DE408930C - Antriebsanordnung fuer Motorlokomotiven unter Verwendung von Fluessigkeitsuebersetzungsgetrieben - Google Patents

Antriebsanordnung fuer Motorlokomotiven unter Verwendung von Fluessigkeitsuebersetzungsgetrieben

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DE408930C
DE408930C DEL58928D DEL0058928D DE408930C DE 408930 C DE408930 C DE 408930C DE L58928 D DEL58928 D DE L58928D DE L0058928 D DEL0058928 D DE L0058928D DE 408930 C DE408930 C DE 408930C
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DEL58928D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/02Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motors at a distance from liquid pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)

Description

  • Antriebsanordnung für Motorlokomotiven unter Verwendung von Flüssigkeitsübersetzungsgetrieben. . Bei Motorlokomotiven und anderen Fahrzeugen mit großer zu beschleunigender Masse, die von einem Verbrennungsmotor unter Einschaltung eines Flüssigkeitsgetriebes angetrieben werden, entsteht die Schwierigkeit, claß dem normalen, während der Fahrt wirkenden Lastmoment ein außerordentlich großes Lastmoment des Anzuges gegenübersteht.
  • Da der Verbrennungsmotor nur ein im Vergleich zur Dampfmaschine begrenztes Anzugsmoment entwickeln kann, wird in bekannter Weise mit Hilfe eines Flüssigkeitsgetriebes (las Anzugsmoment für das Anfahren entsprechend vergrößert.
  • Bei den praktisch ausführbaren Abmessungen des Flüssigkeitsgetriebes kann dieses hohe Anzugsmoment nur erzeugt werden unter Verwendung sehr hoher Drucke. Das bedingt erfahrungsgemäß leicht Undichtigkeitsverluste, die das Beschleunigen des Zuges erschweren oder ganz unmöglich machen.
  • Hier setzt -die Erfindung ein. Sie geht davon aus, daß die Undichtigkeitsverluste vermieden oder auf ein erträgliches Maß herabgesetzt werden können, wenn man den Druckunterschied auf den beiden Seiten der Pumpensätze herabzieht. Das geschieht durch Fiintereinanderscbaltung mehrerer Primärpumpen unter Heranziehung von Hilfsmotoren, wodurch es ermöglicht wird, den in der Sekundärpumpe benötigten Druck stufenweise zu erzeugen. Die Verhältnisse können am deutlichsten an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden.
  • Der Hauptmotor A treibt durch die Primärpumpe C und die Sekundärpumpe E -eines Flüssigkeitsgetriebes eine Blindachse an, von der aus die Triebachsen der Lokomotive getrieben «-erden. Für das Anfahren wird der Motor auf die kleinste Stufe der Primärpumpe geschaltet, die das größte Übersetzungsverhältnis zuläßt, (las im übrigen in seiner Größe begrenzt ist aus den zulässigen kleinsten Abmessungen der Primär- und größten Abmessungen der Sekundärpumpe, wie sie sich aus konstruktiven und wirtschaftlichen Rücksichten ergeben. Der Höchstdruck, der für das Flüssigkeitsgetriebe mit Rücksicht auf einen guten Wirkungsgrad während des Betriebes zugelassen sein soll, sei beispielsweise ro Atm. Dann ergibt sich bei einer bestimmten Größe - des Motors, wie sie für die Bedürfnisse des fah#-enden Zuges ausreicht, ein bestimmtes _@uzugsnioment für den ruhenden Zug, das für Überwindung der ruhenden Reibung oder wenigstens für eine Beschleunigung in der gewünschten Zeit zu klein sein kann. Es sind daher zwei Hilfsmotoren ß und B' von hoher Umlaufzahl vorgesehen, die auf kleine Primärpumpen D und D' wirken: die Verhältnisse sind so gewählt, fiaß die in der Zeiteinheit von jeder der Primärpumpen geförderte Flüssigkeitsmenge der von der