DE408792C - Spreizvorrichtung fuer Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugraedern - Google Patents

Spreizvorrichtung fuer Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugraedern

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DE408792C
DE408792C DEK88687D DEK0088687D DE408792C DE 408792 C DE408792 C DE 408792C DE K88687 D DEK88687 D DE K88687D DE K0088687 D DEK0088687 D DE K0088687D DE 408792 C DE408792 C DE 408792C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/14Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
    • F16D65/16Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
    • F16D65/22Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/22Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting transversely to the axis of rotation
    • F16D2125/28Cams; Levers with cams
    • F16D2125/30Cams; Levers with cams acting on two or more cam followers, e.g. S-cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Spreizvorrichtung für Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugrädern. Die Erfindung betrifft eine bpreizvorrichtung für Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugrädern, bei der zwischen den freien Enden der Bremsbacken zwei abnehmbare Bremsnocken in eine mit der Bremswelle fest verbundene Hülse drehbar und verschiebbar eingesetzt sind.
  • Da bei den bekannten Spreizvorrichtungen der genannten Art beim Bremsen ein sehr starkes Kippmoment auf die Lagerungszapfen der Bremsnocken zur Wirkung kommt, so sind diese Zapfen im Betrieb eitler starken Abnutzung ausgesetzt, zumal sie meistens nur durch einen Splint aneinandergehalten werden, der durch eilte die Nocken und ihre Zapfen durchsetzende Längsbohrung gesteckt ist. Infolge des starken Verschleißes der Nockenzapfen ecken sich diese in der Hülse, und eiltsprechend verändern auch die Nocken selbst ihre anfängliche gleichachsige Lage zur Hülse der Bremswelle, so daß sie beim Bremsen flicht mehr gleichmäßig all den freien Enden der Bremsbacken angreifen und sich daher ungleichmäßig abnutzen. Da iiti Betrieb mit der Abnutzung der Bremsnockenzapfen naturgemäß auch eine entsprechende Abnutzung der sie haltenden Bremswellenhülse verbunden ist, so verlieren die -"Zockenzalifen allinählich ihren festen Halt in der Bremswellenhülse, und es besteht die Gefahr, claß sie mit der Zeit ganz aus der letzteren herausgedrückt werden. Man hat versucht, die genannten Übelstände dadurch zu mildern, daß man die Nockenzapfen nicht all der Grundfläche der Nocken, sondern an einer zwischen dieser und der Kopffläche der Nocken liegenden, durch eine Ausnehmung der Nocken gebildeten Fläche ansetzte und die Enden der Bremswellenhülse in die genannten Ausnehinungen der Nocken hineinragen ließ. Dadurch wird zwar der Hebelarm, mit dem die auf die Nocken wirkende Bremskraft an den Nockenzapfen angreift, und damit das auf den N ockenzapfen zur Wirkung kommende Kippmoment etwas verringert, jedoch entstehen dadurch solche Schwierigkeiten für die sachgemäße Herstellung der Bremsnocken, rlaß- diese Anordnung für die Praxis nicht in Frage kommt. Die Bremsnocken und ihre Zapfen müssen nämlich wie alle anderen wichtigen, beweglich gelagerten Teile von Kraftfahrzeugen gehärtet und geschliffen werden. Das Schleifen der Nockenzapfen in ihrer ganzen Länge ist aber naturgemäß unmöglich, wenn der Nockenzapfen aus einer Vertiefung der Nocken herauswächst, in die ein Schleifwerkzeug unmöglich eingeführt werden kann.
  • Die erwähntest Nachteile dieser Spreizvorrichtung für Innenbackenbremsen werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Nockenzapfen an ihren Enden als Voll- bzw. Hohlkonus ausgebildet sind und mit diesen durch die Wirkung von Schrauben, Keilen o. dgl. fest aufeinandergepreßt werden. Infolge dieser Anordnung bilden die beiden aufc inanderruhenden N ockenzapfen gewissermaßen einen einzigen langen Zapfen, der sich über die ganze Länge der Bremswellenhülse erstreckt, also eine sehr lange Lagerung für je(len der 'Nocken darstellt. Dadurch wird der Verschleiß der Nockenzapfen auf ein :Mindestmaß herabgedrückt und ein Ecken derselben sowie eine ungleichrnäßige Abnutzung der- Nocken so gut wie ausgeschlossen.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i und 2 eine Ausführungsform der Erfindung in Ansicht und in größerem Maßstabe iin Längsschnitt dargestellt. Abb. 3 zeigt eine zweit(: Ausführungsform im Längsschnitt.
