DE40576C - Geldkassette mit Schreibpult - Google Patents

Geldkassette mit Schreibpult

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Publication number
DE40576C
DE40576C DENDAT40576D DE40576DA DE40576C DE 40576 C DE40576 C DE 40576C DE NDAT40576 D DENDAT40576 D DE NDAT40576D DE 40576D A DE40576D A DE 40576DA DE 40576 C DE40576 C DE 40576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drawer
frame
desk
money
cash box
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40576D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. steer und A. E. kennard in St. Leonards on Sea, England
Publication of DE40576C publication Critical patent/DE40576C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B17/00Writing-tables
    • A47B17/04Writing-tables with secret or fireproof compartments ; Trays or the like countersunk in the table top and obturable, e.g. by means of a roller or sliding shutter

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Geldkassette mit Schreibpult.
Vorliegende Neuerung betrifft eine Geldkassette, welche derart eingerichtet ist, dafs die die Kassette benutzende Person, z. B. ein Materialwaarenhändler, über den Betrag des während des Tages eingenommenen Geldes Gegenrechnung führen kann. Die Kassette besteht aus einem cylindrischen Kasten oder Gehäuse, dessen Seitenwandung mit einer Oeffnung von passender Gröfse versehen ist, um einer Schublade Durchgang zu gewähren. Im Innern des Gehäuses ist ein rechtwinkliger Rahmen drehbar angebracht, welcher eine doppelte Schublade oder zwei einzelne Schubladen in sich fafst. Dieser Rahmen steht in irgend einer geeigneten Weise mit einer, auf dem Deckel des cylindrischen Gehäuses angeordneten und mit einer Handhabe ausgerüsteten Scheibe in fester Verbindung, welche sich nach Bedarf so drehen läfst, dafs die eine oder die andere der Schubladen in die zum Herausziehen erforderliche Lage gelangt. Auf der Scheibe ist ein Paar von geneigten Tafeln befestigt, von denen jede ein Kassenbuch oder eine Schreibtafel trägt, welche zum Eintragen der einzelnen eingenommenen Geldbeträge dienen.
Der Apparat ist an irgend einer geeigneten Stelle des Zähltisches oder an dem Schreibpult des Kassirers in solcher Lage anzubringen, dafs er leicht von dem Kunden gesehen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine zum Theil im Schnitt gezeichnete Seitenansicht der Geldkassette. Fig. 2 zeigt einen Grundrifs derselben, der Kassenbuchträger und die Drehscheibe sind abgenommen gedacht. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des unteren Theiles des Apparates; ein Theil des Gehäuses ist nicht gezeichnet, um die Sperrvorrichtung für die Schubladen sichtbar zu machen.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Sperrvorrichtung in verschiedenen Stellungen.
Die vortheilhaft kreisförmige Fufsplatte A der Kassette, Fig. 1, hat in der Mitte ein Loch A1 und an ihrem Umfang einen vorspringenden Rand oder Falz, an oder in welchem ein breiter Streifen · B aus Metall oder anderem geeigneten Material mit seiner unteren Kante durch Schrauben oder in anderer Weise befestigt ist. Der obere Rand dieses Streifens B ist an einem Ring Bl festgeschraubt, welcher dazu dient, dem Gehäuse die cylindrische Gestalt zu sichern, sowie einen Rahmen in der richtigen Stellung zu erhalten, in welchem eine oder mehrere Schubladen beweglich angeordnet sind. Der Metallstreifen B geht nicht ganz um die Fufsplatte herum, sondern es ist auf einer Seite des Gehäuses, welche die Vorderseite genannt werden soll, ein hinreichend grofser Raum gelassen, um eine Schublade aus der Kassette herausziehen zu können.
