DE408308C - Langfahrvorrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Geraete - Google Patents
Langfahrvorrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche GeraeteInfo
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-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. JANUAR 1925
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 408308 KLASSE 45 a GRUPPE 32
(Hg67i7IIIl4sa)
Homboker und fflarienthaler Eisenwaren-Industrie- und Handels-Akt-Ges. „Moravia"
in Marienthal b.Olmütz.
Langfahrvorrichtung, insbesondere für landwirtschaftliche Geräte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1921 ab.
Es kommen landwirtschaftliche Geräte zur i tet sein muß, als es bei der Arbeit zur Wir-Verwendung,
welche bei der Arbeit einen · kung kommt, insbesondere dann, wenn, wie
breiten Streifen des Bodens zu bearbeiten z. B. bei Ackerwalzen, das Gerät in unmittel-
haben, so daß das Fahrgestell für die Zufahrt 5 des Gerätes zur Arbeitsstelle anders eingerich-
bare Berührung mit dem Boden zu kommen hat. Für diesen Zweck sind bereits verschie- io
dene Einrichtungen vorgesehen worden, die jedoch insofern den praktischen Anforderungen
nicht entsprechen, als zur Umgestaltung der Fahrvorrichtung von der Breitfahrt in
die Langfahrt zeitraubende Einstellungsmaßnahmen mit hierzu vorbereiteten Einzelteilen
getroffen werden müssen.
Diesen Nachteil zu beheben, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche insbesonders
bei Ackerwalzen mit Vorteil angewendet werden wird und die einerseits in der eigenartigen
Einrichtung und Anordnung des für die Langfahrt bestimmten Laufradgestelles, anderseits in der Ausgestaltung der Deichsel
besteht, welche es ermöglicht, daß der normale Abstand des Gespannes von dem Gerät während
der Arbeit desselben auch bei der Langfahrt eingehalten wird.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung an einer Ackerwalze
dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Vorrichtung für die Langfahrt eingestellt, Abb. 2
eine Rückansicht der Ackerwalze, Abb. 3 einen Grundriß, teilweise im Schnitt. Die
Vorrichtung setzt sich, wie bereits erwähnt, zusammen aus dem Laufradgestell und einer
besonderen Deichseleinrichtung.
Dem dargestellten Ausführungsbeispiel entsprechend sind an den Enden eines Bügels die
Laufräder 1 angeordnet, dessen Querschenkel 2 des einfachen Ablegens wegen gelenkig
miteinander verbunden sind. Die Längsschenkel dieses Bügels sind in einem zweiteiligen
und aufklappbaren Rahmengehäuse 3, 4 eingesetzt und in Nuten der Außenwand 4 geführt.
An letzterer sind Schnecken 5 drehbar gelagert, welche durch Ausnehmungen der Wand 4 in entsprechende Verzahnungen der
Längsschenkel des Bügels eingreifen. Überdies ist an der Wand 4 noch der Antrieb 6 für
die Schnecken 5 gelagert, der aus von einer gemeinschaftlichen Kurbel in Drehung gesetzten
kämmenden Kegelrädern besteht.
Beim Walzen sind die Laufräder 1 nach öffnen des Gehäuses 3, 4 entfernt. Soll für
die Langfahrt eingerichtet werden, dann ist es nur erforderlich, das Gehäuse zu öffnen,
den die Räder 1 tragenden Bügel einzusetzen und das Gehäuse zu schließen, worauf durch
Drehung der Kurbel 6 die Räder 1 gegenüber der Walze gesenkt werden können, um letztere
in gewissem Abstand vom Erdboden zu bringen. Für die Langfahrt ist dann noch das
vordere Lenkrad 7 in bekannter Weise vorgesehen, dessen relative Höhenlage zur Walze
mittels Schraube 8 und Handrad 9 geändert werden kann.
Nachdem bei der Langfahrt die Deichsel in die Achsenrichtung der Walze einzustellen ist,
entfällt ein wesentlicher Teil der Deichsel für die Bespannungslänge. Soll daher diese beim
Walzen und bei der Langfahrt entsprechend groß sein, so ist es notwendig, die Deichsel
für die Langfahrt entgegen ihrer normalen Abmessung zu verlängern. Dies wird gemäß
der Erfindung dadurch erreicht, daß das Ende der Deichsel aus teleskopartig ineinandergeschobenen
Rohren 10,11 besteht, welche mittels des Gestänges 12 auseinandergeschoben
und wieder in die verkürzte Lage gebracht werden können. Zu diesem Zweck ist die Stange 12 mit dem äußeren verschiebbaren
Rohr 10 fest verbunden und in den Boden 13 der inneren mit der Deichsel verbundenen
Röhre 11 geführt, so daß beim Anziehen
an der Stange 12 das Rohr 10 bis zum Anschlag des Stangenkopfes 14 an den Röhrenboden
13 vorgeschoben werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Langfahrvorrichtung, insbesondere für landwirtschaftliche Geräte, wie Ackerwalzen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die für die Langfahrt bestimmten Trag- bzw. Lauf räder (1) an den Schenkeln eines Bügels angeordnet sind, die in ein aufklappbares, am Gerät befestigtes Gehäuse (3, 4) eingesetzt und mittels eines an der Vorderseite des Gehäuses angeordneten Antriebes (6) gehoben und gesenkt werden können, in Verbindung mit dem aus teleskopartig zusammengeschobenen Rohren (io, 11) gebildeten Deichselende, das eine Verlängerung der Deichsel für die Langfahrt gestattet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96717D DE408308C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Langfahrvorrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Geraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96717D DE408308C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Langfahrvorrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Geraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408308C true DE408308C (de) | 1925-01-16 |
Family
ID=7167622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH96717D Expired DE408308C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Langfahrvorrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Geraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408308C (de) |
-
1921
- 1921-06-22 DE DEH96717D patent/DE408308C/de not_active Expired
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