DE4090663C2 - Verfahren sowie Anlage zum Desinfizieren - Google Patents
Verfahren sowie Anlage zum DesinfizierenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Desinfizieren der
Innenflächen eines Raums und von im Raum befindlichen Gegen
ständen, insbesondere in Nahrungsmittelerzeugungsbetrieben,
welches mehrere Schritte in einem Verfahrensablauf einschließ
lich eines Schrittes aufweist, bei dem die Luft im Raum mit
einer Menge von durch Zerstäubung einer Flüssigkeit, die ein mit
Wasser vermischtes oder ein in Wasser gelöstes Desinfektions
mittel aufweist, erzeugten Flüssigkeitsteilchen beladen wird,
deren Großteil einen Durchmesser von kleiner als 5 Mikrometer,
vorzugsweise von kleiner als 3 Mikrometer, aufweist.
Aus der FR-A-2600896 ist eine Anlage zur Durchführung eines sol
chen Verfahrens bekannt. Die bekannte Anlage, welche von einer
zentralen, programmierbaren Steuereinheit gesteuert wird, saugt
konzentriertes Desinfektionsmittel in einem Flüssigkeitseinlaß
für die Düsen mit Hilfe eines Injektors der Venturi-Bauart an.
Die gemischte Flüssigkeit wird einem Behälter zugeleitet, von
dem aus die Flüssigkeit zu einer Zerstäubungseinheit gefördert
wird. Der Behälter ist erforderlich, da infolge des venturi
förmigen Injektors nur bei einer gewissen Größe des Flüssig
keitsstromes das Verhältnis von Wasser und Konzentrat konstant
ist. In der Zerstäubungseinheit wird Flüssigkeit gegen einen
Rührflügel oder einen Mischer gesprüht, welcher die Tropfen auf
eine Größe zwischen 15 und 20 Mikrometer verkleinert. Bei dem
bekannten Verfahren wird das Desinfektionsmittel in einem Luft
strom zerstäubt, welcher die Flüssigkeitstropfen im Raum ver
teilt, um das Desinfektionsmittel zu allen Schlupfwinkeln und
Ecken des Raums zu befördern. Aufgrund des Verteilungsverfahrens
und der relativ großen Tropfen, welche sich ziemlich schnell
niederschlagen, ergibt sich die Gefahr, daß abgeschirmte Stellen
oder Stellen mit stillstehender Luft nicht in ausreichendem Maße
durch das Desinfektionsmittel erfaßt werden können, um eine
effektive Desinfektion zu erzielen. Im Hinblick auf die Größe
der Tropfen besteht eine Gefahr dahingehend, daß ziemlich unzu
gängliche Stellen mit Bakterienkolonien nicht in ausreichendem
Maße durch die schwebenden Tropfen beaufschlagt werden können,
um eine effiziente Desinfektion zu erzielen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Desinfizieren ganzer Räume bereitzustellen, bei welchem alle
festen Flächen in einem Raum auf zuverlässige und reproduzier
bare Weise energiesparend desinfiziert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ver
fahren einen Schritt vor den weiteren Schritten umfaßt, bei dem
Luft im Raum durch Zerstäuben von Wasser während einer Zeitdauer
wenigstens bis zur Sättigung der Luft mit Wasserdampf befeuchtet
wird, und einen weiteren Schritt im Anschluß an die anderen
Schritte aufweist, bei dem die Luft im Raum wiederum durch Zer
stäuben von Wasser während eines Zeitraums wenigstens bis zur
Sättigung der Luft mit Wasserdampf befeuchtet wird.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird ein kontinuierlicher
Flüssigkeitsfilm auf allen Flächen im Raum erzeugt, wobei dieser
Film eine Art Trägermedium für das Desinfektionsmittel ist. Wenn
das Desinfektionsmittel in einem darauffolgenden Schritt zu
Nebel aus feinen Flüssigkeitstropfen zerstäubt wird, kann es im
Wasserfilm verteilt werden und in die Ecken der Einrichtungs
gegenstände und Maschinen und in Überzüge eindringen, so daß die
Anzahl der verbleibenden Bakterienkolonien selbst in bei der
Desinfektion äußerst unzugänglichen Stellen unter die zugelasse
nen Grenzwerte herabgesetzt werden kann, welche für die Nah
rungsmittelherstellung vorgegeben sind. Weiterhin wird durch ei
nen weiteren Schritt nach dem Einwirken des Desinfektionsmittels
ein neuer Wasserfilm auf den Oberflächen des Raums erzeugt, der
die Rückstände des Desinfektionsmittels wegspült. Ferner besteht
ein Vorteil der Erfindung darin, ein vereinfachtes Verfahren zum
Desinfizieren bereitzustellen, bei dem das Desinfizieren in ei
nem kalten Zustand, d. h. bei Temperaturen fortgesetzt werden
kann, die im Raum vorhanden sind, sowie mit einer Flüssigkeit,
welche die Temperatur wie das Wasser von der allgemeinen Wasser
versorgung hat. Weder die desinfizierten Flächen noch das Desin
fektionsmittel brauchen also erwärmt zu werden.