größeren, aber langsamer laufenden Pumpe C geförderten Menge gleich ist: Es «-erden nun die Pumpen so hintereinandergeschaltet, daß der Flüssigkeitsstrom, ausgehend von der Pumpe C, erst durch P, dann durch D' in die Sekundärpumpe E und von dieser wieder zurück nach C fließt. Das Übersetzungsverhältnis wird durch das Hinzukommen der Hflfsmotoren und Pumpen alsdann nicht geändert, es wird aber fler Flüssigkeitsdruck, der von der Pumpe C von o auf to Atm. gebracht, beispielsweise von der Pumpe D unter Aufnahme der Arbeit des Motors B auf 2o Atm. und von der Pumpe D' unter Aufnahme fier Arbeit cles Motors B' auf 3o Atm. gesteigert, so daß die Sekundärpumpe mit 3o Atm., also mit dem dreifachen Druck gegen früher, beanschlagt wird. Auf diese Weise vollzieht sich also das Anfahren "mit größerer Sicherheit und Schnelligkeit, ohne daß die Primärpumpen mit höheren Drücken als zulässig beansprucht werden, da für die Dichtigkeit der Kolben nur der Druckunterschied zwischen Saug- und Druckseite maßgebend ist. Von der Sekundärpumpe muß für die kurze Zeit des Anlassens der aus dein hohen Druck sich ergebende schlechtere Wirkungsgrad in Kauf genommen werden.
  • Als Hilfsmotoren können leicht gebaute :Motoren beliebiger Art verwendet werden: in Betracht kommen z. B. Elektromotoren, gespeist aus einer mitgeführten und etwa während schwächerer Inanspruchnahme des Hauptmotors aufgefüllter Batterie. Es können Luftmotoren, gespeist aus einem mitgeführten Luftbehälter, sein oder Verbrennungsmotoren, die mit einem anderen Betriebsbrennstoff und Betriebsverfahren als der Hauptmotor arbeiten, z. B. Automobilmotoren. Während des Betriebes können die Hilfsmotoren, gegebenenfalls bei Überlastung des Hauptmotors, zur Hilfsleistung mit herangezogen werden. Die Schaltung kann in diesem Falle eine andere sein. Z. B. kann man die beiden Primärpumpen D, D' parallel mit der Primärpumpe C des Hauptmotors schalten. Dadurch wird der Flüssigkeitsstrom vergrößert und ohne Erhöhung des ausgeübten Drehmoments die Geschwindigkeit vergrößert, oder es kann eine Pumpe D parallel mit C, die andere D' hinter C geschaltet werden, wodurch sowohl die Geschwindigkeit - wenn auch in geringerem Maße -, außerdem aber das Drehmoment vergrößert wird. Die Lage der Hilfsmotoren l3, B' und der Zusatzprimärpumpen D, D' kann beliebig gewählt werden; vorteilhaft wird man die Pumpen D, D' organisch mit der Hauptprimärpumpe C in Längs- oder Queranordnung verbinden oder sie organisch in ähnlicher Weise an die Sekundärpumpe ang ly iedern. Es können mehrere zusätzliche Pril niärpumpen von einem Hilfsmotor betrieben werden oder ein Hilfsmotor mehrere zusätzliche Primärpumpen betreiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Antriebsanordnung für Motorlokon iotiven unter Verwendung von Flüssigkeitsübersetzungsgetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Primärpumpe des Hauptmotors eine oder mehrere Primärpumpen eines Hilfsmotors derart verbunden werden können, rlaß der in der Sekundärpumpe benötigte Druck stufenweise von den Primärpumpen erzeugt wird.
  2. 2. Antriebsanordnung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung der Hilfsprimärpumpen, daß sie sowohl hintereinander als auch nebeneinan-(lei- zur 1-rauptprimärpumpe geschaltet werd I k6r1nen.
DEL58928D 1923-11-13 1923-11-13 Antriebsanordnung fuer Motorlokomotiven unter Verwendung von Fluessigkeitsuebersetzungsgetrieben Expired DE408930C (de)

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