DE405230C - Antrieb fuer Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Antrieb fuer Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen

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DE405230C
DE405230C DEW63065D DEW0063065D DE405230C DE 405230 C DE405230 C DE 405230C DE W63065 D DEW63065 D DE W63065D DE W0063065 D DEW0063065 D DE W0063065D DE 405230 C DE405230 C DE 405230C
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DE
Germany
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drive
belt
whorls
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spinning
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DEW63065D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Antrieb für Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen. Es sind bereits Antriebe für Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen bekannt, bei welchen alle Wirtel mittels eines gemeinsamen endlosen Riemens angetrieben werden, welcher jedoch nur gegen eine Seite der Wirtel anliegt und einen Seitendruck auf diese ausübt, wodurch die zentrische Lage gefährdet wird. Demgegenüber wird der endlose Antriebsriemen für jede der beiden Maschinenseiten. von der Antriebsscheibe aus längs der ganzen Wirtelreihe geradlinig geführt und mittels Leit- und Spannrollen derart umgelenkt wird, daß er dieselben Wirtelreihen im wesentlichen geradlinig an diametral gegenüberliegenden Stellen angreift, wobei die den Riemen an die Wirtel andrückenden Spannrollen paarweise gegenüberliegend zu beiden Außenseiten des Antriebsriemens zwischen zwei benachbarten Wirteln vorgesehen sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. z eine Draufsicht und Abb. 3 eine Endansicht einer Spinnmaschine gemäß Erfindung.
  • Abb.4 zeigt in größerem Maßstabe einen Teil der Spindel und den Träger mit Nebenteilen.
  • Abb. 5 zeigt eine Vorderansicht des oberen Teiles der Abb. 4.
  • Abb. 6 ist eine Draufsicht, genommen in der Ebene gemäß der Linie 5-5 der Abb. 5 und der Linie 4-4 der Abb. 4.
  • Abb.7 zeigt eine Einzelheit, und zwar die Spindelbremse.
  • Abb.8 ist ein Querschnitt und Abb.9 ist eine Draufsicht des Deckels für den Antriebsteil des Fadenleiterträgers und Abb. i o und i i ähnliche Ansichten für die Spindel.
  • Mit A sind die Spindeln, mit B die Fadenleiterträger, mit Al endlose Riemen zum Antrieb der Spindeln und mit BI die endlosen Riemen für den Antrieb der Träger bezeichnet. A2, B= sind die Hauptantriebsscheiben. A3, B3 sind die Wirtel, welche an den Spindeln bzw. Trägern vorgesehen sind, und Al, B4 sind einstellbar befestigte Spannrollen. Die Spindeln A werden in Fußpfannenlagern a (Abb. 4) in der Spindelschiene a1 gestützt und gehen frei durch einen rohrförmigen. Fortsatz b des Trägers B hindurch. Die Träger B bilden Lagerstücke für die Spindeln A und sind vorteilhaft in sich selbst einstellenden Lagern b1 in der Trägerschine b° angebracht. Zu diesem Zweck ist jedes Trägerlager b1 in einer Gabel b3 (Abb. 5) gelenkig gelagert, welch letztere an einem wagerechten Zapfenb4 drehbar befestigt ist. Diese letztere geht durch einen Schlitz b5 in der Schiene hindurch und wird in der eingestellten Lage mittels der Schraubenmuttern b6 befestigt.
  • Die Träger und die Spindeln werden von den endlosen Riemen B1, A1 angetrieben, wobei die Antriebsscheiben B2, A2 zum Antrieb dieser Riemen in der Mittellage zwischen den beiden Reihen der Spindeln angeordnet sind. Jede Antriebsscheibe ist mit zwei Rillen versehen, von denen die eine zur Aufnahme des die Träger bzw. die Spindeln an der einen Seite der Maschine treibenden Riemens dient, während die andere dementsprechend den anderen, die Träger oder Spindeln an der anderen Seite der Maschine treibenden Riemen aufnimmt. Diese Riemen gehen über Leitrollen a2 bzw. b7 und über Spannrollen a5, bzw. bs, welch letztere in Gleitschlitten 44 bzw. b9 angebracht sind, die nach der einen oder anderen Richtung mittels der Leitspindeln a5 bzw. b1° verstellt werden können, um die Spannung der Treibriemen zu regeln.
  • Der Riemen ist seitlich von der Antriebsscbeibe A2 bzw. B2 derart durch Leitrollen b7 an sich selbst genähert, daß er die gegenüberliegenden Seiten der Antriebsscheibe umfaßt.
  • Die Antriebsscheiben A:, B2 sind auf zwei lotrechten Wellen C, Cl befestigt, welche übereinandergelagert sind, wobei die untere Antriebsscheibe A= auf der Federnut c gleitbar gelagert ist und mit den Spindelschienen a1 gleichzeitig gehoben und gesenkt werden kann, und zwar mittels der Gabel c2 welche an einem Querstück der Schiene ausgebildet ist und in einen genuteten Ring c2 auf der Muffe c3 eingreift, die von der Scheibe A2 vorspringt. Die Scheibe A2 wird unmittelbar nach jeder der beiden Richtungen von der Haupttreibwelle D mittels des Kegelradvorgeleges d angetrieben. Die Vorrichtung zum Antrieb der Spindeln und der Träger' mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten enthält die kegelförmig gestaltete Antriebsscheibe F, welche auf der Hauptantriebswelle D befestigt ist und durch den Flachriemene mit sich umgekehrt verjüngender Scheibe E' auf derWellec° verbunden ist, welch letztere Welle den Antrieb zu der Antriebsscheibe B2 mittels des Kegelradvorgeleges