Der Schubladenrahmen, Fig. 1 und 2, besteht aus einer Bodenplatte C, zwei Seitentheilen C1 und einer Deckplatte C2; er ist in dem Gehäuse drehbar gelagert. Die Fufsplatte A ist zu dem Zweck mit einer Scheibe
oder Platte D mit nach oben vorstehendem Rand verbunden, welche eine centrale Hülse trägt, die in die Oeffnung A1 der Fufsplatte A hineinragt. An der Bodenplatte C des Schubladenrahmens, auf der unteren Seite derselben ist eine ähnliche, mit Flantsch versehene Scheibe oder Platte D1 angebracht, welche in der Mitte einen runden Ansatz hat, der in die Hülse der Platte D1 eingreift. Die vorstehenden, auf einander ruhenden Ränder der Scheiben D und D1 sind abgedreht, sie dienen als Lager und Gleitflächen für den Schubladenrahmen. In den letzteren ist eine Schublade E eingesetzt, welche, wie die Zeichnung angiebt, doppelt oder zweiseitig ist; es können jedoch auch zwei besondere Schubladen angewendet werden. Die Schublade, welche irgend eine passende Einrichtung haben kann, ist an ihren gegenüberliegenden Enden No. ι und No. 2 mit Knöpfen versehen, die das Herausziehen der Schublade ermöglichen.
In der Deckplatte C2 des Schubladenrahmens sitzt ein kreisrundes Füllstück C3, welches mit einer Deckscheibe C4 in fester Verbindung steht. Letztere hat einen Knopf oder Handgriff, wie in Fig. 1 in punktirten Linien gezeigt ist, mittelst welchen die Scheibe C4 nebst Schubladenrahmen und Schublade nach Bedarf gedreht werden kann.
Die Platten D D1 sind mit passenden Ansätzen dd\ Fig. 2, ausgerüstet, welche bewirken, dafs der Schubladenrahmen und Schublade sich nur um i8o° vor- oder zurückdrehen lassen.
An der Drehscheibe C ist ein Pult F festgeschraubt, welches zur Aufnahme von zwei Kassenbüchern oder Schreibtafeln No. 1 und No. 2 dient, in welche die Beträge der empfangenen Gelder abwechselnd in solcher Weise eingetragen werden, dafs, wenn das Pult herumgedreht wird, die gebuchten Beträge von dem Kunden leicht gesehen werden können.
Um zu erreichen, dafs die Kassenbücher mit dem darauf gebuchten Betrag der Rechnung immer nach dem Kunden hin herumgedreht werden müssen, bevor die Schublade geöffnet werden kann, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, welche verhindert, dafs die Schublade in ihrer jeweiligen Stellung zweimal nach einander aus der Kassette herausgezogen werden kann.
Diese Einrichtung erheischt das Drehen der Scheibe C4 um i8o° nach rechts oder links, wenn die andere Seite der Schublade bezw. die zweite Schublade in die zum Herausziehen erforderliche Lage gebracht werden soll.
In der einen Seitenwandung C' des Schubladenrahmens ist ein horizontaler Schlitz, Fig. 3 bis 6, ausgearbeitet, durch welchen ein Stift oder Finger α hindurchragt, der an der Schublade festgemacht ist. Dieser Stift a kommt abwechselnd mit den gegenüberliegenden Seiten eines Sperrstückes b in Berührung, welches an der Aufsenseite von C1 drehbar gelagert ist. Die Bewegung dieses Sperrstückes wird durch geeignete Anschläge begrenzt. Das Sperrstück besteht aus einer Platte b, welche an zwei gegenüberliegenden Seiten je einen gekrümmten Arm bl b 2 besitzt und an ihrem oberen Ende zwei belastete Sperrklinken b3b* und zwei Anschlagstifte b^b6 trägt. Gegen die Platte b des Sperrstückes drückt eine Feder c, Fig. 2 und 3, mit so hinreichender Kraft, dafs eine selbsttätige Bewegung des Sperrstückes verhütet wird.
Die Wirkungsweise der Sperrvorrichtung ist folgende: ■ : '
Die Schublade sei geschlossen bezw. in die Kassette hineingeschoben und das Sperrstück b und der Stift α .seien in den in Fig. 4 angegebenen Stellungen. Zieht man die Schublade nach links heraus, so stöfst der Stift α gegen den Arm b ' und bewegt das Sperrstück b in die in Fig. 6 dargestellte Lage, in welcher dasselbe durch, die Feder c zurückgehalten wird. . .
