DE407216C - Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen fuer Schuhwerknaehmaschinen waehrend des Schaerfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen fuer Schuhwerknaehmaschinen waehrend des Schaerfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen

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DE407216C
DE407216C DEU8176D DEU0008176D DE407216C DE 407216 C DE407216 C DE 407216C DE U8176 D DEU8176 D DE U8176D DE U0008176 D DEU0008176 D DE U0008176D DE 407216 C DE407216 C DE 407216C
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awl
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B55/00Needle holders; Needle bars
    • D05B55/02Devices for fastening needles to needle bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen für Schuhwerknähmaschinen während des Schärfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen während des Schärfens der Spitzen derselben.
  • Es ist eine bekannte Tatsache, daB geringfügige Abweichungen von der richtigen Cestalt der Ahlenspitze oder seilie he Verbiegung der Ahle den Arbei-sgang von Doppelsteppstichnähmast hinen erhebli, h beeinträ(h< igen. Au£ erdem bes: hädi,--en stumpfe Ahlen das Oberleder und s". e, heu die \ adellc c her unri( h: ig vor. Die Nadel der Nähmaschine findet das unri, h: ig vorgestochene Loch und bildet eine fehlerhafte Naht. Die Erfindung bezweckt, eine Vorri( htung zum Einspannen von Ahlen zu schaffen, die genaues Schärfen der Ahlenspitze erleit hl, ert und die zum Prüfen der richtigen Gestalt der Ahlen dient.
  • Ein wi, htiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die zum Einspannen der Ahlenspitze dienende Vorrichtung Führungsflächen für ein Werkzeug, z. B. Feile, aufweist, die si, h unter einem Winkel schneiden, der der der Ahle zu erteilenden Gestalt entspricht. Die Vorrichtung zum Einspannen des Ahlenstieles ist so ausgebildet, daß nur Ahlen richtiger Gestalt in die Spannvorrichtung für die Ahlenspitze eintreten kennen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist die Vorrichtung zum F inspannen von Ahlen an einer Doppelsteppstichnähmaschine angebracht.
  • Abb. i ist ein Grundriß. Abb. 2 ist eine Seitenansicht.
  • Abb.3 ist eine vor der rechten Ecke der Abb. i aus gesehene Ansicht.
  • Abb.:i ist eine Einzelansicht teilweise im Schnitt des die Ahlenspitze einspannenden Teiles.
  • Abb. 5 zeigt im Schnitt den den Ahlenstiel einspannenden Teil.
  • Abb. 6 ist eine Einzelansicht, teilweise im Schnitt.
  • io ist der Arm der Vorrichtung zum Verändern der Vorschublänge. An dem Arm ist ein Fortsatz 12 ausgebildet, dessen Ende 14 bei 16 genutet und becherartig ausgehchlt ist, so daß Lagerflächen 18 entstehen. In der Nut des Teiles 14 ist ein aus zwei Armen 2o bestehendes Glied untergebracht. Dieses Glied stützt sich gegen die Lagerflächen 18 und wild von sei.-lichen Bewegungen in der Nut abgehalten. Dieses Glied mit den Armen 2o und ein Stiel 24 bestehen aus einem Stück, welches eine kreisförmige Öffnung 22 aufweist. Auf den durch den Teil 14 hindurchgehenden Stiel 24 ist eine geriffelte Mutter 26 aufgeschraubt. Die äußeren Enden der Arme 20 weisen flache Flächen 25 und 3o auf, die sich unter einem Winkel zueinander schneiden. Dieser Winkel entsprI. ht der beabsichtigten Abschrägung der beiden Seien der Ahlenspitze. Die Flächen 28 sind gehärtet, so daß sie während des Feilens der Ahlenspitze nicht beschädigt werden. An den Armen sind Führungsflächen 32,#34 angebracht, gegen die der Arbeiter die Feile oder ein ähnliches Werkzeug halten kann. Die Flächen 32, 34 bilden rechte Winkel mit den Flächen 28, 3o. An den Enden der Arme 20 sind V-förmige Nuten 36 angebracht, in die die gegenüberliegenden Enden der Ahlenspitze hineinpassen, so daß die Ahle zu beiden Seiten ihrer Spitze eingespannt wird, wenn die Arme 2o einander genähert werden. Wenn die Ahle in die V-förmigen Kerben 36 hineinbewegt worden ist, so dreht der Arbeiter den geriffelten Kopf 26, wobei der Stiel 24 bewegt wird, und die Arme 2o federn in geringfügigem MaCstabe, so daß die Ecken der Ahlenspitze in den \uten 26 eingespannt werden.