In gewissen Fällen kann es erwünscht sein, die manuelle Reini
gung zu erleichtern, welche vor dem Desinfizieren vorgenommen
wird, indem man den Schmutz mittels einer Befeuchtung einweicht
oder aufweicht, bevor das Verfahren durchgeführt wird, wie dies
im Anspruch 2 angegeben ist.
Beim Verfahren, welches in bevorzugter Weise im Anspruch 3 be
schrieben ist, werden die mittels Druckluft betriebenen Injek
tordüsen eingesetzt, wobei die Flüssigkeitsleitung in jeder Düse
eine Mündungsöffnung außerhalb der Düse hat. Auf diese Weise
lassen sich die Wartungsarbeiten bei den Düseneinrichtungen so
gering wie möglich halten, da sich Kalkniederschläge in großem
Maße vermeiden lassen. Ferner haben Injektordüsen den Vorteil,
daß sie mit Flüssigkeit selbst versorgbar sind, wobei die Steue
rung ausschließlich mittels der Druckluftzufuhr erfolgt, so daß
Flüssigkeit während des Stillstands nicht aus den Düsen auslau
fen kann.
Die Düsen können in einem weiteren Schritt im Anschluß an den
jeweiligen Zerstäubungsschritt des Verfahrens mittels Druckluft
dadurch trockengeblasen werden, daß die Wasserzufuhr abgesperrt
wird, wie dies in Anspruch 4 angegeben ist.
Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens nach der Erfindung
sind in den Ansprüchen 5 und 6 angegeben.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Anlage nach der Erfindung
ist im Anspruch 7 beschrieben.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Düse nach der Erfindung ist
im Anspruch 10 angegeben.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipansicht einer Anlage nach der Erfindung
in zwei unterschiedlichen bevorzugten Ausführungs
formen in Verbindung mit zu desinfizierenden Räumen,
Fig. 2 ein Systemdiagramm der Funktionen der Anlage,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Düse zum Einsatz in Ver
bindung mit der Anlage.
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV in Fig. 3.
Fig. 5 Ansichten von zwei Düsen, welche an einer
gemeinsamen Basis angebracht sind, und
Fig. 6 eine Ansicht der Größenverteilung der Flüssigkeits
partikel, welche durch eine Düse nach der Erfindung
erzeugt werden.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann eine bevorzugte Ausführungs
form der Anlage nach der Erfindung in gesonderten Räumen 1
und 2 eingebaut werden und sie kann die folgenden Hauptteile
besitzen: Eine Dosiereinheit 3, eine Steuereinheit 4, eine Was
serversorgung 5, eine Versorgung 6 für Druckluft, Zusatzein
heiten 7 und Düseneinrichtungen 8 mit Düsen 11. Die Räume 1,
2 stellen ein Teil eines Schlachthofes oder eines anderen Nah
rungsmittelerzeugungsbetriebes dar. Jedoch kann die Erfindung
auch bei vielen anderen Industriezweigen oder in anderen Zu
sammenhängen eingesetzt werden, bei denen von Zeit zu Zeit wie
derholt Desinfektionsvorgänge vorzunehmen sind.
Die Dosiereinheit 3 versorgt alle Räume 1, 2 und ist daher zen
tral angeordnet. Die Dosiereinheit 3 wird normalerweise mit
üblichem Wasser unter einem Druck der allgemeinen Wasserversor
gungsleitung 5 und mit konzentriertem Desinfektionsmittel von
einem Behälter 9 für Chemikalien versorgt.
Die Steuereinheiten 4 können wie bei den Räumen 1 gemeinsam für
mehrere Räume vorgesehen sein, oder eine Steuereinheit 4 kann
in jedem Raum 2 angeordnet werden, wenn eine zeitlich unabhän
gige Steuerung des jeweiligen Raumes 2 erwünscht ist. Die Steu
ereinheiten 4 steuern Zusatzeinheiten 7, welche reines Wasser
von den Wasserversorgungseinrichtungen vorzugsweise von Lei
tungen für die übliche Wasserversorgung aufnehmen, welche in
den Räumen 2 bereits vorhanden sind.
Die Zufuhr von Druckluft erfolgt zu den Zusatzeinheiten 7 über
normalerweise in Anlagen vorhandene Einrichtungen.
