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Verfahren zur Herstellung von Packungen und Metallfolienpackung. Es
sind Packungen zum luftdichten Umhüllen von gegen Feuchtigkeit empfindlichen bzw.
vor dem Eintrocknen oder gegen Aromaverlust zu schützenden Waren bekannt, bei denen
eine innere Hülle von Metallfolie und eine äußere Hülle von Papier vorhanden ist.
Zum luftdichten Verschließen der Metallfolienhülle hat man deren sich überdeckende
Ränder durch Andrücken eines genügend hoch erhitzten Werkzeuges miteinander verschmolzen.
Dabei entsteht die Gefahr einer Beschädigung der Folie; eine beschädigte Folienumhüllung
gibt aber nicht mehr den gewünschten luftdichten Abschluß.
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Gemäß der Erfindung wird eine Beschädigung der Folie mit Sicherheit
dadurch verhütet, daß vor dem Zuschmelzen der Folienhülle die äußere Papierumhüllung
angebracht und auf diese mit dem heißen Eisen eingeiwirkt wird, um die darunter
liegende Metallfolienhülle zuzuschmelzen.
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Es ist natürlich an sich bekannt, einen mit einem heißen Eisen, z.
B. Plätteisen zu behandelnden Gegenstand durch eine zwischen das Eisen und den Gegenstand
gebrachte Zwischenlage gegen schädliche Einwirkung der Hitze zu schützen. In dieser
Weise wird beispielsweise beim Plätiten von Kleidungsstücken vorgegangen. Im vorliegenden
Falle handelt es sich jedoch einmal um ein anderes Anwendungsgebiet, auf dem eine
solche Maßnahme noch nicht bekannt ist, und überdies nicht um die Verwendung einer
Zwischenlage, die nur vorübergehend aufgebracht wird, sondern um eine äußere Hülle,
die dauernd auf der Packung verbleibt.
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Durch das neue Verfahren wird infolge der schonenden Einwirkung auf
die Metallfolie die Verwendung außergewöhnlich dünner Metallfolie (weniger als mm)
ermöglicht, wodurch die Kosten der Verpackung sich entsprechend ermäßigen.
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Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. i bis 5, 6 bis 8 und 9 bis
16 drei Ausführungsarten, die sich als besonders vorteilhaft und zweckmäßig erwiesen
haben.
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Abb. i veranschaulicht im Schnitt einen aus Metallfolie und Papier
bestehenden Beutel.
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Abb. 2 ist ein Scruiitt, .der rechtwinklig zu dem der Abb. i geführt
ist.
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Abb. 3 zeigt die zur Bildung des Beutels verwendeten Stücke von Papier
und Folie. Abb. 4. zeigt die beiden Blätter in der Linie 6 bis i i gefalzt.
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Abb. 5 zeigt die gleichen Teile, nachdem sie seitlich zur Vervollständigung
des Beutels umgeschlagen worden sind.
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Abb. -6 veranschaulicht im Schnitt eine zweite Beutelform.
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Abb. 7 ist ein Schnitt rechtwinklig zu dem der Abb. 6.
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Abb. 8 zeigt die zur Herstellung dieses Beutels dienenden Bläitter
von Papier und Folie.
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Abb. 9 stellt eine Blattmetallfolie mit Papierunterlage zur Herstellung
einer dritten Form einer Packung dar.
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Abb. i o ist ein Schnitt längs der Linie i o bis i o der Abb. 9.
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Gemäß Abb. i i sind die beiden Blätter nach der Linie 37 bis 38 der
Abb. 9 zusammengelegt als erste Arbeitsstufe zur Herstellung der Pac'kung.
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Abb.12 ist ein Schnitt nach der Linie 12 bis 12 der Abb. i i.
Abb.
13 zeigt den zweiten und dritten Arbeitsvorgang für die Bildung der Packung, bei
dem die Folie und das Papier an ihren Kanten gefaltet werden.
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Abb. 14 ist ein Schnitt nach der Linie 1 4 bis 1 4. der Abb.
13.
