DE407092C - Hyperbelzeichner - Google Patents

Hyperbelzeichner

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DE407092C
DE407092C DESCH70398D DESC070398D DE407092C DE 407092 C DE407092 C DE 407092C DE SCH70398 D DESCH70398 D DE SCH70398D DE SC070398 D DESC070398 D DE SC070398D DE 407092 C DE407092 C DE 407092C
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angle
hyperbola
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DESCH70398D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L11/00Non-circular-curve-drawing instruments
    • B43L11/02Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections

Description

  • Hyperbelzeichner. Die Erfindung betrifft einen Hyperbelzeichner, der nach einem Satz der geometrischen Optik gebaut ist, der besagt, dah die Bildserie eines in einer bestimmten geradlinigen Bahn bewegten und dabei in konstanter Entfernung von der Hauptachse einer Sammellinse befindlichen leuchtenden Punktes, welche Bildserie von dieser längs einer ihrer Achsen bewegten Linse entworfen wird, eine Hyperbel darstellt. Beim Hyperbelzeichner sind die Lichtstrahlen, Achsen u. dgl. durch Stäbe ersetzt.
  • Abb. i gibt die Erläuterung des Prinzips, nach dem die Konstruktion ausgeführt ist. Wird das gleichschenklige Dreieck I(LM in der Ebene der Abbildung mit seinem Schenkel ML längs der' Geraden CO, geführt, so gibt die Gerade I<L mit der Geraden SM, wobei S der Projektionspunkt von l( in der zu I(M gleichgerichteten Geraden AC ist, eine Reihe von Schnittpunkten, die eine Hyperbel darstellen, deren Mittelpunkt der Anfangspunkt O der Koordinaten x und y, die reelle Halbach: e a = 2 MF" und die imaginäre b = 2 I(M ist.
  • Beweis. Iin rechtwinkligen Koordinatensystem XO_Y, dessen Abszissenachse X mit den Geraden AC und CO, das rechtwinklige Dreieck CAOl. mit den Katheten ÄC = b;"2 und A0,= n/2 bildet und in dem die Ordinatenachse Y in der Entfernung A0 = a von der zu ihr parallelen Geraden AC liegt, sind die Koordinaten des Punktes I x - x1 -r- x2 und y =. h - y1. Da so folgt für y daraus und Ferner, da folgt aus (i) und (2): und somit (Diese Ableitung, die von dem Erfinder herrührt, erschien in einer allgemeineren Form und ausführlicheren Darstellung unter dem Titel ;.Ein neuer einfacher Satz in der geometrischen Optik der Linsen« in der »Zeitschrift für Physik« 16, 34.o, Berlin i 923. ) Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, der am vorteilhaftesten aus Metall verfertigt wird, zeigt Abb.2 in Oberansicht und Abb.3 in schaubildlicher Ansicht; Abb. q. bis 6 zeigen Einzelheiten.
  • Das Gerät besteht aus dem Stativ und dem Leitstrahlenführer mit den zwei Leitstrahlen. Das Stativ besteht aus zwei Armen 1, 2, welche miteinander durch einen Bolzen 3 schwer drehbar verbunden sind und längs der am Arm i festgemachten Kreisteilung 4 eingestellt und durch Schraube festgeklemmt werden können. Auf die Arme 1, 2 sind drei in der Längsrichtung verschiebbare und durch Schrauben festklemmbare Hülsen 5, 6, 7 (Abb. ¢) aufgeschoben, die an der unteren Seite mit je einer gleichförmigen, zur Befestigung des Geräts an dem Reißbrett dienenden Klemmvorrichtung L schwer drehbar verbunden sind. Der Arm i, der, vom Drehpunkt ausgehend, in einer Richtung mit Millimetereinteilung versehen ist, trägt außerdem noch zwei auch mit Klemmschraube versehene Hülsen 8, 9 (Abb.5), an denen unten in der Mitte je eine federnde Nadel befestigt ist. Die Nadeln dieser beiden Hülsen dienen dazu, den Arm i genau über der Scheiteltangente einzustellen, wobei die Nadel der Hülse 8 in den Scheitelpunkt der Kurve einzusetzen ist (Abb. 3).
