DE406020C - Vorrichtung zum Schliessen der offenen Umkehrenden von UEberhitzerelementen in gesenkartigen Werkzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Schliessen der offenen Umkehrenden von UEberhitzerelementen in gesenkartigen Werkzeugen

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DE406020C
DE406020C DESCH64094D DESC064094D DE406020C DE 406020 C DE406020 C DE 406020C DE SCH64094 D DESCH64094 D DE SCH64094D DE SC064094 D DESC064094 D DE SC064094D DE 406020 C DE406020 C DE 406020C
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DESCH64094D
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/283Making U-pieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schließen der offenen Umkehrenden von Oberhitzerelementen in gesenkartigen Werkzeugen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 14. Februar 192c beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schließen der offenen Umkehrenden von Überhitzerelementen in gelenkartigen Werkzeugen, die eine zum Werkstück quer gerichtete Bewegung und gleichzeitig eine Drehbewegung um das Werkstück ausführen.
  • Gemäß der Erfindung sind die Gesenke an Haltern angebracht, die unter einem Winkel zur Längsachse des Werkstückes liegen und in einem drehbaren Gesenkkopf gelagert sind, wobei auf diese Halter Druckstangen einwirken.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird die Bewegung für die Halter der Gelenke in der einen Richtung von einer hin und her gehenden Exzenterstange durch Vermittlung eines Druckstückes abgeleitet. Dieses Druckstück wirkt durch Stangen mit keilförmig gestalteten Enden auf die entsprechend gestalteten Enden der Gesenklalter ein. Die Rückführung der beweglichen Teile erfolgt hierbei durch Federn.
  • Die die Gelenke tragenden Halter sind gemäß einer weiteren Ausführungsform als zweiarmige Hebel ausgebildet, die in dem drehbaren Gelenkkopf so gelagert sind, daß die Gelenke einander genähert und voneinander entfernt werden können.
  • Die Zeichnung stellt vier Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, die zum Schmieden der Umkehrstücke von Überhitzerelementen bestimmt sind. Abb. i zeigt die erste Ausführungsform im senkrechten Längsschnitt, Abb.2 in Stirnansicht, Abb.3 in Aufsicht; Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-d. der Abb. 3 ; Abb!. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten, wobei Abb.7 ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. i ist; Abb. io zeigt die zweite Ausführungsform im senkrechten Längsschnitt; Abb. i i und 12 zeigen die dritte und vierte Ausführungsform je in einem senkrechten Längsschnitt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 9 ist i i das Maschinengestell, welches mit Lagern für die Antriebswelle 12 und den Gesenkkopf 13 versehen ist (Abb. i). Das Lager für die Welle 12 besteht aus zwei Teilen 14. und 15 (Abb. 3), die zu beiden Seiten der Längsachse der Maschine, d. h. der Drehungsachse des Gelenkkopfes 13, angeordnet sind. Die Welle 12 trägt ein Schwungrad 16 und eine Antriebriemnenscheibe 17 (Abb. 2 und 4.). 18 sind Lagerbuchsen (Abb. .4 und 9) für die Antriebwelle, welche durch Bolzen i9 und Hülsen 2o in Stellung gehalten werden. Das Schmiermittel wird den Lagern 1q. und 15 durch einen Docht 21, eine Schmiernut a2 und ein Filzpolster 23 zugeführt.
  • Der mittlere Teil 2.4 (Abb. 3 und 4.) der Welle 12 ist exzentrisch gestaltet und nimmt eine hin und her gehende Exzenterstange 25 auf. 26 (Abb. i urud 4.) ist ein Lagerfutter für die Stange 25, welches durch Stellschrauben an der Drehung gehindert wird und ein Ölpolster 27 besitzt, das von dem Docht 28 mit Schtnieröl versehen wird. Die Exzenterstange 25 besitzt ein kugelförmiges Ende 29, welches mit einem Druckstück 30 in Berührung steht.
  • Der Gelenkkopf 13 ist in einem Lager 31 (Abb. i) drehbar und außerhalb des Lagers mit einem verbreiterten Teil 32 versehen, der sich mit einer Stirnfläche 33 gegen eine entsprechende Fläche an dem Maschinengestell i i abstützt. An dem Gesenkkopf 13 ist ein Zahnrad 34 befestigt, welches sich gegen eine der Fläche 33 parallele Fläche 35 des Gestelles i i stützt, so daß eine Längsbewegung des Gelenkkopfes vermieden ist. Gleichachsig mit dein Lager 31 ist in dem Gesenkkopf 13 eine Bohrung zur Aufnahme einer Büchse 3lti angeordnet, welche in dieser Bohrung in der Längsrichtung gleiten kann. Diese Buchse ist an dem Druckstück 30 durch Schrauben 37 (Abb. 6) befestigt.