Die Bezugsziffer 10 bezeichnet eine elektrische Stromversorgung
über das öffentliche Stromnetz zur Versorgung der Steuereinhei
ten 4.
Jede Zusatzeinheit 7 dient zur Versorgung einer Düseneinrichtung 8
im jeweiligen Raum 1, 2 und umfaßt normalerweise zwischen
zwei und fünfzig Düsen, welche mit Wasser und Druckluft ver
sorgt werden.
In Abhängigkeit davon, ob die Wasserversorgungen 5 zentral
oder örtlich verlegt sind, kann nach Fig. 2 ein Rückschlag
ventil 12 vorgesehen sein, um eine Kontaminierung der Wasser
versorgung zu vermeiden, und es kann ein Filter 13 vorgesehen
sein, welcher Teilchen kleiner als 5 Mikrometer oder mögli
cherweise noch feinere Teilchen zurückhält.
Ein Magnetventil 14, welches aus Fig. 2 zu ersehen ist, steu
ert die Wasserversorgung in Abhängigkeit von der Steuerein
heit 4.
Die Dosiereinheit 3 kann wie in Fig. 2 gezeigt ausgelegt sein,
wobei dort eine Ausführungsform gezeigt ist, die im Prinzip
mit jener in den Räumen 1 in Fig. 1 übereinstimmt, wobei aber
eine Steuereinheit 4 fehlt. Die Dosiereinheit 3 wird mit Wasser
über eine Zweigleitung 16 von der Wasserversorgung 5 versorgt,
wobei das Wasser über ein Reduktionsventil 17 geleitet wird,
mittels welchem der Wasserdruck auf etwa 1,5 bar Überdruck her
abgesetzt werden kann, und welches eine gleichbleibende Zufuhr
bei diesem Druck zur Dosiereinheit 3 ermöglicht. Ein Manometer
18 für die Überwachung des momentanen Wasserdruckes ist in der
Zweigleitung 16 angeordnet. Die wesentlichen Teile der Dosier
einheit 3 sind eine Dosierpumpe 19 und ein Volumenströmungsmes
ser 20, welche zusammen die Mischung aus Desinfektionsmittel
aus dem Behälter 9 für die Chemikalien mit Wasser steuern. Ein
elektrischer Impulsgenerator ist am Strömungsmesser 20 ange
bracht, welcher in diesem Fall als Bauart mit Flügelrad ausge
legt ist. Der Generator kann ein Signal an die Pumpe 19 abge
ben, um ihre Umdrehungsgeschwindigkeit nach Maßgabe des momen
tanen Wasserdurchflusses durch den Volumenströmungsmesser 20
zu regulieren. Hierdurch kann eine exakte Dosierung des Desin
fektionsmittels von dem Behälter 9 für Chemikalien unabhän
gig von dem Verbrauch des vorgemischten Desinfektionsmittels
in den Düseneinrichtungen 8 und unabhängig davon, ob wenige
oder viele Düseneinrichtungen 8 zum Einsatz kommen, erreicht
werden. Ein Pressostat 21 ist mit der Pumpe verbunden, wel
cher feststellen kann, wenn das Desinfektionsmittel während
des Verfahrens nicht durch die Pumpe 19 strömt. Wenn dies der
Fall ist, wird ein Signal an die Steuereinheit 4 abgegeben, wel
che eine Warnleuchte zum Aufleuchten bringt und möglicherweise
den Verfahrensablauf stoppt.
Die Dosiereinheit 3 kann auf an sich bekannte Weise mit einem
nicht gezeigten, statischen Mischer oder einer Mischzelle ver
sehen sein, welche an oder stromab von der Stelle angeordnet
ist, an der das Desinfektionsmittel dem Wasser zugegeben wird.
Hierdurch wird sichergestellt, daß eine vollständige Vermischung
von Desinfektionsmittel und Wasser erfolgt.
Die Dosiereinheit 3 weist auch ein Rückschlagventil 22 auf, wel
ches sicherstellt, daß Desinfektionsmittel nicht in die Wasser
leitung 5 zurückgefördert werden kann. Ein Leitungsschalter 23
in der Dosiereinheit 3 stellt ferner sicher, daß im System kein
zu großer Überdruck herrscht.
Ein zweites Rückschlagventil 24, welches in Verbindung mit ei
nem Ansaugeinlaß 25 im Behälter für die Chemikalien 9 vorgese
hen ist, verhindert, daß Desinfektionsmittel nach der jeweili
gen Dosierung zurückströmt und mittels dieser Auslegung wird
eine äußerst stabile Versorgung während der Anfangsphase si
chergestellt. Ein Pegelmesser 26 der Schwimmerbauart ist mit
der Steuereinheit 4 derart verbunden, daß die zuletzt genannte
ein elektrisches Signal erhält, wenn der Behälter 9 leer ist.
