DE408178C - Verfahren zum Faerben von Celluloseacetat - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Celluloseacetat

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DE408178C
DE408178C DEC32129D DEC0032129D DE408178C DE 408178 C DE408178 C DE 408178C DE C32129 D DEC32129 D DE C32129D DE C0032129 D DEC0032129 D DE C0032129D DE 408178 C DE408178 C DE 408178C
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  • Verfahren zum Färben von Celluloseacetat. Im Hauptpatent ist ein Verfahren be- schrieben, nach welchem Celltiloseacetat, z. B. Celltiloseacetat-Filme, Celltiloseacetat-Seideii mit sauren, basischen oder direkten Farbstoffen, vorzugsweise witer Zusatz eines oder mehrerer Schutzkolloide, wie z.B. Gelatine, Gelatineseifen usw. gefärbt werden können, in Gegenwart organischer Säuren, wie Ameisensätire, Essigsäure usw., und in Gegenwart von größeren 'Mengen wasserlöslicher Salze, z. B. 'Cliloride, wie Zirmchlorid, Zinkchlorid, Magnesitinichlorid, Ammoniumchlorid usw.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß beinahe dieselbe Arbeitsweise sich vorteilhaft für die Entwicklungsfarben, sog. Eisfarben, anwenden läßt, indem in-in den Basen oder Entwicklern oder beiden zusammen -rößere Mengen von wasserlöslichen Salzen, wie angeführt, zusetzt. Hierzu eignet sich vorzugsweise das Magnesitimchlorid wegen seines niederen Molekulargewichtes und seiner Billigkeit. Ferner finden die Schutzkolloide, wie Gelatine, Gelatineseifen, Seifen, überall (la eine Anwendung, wo die Basen oder die Entwickler im neutralen oder alkalischen Zustande angewendet werden, da bekanntlich viele Basen und Entwickler weder neutral noch alkalisch verwendet werden können, weil sonst eire Fällung entsteht.
  • Nach diesem neuen Verfahren aber werden durch die Anwendung der Schutzkolloide die Fällungen, Ausscheidungen verhindert, -Lind e3 #verden die betreffenden Körper in Suspensionen erhalten. Auch werden mit Hilfe der Schutzkolloide die Basen und die Entwickler von der Faser in regelmäßiger Form aufgenommen. Ferner gelingt es mit Hilfe der Schutzkolloide die Alkalität da bedeutend einzuschränken, wo sie nach dem üblichen Verfahren erforderlich -war.
  • Beispielsweise können als SalzeMal-nesitii-nchlorid oder Calciumchlorid oder beide in Gegenwart von Schutzkolloiden, wie Gelat-Inen, Albuminen, Bastseifen oder stilfonierten Fettsäuren, verwendet werden.
  • B e i s p i c 1 : i kg Acetatseide zur Schwarzfärbung wird in einem Behälter von 2o bis 25 Liter Bad Mit 20g Dianisidinchlorhydrat, 509 -%ragiiesiurnchlorid und 4o ' g Natriumkarbonat während :/2 bis '/. Stunden behandelt. Die Ware wird mit einem weichen und einem harten Wasser gewaschen und in ein Diazotierbarl von gleicher Flüssigkeitsinenge von 5o g Natritinmitrit, 200 ccm konzentrierter Salzsäure gebracht und während einer halben ,tunde bei 15' C. lebhaft bewegt. Das anschließende Entwicklungsbad besteht aus 2o g Naphthvlarninchlorhydrat, 8 - Natriumkarbonat. Die Ware wird eine Stunde behandelt, kurz gewaschen und alsdann in das zweite Diazotierbad, von selber Zusammensetzung wie das erste, gebracht. Es folgt ein weiches und ein hartes Wasser. Es folgt nun das zweite schwach alkalische Entwicklungsbad, bestehend aus 2o Liter Wasser, 5 Liter Bastseife, 30 g Aininonaphthol, 5 Prozent Magnesiumchlorid, beide auf die Ware berechnet. Die Ware wird während einer Stunde zu vollem Schwarz entwickelt. Es folgen ein weiches Wasser, ein heißes Wasser, eine heiße Seife bei 6o' C und zum Schluß ein Avivagebad.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Weitere Ausbildung des durch Patent 355533 geschützten Verfahrens züm Färben von Celluloseacetaten, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Färben von Celltiloseaceiat mit Entwicklungsfarben die Basebäder oder die Entwicklerbäder oder beide mit Salzlösungen mit oder ohne Schutzkolloide versetzt.
DEC32129D 1921-10-27 1922-05-21 Verfahren zum Faerben von Celluloseacetat Expired DE408178C (de)

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