DE408082C - Apparat zum Messen von Druckluft, Dampf und Fluessigkeiten - Google Patents

Apparat zum Messen von Druckluft, Dampf und Fluessigkeiten

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DE408082C
DE408082C DEM85622D DEM0085622D DE408082C DE 408082 C DE408082 C DE 408082C DE M85622 D DEM85622 D DE M85622D DE M0085622 D DEM0085622 D DE M0085622D DE 408082 C DE408082 C DE 408082C
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compressed air
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DEM85622D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Apparat zum messen von Druckluft, Dampf und Flüssigkeiten. Die vorliegende Erfindung ist ein Druckluft-, Dampf- und Flüssigkeitsmesser, der wegen seiner einfachen und zuverlässigen Konstruktion und besonderen Betriebssicherheit einen wesentlichen Fortschritt gegenüber den dem gleichen Zweck dienenden bekannten Apparaten bedeutet.
  • Der Konstruktion zugrunde liegt das Prinzip der transversalen Wellenbewegung, wie es z. B. bei dem windbewegten Ährenfeld und den Meereswellen in Erscheinung tritt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung sei hier beschrieben.
  • Abb. i zeigt Iden Apparat im Längsschnitt durch die Mittelebene, Abb. 2 (bis auf die Anschlußstücke an den beiden Enden) im zu diesen parallelen Schnitt durch die vorderen Hebelkammern, und Abb. 3 im Querschnitt dicht hinter einem Flansch.
  • Die Seele des Apparates ist das in dem Kanal i angeordnete papierdünne Stahlband 2 (Abb. i und 3), das durch die beiden außerhalb des Kanals in Kammern 3 liegende Hebel q. (Abb. 2 und 3) gezwungen ist, sich wellenförmig in den Kanal zu legen und ihn abzuschließen. Die Verbindung zwischen dem. Stahlband und den Hebeln erfolgt durch Zapfen 5. In der Mitte hat das Stahlband zweiweitere Zapfen 6, die sich beim Arbeiten des Apparates in den beiden Nuten 7 auf und ab bewegen. Die Hebelkammern 3 sind durch die Wände 8, in denen sich die Drehpunkte 9 der Hebel befinden, in zwei Abteilungen getrennt. An den Enden der Hebel sind die vier Gummischnüre io festgeklemmt, die mit ihren Enden in den Hülsen i i befestigt sind. In der oberen Wandung des Kanals befindet sich ein Schlitz, durch den das Sternrad 12 hineinragt. Das Sternrad sitzt auf einer Welle gemeinsam mit der Schnecke 13, die in das Schneckenrad i¢ eingreift. Letzteres betätigt ein Zählwerk 15 bekannter Konstruktion. Das Zählwerk mit Antrieb ist an dem den Raum 16 luftdicht abschließenden Deckel 17 befestigt. Der Deckel hat einen mit einer Glasscheibe 18 verschlossenen Durchbruch, durch den das Zählwerk beobachtet wird. Das Zählwerk kann auch elektrisch betätigt werden. In diesem Falle werden im Kanal i zwei hintereinanderliegende Kontakte angebracht, die_je nach der Reihenfolge, in der sie betätigt werden, das Zählwerk vor- oder rückwärts schalten. Bei dieser Ausführung kann das Zählwerk auch räumlich getrennt vom Meßapparat an jeder beliebigen Stelle angeordnet werden, was bei seiner Verwendung in Bergwerken zum Beispiel besonders erwünscht sein wird.
  • An Stelle des wellenförmigen Stahlbandes kann auch ein Band aus anderem elastischen Material oder ein aus einzelnen Gliedern gebildetes Konstruktionselement Verwendung finden.
  • Die Arbeitsweise des Apparates ist an Hand der Abbildungen leicht verständlich. Die in den Apparat eintretende Luft bzw. Flüssigkeit kann nur hindurchgehen, wenn sie das den Kanal abschließende wellenförmige Stahlband. in Bewegung setzt. Bei jeder vollen .Schwingung wird das Sternrad um einen Zahn gedreht und das Zählwerk rückt entsprechend weiter. Die in Abb. i strichpunktiert gezeichnete Wellenlinie zeigt das Stahlband um 1/4 Phase von rechts verschoben. Die Gummischnüre an den Enden der Hebel dienen dazu, die bei der schwingenden Hebelbewegung auftretende Massenbeschleunigung zu kompensieren und hierdurch gleichmäßigen und stoßfreien .Gang auch bei raschestem Arbeiten zu gewährleisten. Der Apparat arbeitet in jeder Richtung. Er hat dadurch den großen Vorzug, daß er die bei stoßweisem Luftdurchgang infolge des Beharrungsvermögens zuviel hindurchgegangene Luft beim Rückgang wieder zurückmißt. Mitgerissenes Wasser oder 0I ist auf das Arbeiten des Apparates ohne jeden Einfluß.

Claims (1)

  1. PATENT- ANsPRUcH: Apparat zum Messen von Druckluft, Dampf und Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Messen durch transversale Bewegung eines in einen: Kanal angeordneten wellenförmigen Konstruktionselementes aus irgendeinem geeigneten Material und von beliebiger zweckdienlicher Konstruktion erfolgt.
DEM85622D 1924-07-11 1924-07-11 Apparat zum Messen von Druckluft, Dampf und Fluessigkeiten Expired DE408082C (de)

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