DE409043C - Einrichtung zur OEffnung von Ampullen - Google Patents

Einrichtung zur OEffnung von Ampullen

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DE409043C
DE409043C DEH93238D DEH0093238D DE409043C DE 409043 C DE409043 C DE 409043C DE H93238 D DEH93238 D DE H93238D DE H0093238 D DEH0093238 D DE H0093238D DE 409043 C DE409043 C DE 409043C
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DE
Germany
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push pin
funnel
ampoule
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ampoules
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DEH93238D
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English (en)
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E DE HAEEN AKT GES
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E DE HAEEN AKT GES
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Publication of DE409043C publication Critical patent/DE409043C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/92Hand- or power-operated devices for opening closed containers by breaking, e.g. for ampoules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Öffnung von Ampullen. Gegenstand der Erfindung. ist eine Einrichtung zur Öffnung von Ampullen mit einer durch Einblasen erzeugten schwachen, durch einen Stoßdorn zu öffnenden Einbuchtung.
  • Dieser bekannten Einrichtung gegenüber besteht das Neue in erster Linie darin, daß der Stoßdorn in ein trichter- oder becherartiges Ableitungsgefäß eingebaut isst. Dieses Ableitungsgefäß erhält die Form einer Kappe oder eines Trichters oder eines ähnlich geformten Gefäßes mit Ableitungsrohr, in das die Ampulle bequem hineinpaßt und geführt «erden kann.
  • Der Zerschmetterungskörper ist in das Ab= leitungsrohr so eingepaßt, daß er durch einen Ansatz in diesem volle Führung hat und nicht aus seiner günstigen Lage herausgebracht werden kann. Er ist nach oben zugeschärft, an der Auslagestelle stark verbreitert und unten wie ein Glasstab ausgebildet.
  • Bei kurzen Kappen kann er aus dem Ansatzrohr herausragen und das unterste Ende verdickt sein, so daß er aus dem einheitlichen Gerät nicht herausfällt.
  • In der Regel ergibt sich an .der Auflage schon genügend Schiuß, so daß Glassplitterchen zurückgehalten werden. Gegebenenfalls kann der Zerschmetterungsdorn präzisionsmäßig eingeschliffen werden. Zum besseren Abfluß der Flüssigkeit kann er andererseits mit Rillen oder Verdickungen versehen sein. In gewissen Fällen ist es vorteilhaft, daß .dieser Stoßdorn in das trichterartige Ableitungsgefäß fest eingeschmolzen ist. In dem Fall müssen selbstverständlich Abflußöffnungen vorgesehen sein.
  • Wird nun eine Stelle der Ampullen aufgebrochen, so verläuft die Entleerung langsam, da Luft nur tropfenweise nachdringen kann. Dem trägt eine durchbrochene, röhrenartige Ausbildung des Stoßdornes Rechnung, durch dessen Höhlung Luft von unten bis über die Flüssigkeitsschicht in der Ampulle geführt wird. In allen Fällen kann das Ablaufrohr mit Filtermasse versehen werden.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung in den Abb. i bis q. in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
  • In der Abb. i ist der Stoßdorn g in ein becherartiges Ableitungsgefäß a eingebaut, das unten mit einem Ablaufrohr b versehen ist, in welchem der beispielsweise aus Glas hergestellte Stoßdorn g eingepaßt ist. Er hat am oberen Ende eine Spitze, ist in der Mitte verdickt, so daß er auf der eingezogenen Stelle der Kappe aufliegt. Am unteren Ende ist ein dünner Ansatz vorgesehen, der in dem Trichterrohr b Führung hat und, um Herausfallen zu vermeiden, in eine Verdickung d ausläuft. Durch den Ansatz wird der Zerschmetterungskörper g in achsialer Lage gehalten. Der Ansatz, z. B. ein massiver Glasstift, muß so dünn sein, -daß in dem Trichterrohr noch genügend Zwischenräume zum Ablaufen der Flüssigkeit bleiben. Der Stoßkörper g soll nur in der Übergangsstelle gut anliegen. Für den besseren Abfluß der Flüssigkeit bekommt er nach Abb. 2a Rillen.
