DE409436C - Eintourenkupplung zum Antrieb von Rechenmaschinen - Google Patents

Eintourenkupplung zum Antrieb von Rechenmaschinen

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DE409436C
DE409436C DEA38756D DEA0038756D DE409436C DE 409436 C DE409436 C DE 409436C DE A38756 D DEA38756 D DE A38756D DE A0038756 D DEA0038756 D DE A0038756D DE 409436 C DE409436 C DE 409436C
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DEA38756D
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Eintourenkupplnng zum Antrieb von Rechenmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Eintourenkupplung zum Antrieb von Rechenmaschinen mit einer federbeeinflußten Reibungskupplung.
  • Es sind Kupplungen an elektrisch betriebenen Rechenmaschinen bekannt, bei denen behufs Entkupplung zunächst der Reibungskegel der Kupplung an der Weiterdrehung verhindert wird, worauf dann ein kurzes Weiterlaufen von Motor und Getriebe die Entkupplung durch Verschieben des Reibungskegels unter gleichzeitiger Spannung der Kupplungsfeder bewirkt.
  • Die Erfindung bringt demgegenüber den Fortschritt, daß besondere Mittel zum Festhalten des Reibungskegels wegfallen können, und daß besondere Einrichtungen, um bei unvermutet auftretendem Widerstande ein Festfressen des Reibungskegels zu verhindern, nicht erforderlich sind.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht der Taste, des Kontaktschiebers und des Zahnrades auf der Antriebsachse in der Ruhestellung, Abb.2 dieselben Teile in Draufsicht, Abb.3 das Zahnrad der Antriebsachse in Draufsicht; Abb.4 eine Draufsicht auf die Kontaktwinkel, Abb.5 eine Seitenansicht des Anschlagstückes, Abb. 6 eine Ansicht wie Abb. i bei niedergedrückter Taste und herausgezogenem Kontaktschieber, Abb. 7 ebenso die Taste in der gedrückten und den Kontaktschieber in der gedrehten Stellung, Abb.8 ebenso den Kontaktschieber in Berührung mit dem Kontaktwinkel, Abb.9 einen Querschnitt durch die Antriebsräder und die Rutschkupplung mit anschließendem Motorgehäuse, Abb. io eine Ansicht der Antriebsräder und Abb. i i eine Ansicht der Kupplung. Die an den Winkellappen 2 geführte Taste i wird in ihrem Hub durch die Stifte 3 begrenzt und wirkt mit ihrem Ende gegen eine Rolle 6 des auf Zapfen 5 drehbar gelagerten Winkelhebels 4, der durch eine Feder ; normalerweise die Taste nach oben drückt. Das andere Ende 47 dieses Doppelhebels wirkt gegen den Arm 48 eines mit Zapfen i i auf einem Kontaktschieber 8 beweglichen Doppelhebels 12, dessen anderer Arm durch eine Feder 13 an den Anschlag 14 gedrückt wird. Der Kontaktschieber 8 ist mit einem Schlitz io auf dem Zapfen g drehbar und verschiebbar gelagert und trägt unten einen durch Schrauben 16 isoliert angeschraubten Kontakt 15. Er besitzt weiter am rechten Ende einen vierkantigen Armfortsatz 2o, der durch das Anschlagstück 23 als Führung hindurch bis in den Bereich des Anschlagzapfens 2 i auf dem Antriebsrad 22 ragt. Der Kontaktschieber wird durch eine Feder 18 so nach dem Federaufhängungspunkt i9 gezogen, daß die Federkraft sowohl auf Verdrehung des Kontaktschiebers im Uhrzeigersinne um den Zapfen 9 wie auf Verschiebung auf dem Zapfen g nach rechts wirkt. Das Anschlagstück 23 besteht aus einer Platte mit links und oben vorspringendem Flansch, der oben eine Durchbrechung 49 für den Weg des Anschlagzapfens--i besitzt und links eine Ausnehmung für die Bewegung -des Armes 2o, die durch eine mit Schrauben 25 befestigte Führungsplatte 24 abgeschlossen ist (Abb. 5 ). Auf die Zapfen 26 und 27 sind zwischen Isolierrollen 28 (Abb. 4) die Kontaktwinkel 29 unten und 30 oben isoliert angeschraubt, durch deren Kurzschluß der Motor Strom erhält. Die Kontaktstellen befinden sich bei 31 und 32 (Abb. 4).
  • Das Antriebsrad 22 auf der Achse 5 i betätigt die Rechenmaschine immer durch eine Umdrehung; es wird durch Zahnrad ,33 (Abb. 9) bewegt, welches fest mit dem Zahnrad 34 verbunden auf dem Zapfen 35 drehbar lagert. Das Rad 34 erhält seinen Antrieb von dem auf der Achse 38 sitzenden Rad 37, welches von der Motorwelle 47 her wie folgt Antrieb erhält. Die Achse 38 ist in Kugellagern 39 gelagert und trägt auf ihrem linken Ende fest eine Büchse 40 mit äußerlichem Linksgewinde. Auf der Büchse ist die Reibungsbüchse 42 aufgeschraubt. Eine Wickelfeder 43 greift an Stiften 44 der Büchse 40 und 45 der Reibungsbüchse 42 an. In die Reibungsbüchse ragt der Reibungskegel 46 der Motorachse 47 hinein.