Das eingemischte Desinfektionsmittel wird von der Dosierein
heit 3 über eine Förderleitung 27 zu den Zusatzeinheiten 7
geleitet, in welchen ein Magnetventil 30 in Abhängigkeit von
einem Signal von der Steuereinheit 4 die Zufuhr des Desin
fektionsmittels zu der Düseneinrichtung 8 steuert. Die Zusatz
einheit 7 hat zusätzlich zwei weitere Magnetventile 31 und 32,
welche die Zufuhr des reinen Wassers von der Wasserversor
gung 5 zu der Düseneinrichtung 8 ebenfalls in Abhängigkeit von
Signalen von der Steuereinheit 4 steuern. Ferner hat die Zu
satzeinheit 7 einen Pressostaten 33, welcher den Druck der
Druckluft überwacht. Wenn der Druck die Grenzwerte des zulässi
gen Intervalles überschreitet, gibt der Pressostat 33 Signale
an die Steuereinheit 4 ab, welche dann die Magnetventile 30,
31 und 32 abkoppelt, so daß keine weitere Flüssigkeit mehr den
Düsen zugeführt wird. Eine nicht gezeigte Notstoppeinrichtung
in jeder Zusatzeinheit 7 kann das Programm in dem Raum anhalten,
welcher mittels der Einheit 7 bedient wird.
Ein Absperr- und Drosselventil 35 ist in Reihe zu der Versor
gung 6 für Druckluft geschaltet, wobei dieses Ventil neben dem
Umstand, daß es die Druckluftversorgung während des Stillstan
des über längere Zeiträume hinweg abschalten kann, auch den
Druck auf einen geeigneten Wert von beispielsweise 5 bis 6 bar
über Atmosphärendruck herabsetzen kann. Ein Luftfilter 36 rei
nigt die Luft von der Anlage, und dieser ist ferner ebenfalls
vorgesehen. Bei der bevorzugten Ausführungsform werden alle
Partikel größer als 5 Mikrometer zurückgehalten; andere Aus
führungsformen mit feineren Filtern, beispielsweise sterilen
Filtern, können selbstverständlich in Betracht kommen. Schließ
lich ist ein Magnetventil 37 vorgesehen, welches in Abhängig
keit von einem Signal von der Steuereinheit 4 den aktiven Zu
stand während der Zerstäubung von Wasser oder Desinfektions
mittel von der Düseneinrichtung 8 steuern kann.
Die Steuereinheit 4, welche zentral im Gebäude vorgesehen wer
den kann, in welchem sich die Räume 1, 2 befinden, steuert al
le Funktionen der Anlage in Abhängigkeit von einer programmier
ten Abfolge. Die Steuereinheit 4 basiert auf einer an sich
bekannten, elektronischen, programmierbaren Steuerung, einer
sogenannten PLC (programmierbare logische Steuereinrichtung),
mittels welcher das Arbeiten der Anlage den jeweiligen Wün
schen entsprechend und unter Berücksichtigung der Bedingungen
der zu steuernden Anlage bestimmt werden kann. Die Arbeits
weisen der Anlage werden unmittelbar in die PLC nach Maßgabe
der im jeweiligen Raum herrschenden Bedingungen programmiert.
Die PLC kann dann gesonderte Zusatzeinheiten 7 und zugeordne
te Magnetventile 37 für die Druckluft steuern, wobei sich zahl
reiche unterschiedliche Abfolgen von Desinfizieren und Zer
stäuben von reinem Wasser in zeitlicher Abhängigkeit in den
Räumen 1 steuern lassen. Wenn eine individuelle Steuerung der
Verfahrensweisen im jeweiligen Raum erwünscht ist, kann dies,
wie in den Räumen 2 in Fig. 1 verdeutlicht, vorgenommen werden,
wobei jeder Raum eine Steuereinheit 4 hat.
Die Steuereinheit 4 hat ferner einen Transformator, welcher
die Netzspannung auf 24 Volt Wechselstrom für die Steuerung
der Magnetventile und der Signallampen, usw. herabtransfor
miert, wodurch sich der Einsatz von Elektrofachhandwerkern
zur Installation der Anlage vermeiden läßt. Ferner hat die
Steuereinheit 4 eine Sicherung, Anzeigeleuchten, welche den
Programmschritt anzeigen, welchen die Anlage ausführt, Schal
ter zum Starten des Desinfektionsprogramms, und Schalter zum
Starten und Stoppen der Zerstäubung von reinem Wasser in
dem Raum. Auch können die Zusatzeinheiten 7 von den Steuerein
heiten 4 über ein oder mehrere nicht gezeigte Relais abgekop
pelt werden. Weitere Relais, welche ebenfalls nicht gezeigt
sind, bilden Schnittstellen zwischen der PLC und den Magnet
ventilen in der Anlage unter Berücksichtigung der begrenzten
elektrischen Energie, welche die PLC-Einheit aufnehmen kann.
