DE404862C - Hydraulische Setzmaschine zum Abscheiden von Koks aus Schlacke - Google Patents
Hydraulische Setzmaschine zum Abscheiden von Koks aus SchlackeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
- B03B5/10—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
- B03B5/24—Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices
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- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
- Hydraulische Setzmaschine zurn Abscheiden von Koks aus Schlacke. Die Erfindung bezieht sich. auf eine hy- draulische Setzmaschine mit einer das aus dem Setzkasten austretende Wasser in diesen zurückführenden Fördervorrichtung zwecks Abscheidung von Koks aus Schlacke. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, den Kraftbedarf einer solchen Maschine möglichst herabzusetzen. -Neben dem für die Drehung der das Gut zur Setzmaschine bringenden Siebtrommel benötigten Kraftbedarf kommt ein solcher hauptsächlich für das Heben und Senken des Kolbens im Setzkasten und zur Drehung der Fördervorrichtung für die Rückführung .des aus dem Setzkasten austretenden Wassers in diesen in Frage. Die Herabsetzung des Kraftbedarfs wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Fördervorrichtung das vom Setzkolben verdrängte Wasser sofort wieder auf eine solche Höhe schleudert, in welcher es in den Setzkasten übertreten kann, um dort erneut zum Setzen des Gutes verwendet zu «-erden. Um beim Durchgang der Glieder der Fördervorrichtung möglichst wenig Wasserwiderstand zu haben, greifen die ebenen Flügel nicht mit ihrer ganzen Fläche an, sondern sind zum Teil in Förderrichtung seitlich abgebogen, so daß sie eine schraubenartig verwundene Gestalt haben, die die Wasseraufnahme erleichtert. Das Wasser wird dem abgebogenen Teil der Flügel von der Seite her zugeführt und gelangt nach einer kleinen Teildrehung des Wasserrades bereits auf die Höhe des Übertritts zum Setzkasten, so daß die Förderarbeit des Rades nur gering ist. Eine beispielsweise --Ausführungsforni des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt die mit der Zuführvorrichtung des Setzgutes verbundene Setzmaschine im Schaubild.
- Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch den Setzkasten -und Abb. 3 durch die Fördervorrichtung für das daraus ausgetretene `Zrasser.'-Abb. 4 ist ein Grundriß der Setzmaschine. Abb. 5 und 6 zeigen die Fördervorrichtungen in Seitenansicht und (Querschnitt bzw. Draufsicht.
- Über der Setzmaschine befindet sich ein Siebzvlinder mit einem feinmaschigen Teil ja und einem etwa durch Gitterstäbe gebildeten weitmaschigen Teil ib. Der Siebzvlinder dreht sich durch Antrieb von einer Riemenscheibe 3 und Kettengetriebe .4, 4.a um eine wagerechte Welle 2 in einem Trog 6. Das sehr feine, durch den Mantel ja durchgehende Gut wird mittels Schurre 26 aus der Vorrichtunggabgeführt. Das gröbere Gut geht durch den Mantel ib und die Schurre 7 (Abb: 2) in die Setzmaschine, während die ganz groben Stücke durch das in Längsrichtung der Siebtrommel liegende Schaufelblech 8 auf das Förderband 9a abgelegt werden, das von den Riemenscheiben 3, 3a und 3b aus mittels Zahnradtriebes i ia zum Umlauf gebracht wird. Das Förderband 9a bewegt sich dabei durch einen zum Teil mit Wasser gefüllten Trog io hindurch. Unterhalb der Siebtrommel ja, ib befindet sich in dem diese tragenden Gestell i r die Setzmaschine. Diese besteht aus dem viereckigen Kasten 12 mit trichterförmigem Boden i211,dessen Auslauf durch ein Schlammablaßventil 13 abgeschlossen ist. In einem durch (las feste Sieb 14. abgedeckten Abteil i2b des Setzkastens bewegt sich der übliche Kolben 15 mittels von auf der Hauptantriebswelle 25 sitzenden Kurbelschleifen 16 gehobenen und gesenkten Stangen 17 auf und ab. Der Kolben 15 hat auf zwei Seiten Führung an den Wänden des Abteils 12b und an den anderen Seiten nach oben schlagende Klappen 18, so daß das Wasser im Setzkasten beim Senken des Kolbens unter Anheben der Klappen zwischen dem Kolben und den Abteilwänden hindurchtreten kann. An der rechten Kastenwand führt ein durch eine Regelklappe 20 beherrschter Auslauf i 9 das Wasser aus dem Kasten in den Trog io. Der Trog steht durch einen nahe seinem Boden einmündenden Rohrstutzen 21 mit der Fördervorrichtung und diese durch eine über dein Sieb 14. einmündende Leitung 22 mit flem Innern des Setzkastens in Verbindung.
