DE407631C - Stromueberwachungseinrichtung - Google Patents
StromueberwachungseinrichtungInfo
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- DE407631C DE407631C DEA40913D DEA0040913D DE407631C DE 407631 C DE407631 C DE 407631C DE A40913 D DEA40913 D DE A40913D DE A0040913 D DEA0040913 D DE A0040913D DE 407631 C DE407631 C DE 407631C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/08—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
- H02H3/081—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current and depending on the direction
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- Control Of Eletrric Generators (AREA)
- Protection Of Generators And Motors (AREA)
Description
Zum Schutz von Stromerzeugungsanlagen oder einzelnen Generatoren gegen Überstrom
und Rückstrom sind Einrichtungen (Relais) erforderlich, durch welche die Stromerzeugungsanlage
bei einem inneren Fehler in möglichst kurzer Zeit, bei einem Fehler im Netz dagegen erst nach längerer Zeit abgeschaltet
wird. Im letzteren Fall fließt die Energie ebenso wie im ungestörten Betrieb ίο vom Generator ins Netz. Bei dieser Energieströmungsrichtung
darf die Schutzeinrichtung naturgemäß erst ansprechen, wenn die Stromstärke um einen bestimmten, gegebenenfalls
einstellbaren Betrag über den Normalstrom hinausgeht. Die Auslösezeit muß in diesem
Fall so lang sein, daß die übrigen im Netz vorhandenen Relais Zeit finden, ihre Schalter
auszulösen, so daß bei einem Kurzschluß in einem bestimmten Teil des Netzes nur dieser
Teil abgeschaltet wird und nur bei einem Sammelschienenkurzschluß oder bei einem
Versagen der im Netz vorhandenen Relais die Stromerzeugungsanlage abgeschaltet wird.
Da die maximale Auslösezeit der im Netz vorhandenen Relais gegeben ist, so kann
auch die Auslösezeit der Schutzeinrichtung für die Stromerzeugungsanlage bei dieser
Energieströmungsrichtung je nach den Netzverhältnissen fest eingestellt werden, also von
der Stärke des Überstromes unabhängig sein. Bei einem Fehler in der Stromerzeugungsanlage dagegen fließt die Energie im allgemeinen
in umgekehrter Richtung. Bei dieser Energieströmungsrichtung soll die Schutzeinrichtung
auch schon bei Strömen ansprechen, welche kleiner sind als der Normalstrom, und zwar innerhalb möglichst kurzer
Zeit. Die Auslösezeit muß jedoch in diesem Fall stromabhängig sein, denn einerseits
kann ein größerer Schaden an den Generatoren bei starkem Rückstrom nur durch j möglichst schnelle Abschaltung vermieden
j werden, anderseits darf bei einem kurzzeitigen, geringen Rückströmen der Energie, wie es
etwa bei plötzlichen Belastungsänderungen 4S
oder bei ungenauem Parallelschalten auftritt, ' die Stromerzeugungsanlage nicht abgeschaltet
' werden.
Bei den bisher bekannten Rückwattrelais läßt sich eine solche nur vom Strom abhängige
Auslösezeit nicht erreichen. Man kann diese Rückwattrelais für Schnellauslösung oder für stromunabhängige Zeitauslösung
vorsehen, was aber aus den oben angeführten Gründen unzweckmäßig ist. Man kann auch, z. B. bei Ferraris-Relais, die Auslösezeit
von Strom, Spannung und Phasenverschiebung des Rückstromes abhängig machen, indem man etwa die Auslösegeschwindigkeit
von der Stärke des durch Strom- und Spannungswicklung gebildeten Drehfeldes abhängig macht. Aber auch hierbei
kann eine schnelle Auslösung bei Wicklungskurzschlüssen, die starken Rückstrom zur
Folge haben, nicht erreicht werden. Da nämlich in derartigen Fällen die Spannung
gewöhnlich bis auf einen kleinen Bruchteil ihres Normalwertes zurückgeht, ist das Drehfeld
und somit das antreibende Drehmoment nur gering, während anderseits das von
der Stromwicklung allein erzeugte starke Wechselfeld bremsend wirkt, so daß das Rückwattrelais sich nur langsam dreht.