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Abb. 15 zeigt die nächste Arbeitsstufe. Abb. 16 ist ein Schnitt nach
der Linie 16 bis 16 der Abb. 15.
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Abb. 17 endlich zeigt die an einem Ende fertige Packung.
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In den verschiedenen Abbildungen bezeichnet P Papier oder einen ähnlichen
Stoff, F die Metallfolie, P' gefaltete Teile des Papiers und F' gefaltete Teile
der Folie.
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Gemäß Abb. i bis 5 ist ein Stück Metallfolie in Form eines Rechtecks
1, 2, 3, 4. vorgesehen, welches auf ein Stück Papier gelegt ist, das so geschnitten
ist, daß es die unregelmäßige Form 5, 6, 7, 8, 9, 1o, i i, 12 erhält. Man sieht
aus der Abbildung, daß dieses Blatt Papier im oberen Teil breiter und im unteren
Teil entsprechend schmaler als die Metallfolie ist. Diese beiden Teile stoßen in
der Linie 6 bis i i zusammen:. Werden diese beiden aufeinander liegenden Blätter
nach der Linie 6 bis i i so zusammengefaltet, wie in Abb. 4 dargestellt, daß die
beiden Teile der Folie aufeinander zu liegen kommen, so ergibt sich ein zusammengefaltetes
Folienblatt von der Ausdehnung des Rechtecks i, 2, 14, 13, während der obere Teil
des gefalteten Papierblattes die Ausdehnung des Rechtecks 15, 16, 10, 7 erhält.
Die nächste Operation besteht darin, daß nach den Linien 17 bis 18 und i9 bis 2o
gefalzt und sodann die Folienkante i bis 13 in die Lage 15 bis 7 gebracht wird,
wobei die Papierkante 5 bis 6 in die Lage 21 bis 22 gelangt. Auf der anderen Seite
gelangt entsprechend die Folienkante 2 bis 14 in die Lage 16 bis i o. Die Kanten
5 bis 6 und i i bis 12 des Papiers werden auf irgendeine geeignete Weise verschlossen,
z. B. durch Aufkleben auf die Packung. Die fertige Pakkung ist in Abb. 5 zu sehen.
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Auf diese Weise wird eine Packung geschaffen, die in solcher Weise
gefaltet ist, daß die Kanten der Metallfolie einander in vierfacher Lage überdecken,
wie aus Abb. 1 deutlich ersichtlich ist, in der die Papierteile P außen und die
Folienteile F innen liegen. Die umgelegten Teile der Folie sind mit '
und
die umgelegten Teile des Papiers mit P' bezeichnet. Nachdem die Packung so weit
fertiggesrtellt ist, wird ein auf die erforderliche Temperatur erhitztes Siegelwerkzeug
auf beiden Seiten gegen diejenigen Teile der Papierfläche gedrückt, in deren Bereich
die umgeschlagenen Ränder F' der Folie liegen. Hierdurch werden diese Teile durch
Verschmelzen verschlossen. Dabei geht die Hitze durch das Papier hindurch, und es
findet keine unmittelbare Berührung zwischen dem Siegelwerkzeug und der Folie statt.
Die Anwendung von Fluß- oder Lötmitteln erübrigt sich. Durch das Zusammenschmelzen
und das tTbereinandergreifen der Ränder wird ein sehr sicherer luftdichter Verschluß
erreicht. Die umgeschlagenen Klappen P' des Papiers können auf irgendeine geeignete
Weise, z. B. durch Ankleben, mit dem Barunterliegenden Papier verbunden werden.
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In Abb. 6, 7 und 8 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar ebenfalls in Form eines Beutels. Dieser wird aus einem rechteckigen Folienbla,tt
23, 24, 25, 26 und einem unregelmäßigen Blatt Papier 27, 28, 29, 30, 31, 26 hergestellt.