- Die Fördervorrichtung besteht nun erfindungsgemäß aus einem in einem flachrunden Gehäuse 23 untergebrachten, auf einer Welle 24 befestigten Wasserrad 27. Dieses hat ebene Flügel 28, die paarweise aus einem Stück gefertigt sind. Die Flügel 28 haben seitliche Abbiegungetl 28a (s. insbesondere Abb. 5 und 6), und zwar befinden sie sich auf derjenigen Seite, von welcher aus das Wasserrad beaufschlagt wird. Der Antrieb der Welle 24. erfolgt mittels Zwischenübersetzung von der Hauptwelle 25 aus, und zwar iili Uhrzeigersinn, so daß die Flügel das aus dem Setzkasten 12 in den Trog io gelangte M"asser aus dein Stutzen 21 schöpfen und infolge der Neigung in Drehrichtung bis zu dem Austrittsrohr 22 heben, in das das Wasser wegen der gewissermaßen schraubenartig verwundenen Gestalt der Flügel 28a geschleudert wird. Aus der Leitung 22 gelangt das Wasser wieder in das Innere des Setzkastens zurück. Das Wasserrad hat also nur auf etwa einem Viertel seines Gesamtumfanges Arbeit zu leisten, und die Flügel waten nur wenig im Wasser. Infolgedessen ist die von der Fördervorrichtung zu leistende Arbeit sehr gering.
- Das aus der Schurre 7 auf das Sieb 1q. gelangende Gut wird von dem auf und ab gehenden Kolben 15 gesetzt, d. h. nach seinen Bestandteilen Koks und Schlacke infolge des verschiedenen spezifischen Gewichts getrennt. Das beim Niedergehen des Kolbens verdrängte Wasser fließt durch den Auslauf i9 in den Trog io und nimmt dabei das ausgeschiedene Gut mit, das dadurch auf Förderband 911 gelangt. Das in den Trog io eingetretene Wasser wird von der Fördervorrichtung 27, 28, 28a aus dem Trog io geschöpft, gehoben und durch die Leitung 22 wieder in den Setzkasten zurückgeführt. Der durch die vom auf und nieder gehenden Kolben erzeugte Wellenbewegung ausgeschiedene Koks wird über einem oberen Auslauf i911 über eine Rinne igb auf ein Förderband 9b (Abb..I) übergeführt und von dort abgenommen. Die Schlacke wird durch den Wasserdruck beim öffnen eines unteren Auslaufs i9 (Abb.2) auf das Förderband 911 geschwemmt. Das öffnen geschieht in gewissen Zeiträumen selbsttätig oder von Hand. Diejenige Wassermenge, welche dem Koks und der Schlacke beim Verlassen der Setzmaschine anhaftet, wird durch einen schwachen Zulauf aus einer Leitung oder einem Vorratsbehälter ersetzt. Das Schlammablaßventi113 im Auslauf des Bodens 12a ermöglicht die Entschlammung während des Betriebs.
Claims (3)
- PATENT-AIVTsI'RÜcHR: i. Hydraulische Setzmaschine mit einer (las aus dem Setzkasten austretende Wasser in diesen zurückführenden Fördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserrad (27, 28) der Fördervorrichtung lediglich auf einem geringen Teil seines Umfangs und in niedriger Wasserhöhe beaufschlagt wird.
- 2. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserrad (27, 28) mit ebenen, nach der Beaufschlagungsseite hin abgekröpften Flügeln (28, 28a) versehen ist, die das aus .dem Setzkasten ausgetretene Wasser auf die Höhe des Spiegels im Setzkasten schleudern.
- 3. Setzmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen durch den Überlauf des Setzwassers gefüllten Trog (io) außen am Setzkasten, einen unteren, in den Trog mündenden Stutzen (21) der Fördervorrichtung (23, 24., 27, 28, 28a) und einen dem Stutzen auf halber Höhe ihres Gehäuses (23) _gegenüberliegenden Auslauf (22), der in das Innere des Setzkastens (12, 12a) mündet und das in den Trog gelangte Wasser zum Setzkasten zurückführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87149D DE404862C (de) | 1923-09-18 | 1923-09-18 | Hydraulische Setzmaschine zum Abscheiden von Koks aus Schlacke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87149D DE404862C (de) | 1923-09-18 | 1923-09-18 | Hydraulische Setzmaschine zum Abscheiden von Koks aus Schlacke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404862C true DE404862C (de) | 1924-10-23 |
Family
ID=7235861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK87149D Expired DE404862C (de) | 1923-09-18 | 1923-09-18 | Hydraulische Setzmaschine zum Abscheiden von Koks aus Schlacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404862C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148501B (de) * | 1960-10-29 | 1963-05-16 | Maerkische Steinkohlengewerksc | Verfahren und Setzmaschine zur Sortierung von Stoffgemischen |
-
1923
- 1923-09-18 DE DEK87149D patent/DE404862C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148501B (de) * | 1960-10-29 | 1963-05-16 | Maerkische Steinkohlengewerksc | Verfahren und Setzmaschine zur Sortierung von Stoffgemischen |
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