Gegenstand der Erfindung ist eine insbesondere zum Schutz von Stromerzeugungsanlagen
gegen Überstrom und Rückstrom geeignete Stromüberwachungseinrichtung, welche die obengenannten Nachteile vermeidet. Die
Einrichtung besteht aus einem Hauptrelais mit zwei Hilfsrelais, von denien das eine im
allgemeinen ein Energierichtungsrelais ist, das andere ein einfaches Maximalrelais. Die
Auslösekontakte dieser Hilfsrelais liegen im Primärstromkreis des Hauptrelais, und zwar
so, daß das Hauptrelais erst ansprechen kann, wenn eines der beiden Hilfsrelais seinen Auslösekontakt
betätigt hat. Bei dieser Einrich- ■ tung wird das Maximalrelais ansprechen, wenn
ein Fehler im Netz auftritt, das Energierichtungsrelais dagegen bei einem inneren Fehler
in der Stromerzeugungsanlage. In beiden
ίο Fällen wird dadurch das Hauptrelais zum.
Ansprechen gebracht. Verwendet man ein Hauptrelais mit stromabhängiger Zeitauslö- ■
sung, so wird im Falle eines Rückstromes die Abschaltung um so schneller erfolgen,
Je größer die Stromstärke ist, und zwar unabhängig
von Spannung und Phasenverschiebung, also auch wenn die Spannung nahezu auf Null gesunken ist. Da das Absinken der
Spannung bei einem Fehler in der Stromerzeugungsanlage fast stets eintritt, so kann,
unter Umständen an Stelle des Energierichtungsrelais auch ein einfaches Nullspannungsrelais
oder Minimalspannungsrelais verwendet werden.
Ist die Charakteristik des Hauptrelais begrenzt stromabhängig, so kann man außerdem
erreichen, daß bei einer Abschaltung infolge Überstrom (Fehler im Netz) die Auslösezeit
von der Stromstärke unabhängig ist, indem das zweite Hilfsrelais (Maximalrelais) so eingestellt
wird, daß es erst bei einer Stromstärke anspricht, bei der die Auslösezeit des Hauptrelais angenähert unabhängig von der
Stromstärke ist, d. h. also oberhalb der so- ' genannten Grenzstromstärke dieses Relais.
Diese Grenzstromstärke muß natürlich die Normalstromstärke der zu schützenden Stromerzeugungsanlage
um einen bestimmten Be- ' trag überschreiten. Die Anlaufstromstärke
des Hauptrelais kann dagegen erheblich kleiner sein als diese Normalstromstärke. Bei
einem Fehler im Netz (Überstrom) wird dann in gewohnter Weise nur bei einer einstellbaren
Überschreitung des Normalstromes ausgelöst werden, bei einem Fehler in der Stromerzeugungsanlage
(Rückstrom; dagegen auch schon bei viel kleinerer Stromstärke. Dies
ist von Bedeutung in solchen Netzen, in welchen wenigstens zeitweise neben einer Haupt-Stromerzeugungsanlage
nur noch Anlagen mit verhältnismäßig kleiner Leistung im Betrieb sind, so daß der Rückstrom bei einem Fehler
in der Hauptstromerzeugungsanlage unter Umständen nur kleine Werte annimmt.
Wenn das Hauptrelais nur einen einzigen Auslösekontakt mit begrenzt stromabhängiger '
Auslösezeit besitzt, so wird die vom Strom . unabhängige Auslösezeit bei Überstrom '
kleiner sein als die stromabhängige Auslösezeit bei Rückstrom. Dies kann unter Umständen
erwünscht sein, z. B. wenn es sich darum handelt, den Synchronmotor eines Uniformeraggregats gegen Überlastung zu
schützen und gleichzeitig ein generatorisches Arbeiten desselben zu verhindern. In diesem
■ Fall kann, man eine nach der Erfindung
gebaute Stromüberwachungseinrichtung verwenden und so schalten, daß bei der normalen
Energieströmungsrichtung (motorischer Strom) nur bei Überstrom, dann aber in verhältnismäßig kurzer Zeit, abgeschaltet wird,
bei einer Umkehr der Stromrichtung (ge-
■ neratorischer Strom) dagegen auch schon bei kleineren Strömen, aber erst nach längerer
Zeit.
