DE404880C - Kupolofenvorherd - Google Patents
KupolofenvorherdInfo
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- DE404880C DE404880C DER60939D DER0060939D DE404880C DE 404880 C DE404880 C DE 404880C DE R60939 D DER60939 D DE R60939D DE R0060939 D DER0060939 D DE R0060939D DE 404880 C DE404880 C DE 404880C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/02—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
- F27B1/025—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
- Kupolofenvorherd. Es ist bekannt, daß man durch Öffnungen, welche man in dem Vorherd eines Kupolofens anbringt, die heißen ILupolofengase aus dem Ofenschachte herausziehen und dadurch das Mauerwerk in dem Boden des Vorherdes trocknen und beheizen kann.
- Man kann zu diesem Zweck im Deckel des Vorherdes öffnungen anbringen und die heißen Gase durchströmen lassen. Einige neuere Erfindungen führen durch den Deckel des Vorherdes ein Rohr bis ziemlich zum Boden des Vorherdes ein, durch welches die heißen Gase nach unten geleitet werden und dann ins Freie führen, um den Boden des Vorherdes besser überströmen zu können (Patent 394016).
- Alle diese Einrichtungen sind insofern unvollkommen, als. sie in dem Augenblick abgestellt werden müssen, wo das flüssige Eisen nach dem Vorherd überläuft.
- Sobald das flüssige Eisen in den Vorherd gelangt, entwickeln sich aber noch besonders große Mengen von feuchten Dämpfen und sonstigen Gasen, welche bei den bekannten Vorrichtungen nicht mehr abgeführt werden können.
- Die einfache öffnung auf dem Vorherd könnte man mit einem Rohr versehen und geschieht dies auch besonders bei solchen Kupolöfen, in denen man im Vorherd das Eisen entschwefelt und entgast. Durch diese Rofire werden aber hauptsächlich nur die aus dem Ofenscbacht kommenden Gase abgeleitet, während die auf der Oberfläche des Eisenspiegels sich ausscheidenden Gase zurückbleiben müssen. Diese einfachen Rohre werden außerdem sehr bald weißglühend, so daß die Leitung abgestellt werden muß.
- Vorliegende Neuerung soll diese Übelstände beseitigen und gleichzeitig eine Einrichtung schaffen, bei welcher das Vorheizen des Vorherdes und die Weitererwärmung des flüssigen Bades selbsttätig, ohne Zutun des Schmelzers, erfolgt.
- Zu diesem Zweck sind im Mauerwerk des Kupolofenvorherdes Kanäle angebracht, welche bis zum Boden herabreichen. Diese Kanäle stehen in Verbindung mit dem Vorherdraum. Die Querschnitte dieser öflnungen sind so gehalten, daß die tiefliegendsten am größten und die obenliegenden am kleinsten sind. Dadurch werden die heißen Gase sowohl durch die unterste, wie auch durch die mittlere und obere Öffnung in gleichen Mengen ausströmen.
- Dadurch. daß die heißen Gase von Beginn der Inbetriebsetzung des Gebläses an durch die Kanäle strömen, werden die letzteren so stark vorgewärmt, daß ein Erkalten des in den Kanal eintretenden Eisens nicht stattfinden kann. Diese Erhaltung wird auch einerseits durch die unmittelbare Wärmeübertragung durch die dünne Wandung zwischen Kanal und Vorherd, anderseits durch die dauernde Verbindung der Metallmassen verhindert.
- Auf den beiliegenden Zeichnungen :1 und 5 ist die Einrichtung dargestellt, und zwar in Abb. i und z durch einen senkrechten Schnitt durch den Vorherd; durch Abb. 3 durch einen wagerechten Schnitt durch den V orherd und durch Abb. ¢ durch eine Draufsicht auf den Vorherd.