Alle Teile in der vorstehend beschriebenen Anlage sind Norm
teile, welche frei im Handel erhältlich sind. Die eingesetzte
PLC wird von General Electrics unter der Typenserienbezeich
nung 1 Junior hergestellt und vertrieben. Selbstverständlich
können auch andere dem Fachmann an sich bekannte Einrichtun
gen hierfür eingesetzt werden.
Die Düseneinrichtungen 8 können auf zwei Weisen ausgelegt wer
den, nämlich als Düsen 11 an Leitungen, wie dies in Fig. 2
gezeigt ist, oder als Düsen 11 auf einer Basis, wie dies in
Fig. 5 gezeigt ist.
Unabhängig von der Auslegungsweise der vorgesehenen Düsen 11
wird es bevorzugt, ein Drosselventil 40 in Reihe zu den Magnet
ventilen 30 und 32 zu schalten, wobei das Drosselventil einge
setzt wird, um den Flüssigkeitsdruck in den Verfahrensschrit
ten herabzusetzen, in welchen eine sehr feine Zerstäubung er
wünscht ist.
Beim Anbringen der Düseneinrichtung 8 an der Leitung wird die
aktuell einzusetzende Düse 11 an der Leitung 41 für Druckluft
über eine starre Verbindung 42 angeschlossen, welche eine
Leitung für Druckluft enthält. Die Flüssigkeit wird zu den Dü
sen 11 in einer anderen Leitung 43 über eine flexible Schlauch
leitung 44 gefördert.
Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Auslegung der
Düsen 11, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, sind zwei Düsen 11
auf einer gemeinsamen Basis 45 vorgesehen, welche mit Rohrstutzen
46 und 47 jeweils für die Druckluft- und Wasserversorgung ver
sehen ist. Druckluft wird über nicht gezeigte, in der Basis 45
liegende Leitungen zu einer Anzahl von hohlen Verbindungen bzw.
Anschlüssen 48 gefördert, welche mit Hilfe von wechselweise
sphärischen Flächenverbindungen sowohl anschlußdicht ausgelegt
als auch drehbar sind, und welche eine starre Basis für die
Düsen 11 darstellen. Die Verbindungen 8 sind von an sich bekann
ter Bauart. Flüssigkeit kann auf eine ähnliche Weise über nicht
gezeigte, in der Basis 45 verlegten Leitungen zu den Düsen 11
über flexible Schlauchleitungen 49 gefördert werden. Die Basis
45 kann ferner mit einem nicht gezeigten Magneten versehen sein,
so daß die Basis fest mit einem Stahlträger o. dgl. im Innern
der Fabrikgebäude angebracht werden kann. Der Vorteil dieser
Befestigungsart ist darin zu sehen, daß sich die Düsen leicht
in einem Raum montieren und wieder abmontieren lassen, und daß
zusätzlich die Düsenauslaßöffnungen 55 in Richtung aufeinander
zu verdreht werden können, wenn man eine feinere Zerstäubung
als jene wünscht, die man mittels einer einzigen Düse erzielen
kann.
Es ist bevorzugt, daß die Düsen 11 als Ejektordüsen ausgelegt
sind, wie dies in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Im wesentli
chen weist jede Düse 11 ein Gehäuse 56 und einen Einsatz 57
auf.
Das Gehäuse 56 ist mit einer zylindrischen Kammer 58 versehen,
welche in einer ebenen Stirnfläche 59 endet, in deren Mitte
sich die Düsenauslaßöffnung 55 befindet. Das Gehäuse 56 hat
auch eine in Querrichtung weisende Öffnung 60 für die Druck
luftzufuhr und ist mit einem Gewinde versehen.