Handelt es sich dagegen um den Schutz von Strorr.erzeugungsanlagen, so ist es im
allgemeinen erforderlich, daß die Auslösung bei Rückstrom in kürzerer Zeit erfolgt als bei
Überstrom. Dies kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß das Hauptrelais
zwei Auslösekontakte erhält, von denen der eine kürzere Zeit, der andere längere Zeit
nach dem Ansprechen des Relais betätigt wird und daß der zuerst betätigte Auslösekontakt
mit einem Kontakt am Energierichtungsrelais derart verbunden wird, daß er nur dann die Auslösung bewirkt, wenn,
das Energierichtungsrelais sich in der der Rückleistung entsprechenden Stellung befindet.
Der andere Auslösekontakt kann erfindungsgemäß mit einem Kontakt am zweiten
Hilfsrelais (Maximalrelais) derart verbunden werden, daß er nur dann die Auslösung bewirkt,
wenn das Maximalrelais sich noch in der Anlaufstellung befindet. Dadurch werden Fehlauslösungen durch Nachlaufen des Relais
vermieden.
Da bei der beschriebenen Einrichtung die Auslöseverzögerung für beide Fälle (Rückstrom
und Überstrom) in das Hauptrelais verlegt ist, werden die Hilfsrelais zweckmäßig
für Schnellauslösung gebaut. Insbesondere kommt es bei dem Energierichtungsrelais darauf
an, daß das Umschalten von Vorwärtsstrom auf Rückwärtsstrom in der kürzest möglichen Zeit erfolgt, weil im Falle eines
starken Rückstromes auch die Auslösung des Schalters durch das Hauptrelais praktisch
ohne Verzögerung erfolgen soll. Man wird deshalb das Energierichtungsrelais so bauen,
daß es zwischen den beiden Stellungen, die den beiden Energieströmungsrichtungen entsprechen,
nur einen kleinen Weg zurückzulegen hat.
Man kann die Umschaltdauer des Energierichtungsrelais noch weiter verkürzen, indem
man erfindungsgemäß eine Feder oder ein Gewicht so anbringt, daß das Relais im stromlosen Zustand in der Nähe der Betriebsstellung eine labile Gleichgewichtslage hat.
Dadurch wird erreicht, daß mit der Annäherung an die dem Rückstrom entsprechende
Stellung die gegen diese Stellung hintreibende Kraft zunimmt, so daß das Umschalten von
Vorwärtsstrom auf Rückwärtsstrom ruckweise vor sich geht.
Gerade bei den schwersten inneren Fehlern in der Stromerzeugungsanlage wird, wie schon
erwähnt, die Spannung am meisten absinken, ίο ja praktisch sogar zu Null werden. In
diesem Fall wird auch bei starkem Rückstrom das Drehmoment des Energierichtungsrelais
zu klein sein, um das Ansprechen zu sichern. Erfindungsgemäß kann dieser Fehler vermieden werden, indem das Energierichtungsrelais
so bemessen wird, daß es durch Rückstrom nicht aus der Ruhelage, die es bei Spannungslosigkeit einnimmt, entfernt
werden muß, sondern nur gegen den Anschlag getrieben wird, an dem es auch in. der Ruhelage anliegt. Das Relais kann dann
so eingestellt werden, daß es noch durch ein äußerst geringes Drehmoment im Sinne
der normalen Energieströmungsrichtung in der dementsprechenden Grenzlage festgehalten
wird, beim völligen Verschwinden des antreibenden Drehmomentes dagegen (also bei Spannungslosigkeit) ebenso wie bei Rückstrom
mit Sicherheit in die andere Grenzlage umschnappt. Um das Relais wieder in die Stellung zu bringen, welche der normalen
Energieströmungsrichtung entspricht, ist dann ! unter Umständen ein größeres Drehmoment
notwendig; dies ist aber praktisch belanglos, da im ungestörten Betrieb stets angenähert
die volle Spannung vorhanden ist und daher auch eine kleine Belastung schon ein Drehmoment
zu erzeugen vermag, welches zum : Umschalten in die Normalstellung genügt.
Zur Verwendung in einer Stromüber- ; wachungseinrichtung der in vorstehendem beschriebenen
Art besonders geeignet ist ein; Ferraris-Relais mit zwei Hilfswicklungen, von
denen die eine mit der Hauptwicklung zusammen ein Drehmoment in dem einen Sinne,
die andere ein Drehmoment im entgegengesetzten Sinne erzeugt und von denen die ,
eine durch ein Hilfsrelais geöffnet werden kann.