  • Die Vorrichtung zum Einspannen der Ahle ist so ausgebildet, daß nur Ahlen der beabsichtigten Gattung und nur gebrauchsfähige Ahlen in die zum Einspannen der Ahlenspitze dienende Vorrichtung eingeführt werden können. An dem Arm io ist ein Auge 50 angebracht, das eine diagonal zu den Flächen 28, 3o verlaufende Bohrung 52 aufweist. In der Bohrung 52 ist ein Zapfen mit exzentrischer Bohrung 54 untergebracht, der vor dem endgültigen Zusammenfügen der in Betracht kommenden Teile in der erforderli#,hen Weise eingestellt werden kann. In den Zapfen 54 ist ein Zapfen 56 eingefügt, der starr mit einem segmentfcrmigen Arm 58 verbunden ist. Die Anordnung ist derart, daß durch Schwingen des Armes 58 die Ahle in die Kerben 36 hineinbewegt wird. An dem Arm 58 ist eine V-förmige Nut angebracht, die in Zusammenwirkung mit einer ähnlichen :gut eines Klemmgliedes 52 den Ahlenstiel einspannt. An dem Glied 62 ist eine Knagge 64 angebracht, die die Teile 58 und 62 gleichlaufend zueinander hält. In den Arm 58 ist eine Schraul: e 66 hineinges, hraubt, die einen Ke-i1.el en l opf a,-fweist. Der kopf dient sowohl zum 9 h«ini_en des Armes 58 als auch zum Festklemmen des Ahlenstieles. .Durch Drehung des Zapfens 54 kann der Zapfen 56 so eingestellt werden, daß der Krümmungsmittelpunkt der Ahle durch den Schnittpunkt der Flächen 28, 3o hindurchgeht. Durch Verstellung des Zapfens 54 in der :%chsrichtung kann die Ahlenspitze mit Bezug auf die Kerbe 36 mit Genauigkeit eingestellt werden. Diese Einstellungen können durch einen Stift bewerkstelligt werden, der in das Loch 7o des Bundes 54 hineingesteckt wird. Nach dem Einstellen wird der Zapfen 54 durch eine hohle Stellschraube 72 in seiner Lage gesichert. Die in das Auge des Armes io eingeschraubte Schraube 72 bildet dann eine Führung für eine Bohrvorrichtung, mittels der eine Öffnung 74 vorgebohrt wird. In die Öffnung 74 wird ein Sperrstift 76 hineingesteckt, der durch eine Schraube 78 in seiner Lage gesichert wird. Die Schwingbewegung des Armes 58 hinweg von den Armen 2o wird durch einen an dem Arm io ausgebildeten Anschlag 8o begrenzt, so daß der Arbeiter das Abfeilen der Ahlenspitze nicht ohne Zuhilfenahme der die Spitze einspannenden Vorrichtung vornehmen kann. Bei ausgeschwenkter Lage des Armes ist zwischen der Ahlenspitze und dem Fortsatz des Armes io Raum genug vorhanden, um das Einspannen des Ahlenstieles zuzulassen, doch nicht genug Raum für das Eintreten einer Feile.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen für Schuhwerknähmaschinen während des Schärfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für die Ahlenspitze mit Führungsflächen für ein Werkzeug (z. B. Feile) versehen ist, die sich unter einem der der Ahlenspitze zu erteilenden Gestalt entsprechenden Winkel schneiden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halter für die Ahlenspitze Stützflächen für die Kante des Werkzeuges vorgesehen sind, die im wesentlichen senkrecht zu den Führungsflächen sind.
DEU8176D 1922-05-15 1923-05-15 Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen fuer Schuhwerknaehmaschinen waehrend des Schaerfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen Expired DE407216C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US407216XA 1922-05-15 1922-05-15

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DE407216C true DE407216C (de) 1924-12-15

Family

ID=21912561

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DEU8176D Expired DE407216C (de) 1922-05-15 1923-05-15 Vorrichtung zum Einspannen von Ahlen fuer Schuhwerknaehmaschinen waehrend des Schaerfens oder Abfeilens der Ahlenspitzen

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DE (1) DE407216C (de)

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