Der Einsatz 57 ist mit einer zentralen Leitung 61 für Flüs
sigkeit versehen, wobei die Leitung 61 am Einlaßende mit ei
nem Gewinde zum Anbringen eines Einlaßrohrstutzens (nicht ge
zeigt) versehen ist, und welche in der Nähe des Auslasses auf
einen kleineren Durchmesser verengt ist. Der Einsatz 57 ist
mit einer großen Basis 62 versehen, welche eine ausreichende
Dichtigkeit gegenüber der Druckluft sicherstellt und die Ein
haltung eines genauen Abstandes von der Stirnfläche 59 sicher
stellt, wenn das Außengewinde des Einsatzes 57 in das Gehäuse
56 eingeschraubt ist. Der Einsatz 57 hat einen kleineren
Durchmesser im Bereich 63, welcher im montierten Zustand der
Öffnung 60 gegenüberliegt, und ein Führungsteil 64, welches ei
nen Durchmesser mit einem einbeschriebenen Kreis hat, welcher
an jenen der Kammer 58 angepaßt ist, und welcher in Sehnen
in Form von ebenen Flächen 65 unterteilt ist, um den Durch
gang der Druckluft sicherzustellen. Das Führungsteil 64 stellt
sicher, daß ein Stutzen 66, durch den die Flüssigkeitsleitung
61 geht, zentrisch in der Auslaßöffnung 55 unter Berücksichti
gung der Austrittsseite der Düse 11 angeordnet ist. Der ring
förmige Schlitz 67 um den Stutzen 66 hat eine Breite zwischen
0,1 und 0,2 mm. Eine Endfläche 68 am Einsatz 57 umgibt den
Stutzen 66 gegenüberliegend zu und in einem Abstand von der
Fläche 59. Der Stutzen 66 steht von der Außenseite des Gehäu
ses 56 vor, wodurch die Berührung der Düse 11 durch Flüssig
keitsteilchen und Kalkablagerungen oder andere Kontaminierun
gen an oder in der Düse 11 in gleicher Weise vermieden werden
können.
Die Düsen 11 können aus verschiedenen Materialien hergestellt
werden. Es wird bevorzugt, daß das Gehäuse 56 und der Einsatz
57 aus maschinell fertig bearbeiteten, thermoplastischen Werk
stoffen hergestellt sind, welche (chemisch) beständig gegenüber
den zur Anwendung kommenden Flüssigkeiten sind.
Während des Arbeitens wird Wasser den Düsen 11 mit keinem
oder lediglich einem geringfügigen Überdruck zugeführt. Die
Größe des Eingangsdruckes der Druckluft an den Düsen kann zwi
schen 0,6 und 8 bar über Atmosphärendruck, vorzugsweise zwi
schen 2,5 und 4,5 bar liegen. Hierbei kann eine Verteilung der
Größe der Teilchen an der Düse nach der Erfindung erzielt wer
den, bei welcher die meisten Teilchen einen Durchmesser von
kleiner als 5 Mikrometer haben und vorzugsweise im wesentli
chen kleiner als 3 Mikrometer sind. Die Teilchengrößenvertei
lung ist in Fig. 6 gezeigt, in welcher die Anzahl der Teil
chen pro Liter aufgetragen auf dem Teilchendurchmesser in Mi
krometer gezeigt ist. Die Messungen erfolgten bei einer Zer
stäubung mit einer einzigen Düse nach der Erfindung.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auf die nachstehend an
gegebene Weise durchgeführt werden. In der Steuereinheit 4
in jedem Raum werden die Abfolge, die Dauer und die Art der
Flüssigkeit für jeden Schritt beim Verfahren zur Desinfektion
eingestellt. Es erfolgt eine Auswahl auf der Basis von empiri
schen Werten, welche von der Größe des Raumes, der relativen
Luftfeuchtigkeit, der Luft usw. abhängig sind, wobei eine Dauer
zwischen 0 und 120 Minuten für einen ersten Schritt a) für die
Zerstäubung des Wassers, d. h. für die Anfeuchtung oder das
"Einweichen" des Raumes, in Betracht kommt. Entsprechend werden
die Werte für die Dauer der folgenden Schritte jeweils für die
nachfolgenden Schritte b) für die Zerstäubung des Desinfek
tionsmittels, c) für eine mögliche Unterbrechung, d) für die
Zerstäubung des Wassers "Spülen" in entsprechend abgestimmter
Weise gewählt. Nach dem Schritt a), b) oder d) ist ein Schritt
e) für das Trocknen der Düsen mittels Einblasen von Druckluft
über die Düsen oder die Zugabe von Wasser 0 bis 10 Minuten,
vorzugsweise 60 Sekunden, lang programmiert.
Bekannte wasserlösliche oder in Lösungsmittel lösliche Desin
fektionsmittel werden im Schritt b) zerstäubt, wie z. B. Des
infektionsmittel, die Benzalkoniumchlorid, Wasserstoffperoxid,
Natriumhypochlorid, Peroxyessigsäure oder Alkylamine
enthalten.
