DE405568C - Zuendmaschine - Google Patents

Zuendmaschine

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DE405568C
DE405568C DEN23033D DEN0023033D DE405568C DE 405568 C DE405568 C DE 405568C DE N23033 D DEN23033 D DE N23033D DE N0023033 D DEN0023033 D DE N0023033D DE 405568 C DE405568 C DE 405568C
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DE
Germany
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inductor
ignition
pawl
contact
armature
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Expired
Application number
DEN23033D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neufeldt & Kuhnke
Original Assignee
Neufeldt & Kuhnke
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition
    • F42D1/05Electric circuits for blasting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Zündmaschine. Es ist bekannt, zum Zünden z. B. von Sprengpatronen den Strom eines Magnetinduktors zu benutzen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine besonders einfache und sicher wirkende Vorrichtung zu schaffen, mit der eine ganze Reihe von Patronen nacheinander gezündet werden können. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung eine Schaltvorrichtung, von der mehrere Zündkapseln nacheinander an den Magnetinduktor angeschlossen werden können, mit dem zur Betätigung des Magnetinduktors dienenden Handhebel derart verbunden, daß bei jeder Betätigung des Handhebels die Schaltvorrichtung um einen Schritt weitergeschaltet wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. a ist das permanente magnetische Feld eines Induktors und b dessen drehbar gelagerter Anker. Auf der Welle des Ankers ist ein Segment c drehbar gelagert, das eine um den Punkt d drehbare Klinke e trägt. Die Klinke e greift in eine Einkerbung f einer Scheibe g ein. Diese Scheibe g ist mit der Ankerwelle fest verbunden und wird von einer Feder h in der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage festgehalten. i ist ein Anschlag, der bei Linksdrehung des Segmentes c die Klinke e aus der Einkerbung f ausklinkt und dadurch die Scheibe g und den Anker b freigibt, so daß dieser von der Feder h in seine Ruhelage zurückgeschnellt wird. Auf einer neben dem Induktor angeordneten Achse k ist ein Handgriff l mit zwei Armen m und n drehbar gelagert. Der Handgriff kann von Hand in Richtung des Pfeiles entgegen der Wirkung einer Feder o bewegt werden. Dabei nimmt er mit Hilfe des Armes m und einer Klinke p ein an seinem Umfang zwölf Zähne tragendes Rad q mit. An dem Zahnrad q sind zwei um i5o° versetzte Kontaktarme r und s befestigt, die mit dem einen Pol der Induktorankerspule t in Verbindung stehen. Die Kontaktarme gleiten über sechs Kontakte 1, 2, 3, 4, 5, 6; die je mit der einen Klemme der Zündkapsel 1', 2', 3', 4', 5', 6' verbunden sind. Die anderen Klemmen der Zündkapseln stehen mit dem zweiten Pol der Induktorankerspule in Verbindung. Durch eine Zugstange u ist der Hebel n mit dem Segment c verbunden. Die Vorrichtung kann vorteilhaft in einen Kasten eingeschlossen werden. Dabei kann man, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, mit dem Zahnrad q eine Scheibe fest verbinden, die hinter einem Fenster sich bewegt und eine der Zahl der Zündkapseln entsprechende Anzahl von Markierungen trägt, so daß durch das Fenster in jedem Augenblick festgestellt werden kann, wieviel_ Zündkapseln schon verbraucht'sind. w ist eine Sperrvorrichtupg; die. -eixp Bewegung des Handhebels l und damit eine unbeabsichtigte Zündung verhindert, solange sie in der gestrichelt angedeuteten Lage steht.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Wenn bei der gezeichneten Stellung der Kontakthebel r und s der Arm m in Richtung des Pfeiles von Hand bewegt wird, dann werden durch die Klinke p das Zahnrad q und damit auch der Kontakthebel mitgenommen, so daß der Kontaktarm y zwischen die Kontakte r und 3 und der Arm s auf den Kontakt 2 hinübergleitet. Gleichzeitig wird aber durch die Zugstange u auch das Segment c gedreht, und dieses nimmt mit Hilfe der Klinke e die Scheibe g und mit ihr,den Induktoranker mit, und zwar so lange, bis der hintere Teil der Klinke e gegen den Anschlag i stößt und dadurch die Klinke ausgelöst wird. Der Anschlag i ist so angeordnet, daß in diesem Augenblick gerade einer der Kontaktarme r oder s über einem Kontakt steht. Sobald die Klinke e gelöst ist, schnellt die Feder h den Induktoranker in seine Ausgangsstellung zurück und erzeugt dadurch in der Induktorspule eine Spannung, die einen über den Kontakt a zu der Zündkapsel a' fließenden Zündstrom auslöst. Sobald der Hebel l losgelassen wird, wird er von der Feder o in seine Ausgangsstellung zurückgezogen. Die Stellung der Kontaktarme r und s bleibt dabei unverändert, da die Klinke p rückwärts über die Zähne des Zahnrades q gleitet. Auf dem Zahnrad sind den Kontakten r bis 6 entsprechende Zahlen zweimal je über .den halben Umfang aufgetragen. V an ,diesen Zahlen ist immer eine durch ein Schauloch v sichtbar, so daß in jedem Augenblick festgestellt werden kann, wieviel Patronen noch zur Verfügung stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Zündapparat, bei dem ein von Hand betätigter Magnetinduktor eine Zündkapsel zur Entzündung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltvorrichtung, von der mehrere Zündkapseln nacheinander an den Magnetinduktor angeschlossen werden können, mit dem zur Betätigung des Magnetinduktors dienenden Handhebel so verbunden ist, daß bei jeder Betätigung des Handhebels die Schaltvorrichtung um einen Schritt weitergeschaltet wird. a. Zündapparat nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, durch die sichtbar gemacht wird, wieviel Zündkapseln bereits verwendet worden sind und wieviel noch zur Verfügung stehen.
DEN23033D 1924-03-29 1924-03-29 Zuendmaschine Expired DE405568C (de)

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DE405568C true DE405568C (de) 1924-11-07

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