DE407430C - Elektrische Sicherung in Stoepselform - Google Patents

Elektrische Sicherung in Stoepselform

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DE407430C
DE407430C DEN21478D DEN0021478D DE407430C DE 407430 C DE407430 C DE 407430C DE N21478 D DEN21478 D DE N21478D DE N0021478 D DEN0021478 D DE N0021478D DE 407430 C DE407430 C DE 407430C
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DEN21478D
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WILHELM JOHANN NEUJEAN
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WILHELM JOHANN NEUJEAN
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H87/00Protective devices in which a current flowing through a liquid or solid is interrupted by the evaporation of the liquid or by the melting and evaporation of the solid when the current becomes excessive, the circuit continuity being reestablished on cooling

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Sicherung in Stöpselform, in der eine elektrisch leitende Flüssigkeit in einem Kanal innerhalb eines Isolierkörpers eingeschlossen ist und bei Überstrom durch Verdampfung den Strom unterbricht.
Bekannte Konstruktionen dieser Art weisen den Nachteil geringer Betriebssicherheit und umständlicher Herstellung auf.
ίο Die Erfindung bezweckt, eine solche Sicherung mit möglichst kurzen Kanälen und möglichst unmittelbarer Verbindung der leitenden Flüssigkeit mit einem der Polkontakte zu schaffen, so daß man mit geringen Mengen der leitenden Flüssigkeit, beispielsweise Quecksilber, auskommt und sich eine gedrängte Bauart bei einfacher Herstellung mit geringem Materialaufwand ergibt. Die Erfindung besteht darin, daß der die Flüssigkeit
so enthaltende Kanal nach dem Fußende der Sicherung hin durch einen in den Isolierkörper hineindringenden Stift abgeschlossen ist, der mit einer die Verlängerung des Flüssigkeitskanals bildenden Bohrung versehen ist und mit seinem äußeren Ende unmittelbar den Fußkontakt der Sicherung bildet.
Die Erfindung sei an Hand des Ausführungsbeispiels der Zeichnung näher erläutert, die zwei Durchführungsformen im Querschnitt erkennen läßt. Abb. 1 zeigt eine Ausführungsform für eine Eihstecksicherung, Abb. 2 für eine Schraubsicherung.
In beiden Sicherungen ist α ein Isolierzylinder, b der Fußkontakt, c ein Kanal zur Aufnahme der leitenden Flüssigkeit, e eine Kammer zur Aufnahme und zum Niederschlagen der Dämpfe der Flüssigkeit, d eine Kontaktplatte mit einer Bohrung, welche eine Fortsetzung des Kanals c darstellt und die Flüssigkeitsdämpfe aus dem Kanal in die
Kammer e und die in der letzteren niedergeschlagene Flüssigkeit wiederum in den Kanal c zurücktreten läßt, h ist eine Abschlußkappe mit Schauloch i, welches durch ein Fenster k abgeschlossen ist, hinter dem ein Kennäpfchen I angebracht ist, das in geeigneter Verbindung mit dem Räume der Kammer e steht.
Wie aus Abb. ι ersichtlich, bildet b den ίο stiftförmigen Einsteckfußkontakt, h den zweiten Polkontakt der Sicherung. Eine Bohrung im Fußkontakt b bildet eine Fortsetzung des Kanals c.
In Abb. 2 ist der zweite Polkontakt durch das Schraubgewinde 0 ausgebildet, welches durch ein geeignetes Verbindungsglied η mit dem Kontakt d verbunden ist.
Ersichtlich bildet die Bohrung in den Fußkontakten einen Teil des Kanals c; man kann in ihr also auch einen Teil der Flüssigkeit unterbringen, die hierdurch gleichzeitig in unmittelbarer Berührung mit dem Fußikontakt steht, so daß Überleitungsstücke erspart werden. Auch wird die Sicherung kürzer. a5 Die Sicherung wirkt in folgender Weise: die beiden Kontakte b, h (Abb. 1) bzw. b, 0 (Abb. 2) werden durch Einstecken bzw. Einschrauben der Sicherung (in vertikal oder schräg nach .aufwärts gerichteter Stellung) in Berührung mit den äußeren Gegenkontakten gebracht. Der Strom fließt vom Fußkontakt über die Flüssigkeit zum Kontakt d bzw. Ringkontakt h oder 0. Sobald die zulässige Stromstärke überschritten wird, tritt bei geeignerer Bemessung des Flüssigkeitsvolumens j und geeigneter Wahl der Flüssigkeit Verdampfung ein, Dämpfe und Flüssigkeit treten aus dem Kanal c in die Kammer e über, und die leitende Verbindung zwischen den Kontakten b und d bzw. h bzw. 0 ist unterbrochen. Ein Teil der Dämpfe tritt in das 'Kennnäpfchen vor das Fenster k ein und schlägt sich, wie bei m angedeutet, nieder, woran man das Durchbrennen der Sicherung erkennt. Der übrige größere Teil der Dämpfe schlägt sich in Tropfenform, wie bei / angedeutet, in der Kammer e nieder. Vermöge der kegelmantelförmigen Ausbildung des Kontaktes d können diese Tropfen / selbsttätig nach Stromunterbrechung wieder in den Kanal a zurückfließen oder werden durch Herausnehmen und Schütteln der Sicherung dorthin zurückgebracht. Hierbei kann auch der Niederschlag im Kennäpfchen in den Kanal c zurückgeleitet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Sicherung in Stöpselform, in der eine elektrisch leitende Flüssigkeit in einem Kanal innerhalb eines Isolierkörpers eingeschlossen ist und bei Überstrom durch Verdampfung den Strom unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flüssigkeit enthaltende Kanal nach dem Fußende der Sicherung hin durch einen in den Isolierkörper eindringenden Stift abgeschlossen Ist, der mit einer die Verlängerung des Flüssigkeitskanals bildenden Bohrung versehen ist und der ferner mit seinem äußeren Ende den Fußkontakt der Sicherung bildet.
    Abb. 2.
DEN21478D 1922-10-01 1922-10-01 Elektrische Sicherung in Stoepselform Expired DE407430C (de)

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DE (1) DE407430C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944024C (de) * 1952-09-06 1956-06-07 Fkg Ag Schalteinrichtung, insbesondere zum Schutz elektrischer Stromkreise gegen UEberstroeme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944024C (de) * 1952-09-06 1956-06-07 Fkg Ag Schalteinrichtung, insbesondere zum Schutz elektrischer Stromkreise gegen UEberstroeme

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