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Zündmaschine. Es ist bekannt, zum Zünden z. B. von Sprengpatronen
den Strom eines Magnetinduktors zu benutzen.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine besonders einfache
und sicher wirkende Vorrichtung zu schaffen, mit der eine ganze Reihe von Patronen
nacheinander gezündet werden können. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung eine
Schaltvorrichtung, von der mehrere Zündkapseln nacheinander an den Magnetinduktor
angeschlossen werden können, mit dem zur Betätigung des Magnetinduktors dienenden
Handhebel derart verbunden, daß bei jeder Betätigung des Handhebels die Schaltvorrichtung
um einen Schritt weitergeschaltet wird.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
a ist das permanente magnetische Feld eines Induktors und b dessen drehbar gelagerter
Anker. Auf der Welle des Ankers ist ein Segment c drehbar gelagert, das eine um
den Punkt d drehbare Klinke e trägt. Die Klinke e greift in eine Einkerbung f einer
Scheibe g ein. Diese Scheibe g ist mit der Ankerwelle fest verbunden und wird von
einer Feder h in der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage festgehalten. i ist
ein Anschlag, der bei Linksdrehung des Segmentes c die Klinke e aus der Einkerbung
f ausklinkt und dadurch die Scheibe g und den Anker b freigibt, so daß dieser
von der Feder h
in seine Ruhelage zurückgeschnellt wird. Auf einer neben dem
Induktor angeordneten Achse k ist ein Handgriff l mit zwei Armen m
und n drehbar gelagert. Der Handgriff kann von Hand in Richtung des Pfeiles entgegen
der Wirkung einer Feder o bewegt werden. Dabei nimmt er mit Hilfe des Armes m und
einer Klinke p ein an seinem Umfang zwölf Zähne tragendes Rad q mit. An dem Zahnrad
q sind zwei um i5o° versetzte Kontaktarme r und s befestigt, die mit dem einen Pol
der Induktorankerspule t in Verbindung stehen. Die Kontaktarme gleiten über sechs
Kontakte 1, 2, 3, 4, 5, 6; die je mit der einen Klemme der Zündkapsel 1', 2', 3',
4', 5', 6' verbunden sind. Die anderen Klemmen der Zündkapseln stehen mit dem zweiten
Pol der Induktorankerspule in Verbindung. Durch eine Zugstange u ist der Hebel n
mit dem Segment c verbunden. Die Vorrichtung kann vorteilhaft in einen Kasten eingeschlossen
werden. Dabei kann man, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, mit dem Zahnrad q eine Scheibe
fest verbinden, die hinter einem Fenster sich bewegt und eine der Zahl der Zündkapseln
entsprechende Anzahl von Markierungen trägt, so daß durch das Fenster in jedem Augenblick
festgestellt
werden kann, wieviel_ Zündkapseln schon verbraucht'sind. w ist eine Sperrvorrichtupg;
die. -eixp Bewegung des Handhebels l und damit eine unbeabsichtigte Zündung verhindert,
solange sie in der gestrichelt angedeuteten Lage steht.
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Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Wenn bei der gezeichneten Stellung
der Kontakthebel r und s der Arm m in Richtung des Pfeiles von Hand bewegt wird,
dann werden durch die Klinke p das Zahnrad q und damit auch der Kontakthebel
mitgenommen, so daß der Kontaktarm y zwischen die Kontakte r und 3 und der Arm s
auf den Kontakt 2 hinübergleitet. Gleichzeitig wird aber durch die Zugstange u auch
das Segment c gedreht, und dieses nimmt mit Hilfe der Klinke e die Scheibe g und
mit ihr,den Induktoranker mit, und zwar so lange, bis der hintere Teil der Klinke
e gegen den Anschlag i stößt und dadurch die Klinke ausgelöst wird. Der Anschlag
i ist so angeordnet, daß in diesem Augenblick gerade einer der Kontaktarme r oder
s über einem Kontakt steht. Sobald die Klinke e gelöst ist, schnellt die Feder h
den Induktoranker in seine Ausgangsstellung zurück und erzeugt dadurch in der Induktorspule
eine Spannung, die einen über den Kontakt a zu der Zündkapsel a' fließenden
Zündstrom auslöst. Sobald der Hebel l losgelassen wird, wird er von der Feder o
in seine Ausgangsstellung zurückgezogen. Die Stellung der Kontaktarme r und s bleibt
dabei unverändert, da die Klinke p rückwärts über die Zähne des Zahnrades q gleitet.
Auf dem Zahnrad sind den Kontakten r bis 6 entsprechende Zahlen zweimal je über
.den halben Umfang aufgetragen. V an ,diesen Zahlen ist immer eine durch ein Schauloch
v sichtbar, so daß in jedem Augenblick festgestellt werden kann, wieviel Patronen
noch zur Verfügung stehen.