e3 übermittelt, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche im Verhältnis zu derjenigen der Antriebsscheibe A* mittels einer Riemengabel geregelt werden kann, welche den Riemen e mittels einer Einrichtung seitlich verstellt, die mit dem üblichen Heben und Senken der Spindelschiene in Wirkungsverbindung steht. Die Drehrichtung der Träger kann ebenfalls durch das Vorgelege umgekehrt werden: wird die Maschine durch einen Elektromotor angetrieben, so wird die Drehrichtung und der wechselndeAntrieb derRingträger durch einen Schaltererzielt. DieendlosenTreibriemenA',Bl verlaufen derart, daß sie die diametral gegenüberliegenden Seiten der 'Virtel A3, B-1 der Spindeln bzw. der Fadenführerträger angreifen und zum dichten Anliegen durch die einstellbaren Spannrollen A4, B4 gebracht werden.
  • Bei der in Abb. 6 und 8 dargestellten Ausfübrungsform sind zwei SpannrollenB4 einander gerade gegenüber in Schlitzen bll in einem Arm b1= angebracht, in welchen eine aufsaugende Lunte zwecks Zuführung des Schmierstoffes zum Trägerlager eingelegt werden kann. Die Schlitze bll in abwechselnden Armen können zum Halten von Klammern oder Scharnieren/ benutzt werden, die zum Tragen der umklappbaren Deckplatten F dienen. Die Deckplatten besitzen einen umgebogenen Rand zwecks Aufnahme des Drahtes/', welcher ebenfalls durch die Klammern oder Scharniere f hindurchgeht und als Drehzapfen dient. Die inneren Kanten der Deckplatten sind mit halbkreisförmigen Ausschnitten/-' für den Durchgang der Träger versehen. Es sind zwei Spannrollen A4 in ähnlicher Weise einander gegenüberliegend in Schlitzen a" in einem Arm a7 befestigt, welcher an der Spindelschiene festgenietet ist und einen lotrecht verschiebbaren Bremsblock as in Form eines Hammerkopfes mit abgeschrägten Arbeitsflächen trägt, der normal durch Aufstützen auf den Arm a7 eine Zwischenlage zwischen den beiden Kegelflächen der Wirtel A3 (Abb. 6, i) einnimmt oder auch von Hand in solche Lage gebracht werden kann, daß die obere Schrägfläche in Berührung mit den oberen Kegelflächen der beiden Wirtel gebracht wird und die Spindel stillsetzt, z. B. wenn das abgebrochene Fadenende angedreht werden soll, ohne daß man die Spulen herauszunehmen braucht. Abwechselnde Arme a7 tragen angelenkte Deckplatten a`', welche mit Üffnungenai0 für den Durchgang der Spindeln versehen sind.
  • Bei einer anderen Ausführungsform könnte jede Spannrolle-44 -,B4 auf einem besonderen Arm angebracht sein, und diese Spannrollen könnten in bezug aufeinander außerhalb der Riesen Al, B1 abwechselnd angeordnet sein. Die Spindelschienen a1 können durch Schwingarme G gehoben werden, welche auf Querwellen ge.agert sind und in zweckentsprechender Weise eine Bewegung erhalten. Durch die beschriebene Anordnung wird der Druck auf die Lager für die Spindeln und die Träger wesentlich entlastet, mit dem Erfolg, daß deren. Gebrauchsdauer verlängert und die Antriebskraft vermindert wird. Da die Einstellung der Spannung des Antriebsriemens von beiden Seiten der Spindeln und Träger durch Anwendung des Druckes auf die Außenseite des Riemens erfolgt, so kann die Spannung bis zu jeder beliebigen Grenze gewählt werden, ohne einen seitlichen Zug auf die Spindeln oder Träger auszuüben.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE' i. Antrieb für Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen, bei dem alle Wirtel mittels eines gemeinsamen endlosen Riemens angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der endlose Antriebsriemen(Al,Bl) für jede der beiden Maschinenseiten von der Antriebsscheibe (A2, B2) aus längs der ganzen Wirtelreihe geradlinig geführt und mittels Leit- (a=', b7) und Spannrollen (a3, b@) derart umgelenkt wird, daß er dieselben Wirtelreihen im wesentlichen geradlinig an diametral gegenüberliegenden Stellen angreift, wobei die den Riemen an die Wirtel andrückenden Spannrollen (A, B4) paarweise gegenüberliegend zu beiden Außenseiten des Antriebsriemens zwischen zwei benachbarten Wirteln vorgesehen sind.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen von der Antriebsscheibe (A= bzw. B=) derart durch Leitrollen (b7 rechts in Abb. z) an sich selbst genähert ist, daß er die gegenüberliegenden Seiten der Antriebsscheibe umfaßt.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2 mit einer Bremseinrichtung für die Spindeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsblock (a8) abgeschrägte Arbeitsflächen besitzt, mit denen er auf die Schrägflächen der benachbarten Wirtel einen nach aufwärts gerichteten Druck ausübt.
DEW63065D Antrieb fuer Spinn-, Dublier- und Zwirnmaschinen Expired DE405230C (de)

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DE405230C true DE405230C (de) 1924-10-29

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941053C (de) * 1952-01-22 1956-03-29 Carl Otto Muellenschlaeder Ringspinnmaschine
DE1009075B (de) * 1953-09-23 1957-05-23 Bobkowicz E Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Garn und Zwirn aus Fasermaterial

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941053C (de) * 1952-01-22 1956-03-29 Carl Otto Muellenschlaeder Ringspinnmaschine
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