Diese Blätter werden nach der Linie 32 bis 29 so gefaltet, daß Folie auf Folie zu
liegen kommt und die Kanlte 25 bis 26 auf die Kante 23 bis 24 trifft. Ein L`bereinandergreifen
der beiden Folienränder ist hier nicht vorgesehen. Die überstehenden Papierklappen
werden umgeschlagen und an das Papier angeschlossen, so daß ihre Kanten endgülitig
die Lagen 33 bis 34 und 35 bis 36 einnehmen. Hiernach erfolgt das Zusammenschmelzen
der Folienränder durch Andrücken eines erhitzten Siegelwerkzeuges im Bereich der
Rechtecke 35, 36# 29, 24.und 23, 24, 34, 33.
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Man kann auch anders in der Weise vorgehen, daß man zuerst die Folie
verschmilzt und dann die Papierklappen aufklebt. Doch wird auch in diesem Falle
das Verschmelzen zweckmäßig so ausgeführt, daß man das Siegelwerkzeug gegen das
Papier drückt. Das Papierblatt kann selbstverständlich irgendwie anders zugeschnitten
werden. Bedingung ist nur, daß es mit Hilfe überstehender Klappen die Folie einschließt.
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Während im Vorstehenden das Verfahren in der Anwendung auf Beutel
beschrieben worden ist, kann man es natürlich auch auf Schachteln und andere Packungen
mit nachgiebigem oder starrem Inhalt anwenden. In Wirklichkeit ist es allgemein
überall da anwendbar, wo es erwünscht ist, eine Folienpackung zu verschließen, die
bereits in Papier eingehüllt ist, möge das Papier bereits endgültig über der Folienpackung
verschlossen sein oder nicht. Während des Verschmelzens wird das Papier nicht durch
die Hitze beschädigt, weil eine geringe Temperatur genügt, um das Verschmelzen zu
gewährleisten.
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Eine dritte Ausführungsform ist in den Abb. 9 bis 12 dargestellt.
Die hier dargestellte Packung wird aus gleich großen Blättern von Folie und Papier
hergestellt, wie aus Abb. 9 ersichtlich. Diese Blätter werden gemäß Abb. i i und
12 nach der Linie 37 bis 38
gefaltet, so daß ein überstehender Rand
entsteht. Das Papier kann mit der Folie, z. B. durch Ankleben an den Stellen 39
und 40, verbunden werden. Nachdem Folie und Papier gemäß Abb. i i und 12 gefaltet
sind, wird der überstehende Rand der Folie um die andere Kante herumgelegt, wie
Abb. 13 und 14 zeigen, und der überstehende Rand des Papiers wird mit ihm herübergeklappt,
so daß er in die Lage gemäß Abb. 1 ¢ kommt. Zum Schluß wird, wie aus Abb. 15 und
16 ersichtlich, der noch lose andere Rand des Papierblattes auf den umgelegten Rand
niedergeklappt und damit verbunden. Die einander übergreifenden Ränder der Folie
können nun durch Verschmelzen mittels eines erhitzten Siegelwerkzeuges, das gegen
die Papierhülle gedrückt wird, miteinander verbunden werden.
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Die beiden Enden der Packung können nun nach den Linien 41 und 42
gefaltet werden, und man kann die Ecken 43 und 44 umlegen, um der Packung mehr Festigkeit
zu geben. Diese Ecken können auf irgendeine geeignete Weise fest angeschlossen werden.
Abb. 17 zeigt die fertige Packung, bei der natürlich das eine Ende noch nicht verschlossen
ist, weil es offen bleiben muß, um das Einführen des darin zu verschließenden Gegenstandes
zu ermöglichen. Diese besondere Form der Packung eignet sich zur Aufnahme von einer
oder mehreren Zigarren, nach deren Einführung das offene Ende auf irgendeine geeignete
Weise verschlossen werden kann. Die Benutzung dieser Verpackung zur Aufnahme von
Zigarren bietet ausgesprochene Vorteile. Die Folie erhält die Zigarre in ihrer ursprünglichen
Beschaffenheit, d. h. sie verhütet den Eintritt von Feuchtigkeit, Dämpfen und Gerüchen
und verhindert das Entweichen von Aroma und Feuchtigkeit aus der Zigarre selbst.