  • Das Stück 30 soll die Bewegungen der Exzenterstange 25 auf Zwischenstücke 38 übertragen, welche in Bohrungen 39 (Abb. i und 2) des Gesenkkopfes verschiebbar gelagert sind. Diese Bohrungen liegen zu der Längsachse der Maschine geneigt. Die Innenfläche des Druckstückes 30 ist entsprechend dem kugelförmigen Ende 29 der Exzenterstange z5 hohlkugelförmig gestaltet und wird durch den Dochtd.i über die Längsbohrung_lo der Exzenterstange 25 geschmiert. Die Außenseite des Stückes 3o besitzt zwei unter einem Winkel zueinander liegende Flächen 42 (Abb, i utid6), initwelchen dieZwischenstücke 38 in Berührung stehen. Die Schmierung dieser Flächen erfolgt durch Kan'ile d.3 und 44 (Abb. i) in dem Stück 3o bzw. der Büchse 36 von dem Behälter 45 aus üher den Docht 46, die Schmiernut 47 in dem Gesenkkopf 13, radiale Kanäle 4.8 und eine Schmiernut d.9 in der Bohrung des Gesenkkopfes. Die Kanäle :43 führen das Schmiermittel auch der hohlkugelförinigen Innenfläche des Druckstückes 3o zu. Von dem Behälter q.5 fließt das Öl über den Docht 5o und eine Schmiernut 51 im Gesenkkopf 13 den Lagerflächen 3 i zu.
  • Die Zwischenstücke 38 sind von kreisförinigern Querschnitt und mit keilförmigen Blöcken 52 durch Stifte 53 verbunden, wobei zwischen den Teilen 3$ und 52 ein Zwischenraum gelassen ist, um bei einem Brechen der Stifte 53 eine gegenseitige Bewegung der Teile 52 und 38 zuzulassen.
  • jeder Keilblock 52 besitzt eine Schrägfläche 5d., welche mit einer entsprechenden Fläche an einem in dein Gesenkkopf verschiebbar gelagerten Block 55 in Berührung steht. Die Blöcke 55 besitzen viereckigen Querschnitt und sind im Gesenkkopf in entsprechenden Ausnehmungen gelagert, die zu der Längsachse der Maschine derart geneigt sind, daß der Winkel zwischen jedem hin und her gehenden Block 55 und dem zugehörigen Keilblock 52 im wesentlichen ein rechter ist, wie aus Abb. i zu ersehen ist. Die Blöcke 55 tragen die beiden Gesenkstücke 56, von denen jedes mit einem Zapfen 57 in eine entsprechende Vertiefung des Blockes 55 eingreift und darin durch eine Stellschraube 58 gehalten ist. Statt zweier Gesenkstücke können deren auch drei oder mehr verwendet werden.
  • Der Block 55 (Abb. 7) ist so angeordnet, daß zwei seiner einen Winkel einschließenden Flächen im Gesenkkopf 13 und die beiden anderen Flächen in einer Kappe 59 geführt sind. Diese Kappe wird in einer unterschnittenen Nut des Gesenkkopfes 13 durch Keilstücke 6o und Stellschrauben 61 und 62 (Abb. 7 und 8) gehalten, während die Bew egung der Kappe 59 in der Längsrichtung durch eine Schraube 63 verhindert wird. Die Kappen sind mit einem Einschnitt 64 zum Durchführen der Stellschraube 58 (Abb. i) versehen.
  • Zum Zurückführen der Stücke 38 und der Keilblöcke 52 nach einem @-or-,wärtshub der Exzentersfange 25 ist eine Feder 6-.a in einer achsialen Bohrung 65 des Gesenkkopfes v orgesehen. Diese Feder stützt sich einerseits gegen eine Scheibe 66, die an den Zwischenstücken 38 anliegt, und anderseits gegen einen in den Gesenkkopf eingeschraubten Pfropfen 68. Bei der Vorwärtsbewegung der Exzenterstange 25 wird die Scheibe 66 in eine Ausnehnrung 69 des Gesenkkopfes gedrückt.