  • Bei beiden Ausführungsformen besitzen die Bremsnocken i, 2 die zylindrischen zapfenförmigen Fortsä tze 3, 4, mit denen sie in dein hülsenförmigeir Kopf 5 der Bremswelle 0 drehbar und verschiebbar gelagert sind. Die Nockenzapferi 3 bilden all ihrem Ende den Vollkonus 7 und die Sockenzapfen .I den dazu passenden Hohlkonus B.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i und 2 besitzt der Vollkonus 7 des Zapfens .I den Gewindefortsatz 9, und der Hohlkonus 8 läuft in eine zylindrische Bohrung io des 'Nockens aus, welche von dem Gewindefortsatz 9 durchsetzt wird. Die zylindrische Bohrung 1o ist so groß bemessen, daß sie eine auf dein Gewindefortsatz 9 schraubbare Mutter i i aufzunehmen vermag.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.3 sind die beiden Bremsnocken i, 2 und ihre Zapfen 3, .a. mit einer gemeinsamen Längsbohrung 12 versehen, durch welche eine Kopfschraube 13 hindurchgeführt ist, auf die die Mutter i i aufgeschraubt ist. Die Längsbohrung 12 ist an den Enden der Bremsnokken derart erweitert, daß ihre Erweiterungen die Mutter 1 i und den Schraubenkopf i.1 aufzunehmen vermögen.
  • Durch Anziehen der Muttern i i werden bei leiden Ausführungsformen die Nockenzapfen 3, 4. mit ihren konischen Enden 7, 8 fest aufeinandergepreßt, so daß sie und die Bremsnocken einen einzigen starren Biegungskörpei-und somit eine Lagerung der Brernsnocken in der ganzen Länge der Bremswellenhülse 5 bilden. Durch die versenkte Anordnung der 1lrrttern i i und des Schraubenkopfes 14. in den Bremsnocken wird mit Sicherheit vermieden, (laß sie beim Bremsen finit cien Bremsbacken in Berührung kommen.
  • Gegebenenfalls könnte der eine Brenisnocken ohne Zapfen, dafür jedoch mit einer konischen Durchlochung ausgeführt werden. Der andere Bremsnocken müßte dann finit einen; "Zapfen ausgerüstet sein, der sich über die ganze Länge der Brernswellenhülse 5 und darüber hinaus zu erstrecken hätte. Das Ende dieses Zapfens wäre als in die konische Bohrung des erstgenannten Nockens passender Konus finit Gewindefortsatz auszubilden, auf «-elch letzterem eine Mutter aufzuschrauhen wäre.
  • Das Aufeinanderpressen der Nockenzapfen 3, -. könnte anstatt durch die Muttern i i auch durch Keile erfolgen, tvelche durch entsprechende Keillöcher des Zapfenfortsatzes 9 bzw. des Bolzens 13 hindurchzutreiben wären und. sich dabei gegen die Bremsnocken 2 legten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Spreizvorrichtung für Jnnenl)acl<e@rbremsen von Kraftfahrzeugrädern, bei der zwischen den freien Enden der Bremsbacken zwei abnehmbare Brenrsnocken in eine mit der Bremswelle fest verbundene Hülse drehbar und verschiebbar eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, (-laß die Nockerrzapfen an ihren Enden als Voll- bzw. Hohlkonus ausgebildet sind und finit diesen durch Schrauben, Keile o. <1g1. fest aufeinandergepreßt werden, derart, claß die beiden Bremsnocken und ihre "Zapfen einen einzigen starren Körper bilden.
  2. 2, Spreizvorrichtung für Innenbackenbremsen voll Kraftfahrzeugrädern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (1a13 der an dem einen cler \ ockenzapfen vorgesehene Vollkonus einen Gewindefortsatz besitzt, der durch eine entsprechende Lä ngsbohrung des anderen Nockenzapfens und seines 'Nockens hindurchgeführt und mit einer Mutter versehen ist, durch deren Anziehen die Nocken finit ihren "Zapfen aufeinandergepreßt werden.
  3. 3. Spreizvorrichtung für Innenbackenbremsen voll Kraftfahrzeugrädern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (litt) beide Nocken und ihre Zapfen eine geineinsaine Längsbohrung besitzen, und (1a13 durch diese eine Schraube hindurchgC-führt ist, die mit ihrem Kopf an dein einen Nocken und mit ihrer Mutter an dein anderen -Nocken angreift. d.. Spreizvorrichtung für die Innenbakkenbremsen von Kraftfahrzeugrädern nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß die Mutter und gegebenenfalls der Kopf der Schrauben bzw. die Befestigungskeile in Versenkungen der Nocken angeordnet sind.
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