Während des Schritts a) wird eine ausreichende Wassermenge zer
stäubt, um die Luft mit Flüssigdampf zu sättigen, und es wird
ein Nebel aus Wasserteilchen gebildet. Der Dampf kondensiert,
und das Wasser schlägt sich auf allen festen Flächen im Raum
nieder und bildet einen durchgehenden Film auf den Oberflächen.
Während des Schritts b) wird Desinfektionsmittel auf dieselbe
Weise zerstäubt, bis ein dichter Nebel aus Wasserteilchen, wel
che darin gelöste chemische Stoffe enthalten, im Raum schwebt.
Das Desinfektionsmittel schlägt sich auf dieselbe Weise auf
den Oberflächen im Raum nieder. Während des Schritts c) sind
die Desinfektionsmittel während einer solchen Zeitdauer aktiv,
daß alle Keime abgetötet werden. Der Schritt d) dient als ein
Spülverfahren, bei dem die chemischen Stoffe wiederum von den
Flächen entfernt werden.
Das gesamte Verfahren kann dadurch gestartet werden, daß ein
Schalter an der Steuereinheit 4 beispielsweise dann betätigt
wird, wenn eine Handreinigung beendet ist, oder das Starten
kann mittels eines Zeitschalters derart erfolgen, daß die Anlage
automatisch nach den Arbeitsstunden in Betrieb genommen wird.
Die Steuereinheit 4 hat ferner eine Funktion, bei der durch
Aktivierung eines zweiten Schalters ein Befeuchtungsschritt
entsprechend dem Schritt a) vor einer Handreinigung durchgeführt
wird. Hierdurch wird die Zwischenreinigung effektiver oder leich
ter, wenn alle Flächen mit einem Wasserfilm bedeckt sind.
Versuche bei der Anwendung des Verfahrens in Räumen von Schlacht
häusern haben gezeigt, daß sich die Anzahl der Bakterienkolo
nien auf kleiner als zehn selbst unter hygienisch schwierigen
Umständen herabsetzen lassen, wobei die Messung mittels der
Platten-Agar-Zählmethode erfolgte. Zum Vergleich konnten ent
sprechend den Anforderungen der Nahrungsmittelkontrolleinrich
tungen maximal 100 Kolonien auf dieselbe Meßmethode nachgewie
sen werden.
Die Erfindung ist hauptsächlich für Schlachthöfe, fischverarbei
tende Betriebe und weitere fleischverarbeitende Anlagen, Molke
reien, Brauereien und weiteren nahrungsmittelverarbeitenden An
lagen bestimmt; jedoch sind auch weitere Anwendungsmöglichkei
ten denkbar.
Die Erfindung kann auf andere Art und Weise als vorstehend be
schrieben im Rahmen des Schutzumfangs der Ansprüche verwirk
licht werden. Das Verfahren nach der Erfindung kann mit vorge
mischten Desinfektionsmitteln an Stelle des kontinuierlichen
Zumischens durchgeführt werden, wie dies bei der bevorzugten
Ausführungsform erläutert wurde. Andere Bauarten von Düsen
können beispielsweise eingesetzt werden, wobei andere Bauar
ten von Ejektordüsen miteingeschlossen sind. Leitungsverbin
dungen usw. können auch auf andere Art und Weise in der Anlage
gestaltet werden. Ferner kann die Erfindung auch mit bewegli
chen Einheiten verwirklicht werden, in die mehrere der Haupt
teile der Anlage integriert sind, und diese können zur auf
einanderfolgenden Desinfektion in verschiedenen Räumen einge
setzt werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Desinfizieren der Innenflächen eines Raums und
von im Raum befindlichen Gegenständen, insbesondere in
Nahrungsmittelerzeugungsbetrieben, welches mehrere Schritte in
einem Verfahrensablauf einschließlich eines Schrittes aufweist,
bei dem die Luft im Raum mit einer Menge von durch Zerstäubung
einer Flüssigkeit, die ein mit Wasser vermischtes oder in
Wasser gelöstes Desinfektionsmittel aufweist, erzeugten Flüs
sigkeitsteilchen beladen wird, deren Großteil einen Durchmesser
von kleiner als 5 Mikrometer, vorzugsweise von kleiner als 3
Mikrometer, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren
einen Schritt vor den weiteren Schritten aufweist, bei dem Luft
im Raum durch Zerstäuben von Wasser während einer Zeitdauer
wenigstens bis zur Sättigung der Luft befeuchtet wird, und
einen weiteren Schritt im Anschluß an die anderen Schritte auf
weist, bei dem die Luft im Raum wiederum durch Zerstäuben von
Wasser während eines Zeitraums wenigstens bis zur Sättigung der
Luft mit Wasserdampf befeuchtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Befeuchtung der Luft
im Raum vor der Handreinigung des Raums vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Zerstäubung
mit Hilfe wenigstens einer Ejektordüse, die mittels Druckluft
betrieben wird, vorgenommen wird, wobei die Düse mit einem zen
tralen Leitungsabschnitt für Flüssigkeit versehen ist, welcher
von einer Gasleitung umgeben ist, und wobei die Mündungsöffnung
zur Umgebung der Leitung für die Flüssigkeit außerhalb der Düse
liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem das Verfahren einen wei
teren, an die anderen Schritte anschließenden Schritt aufweist,
bei dem die Düsen mit Druckluft während einer vergleichsweise
kurzen Zeitdauer ohne die gleichzeitige Zufuhr von Wasser ver
sorgt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Desinfektion mittels Düsen erfolgt, welche im zu desinfizie
renden Raum fest eingebaut sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Desinfektion in meh
reren Räumen gleichzeitig unabhängig voneinander oder zeitlich
versetzt vorgenommen wird und bei dem eine zentrale Dosierein
heit während der Zerstäubung des Desinfektionsmittels die Größe
des momentan den Düsen zugeführten Gesamtwasserstroms mißt und
direkt proportional in der Abhängigkeit hiervon einen Strom von
konzentriertem Desinfektionsmittel dem Wasserstrom zuleitet.
