DE408894C - Nullstellvorrichtung fuer Rechenmaschinenzaehlwerke - Google Patents

Nullstellvorrichtung fuer Rechenmaschinenzaehlwerke

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DE408894C
DE408894C DEF55174D DEF0055174D DE408894C DE 408894 C DE408894 C DE 408894C DE F55174 D DEF55174 D DE F55174D DE F0055174 D DEF0055174 D DE F0055174D DE 408894 C DE408894 C DE 408894C
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  • Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinenzählwerke. Zum gemeinsamen -Nullstellen der Zählscheiben von Rechenmaschinenzählwerken sind Nullstellvorrichtungen bekannt, die sich im wesentlichen kennzeichnen durch eine von Hand drehbareWelle, auf der die Zählscheiben frei drehbar gelagert sind, und eine gezähnte Schiene, die in einem Längsschlitz der Welle \-erschiebbar angeordnet ist. Bei einer Gruppe dieser Nullstellvorrichtungen liegt die gezähnte Schiene für gewöhnlich so tief in dem Wellenschlitze versenkt, daß ihre Zähne hinter den Umfang der Welle zurücktreten. Soll eine Nullstellung bewirkt werden, so wird durch eine besondere Taste die Schiene durch radiales Verschieben so weit angehoben, daß ihre Zähne aus dem Wellenumfange heraustreten und bei der dann folgenden Wellendrehun hinter Zählscheibenansätze fassen, wodurch die Zählscheiben in hinlänglich bekannter Weise in die Nullage geführt we.-den, hei deren Erreichung die Schiene wieder hinter den Wellenumfang zurücktritt. Diese Nullstellvorrichtungen bieten neben dem Vorzu-gle großer Betriebssicherheit den Vorteil, daß die Zählscheiben sehr schmal sein und sehr nahe aneinander herangerückt werden können. Dafür aber sind sie sehr umständlich hinsichtlich ihres Baues und ihrer Handhabung, weil sie eine zusätzliche Vorrichtung (Taste mit Mertragungshebeln) erfordern, so daß der Benutzer zwei Handgriffe bedienen muß.
  • Bei der zweiten Gruppe jener bekannten Nullstellvorrichtungen ist die gezähnteSchiene längs verschiebbar in dem Wellenschlitze so gelagert, daß ihre Zähne dauernd über den Wellenumfang hinausragen und für gewöhnlich seitlich neben der Kreisbahn der Zählscheibenansätze liegen. Beim Andrehen der N ullstellwelle drängt eine mit dem gezähnten Schieber verbundene, sich an einer festen Hubfläche abstützende Nase den Schieber in Achserrichtung der Zählscheiben so weit zur Seite, daß die Schieberzähne hinter die Zählscheibenansätze zu fassen und dadurch bei Weiterdrehung der Welle in bekannter Weise die Nullstellung herbeizuführen vermögen. Diese Nullstellvorrichtungen erfordern zwar nur eine einzige Handhabung, dafür aber bedingen sie eine bestimmte unerwünschte Mindestbreite der Zählscheiben bzw.des Zwischenraumes zwischen den Zählscheiben, je nachdem, ob die von den Schiebe:-zähnen mitzunehmenden Ansätze im Innern der Zählscheiben oder seitlich an ihnen angebracht sind. Die Folge davon ist, daß nur verhältnismäßig wenige Zählscheiben nebeneinander Platz finden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Nullstellvorrichtung, die die Vorteile der beiden bekannten Gruppen in sich vereinigt, ohne gleichzeitig deren Nachteile aufzuweisen.