  • u11,1 die Gesenkhalter 55 nach dem Arbeitslitib in. ihre Anfangsstellung zurückzuführen, ist jeder derselben mit einer in einer Ausnehmung des Halters untergebrachten Feder 71 versehen, welche auf eine Stange 72 wirkt, die durch einen Schlitz 73 in dem Block 55 geht und in Ausnehmungen 74 des Gesenk-1:«pfes 13 gehalten wird (Abb. 1, 7 und 8).
  • An dem Maschinengestell ist durch Schraubet' 76 ein Schutzschild 75 mit einer öf£nung angebracht, durch welche das zu schmiedende Werkstück den Gesenken 56 zugeführt. wird. Durch dieses Schild soll vermieden werden, daß Teile des Werkstückes, die nicht bearbeitet werden sollen, mit dem Gesenk oder dem Gesenkkopf in Berührung kommen.
  • Der Widerlagerpfropfen 68 besitzt eine mittlere Bohrung 77, durch welche Druckluft auf die Gesenke zwecks Kühlung derselben geleitet werden kann. Diese Luft wird durch ein biegsames Rohr 78 nach einem Ringkanal 79 (Abb. i und 2) zwischen dein Gesenkkopf 13 und dem Gestell i i geführt und gelangt von dort durch Kanäle 8o nach dem Hohlraum 81 und dann um die hinteren Enden des ZwischenstÜcl'zes 38 durch eine Öffnung in der Scheibe 66 nach der Bohrung 65 in dem Gesenkkopf 13.
  • Die Antriebswelle 12 (Ab#b. 3 und ¢) trägt eine Schnecke 83, welche mit einem Schneckenrad 84 auf einer Vorgelegewelle 85 in Eingriff steht, die in Lagern 86 am Maschinengestell i i gelagert ist. Die Welle 85 trägt ein Zahnritze187, welches mit dem an dem Gesenkkopf angebrachten Stirnrad 34. in Eingriff steht.
  • Die Drehung der Welle 12, verursacht durch das Exzenter 2¢ eine hin und her gehende Bewegung der Exzenterstange 25, welche das Druckstfick 30 mit der Büchse 36 in Längsbewegung versetzt, die auf die Teile 38 und 52 übertragen wird, welch letztere durch ihre abgeschrägten Enden eine Längsbewegung der die Gesenke 56 tragenden Blöcke 55 hervorrufen. Gleichzeitig wird bei der Drehung der Welle r2 durch den Schneckentrieb 83, 84 eine Drehung der Vorgelegewelle 85 bei verminderter Geschwindigkeit und durch den Stirnradtrieb 87, 34 eine geringe Drehung des Gesenkkopfes 13 hervorgerufen. Der Rückwärts- oder Leergangshub der hin und her gehenden Teile wird durch die Federn 64a und 71 bewirkt, welche die Teile in Berührung halten und so ein knarrendes Geräusch vermeiden. Eine etwaige Nachstellung der Gesenke 56 kann z. B. durch Einlegen von Packungen zwischen Gesenk 56 und Gesenkhalter 55 bewirkt werden.
  • In manchen Fällen ist es wünschenswert, den Gesenkkopf nicht vollkommen zu drehen, sondern nur zu schwenken. Zur Zuführung des Werkstückes nach den Gesenken muß natürlich eine geeignete Vorrichtung vorgesehen sein.