7. Desinfektionsanlage zum Durchführen des Verfahrens gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einer oder mehreren Düsen zur
Zerstäubung von Flüssigkeit, wobei die Düsen mit im Wasser ge
löstem Desinfektionsmittel von einer Hauptleitung versorgbar
sind, die mit einer Wasserversorgung und mit einer Dosierein
heit verbunden ist, wobei die Dosiereinheit ein konzentriertes
Desinfektionsmittel der Hauptleitung in einem festen Anteil
derart zuführen kann, daß das Wasser und das Desinfektions
mittel in der Förderleitung vermischt werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiereinheit (3) einen Volumenstrommesser
(20), welcher in die Hauptleitung (5) eingesetzt ist, eine Steu
ereinheit (4) und eine Dosierpumpe (19) aufweist, und daß die
Teile derart verbunden sind, daß ein Signal für den Meßwert vom
Volumenstrommesser (20) zu der Steuereinheit (4) übertragbar
ist, wobei die Steuereinheit (4) in Abhängigkeit von dem Signal
die Geschwindigkeit der Dosierpumpe (19) steuert.
8. Anlage nach Anspruch 7, welche mit mehreren Düsen (11) zur
Desinfizierung von mehreren Räumen versehen ist, und bei der
eine unabhängig programmierbare zweite Steuereinheit (7) in je
dem Raum (1, 2) vorgesehen ist, die die im Raum (1, 2) befind
lichen Düsen (11) steuert, wobei die Dosiereinheit (3) alle
Düsen (11) im Raum (1, 2) mit Desinfektionsmittel versorgt.
9. Zerstäubungsdüse zur Verwendung in Verbindung mit dem Ver
fahren oder der Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der die Düse oder Düsen (11) Ejektordüsen sind, welche mit
tels Druckluft betrieben werden können, und bei der die Düse
(11) einen zentralen Leitungsabschnitt (61) für Flüssigkeit
aufweist, welcher von einem Leitungsabschnitt für Druckluft
umgeben ist, wobei der letztere Leitungsabschnitt in einer Aus
laßöffnung (55) in der Düse (11) endet, und wobei der Leitungs
abschnitt (61) für die Flüssigkeit durch die Auslaßöffnung (55)
geht und seinen Auslaß zur Umgebung außerhalb der Düse (11)
aufweist.
10. Zerstäubungsdüse nach Anspruch 9, welche ein Gehäuse (56)
mit einer zylindrischen Kammer (58) mit der Auslaßöffnung (55)
an einem Ende und einen in die Kammer (58) eingesetzten Einsatz
(57) aufweist, welcher wenigstens an dem der Auslaßöffnung (55)
am nächsten liegenden Ende einen Querschnitt mit mehreren, vor
zugsweise drei geraden Seiten und mit derartigen Abmessungen
aufweist, daß der Einsatz (57) an diesem Ende gegen die zylin
drischen Wände der Kammer (58) anliegt, wobei der Einsatz (57)
ferner an diesem Ende eine Stufe aufweist, welche eine End
fläche (68) am Einsatz (57) zwischen der Außenseite mit den
geraden Seiten (65) und einem Stutzen (66) mit einem Wasserlei
tungsabschnitt bildet, und wobei die Endfläche (68) in einem
Abstand von einer Endfläche (59) liegt, welche die Auslaß
öffnung (55) der zylindrischen Kammer (58) umgibt.
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