DE407745C - Im Laufrad eingebauter Motorantrieb - Google Patents

Im Laufrad eingebauter Motorantrieb

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DE407745C
DE407745C DESCH65070D DESC065070D DE407745C DE 407745 C DE407745 C DE 407745C DE SCH65070 D DESCH65070 D DE SCH65070D DE SC065070 D DESC065070 D DE SC065070D DE 407745 C DE407745 C DE 407745C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine
    • B62M7/12Motorcycles characterised by position of motor or engine with the engine beside or within the driven wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Im Laufrad eingebauter Motorantrieb. Kraftfahrzeuge, bei welchen der Motor mit umlaufenden Zylindern und entgegengesetzt drehbarer Kurbel im Laufrad eingebaut ist, sind bekannt, darunter auch solche, bei denen durch Verwendung eines Umlaufgetriebes zwischen Motorwelle und den Zylindern die für die Motorleistung maßgebende Relativdrehzahl zwischen Motorwelle und den Zylindern in einem willkürlichen Verhältnis zu der durch die Fahrgeschwindigkeit vorgeschriebenen Drehzahl des Laufrades festgesetzt werden tann. Alle die--e Ausführungen zeigen den Nachteil verhältnismäßig großer achsialer Baulänge. Eine Herabsetzung 'der Baulänge atit das bei gewöhnlichen Fahrrädern übliche Maß schafft die Möglichkeit, bei einem Fahrrad üblicher Bauart das Hinterrad durch ein Motortriebrad auszuwechseln und so jedes Fahrrad ohne Mehrbelastung des Rahmens und des zweiten gewöhnlichen Rades in ein Kraftrad umzuwandeln. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art ist der Motorzylinder undrehbar mit dein Fahrradgestell verbunden.
  • Bei dem vorliegenden Antrieb mit drehbaren Zylindern, entgegengesetzt drehbarer Kurbel und zwischengeschaltetem UmIaufrädergetriebe geschieht die Verringerung der achsialen Baulänge gemäß der Erfindung durch die Verwendung einer am äußeren Umfang gelagerten Kurbelscheibe an Stelle der üblichen Kurbelwelle.
  • Abb. i zeigt einen achsialen Schnitt durch die Triebradmitte. Die Abb. 2 bis 4. enthalten Einzelheiten der Motorsteuervorrichtungen. Der Kurbelzapfen a1 sitzt an der am Umfang gelagerten Kurbelscheibe a, welche auf der anderen Seite den Exzenterzapfen a3 eines Umlaufgetriebes trägt. Dieses besteht aus dem mit zwei Zahnkränzen verschiedenen Durchmessers versehenen Umlaufrad b, einem am Rahmen undrehbar gelagerten Hohlrad c und dem Innenzahnkranz d, welcher über die Laufradgehäusewand dl mit den Zylindern und der Felge starr verbunden ist. Auf der anderen Seite ist im Rahmten festgeschraubt der Bolzen e. Er trägt die am Rahmen uridrehbar festgelegte Zahnscheibe f, gesondert dargestellt in Abb. a. Auf dem Bolzen e läuft mittels der Kugellager 1, und L" die mit der anderen Laufradgehäusewa,nd d. starr verbundene Nabe d3 des Hinterrades. Auf der Nabe sitzt drehbar das kleine Kettenrad g, welches mit den Tretkurbeln in üblicher «\Veise durch Kettentrieb verbunden ist. Das Kettenrad g besitzt zwei in entgegengesetzter Richtung sperrende Freilaufkupplungen k1 und h., (vgl. Abb.3 und ¢). Die letztere (k_) kuppelt beim Vorlvärtstreten Kettenrad g mit Nabe d3, also mit dem Hinterrad, beim Anfahren und beim Antrieb mit Menschenkraft. Beim Antrieb mit Motorkraft läuft die Kupplung k.., frei und das Kettenrad g steht still. Steigt die Geschwindigkeit zu hoch, oder soll die Motorleistung verringert werden, so werden die Tretkurbeln wie bei Rücktrittbremsung rückwärts getreten. Dabei wird das Kettenrad g durch das Gesperre hl mit dem Ring h gekuppelt, ,welcher mittels seiner Vorsprünge hl (Abb. i und den Steuer- und Bremsring l gegen die Zahnscheibe f verdreht. Die Schraubenflächen der Schubzähne il des Bremsringes i, welche mit den Zähnen f1 (Abb. z) der Scheibe f zusammenarbeiten, bewirken bei dieser Verdrehung eine Achsialverschiebung des Ringes i, wobei zunächst durch die Stifte m die Regelhebel n aus der gestrichelten in die ausgezogene Stellung geschwenkt werden. Hierdurch wird die Motorleistung verringert. Bei weiterem Zurücktreten der Tretkurbeln preßt sich der Bremsring i nach völligem Abstellen des Motors gegen die Bremsfläche der Nabe, wodurch Rücktrittbremsung in der bekannten Weise erfolgt. Man erreicht hierdurch, daß das Fahren auf diesem Rad nach genau denselben gewohnheitsmäßigen Bewegungen erfolgt wie bei einem Fahrrad ohne Motor.
  • Die außen gelagerte Kurbelscheibe bedingt gegenüber der in üblicher 'V6Teise gelagerten Kurbel eine Raumersparnis in Richtung der Lauf radachse. Bei dem genannten bekannten Umlaufgetriebe ergeben die Innenverzahnungen bei der geringen Exzentrizität der Drehachse a3 einen sehr größ -en Eingriffsbogen der Zähne, also bei vorgeschriebenem Drehmoment kleine Radabmessungen, außerdem aus demselben Grunde geringe Zahnreibungsverluste und guten Wirkungsgrad. Ferner bietet das Umlaufgetriebe in bekannter Weise die Möglichkeit, den Motorantrieb auszuschalten, dadurch, daß man den, Kranz von c mit dem Rahmen durch einen Riegel lösbar verbindet, so daß man bei ausgeriegeltem, also drehbarem Kranz das Fahrrad durch die Tretkurbeln mit dem üblichen Fahrradwiderstand fahren kann, weil dann die Kolben in den Zylindern relativ stillstehen und der ganze dem Motorleerlauf entsprechende Arbeitsaufwand wegfällt.

Claims (1)

  1. YATLNT-ANSPRUCH: Im Laufrad eingebauter Motorantrieb mit einem zwischen den drehbaren-Zylindern und der entgegengesetzt drehbaren Kurbel eingeschalteten Umlaufrädergetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle des Motors durch eine am Umfang gelagerte Kurbelscheibe (a,.;) ersetzt ist.
DESCH65070D 1922-05-31 1922-05-31 Im Laufrad eingebauter Motorantrieb Expired DE407745C (de)

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