Diese Lage des Sperrstückes ermöglicht, dafs die Schublade wieder in die Kassette hineingeschoben werden kann. Wenn dies geschieht, so stöfst der Stift α gegen die Sperrklinke b3 und gelangt, indem er dieselbe hebt, hinter diese Klinke, letztere fällt dann sogleich in ihre normale Lage zurück, d. h. legt sich wieder an den Anschlagstift b 6 an und tritt in die Bahn des Stiftes α hinein,-wie aus Fig. 5, welche die umgekehrte Lage des Sperrstückes darstellt, ersichtlich ist. Auf diese Weise wird jede Vorwärtsbewegung des Stiftes α nur dazu dienen, die Sperrklinke gegen ihren Hemmstift und das Sperrstück an seinen Anschlag zu pressen, so dafs das Oeffnen der Schublade ein zweites Mal in derselben Richtung bezw. in dieser Lage verhindert ist.
Die Bethätigung des Apparates geschieht wie folgt:
Die Kassenbücher No. r und No. 2 werden auf das Pult F gelegt, so zwar, dafs das Buch No. ι sich über der Seite No. 2 der Schublade und das Buch No. 2 sich über der anderen Seite No. 1 der Schublade befindet.
Es seien das Buch No. 1 und die Schublade No. 2 gegenüber dem Kassirer gelegen. Wenn dem letzteren eine Rechnung überreicht ist oder er eine Bezahlung erhalten hat, so bucht er den Betrag in dem Kassenbuch No. 1 und dreht die Scheibe C4 um i8o° herum,
so dafs der Kunde sehen kann, dafs der Betrag richtig ins Buch eingetragen ist. Durch die Drehbewegung der Scheibe C* kommt die Schublade No. i, welche von dem an der Scheibe Ci befestigten Rahmen getragen wird, gegenüber der Oeffnung in dem Gehäuse der Kassette an und kann dann herausgezogen werden, um das empfangene Geld aufzunehmen und, wenn erforderlich, das Wechseln des Geldes zu ermöglichen. Darauf wird die Schublade wieder hineingeschoben und hierdurch die Sperrvorrichtung in der Weise verstellt, dafs das Herausziehen der Schublade zum zweiten Mal in derselben Richtung nicht stattfinden kann. Der nächste Betrag wird in das Kassenbuch No. 2 eingetragen, welches sodann nach dem Kunden hin herumgedreht wird, wodurch gleichzeitig die Schublade No. 2 gegenüber der Oeffnung in dem Gehäuse zu liegen kommt. Der folgende Betrag wird wieder in das Kassenbuch No. 1 eingetragen und so weiter abwechselnd in No. 1 und No. 2.
Am Ende des Tages mufs der Kaufmann die gebuchten Beträge addiren und finden, dafs die verschiedenen Summen mit dem Betrag des Geldes in der Schublade übereinstimmen.
Der Apparat kann auch noch mit einer Glocke versehen werden, welche jedesmal anschlägt, wenn der Apparat gedreht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Geldkassette mit Schreibpult, bestehend aus einem mit einer einzigen seitlichen Oeffnung versehenen cylindrischen Gehäuse A B, einem in demselben drehbar gelagerten und eine bezw. zwei Schubladen E enthaltenden Rahmen C C1 C2 C3 C4, einem mit dem Rahmen fest verbundenen Doppelpult F und einer Sperrvorrichtung α b b1 f2 bs £>4 65 be c für die Schublade, wobei die zur Aufnahme des Geldes dienende Schublade sich nur dann aus der Oeffnung des Gehäuses A B herausziehen läfst, wenn nach gemachter Buchung eines empfangenen Geldbetrages in einem der Bücher oder Tafeln des Schreibpultes dieses mit dem Schubladenrahmen um i8o° nach dem Kunden hin gedreht ist, so dafs letzterer sich von der richtigen Eintragung überzeugen kann, und wobei ferner die Sperrvorrichtung das Herausziehen der Schublade, nachdem diese wieder hineingeschoben ist, erst dann von neuem zuläfst, wenn der Schubladenrahmen nebst Pult eine weitere, der ersten entgegengesetzte, halbe Umdrehung vollendet hat.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40576D Geldkassette mit Schreibpult Expired - Lifetime DE40576C (de)

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