  • ach der Erfindung sind der nur radial v erschiebbar in der Nullstellwelle gelagerten, durch Federn in die Arbeitslage (heraus-) schiebbaren Zahnstange (Zahnschieber) feste Nocken oderNasen so in denWeg gebaut, daß sie gegen Ende einer N ullstellungentgegen dem auf die Zahnstange wirkenden Federdruck die Zahnstangenzähne hinter den Wellenumfang zurückdrängen. Die Zeichnung veranschaulicht eine als Beispiel dienende Ausführung der Erfindung.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt, wobei die Zahnstange in der gesenkten Stellung (Ruhelage) dargestellt ist.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt mit der Zahnstange in gehobener Stellung (während der Nullstellung).
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Abb. 4 ist ein Querschnitt.
  • Abb. 5 und 6 sind Längs- und Querschnitte durch eine Zählseheibe.
  • Die Darstellung nach Abb. 3, > und 6 ist im doppelten Maßstabe gehalten.
  • Die Welle a wird durch die Kurbel b gedreht. Auf der Welle a sitzen die Zählscheiben c, die einerseits eine Abdeckscheibe d, anderseits das Zahnrad e aufweisen, mit denen sie fest verbunden sind. Die Scheiben d und e sitzen unmittelbar auf. der Welle a, während die Zählscheiben (Gummischeiben) c einen erweiterten Innendurchmesser haben, so daß ein hohler Ringraum f entsteht. Jede Zähl scheite hat einen inneren Zahn oder Ansatz g. In einem Längsschlitz der Welle a ist eine Zahr Stange lt untergebracht, die durch Federn i nach auswärts gedrückt wird bis zur Anlage gegen die Innenfläche k der vorstehenden Ringflansche m der Lagerbüchsen n, in clene:i die Welle a ruht. An den Innenflächen k sind ferner Nocken o angebracht, indem sie mittels Stiften p in den Flansch m eingesetzt sind. Diese Nocken o haben einerseits eine gekrümmt verlaufende Außenfläche s, die sich von der Innenfläche k bis auf die Welle a erstreckt, während anderseits eine radiale Begrenzungsfläche q vorgesehen ist. Die Abb. i und 3 zeigen die Ruhelage der Nullstellvorrichtung.
  • Die Wirkungsweise ist derart, daß beim Andrehen der Kurbel h zwecks Nullstellung der Zählscheiben c zunächst die unter dein Einfluß der Federn i stehende Zahnstange (Zahnschieber) h von dem Nocken o abgleitet, sich also vor die radiale Nockenfläche q stellt, und in die Lage nach den Abb. 2 und 4 gelangt. Beim Weiterdrehen fassen dann die Zähne der Zahnstange h hinter die Zähne g derjenigen Zählscheiben c, die nicht auf Null stehen, wodurch diese Zählscheiben mitgenommen (nullgestellt) werden. Kurz vor Erreichung der Ruhelage (Abb.3) wird die Zahnstange durch die Hubbahnen s der Nocken o zurückgedreht.
  • In Abb. 3 ist die Ruhestellung dargestellt, in der die Zahnstange h durch die Nocken o ganz in die Welle a hineingedrückt ist, nachdem die Zahnstange die Flächen s passiert hat.
  • Die Aussparung t in der Gummischeibe c, welche dem Zahn g gegenüberliegt, hat den Zweck, daß man die Zahnstange lt bei der Montage in die Welle einführen kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRüci3L: i. Nullstellvorrichtung für Recheninaschinenzählwerke, bei der in einem Längsschlitz. der Nullstellwelle (a) ein gezähnter Schieber (Zahnstange) radial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Federn (i) in die Arbeitslage schiebbaren Zahnstange (IL) feste Nocken oder Nasen (o) so in den Weg gebaut sind, daß sie gegen Ende einer Nullstellung die Zähne der Zahnstange (h) hinter den Umfang der Nullstellwelle (a) zurückdrängen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Verschiebung der Zahnstange (h) durch ocker (o) erfolgt, die in der Lagerbüchse (;a, in) der Nullstellwelle (a) vorgesehen sind.
DEF55174D 1923-12-25 1923-12-25 Nullstellvorrichtung fuer Rechenmaschinenzaehlwerke Expired DE408894C (de)

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