  • In Abb. z ist die Ampulle in ein trichter-bzw. röhrenartiges Gefäß e, das gewissermaßen eine längere Kappe darstellt, eingepaßt. Diese Vorrichtung ist angebracht, wenn es sich um quantitative Gewinnung des Inhaltes der Ampulle handelt und Möglichkeit zum Nachspülen vorhanden sein muß. In dem Fall wird zweckmäßig auch eine obere Verdünnung der Ampulle aufgebrochen. Die Glassplitterchen bleiben auf dem Dorn liegen, namentlich, wenn dieser gut eingepaßt ist. Abarten dieser Einrichtung zeigen Abb. 3 und .I, nämlich Abb. 3 einen festen, mit dem Gefäß verbundenen Dorn und Abb. d. ebenfalls in vergrößertem Maßstabe einen lose eingesetzten Hohldorn, durch den beim Abfüllen und Nachspülen Luft von unten in die Ampulle geleitet wird.
  • Durch die neuen Einrichtungen wird der Vertrieb von Stoffen in Ampullen ermöglicht, die bisher auf diese Weise nicht verteilt wurden. Die besonderen Hilfsmittel ermöglichen die Öffnung..auch für Ungeübte, ohne -daß Verletzungen eintreten können und auch ohne daß ein Verlust an wertvollem Inhalt zu befürchten ist.
  • Besonders wichtig ist die Herstellung von Normallösungen aus abgewogenen Substanzmengen, wofür die trichterartigen Gefäße auf Meßkolben aufgesetzt werden.
  • Wie angedeutet, eignen sich die neuen Ampullen sinngemäß auch für feste Substanzen, die bei Anbringung einer zweiten Öffnung leicht herausgespült werden können.
  • Bei den Trichteranordnungen braucht man die Ampulle nur in den Führungsteil hineinfallen zu lassen. Das Aufbrechen des Bodens geschieht dann selbsttätig durch die dargestellte Konstruktion.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Einrichtung zur Öffnung von Ampullen mit einer durch Einblasen erzeugten schwachen, durch einen Stoßdorn zu öffnenden Einbuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßdorn in einem trichter- und becherartigen Ableitungsgefäß angebracht ist, in .dem die sie öffnenden Ampullen geführt werden.
  2. 2. Einrichtung nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Stoßdorn oder Zerschmetterungskörper führende Gefäß (b) aus einer die Ampulle umgreifenden Kappe (Abb. i und 2) besteht, die am Boden einen Ablauf besitzt, in den gleichzeitig der Stoßdorn oder Zerschmetterungskörper geführt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch :gekennzeichnet, daß der Zerschmetterungskörper (g) in der Verengerung des trichterförmigen Ableitungsgefäßes eingelagert ist.
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch' gekennzeichnet, daß der Zerschmetterungskörper (g) mit Rillen oder Erhebungen (Abb. 2a) versehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis d., dadurch .gekennzeichnet, daß der Zerschmetterungskörper in dem Trichter als fester Dorn befestigt (Abb.3) ist und entsprechende Durchbrechungen zum D:urchfluß der Flüssigkeit hat.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerschmetterungskörper als hohler Dorn (Abb. q.) gestaltet ist, welcher zur Einführung von Luft in die zu entleerende Ampulle dient.
DEH93238D 1921-06-12 1921-06-12 Einrichtung zur OEffnung von Ampullen Expired DE409043C (de)

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DE (1) DE409043C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971376C (de) * 1949-12-16 1959-01-15 Emanuel Merck Ohg Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE971376C (de) * 1949-12-16 1959-01-15 Emanuel Merck Ohg Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen

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