  • Die vier Arme i o, i i, 12, 13 des Le-itstrahlenführers schließen miteinander rechte Winkel ein. Im Schnittpunkte der Arme i o und 11, 13, von denen der Arm 13, vom gemeinsamen Schnittpunkte ausgehend, mit Millimetereinteilung versehen ist, ist der eine Leitstrahl i.., ein geschlitzter Arm, durch einen Bolzen 15 drehbar gelagert und längs der mit dem Arm i i starr verbundenen Kreisteilung 16 einstellbar und feststellbar. Die Arme i, io sind miteinander durch eine doppelte, unter rechtem Winkel fest gelagerte Führungshülse 17 verbunden, mit deren oberem Teile eine drehbar verzapfte und mit Klemmschraube versehene dritte Hülse zur Führung und Festklemmung des anderen Leitstrahles 18, eines ungeschlitzten Armes, dient. Die Arme 2, 13, 18 sind miteinander durch eine dreifache, drehbar gelagerte Führungshülse i 9 verbunden, deren mittlerer Teil zur Festklemmung des Armes 13 seitlich mit einer Klemmschraube versehen ist. Die untere Führung ist mit der mittleren schwer, die letzte mit der oberen leicht drehbar verbunden. Die Verbindung der Arme z, 12 erfolgt durch eine doppelte, schwer drehbar gelagerte Führung 2o, die oben mit einer Schraube zur Festklemmung des Armes 12 versehen ist. Die zwei Leitstrahlen 14, i 8 sind miteinander durch die Schlitzführung z i, die den Zeichenstift trägt, verbunden. Auf den geschlitzten, Leitstrahl 14 ist eine in der Längsrichtung verschiebbare und durch Schraube festklemmbare Hülse 22 aufgeschoben, die unten mit einem heb- und senkbaren und in jeder Stellung festklemmbaren Rade (Abb. 6) zwecks Verhütung einer Durchbiegung der den Leitstrahl 1.l darstellenden Stange in vertikaler Richtung versehen ist.
  • Die Handhabung des Geräts ist folgende: Man stellt an beiden Kreisteilungen 4., 16 die Hälfte des Asymptotenwinkels, an den Armen 1, 13 das Viertel der imaginären Achse ein, zeichnet auf das Zeichenpapier die reelle Achse und die zwei Scheiteltangenten der zu konstruierenden Hyperbel, stellt das Gerät auf das Zeichenpapier, so daß die Nadel der Hülse 8 in einem Scheitelpunkt, die Nadel der Hülse 9 möglichst weit von der ersten in irgendeinem anderen Punkt der Scheiteltangente steht, und befestigt überall die Klemmschrauben; während der Leitstrahlenführer längs des Armes 2 geführt wird, beschreibt der Zeichenstift den einen Ast der Hyperbel.
  • In gleicher Weise wird der andere Ast gezeichnet, d. h. man befestigt das eingestellte Gerät umgekehrt an dem Reißbrett, so daß jetzt der Arm i oberhalb und parallel der anderen Scheiteltangente, die Nadel der Hülse 8 in den anderen Scheitelpunkt gestellt wird, und führt den Leitstrahlenführer längs des Armes 2, wodurch die Abbildung des anderen Astes erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hyperhelzeichner, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung: Ein den wesentlichen Bestandteil einer Führungsvorrichtung (1o, 11, 12, 13, 16) darstellender Rechtwinkel (i o, 13) ist auf zwei miteinander drehbar verbundenen Schienen (i, 2), von denen die eine (2) unter einem um die Hälfte des Asymptotenwinkels kleineren Winkel als ein rechter Winkel geneigt zu der anderen (i) einzustellen ist, derart verschiebbar angeordnet, daß während der Bewegung der Führungsvorrichtung (10, i i, 12, 13, 16) der eine Schenkel ( i o) des Rechtwinkels (i o, 13) mit einer Schiene (i) stets einen rechten Winkel bildet, während der gegenseitige Abstand zwischen dem Schnittpunkt (i9) des anderen Schenkels (13) mit der anderen Schiene (z) und dem Scheitelpunkt (15) des Rechtwinkels ( i o, 13) konstant, d. h. dem Viertel der imaginären Achse der darzustellenden Hyperbel gleichbleibt. Die zwei Arme (14 und 18), von denen einer (14) im Scheitelpunkt (15) des Rechtwinkels (i o, 13) drehbar gelagert ist und unter der Hälfte des Asymptotenwinkels geneigt zum erstgenannten Schenkel (i o) einzustellen ist, während der andere Arm (18) von den zwei Verbindungspunkten (17 und 19) des Rechtwinkels (io, 13) mit den zwei Schienen (1, 2) geführt wird, haben infolgedessen einen gemeinsamen Schnittpunkt (21), der sich während der Bewegung der Führungsvorrichtung (io, 11, 12, 13, 16) längs einer Hyperbelbahn bewegt. Ein in diesem Punkte(2i) angebrachter Zeichenstift beschreibt daher die verlangte Hyperbel.
DESCH70398D Hyperbelzeichner Expired DE407092C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2881522A (en) * 1956-03-28 1959-04-14 Grzywacz Walter Mechanical device for drawing a hyperbolic curve

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2881522A (en) * 1956-03-28 1959-04-14 Grzywacz Walter Mechanical device for drawing a hyperbolic curve

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