- A ist der Kupolofenschacht mit dem Windumgang B; C ist der Vorherd, welcher durch den Kanal D mit dem Ofenschacht in Verbindung steht. In dem Mauerwerk des Vorherdes befinden sich zwei oder mehrere Kanäle E, welche durch Öffnungen Fi, F2, F3 mit dem Vorherdinnern in Verbindung stehen. Die Kanäle E münden in eine gemeinsame Haube G, auf welcher ein Rohr H mit Drosselklappe J sich befindet. Dieses Rohr H führt ins Freie. Auf der Sammelhaube G befinden sich noch 1 i -zwei mit Deckeln verschlossene Öffnungen I(, durch welche man die Kanäle E reinigen kann. L sind Zugstangen, mit welchen die Drosselklappe in Tätigkeit gesetzt wird, M sind die Winddüsen des Kupolofens, N die Vorherdtür und O die Abstichrinne.
- Die Arbeitsweise der Einrichtung ist nun folgendermaßen: Nach Anstellen des Gebläses tritt die Verbrennungsluft durch die Düsen in den Füllkoks des Kupolofenschachtes. Daselbst entstehen die heißen Verbrennungsgase, welche bei gewöhnlichen Kupolöfen nach oben ins Freie treten würden, da sie nach unten keine Abströmungsmöglichkeit haben.
- Bei vorliegender Neuerung können jedoch die Gase nach unten treten und werden sie bei geöffneter Drosselklappe J durch die Öffnungen F1, F2, F3 in den Kanal F und von da durch G ins Freie treten. Die heißen Gase verdampfen die im Vorherd befindliche Feuchtigkeit und bringen das Mauerwerk auf eine gleichmäßige, hohe Hitze, so daß das in den Vorherd ablaufende Eisen in dem letzteren nicht erkaltet. Die Beheizung setzt sich auch fort, nachdem die unterste Öffnung durch das sich ansammelnde Eisen abgeschlossen ist. Ebenso werden die durch das Einlaufen des Eisens entstehenden Feuchtigkeitsdämpfe und Verbrennungsgase durch die noch nicht abgeschlossenen Öffnungen abgeführt. Auch die im Eisen enthaltenen Gase (Eisenoxyde, Schwefel, Gase u. dgl.) können sich ausscheiden, weil das Eisen auf äußerst hoher Temperatur steht.
- Ist die Vorherdcharge abgestochen und der Vorherd genügend vorgewärmt, so wird man die Einrichtung nur noch zur Abführung der vom Eisen abgestoßenen Gase benutzen, sowie zur Aufrechterhaltung der Schmelztemperatur.
- Die am Rohre befindliche Drosselklappe, welche auch durch ein Drosselventil oder einen Schieber ersetzt werden könnte, hat den Zweck, im weiteren Verlauf des Schmelzens die Abführung der Gase einzudämmen bzw. ganz abzustellen, falls hierzu ein Bedürfnis vorliegen sollte.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Kupolofenvorherd mit Beheizung und Gasabführung, dadurch gekennzeichnet, daß im Mauerwerk senkrechte Kanäle (E) angebracht sind, die mit dein Vorherdraum durch Öffnungen (Fi, F, F3) in Verbindung stehen und an der Decke des Vorherdes durch eine gemeinsame Ableitung (G, H) ins Freie münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60939D DE404880C (de) | 1924-04-18 | 1924-04-18 | Kupolofenvorherd |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60939D DE404880C (de) | 1924-04-18 | 1924-04-18 | Kupolofenvorherd |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404880C true DE404880C (de) | 1924-10-23 |
Family
ID=7411515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER60939D Expired DE404880C (de) | 1924-04-18 | 1924-04-18 | Kupolofenvorherd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404880C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934131C (de) * | 1949-06-08 | 1955-10-13 | Heinrich Clausing | Zur Befestigung von mehrscharigen Anbaupfluegen an einen Vorderwagen oder einen Schlepper dienende Trag- und Aushebevorrichtung |
-
1924
- 1924-04-18 DE DER60939D patent/DE404880C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934131C (de) * | 1949-06-08 | 1955-10-13 | Heinrich Clausing | Zur Befestigung von mehrscharigen Anbaupfluegen an einen Vorderwagen oder einen Schlepper dienende Trag- und Aushebevorrichtung |
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