  • Wird 'die Taste i in die in Abb. 6 gezeichnete Lage gedrückt, so zieht der Arm 47 an dem Arm 48 angreifend den Kontaktschieber, wie gezeichnet, so weit nach links, bis der Arm 2o des Kontaktschiebers den Anschlagzapfen 2 i des Antriebsrades nicht mehr berührt. In diesem Moment wird der Kontaktschieber 8 durch die Feder 18 in die in Abb.7 gezeichnete und aus dieser unmittelbar weiter in die in Abb. 8 gezeichnete Lage zunächst gedreht und dann verschoben, in der der Kontakt 15 auf die beiden Kontakticznkel 29 und 3o stromgebend aufstößt. Der Motor bewegt nun das Antriebsrad 22, welches in Abb.8 bereits in einer Stellung gezeichnet ist, in der der Anschlag 2 i die Durchtrittsöffnung 49 des Anschlagstückes 23 hinter sich hat, indem der Reibungskegel 46 der Motorachse 47 (Abt. 9) die Reibungsbüchse 42 mitnimmt, da diese durch die Feder 13, welche die Reibungsbüchse 42 von dem Linksgewinde ¢ i herunterzudrehen bestrebt ist, auf den Reibungskegel gedrückt wird. Die Spannung der Feder 43 wird durch Drehen des Ringes 53 und Wiederfeststellen der Schraube 52 nun so eingestellt, daß das Reibungsmoment zwischen der Reibungsbüchse 42 und dem Reibungskegel 46 größer ist als das normale Widerstandsmoment des Bewegungsantriebs der Rechenmaschine. Wird der Widerstand der Maschine größer, wie beim Anschlagen des Zapfens 2 i an den Arm 2o, so bleibt die Achse 38, mit ihr die Büchse 40 und der Ring 53 stehen. Der Reibungskonus 46 nimmt die Reibungsbüchse 42 noch etwas mit, wobei sie sich durch das Linksgewinde :i1 etwas nach rechts bewegt. Nachdem der Motor ausgeschaltet ist und nur noch die lebendige Kraft der Ankermasse wirkt, wird der Reibungskonus 46 nur so lange in der Reibungsbüchse 42 gleiten, bis die lebendige Kraft durch die Reibung aufgezehrt ist.
  • Bewegt sich also unter diesem Antrieb das Antriebsrad 22 im Sinne des in Abb. 8 eingezeichneten Pfeiles, so wird der Anschlag 21 gegen Ende der Umdrehung von unten gegen den Arm 2o anstoßen und ihn wieder in die Ausgangslage gemäß Abb. r führen, in der er oben in dem Flansch des Anschlagstückes 23 Widerlager findet. Erst durch neues Niederdrücken der Taste i kann erneut für eine weitere Umdrehung Antrieb erfolgen, da mit der Einnahme der Kontaktschieberruhestellung auch der Kontakt 15 von den Kontaktstellen 3 i, 32 abgerissen, somit der Stromkreis unterbrochen und der Motor ausgeschaltet wurde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eintourenkupplung zum Antrieb von Rechenmaschinen mit einer federbeeinflußten Reibungskupplung, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (46) des Antriebes dasjenige (42) der anzutreibenden Teile auf Entkupplung beeinflußt, und daß dieser Beeinflussung die Einwirkung der auf Herstellung der Kupplung gerichteten Feder (;.13) so entgegengestellt ist, daß bei normalem Widerstand der anzutreibenden Teile die Übertragung der Bewegung durch die Feder hindurch auf sie erfolgt, bei auftretenden größeren Widerständen aber diese Feder der entkuppelnden Wirkung des Antriebskupplungsgliedes nachgibt.
  2. 2. Eintourenkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise gleichzeitig als Riegel (2o) für die Arretierung des Rechenwerkes ausgebildete Stromschalter in dem Momente der Stromgebung bereits wieder in Riegelstellung sich befindet.
  3. 3. Eintourenkupplung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter als .ein mit einem Riegelarm (20) versehener Drehschieber (8) ausgebildet ist, der durch Niederdrücken der Taste aus seiner Riegelstellung lierausgeschoben und daraufhin unter Federkraft in eine die zu verriegelnden Teile freigebende Stellung verdreht und in die Schaltstellung geschoben wird-, aus der er bei Vollendung einer Umdrehung der Antriebswelle des Rechenwerkes durch den zu verriegelnden Teil von selbst wieder in die Riegelstellung zurückgeführt wird.
  4. 4. Eintourenkupplung nach Ansnruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung mit Hilfe eines an dem Antriebsrade (22) sitzenden Anschlages (21) in Zusammenwirkung mit einem Anschlagstück ,) erfolgt, welches für den Riegelarm (2-des Kontaktschiebers gleichzeitig Führung und Widerlager ist.
DEA38756D Eintourenkupplung zum Antrieb von Rechenmaschinen Expired DE409436C (de)

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