Die Abbildung zeigt ein Schaltungsbeispiel für eine nach der Erfindung ausgeführte ]
Stromüberwachungseinrichtung unter Verwendung eines solchen Hauptrelais. Das Hauptrelais
besteht aus der Ferraris-Scheibe a, dem ,
Magnetkern b, der Hauptwicklung c und den Hilfswicklungen (Kurzschlußwicklungen) d±
und d2. Das Hilfsmaximalrelais wird durch den von der Hauptwicklung c miterregten
Ankere gebildet und betätigt die Kontakte^ j
und /2. Die Treibscheibe des Hauptrelais windet ein Gewicht gy hoch, wobei zunächst
nach kurzem Hub des Gewichtes der Kontakt k und später der Kontakt h geschlossen
wird. Das Energierichtungsrelais besteht aus der Ferraris-Scheibe/, auf welche der Stromj
magnet tti und der Spannungsmagnet η so '■ einwirken, daß bei der normalen Richtung
der Energieströmung ein Drehmoment im . Sinne des Pfeiles entsteht, wodurch der mit
der Scheibe fest verbundene Hebel ο gegen den Anschlag ρ getrieben wird. Hört dieses
Drehmoment auf oder kehrt es seine Richtung um, so betätigt der Hebel ο unter der
Einwirkung der Feder q die Kontakte i\
und fo. Die Klemmen des Stromwandlers sind mit u "bezeichnet, die des Spannungswandlers mit v, die des Auslösestromkreises
mit w.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die folgende: . Bei Energieströmung in de»
Normalrichtung (von der Stromerzeugungsanlage zu den Sammelschienen) liegt der Hebel ο am Kontakt p. Der Kontakt rt ist
daher geöffnet, der Kontakt r2 dagegen geschlossen.
Im Hauptrelais heben sich die Wirkungen der Hilfswicklungen dL und d2
auf, solange beide geschlossen sind. Die ; Scheibe α kann also bei der genannten Richtung
der Energieströmung nur anlaufen, wenn ι der Ankere angezogen und dadurch der Kontakt
Z1 unterbrochen wird. Durch zweckmäßige Anordnung einer 'einstellbaren Gegenfeder
oder eines einstellbaren Gegengewichtes (in der Abbildung nicht dargestellt) läßt sich
leicht erreichen, daß dies bei einer bestimmten Überschreitung des normalen Generatorstromes
der Fall ist. Sobald die Hilfswicklung d2 unterbrochen ist, beginnt die Aluminiumscheibe α unter der Wirkung der
Hauptwicklung c und der Hilfswicklung dt sich zu drehen und das Gewicht g hochzuheben.
Hierdurch wird zunächst der Kon-> takt k geschlossen. Da dieser jedoch mit
dem bei der angenommenen Energieströmungsrichtung offen gehaltenen Kontakt t\
in Reihe liegt, kommt dadurch keine Schalterauslösung zustande. Nach einer bestimmten
Anzahl von Umdrehungen der Scheibe« wird durch das Gewicht g auch der Kontakt h geschlossen.
Dieser liegt, wie aus der Abbildung ersichtlich, mit dem Kontakt/2 in Reihe, der
gleichzeitig mit der Öffnung von /x durch den
Ankere geschlossen wurde. Es wird daher jetzt durch den Kontakt h der Auslösestromkreis
geschlossen und die Schalterauslösung betätigt. Hört der Überstrom kurz vor der Betätigung des Kontaktes h auf, so fällt der
Anker e sofort wieder ab und .öffnet den Kontakt/2. Ein Auslösen des Schalters kann
daher jetzt auch dann nicht eintreten, wenn das Hauptrelais infolge seiner tragen Masse
noch bis zur Kontaktgabe bei h weiterläuft.
Strömt die Energie von den Sammelschienen zum Generator (Rückstrom), so
schlägt das Energierichtungsrelais in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung aus,
schließt also den Kontakt rx und öffnet den Kontakt r2. Durch die Feder q wird bewirkt,
daß diese Umschaltung auch dann schon eintritt, wenn auf die Scheibe Z kein Drehmoment
ausgeübt wird, also auch dann, wenn
to die Spannung Null wird. Durch diese Umschaltung wird das Verhalten des Hauptrelais
ein ganz anderes. Da durch den Kontakt/-, die Hilfswicklung ^2 unterbrochen ist, so läuft
die Scheibe α an, sobald der Strom in der Wicklunge ein Drehmoment erzeugt, welches
hinreicht, um das Gewicht g zu heben. Da jetzt auch der mit k in Reihe liegende Kontakt/^
geschlossen ist, wird der Schalter bereits ausgelöst, sobald k geschlossen wird.
