DE407725C - Vakuumunterbrecher - Google Patents

Vakuumunterbrecher

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DE407725C
DE407725C DEK87024D DEK0087024D DE407725C DE 407725 C DE407725 C DE 407725C DE K87024 D DEK87024 D DE K87024D DE K0087024 D DEK0087024 D DE K0087024D DE 407725 C DE407725 C DE 407725C
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DE
Germany
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vacuum interrupter
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evacuation
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Expired
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DEK87024D
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JULIUS EDGAR LILIENFELD DR
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JULIUS EDGAR LILIENFELD DR
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/60Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/66Vacuum switches
    • H01H33/662Housings or protective screens
    • H01H33/66238Specific bellows details

Landscapes

  • Facsimile Heads (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. JANUAR 1925
RE IC HSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
\V BLASSE ^1 g GRUPPE Ujj ;
Ujj
Franz Joseph Koch in Dresden und Dr. Julius Edgar Lilienfeld in Leipzig.
Vakuumunterbrecher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1923 ab.
Versuche erwiesen, daß es erforderlich ist. bei der Herstellung eines Vakuumunterbrechers höchste Entgasung der Metalkeile und höchstes Vakuum anzustreben., damit im Dauerbetriebe mit starken Strömen und hohen Spannungen der Unterbrechungsvorgang nicht
durch nachträgliche Gasabgabe beeinträchtigt wird. Eine hohe Entgasung der Metallteile scheiterte bei den bekannten Ausführungen von Vakuumunterbrechern daran, daß die Abfederung des Kontaktes durch eine im Vakuum befindliche Metallfeder bewirkt wurde.
Diese Feder verzieht sich bereits bei hohem Erhitzen der Glashülle, sie verzieht sich jedoch besonders, wenn man sie, was unumgänglich notwendig ist, während des1 Purcp-Vorgangs etwa durch Bewerfen mit Elektronen ausglüht. Dadurch wird eine vollkommene Berührung zwischen den Kontaktflächen vereitelt. Außerdem leidet die Elastizität def Feder.
ίο Gemäß dem Gedanken der vorliegenden Erfindung wird der Unterbrecher so gebaut, daß die endgültige Einstellung der Kontaktflächen nach erfolgter Evakuierung von außen bewirkt werden kann. Die den Kontakt in Tätigkeit setzende Feder wird gleichfalls außen nach erfolgter Evakuierung angebracht. Beide Verbesserungen werden dadurch ermöglicht, daß ein Teil der hochevakuierten Hülle deformierbar gemacht wird und an diesem deformierbaren Teile der Stiel der beweglichen Elektrode angeordnet wird. Eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ist in den' Abbildungen beispielsweise dargestellt. Die hochevakuierte Hülle ι enthält eine unbewegliche Elektrode 2, an deren Ende ein Kontakt aus temperaturbeständigem Metall (Wolfram, Tantal, Molybdän u. dgl.) befestigt ist. Der andere Kontakt ist an der beweglichen Elektrode 3 angeordnet, welche von einem schwachen, deformierbaren Blech 4 getragen wird. Dieses schwache Blech 4 ist luftdicht mit der Hülle 1 verbunden und trägt auf der anderen der atmosphärischen Luft zugekehrten Seite einen Stiel 5. Dieser Stiel 5 ist durch einen Kopf 6 durchgeführt. In dem Kopf 6 befindet sich ein einstellbarer Schlitz, welcher nach erfolgtem Evakuieren so eingestellt wird, daß er einerseits die zur Kontaktherstellung notwendige Führung des Stieles 5 bewirkt, anderseits die Bewegung des Stieles 5 auf das erforderliche Mindestmaß einschränkt, damit durch übermäßige Bewegungen des Stieles 5 die Membran 5 nicht zu stark beansprucht und zerrissen wird. Außerdem ist an dem Kopf 6 eine Feder 7 angeordnet, welche die Bewegung des Stieles regelt und ebenfalls nach erfolgter Evakuierung aufgesetzt und eingestellt wird. 9 ist eine Hilfselektrode, welche mit Spitzen versehen ist. Diese Spitzen sind nahe an den Kontaktflächen derart angeordnet, daß eine Bewerfung dieser Flächen von ihnen aus nach der Lüienfeldschen autoelektronischen Entladung möglich ist, damit die Elektroden von den in ihnen enthaltenen Gasen durch Elektronenbombardement befreit werden.
Während in Abb. ι die Bewegung längs des Stieles 5 der beweglichen Elektrode geschieht, ist in Abb. 2 der Fall dargestellt, wo sie quer zum Stiel 5 erfolgt. Außerdem ist in Abb. 2 der Fall dargestellt, bei welchem die Membran 4 den Boden eines nach innen reichenden Rohres bildet, während in Abb. ι die Membran 4 den nach außen gekehrten Boden eines Rohres darstellt. Die unbewegliche Elektrode 2 ist in beiden Fällen als ein Hohlkörper dargestellt, welcher in bekannter Weise durch das Einführen einer Heizspirale während des Evakuierens hoch erhitzt werden'kann.
Die Bewegung kann in beiden Fällen dadurch erfolgen, daß man ein Magnetfeld auf einen Anker 8 einwirken läßt, welcher am äußersten Ende des Stieles angebracht ist. Es kann aber auch eine Vorrichtung vorgesehen werden, welche mechanisch, z. B. durch einen Elektromotor, angetrieben wird, am Stiele angreift und ihn bewegt.
Der Erfindungsgedanke kann auch in einer Anordnung verwendet werden, bei welcher beide Elektroden in der angedeuteten Weise einstellbar oder beweglich durchgebildet sind. Auch kann der Erfindungsgedanke angewendet werden, wenn einer der Kontakte flüssig ist, also beispielsweise aus Quecksilber, einem geschmolzenen Alkalimetall oder Legierungen von Quecksilber mit Alkalimetallen oder von Alkalimetallen untereinander besteht. In diesem Falle ist der andere in die Flüssigkeit tauchende Kontakt an einem beweglichen Arme befestigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vakuumunterbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Glieder durch deformierbar ausgebildete Stellen der Hülle durchgeführt sind, so daß ihre Bewegung von außen bewirkt werden kann.
2. Vakuum unterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfederung der beweglichen Glieder mit Hilfe von Federn bewirkt wird, welche außen angebracht sind.
3. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel der beweglichen Elektroden in einem Kopfe geführt wird, welcher die Einstellung der Kontaktflächen von außen nach erfolgter Evakuierung ermöglicht und die Bewegungsgrenze vorschreibt und auf welchem die Feder angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK87024D 1923-08-30 1923-08-30 Vakuumunterbrecher Expired DE407725C (de)

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DE (1) DE407725C (de)

Cited By (12)

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