  • Bei der dargestellten Maschine arbeiten die Gesenke auf das Werkstück unter einem Winkel zu der Längsachse desselben. Dies ist von Wichtigkeit, wenn es sich um das Schmieden von Werkstücken, wie Überhitzerelementen, handelt, die Umkehrstücke besitzen. Der Druck der Gesenke ist dann sowohl auf die längslaufenden Teile als auch auf das Ende des Werkstückes wirksam.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. io ist eine hydraulische Kraftübertragung für die Werkzeuge vorgesehen. 88 ist ein Druckkolben, der in hin und her gehende Bewegung versetzt wird und die Druckflüssigkeit durch die Leitung 89 in die Kammer 97 des Gesenkkopfes 87 drückt, in welchem hin und her gehende Kolben 9o angeordnet sind, die auf schwingbare Hebel gi einwirken, «-elche die Gesenkstücke 92 tragen. Die Leitung 89 ist mit einem Zweig 93 verbunden, der zu einem (nicht dargestellten) Sammelbehälter o. dgl, führt. In dem Gesenkkopf 87 ist eine Sicherheitsvorrichtung 94 vorgesehen. Die Gesenke werden nach dem Arbeitshub durch Federn 95 in ihre alten Stellungen zurückgeführt. Die Drehung des Gesenkkopfes wird durch ein Rad 96 bewirkt, wobei zwischen die Leitung 89 und der dieses Rad 96 und den Gesenkkopf tragenden Welle 99 eine Kupplung 98 eingeschaltet ist. Auch hier ist ein Schutzschild ioo um die Gesenke angebracht, um die Teile des Werkstückes, die nicht bearbeitet werden sollen, von den Gesenken bzw. den sonstigen Teilen der Maschine fernzuhalten.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i i ist eine Grundplatte a mit drei aufwärts gerichteten Lagern a1, a2, a3 versehen, deren Achsen in einer Linie liegen. In dem mittleren Lager a2 ist der Gesenkkopf b in einem feststehenden äußeren Ring c so gelagert, daß er darin gedreht oder hin und her geschwenkt werden kann und die Druckbeanspruchungen in beiden Längsrichtungen aufgenommen werden. Durch eine Öffnung in dem Gesenkkopf b ragt ein Paar von Hebeln dl, d2, die an einem Ende bei e drehbar miteinander verbunden sind, während die anderen Enden die Gesenkteile f11, f 2 tragen. Ungefähr in ihrer Mitte sind die Gesenkhebel d1, d2 an Lenker g1, g2 angeschlossen, die ihrerseits mit dem Gesenkkopf b gelenkig verbunden sind. Die Gesenkhebel dl, d2 sind derart angeordnet, daß die Gesenke f1, f2 um ein geeignetes Stück über die Stirnfläche des Gesenkkopfes b hinausragen.
  • Um die Drehung des Gesenkkopfes zu ermöglichen, ist an ihm ein Zahnkranz k angebracht, welcher über das Lager d2 und den feststehenden Ring c hinausragt und mit einem zweiten Zahnrad h1 in Eingriff steht, das gegebenenfalls durch eine geeignete übertragungsvorrichtung von einem Motor i aus angetrieben wird. Statt oder neben der Drehung kann auch eine Schwenkbewegung des Gesenkkopfes b auf mechanischem Wege oder unter Umständen auch von Hand bewirkt werden, wobei im letzteren Falle ein geeigneter Handgriff vorzugsweise an der dem Zahnkranz h abgewendeten Stirnfläche des Gesenkkopfes b angebracht wird. Soll der Gesenkkopf nur eine hin und her schwingende Bewegung ausführen, so wird man den Zahnradantrieb mittels einer geeigneten (nicht dargestellten) Kupplung ausrücken.
  • Das Werkstück m wird in einer Greifvorrichtung x gehalten, welche in dem äußeren, den Gesenken zugekehrten Lager a' derart geführt wird, daß das Werkstück in die Gesenke eingeführt werden kann. In dem anderen äußeren Lager a1 wird ein in der Längsrichtung hin und her bewegliches Glied o geführt, das mit dem einen Ende an dem Schwingzapfen e der Gesenkhebel dl, d2 angelenkt ist und seinen Antrieb von einer geeigneten Kraftquelle erhält, z. B. könnte es mit der Stange eines Kurbeltriebes verbunden sein, der sich an einem Schwungrad oder einer Scheibe befindet, die durch einen Riemen oder eine andere geeignete übertragungsvorrichtung angetrieben wird. Zweckmäßig wird hierbei das Lager für das Schwungrad oder die Scheibe einstellbar angeordnet. Das andere Ende des Gliedes o ist mit der Antriebs-oder Schubstange p durch einen kugelförmigen oder ähnlich gestalteten Zapfen q derart verbunden, daß es sich um seine Längsachse drehen kann. Durch diese Anordnung wird die Drehung der Gesenkhebel mit dem Gesenkkopf ermöglicht. Der Gesenkkopf kann ferner mit Mitteln versehen sein, um einen Dorn in das zu bearbeitende Werkstück hineinzuschalten.
  • Handelt es sich um die Bearbeitung von Uberhitzerelementen, die mit einem doppelten Umkehrstück versehen sind, so kann eine Vorrichtung angebracht werden, um den Teil des Werkstückes, welcher nicht bearbeitet wird, also z. B. das eine Umkehrstück, von den Gesenken abzuhalten. Diese Vorrichtung kann z. B. aus einem Ring r von umgekehrt konischer Form bestehen, welcher an dem Gesenkkopf b angebracht ist und die Enden der die Gesenke f l, f 3 tragenden Hebel dl, d= umgibt.