Nun ist bekanntlich bei Relais von der Art des hier verwendeten Hauptrelais die Laufgeschwindigkeit
bei Stromstärken, die wenig oberhalb der Anlaufstromstärke liegen, in hohem Maße vom Strom abhängig, während
sie bei größeren Stromstärken konstant, also unabhängig vom Strom wird. Durch pas-sende
Bemessung der Wicklung c, des Gewichts g und der übrigen Abmessungen des
Relais läßt sich leicht erreichen, daß das Relais bei Rückstrom bereits bei einem
Bruchteil des Normalstromes anspricht und mit einer kleinen stromabhängigen Verzögerung
auslöst, während bei Vorwärtsstrom der Ankern erst bei einer Stromstärke anspricht,
bei welcher die Laufgeschwindigkeit bereits konstant ist, so daß die Auslösung nach einer1
stromunabhängigen, durch entsprechende Einstellung des Kontaktes h beliebig wählbaren
Zeit erfolgt. Es sind somit alle eingangserwähnten Bedingungen, die an eine Stromüberwachungseinrichtung
für Generatorenschutz zu stellen, sind, erfüllt.
Claims (9)
- Patent-Ansprüche:I. Stromüberwachungseinrichtung, insbesondere zum Schutz von Stromerzeugungsanlagen gegen Überstrom und Rückstrom, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptrelais mit zwei Hilfsrelais, nämlich einem Energierichtungsrelais und einem Maximalrelais, derart verbunden ist, daß es erst ansprechen kann, wenn eines der beiden Hilfsrelais seinen Auslösekontakt betätigt hat.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptrelais mit begrenzt stromabhängiger Charakteristik verwendet wird und das Maximalrelais so eingestellt ist, daß es erst oberhalb der Grenzstromstärke anspricht.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufstromstärke des Hauptrelais kleiner ist als die Normalstromstärke der zu schützenden Stromerzeugungsanlage.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptrelais zwei Auslösekontakte besitzt, von denen der eine kürzere Zeit, der andere längere Zeit nach dem Ansprechen des Relais betätigt wird und daß der zuerst betätigte Auslösekontakt mit einem Kontakt am Energierichtungsrelais derart verbunden ist, daß er nur dann die Auslösung bewirkt, wenn das Energierichtungsrelais sich in der der Rückleistung entsprechenden Stellung befindet.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösekontakt, der zuletzt betätigt wird, mit einem Kontakt am Maximalrelais derart verbunden ist, daß er nur dann die Auslösung bewirkt, wenn das Maximalrelais sich noch in der Ansprechstellung befindet.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Energierichtungsrelais zwischen den beiden Stellungen, die den beiden Energieströmungsrichtungen entsprechen, nur einen kleinen Weg zurückzulegen hat.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Energierichtungsrelais eine Feder oder ein Gewicht derart angebracht ist, daß das Relais im stromlosen Zustande in der Nähe der Betriebsstellung eine labile Gleichgewichtslage hat.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Energierichtungsrelais bei Energiestrom in der einen Richtung gegen einen Anschlag getrieben wird, an dem es auch in der Ruhelage (bei Spannungslosigkeit) anliegt.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hauptrelais ein Ferraris-Relais mit zwei Hilfswicklungen verwendet ist, von denen die eine mit der Hauptwicklung zusammen ein Drehmoment in dem einen Sinne, die andere ein Drehmoment im entgegengesetzten Sinne erzeugt und von denen die eine durch ein .Hilfsrelais geöffnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40913D DE407631C (de) | Stromueberwachungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40913D DE407631C (de) | Stromueberwachungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407631C true DE407631C (de) | 1924-12-30 |
Family
ID=6932228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40913D Expired DE407631C (de) | Stromueberwachungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407631C (de) |
-
0
- DE DEA40913D patent/DE407631C/de not_active Expired
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