -dem Anker 36 des Hilfsmotors 37. Die freie Bürste des Steuermotors ist über die Leitungen 38, 27 an den Pol 28 der Steuerstromquelle angeschlossen.
  • Die Höchststromauslösespule 39 des Hauptschalters 29 bedient gleichfalls ein Kontaktpaar, .dessen eine Klemme über Leitung 33 an den Pol 6 der Steuerstromqu.elle und dessen andere Klemme an-die --'"usschaltmagnetwick-12rng 35 des Steuermotors 37 angeschlossen ist.
  • Die Relais 23 bis 26 sind mit Verzögerungsvorrichtungen versehen, so @daß der angezogene Anker seine tiefste Lage, in der das zugehörige untere Kontaktpaar überbrückt wird, erst in einer Zeit erreicht, die größer als die Meßzeit des Leistungsrelais 7 ist.
  • Die Wirkungsweise zum Einlegen .der Hauptschalter 29 bis 32 bei normalem Betriebe des Leistungsrelais 7 ist in der Patentschrift . . . erläutert. Bei jedem @iisschwingen der Kontaktscheibe 8 bewirkt .der Daurnen 6o ein gegenseitiges Berühren der Kontakte 64 und 65. Es fließt alsdann vom Pol 6 der Steuerstromquelle über die Kontakte 65, 64, Kontakt 76, Kontaktbelag 77, Kontaktfinger 78, Spule 79 des Relais 8o, Leitung 27 Zum Pol 28 der Steuerstromquelle zurück ein Strom, .der die Kontaktbrücke 81 um einen gewissen Betrag anhebt. Die Kontaktbrücke 81 fällt, verzögert durch .das Hemmwerk 82, nach unten. Ehe sie jedoch die Gegenkontakte 82 bis 85 erreicht, tritt ein neues Ausschwingen der Kontaktscheibe 8 und infolgedessen auch ein Wiederanheben der Kontaktbrücke 81 ein.
  • `"ersagt die Kupplung,der Kontaktscheibe 8, so unterbleibt dieses Wiederan.heben. Die Kontaktbrücke 81 legt sich .dann nach einiger Zeit auf die Kontakte 82 bis 85. Die Kontakte 1.4 bis 16 werden aus dem Pol 6 der Steuerstroinquelle unter Spannung gesetzt und sämtliche Hauptschalter geschlossen.
  • Versagt anderseits die Entkupplung der Kontaktscheibe 8, so wird sie so weit mitgenommen, daß der Daumen 6o schließlich die Kontakte 72 bis 75 gegeneinander preßt. Auch auf diese Weise werden die Kontaktfinger 14 bis 16 aus .dem Pol 6 der Steuerstromquelle unter Spannung gesetzt und sämtliche Hauptschalter geschlossen.
  • Das Zeitrelais 8o und die Kontaktanordnun,- 72 bis 75 können auch in der Weise abgeändert werden, daß bei einer Störung :des Leistungsrelais 7 die g.anz.e Station abgeschaltet oder ein Signal gegeben werden kann, welches auf die Störung des Betriebes aufmerksam macht.
  • Schließlich kann die angegebene Schalteinrichtung noch in der Weise vereinfacht werden, daß die Belegung 77 und die Kontakte 76, 78 an der Schaltuhr r fortfallen und mit .dem Kontakt 65 nicht der Pol 6 der Steuerstromquelle, sondern der Kontakt 4 verbunden wird. Es ist ferner eine Leitung von dem Kontakt 64 nach .der Spule 79 .des Relais 8o zu ziehen. Infolge dieser Abänderung wird der gesamte Steuerstrom des Kraftwerks außerhalb ,der Betriebszeit durch die Schaltuhr unterbrochen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten, die .dem Energiebedarf entsprechend selbsttätig zu-oder abgeschaltet werden durch ein Relais mit schwingendem Kontakt nach Patent 399688, dadurch gekennzeichnet, ,daß der nicht gekuppelte Kontakt durch sein Verbleiben in der Ruhelage oder der nicht entkuppelte Kontakt nach dem -Mitnehmen in eine Endlage sämtliche Betriebseinheiten des Kraftwerkes einschaltet, ausschaltet oder ein Signal gibt, welches auf den fehlerhaften Zustand aufmerksam macht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Kontakt kurz nach Beginn seines Weges durch Berühren eines festen Kontaktes einen Steuerstromkreis über die Schaltuhr für das Öffnen eines Zeitrelais schließt, das selbsttätig nach einer Zeitdauer, die größer als die Arbeitsperiode des schwingenden Kontaktes ist, wieder in die Einschaltlage geht und in dieser Lage sämtliche Einheiten des Kraftwerkes einschaltet, ausschaltet oder ein Warnungssignal gibt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß für den größtmöglichen Ausschlag des schwingenden Kontaktes ein fester Kontakt zum Schließen des Steu.erstronies angebracht ist, .der unmittelbar oder mit Hilfe von Relais sämtliche Betriebseinheiten des Kraftwerkes einschaltet, ausschaltet oder ein Warnungssignal gibt.
DES61529D Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten Expired DE404786C (de)

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