  • Bei jeder Bewegung der Gesenkhebel dl, d2 nach dem Werkstück m hin schließen sich die Gesenke f 1, f 2 auf diesem Werkstück, während sie sich bei jedem Rückwärtshub öffnen. Der Abstand zwischen den Gesenken kann durch Einstellung des das Antriebsrad für das Druckglied o tragenden Lagers in der Längsrichtung geändert werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 12 werden die Gesenke durch je einen Arm dl, d2 von Winkelhebeln gehalten, welche an dem Gesenkkopf b um ihre Winkelpunkte schwingbar gelagert sind, während ihre anderen Arme g', g= durch Lenker g3, g4 an das hin und her gehende Glied o angelenkt sind. Das andere Ende des hin und her gehenden Gliedes o ist mit einem kugelförmigen Sitz o1 versehen, um das kugelförmige Ende der das Glied o antreibenden Kurbelstange o. dgl. aufzunehmen. Die Gesenkhebel werden durch das Glied o und .die Lenker g3, g4 gegeneinander-und durch eine oder mehrere Federn s auseinanderbewegt. Diese Federn halten auch das hin und her gehende Glied o finit seiner .yntriebsstange in Eingriff.
  • Anstalt d'_e Lenker g3, g4 mit dem hin und hergehenden Glied o durch einen gemeinsamen Zapfen e zu verbinden, könnte auch jeder Lenker für sich an dem Gliede o angelenkt sein. Außerdem könnte die öffnungsfeder s zwischen dein Ende des hin und her gehenden Gliedes o und dem Gesenkkopf b eingeschaltet sein.
  • Bei der zuletzt teschriebenen Ausführungsform sind die die Gesenke tragenden Winkelh-zhel mit ihren Winkelpunkten am Gesenkkopf schwingbar gelagert. Sie könnten mit dem Gesenkkopf natürlich auch durch einen ihrer Arme gelenkig verbunden «erden. In diesem Falle müßten die die Verbindung mit dem hin und her gehenden Glied o herstellenden Lenker an den Winkelpunkten der Gesenkhebel angreifen. Der Arbeitshub der Gesenkhebel wird dann nicht durch einen Druck wie bei den Beispielen nach Abb. i i und 12, sondern durch einen Zug an diesen Hebeln bewirkt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schließen der offenen Umkehrenden von Cberhitzerelementen in gesenkartigen Werkzeugen, die eine zum Werkstück quer gerichtete und gleichzeitig eine Drehbewegung um das Werkstück ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesenke an unter einem Winkel zur Längsachse des Werkstücks liegenden Haltern angebracht sind, die in einem drehbaren Gesenkkopf gelagert sind, und daß auf die Halter Druckstangen einwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung für die Halter (55) der Gesenke (56) in der einen Richtung von einer hin und her gehenden Exzenterstange (25) durch Vermittlung eines Druckstückes (3o) abgeleitet wird, welches durch Druckstangen (38, 52) mit keilförmig gestalteten Enden auf die entsprechend gestalteten Enden der Gesenkhalter (55) einwirkt, während die Rückführung der beweglichen Teile durch Federn (64, 71) erfolgt (Abb. i bis 9).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dal durch gekennzeichnet, daß die Gesenkhalter als zweiarmige Hebel (9i) ausgebildet sind, die in dein drehbaren Gesenkkopf (87) so gelagert sind, daß die Gesenke einander genähert und voneinander entfernt werden können (Abb. io).
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesenkkopf (87) mit einer Kammer (97) zur Aufnahme von Druckflüssigkeit versehen ist, welche durch Vermittlung von Druckkolben (9o) auf die freien Enden der Gesenkhebel (9i) einwirkt und dadurch die Gesenke (92) gegeneinanderbewegt, während das Auseinanderbewegen der Gesenke durch Federn (95) erfolgt (Abb. io).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die die Gesenke (f', f') tragenden Hebel (dl, g1 bzw. d=, g`-') ein hin und her gehendes Glied (o) einwirkt, das derart ausgebildet ist, daß die Gesenke hei umlaufendem Gesenkkopf (b) die erforderliche Bewegung ausführen können (Abb. i i und i2).
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