DE409452C - Verfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus Gummimasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus Gummimasse

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DE409452C
DE409452C DEG56719D DEG0056719D DE409452C DE 409452 C DE409452 C DE 409452C DE G56719 D DEG56719 D DE G56719D DE G0056719 D DEG0056719 D DE G0056719D DE 409452 C DE409452 C DE 409452C
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rubber compound
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/12Soles with several layers of different materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus Gummimasse. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein erfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus Gummimasse mit Filzauflage.
  • Solche Verbundsohlen sind wegen der Wärme und @Veichheit des Filzes und der Wasserfestigkeit und geringen Abnutzung des Gummis außerordentlich erwünscht. Es hat sich aber bisher noch keine wirklich einwandfreie und dauerhafte Verbindung für beide Stoffe finden lassen.
  • Das Annähen hält nur kurze Zeit, und nach Zerstörung der Naht trennt sich der Gummi VOM Filz.
  • Ein Ankleben mit Gummilösung o. dgl. ist ebenfalls nicht durchführbar, weil das Klebmittel sich in den Filz einsaugt und darin verschwindet, wodurch obendrein die Filzfasern auch im Innern der Filzschicht verkittet werden, was sehr unerwünscht ist. Auch ein \-orheriges Lackieren der Filzschicht führt wegen der Sprödigkeit des Lacks nicht zum Ziele.
  • Ebensowenig ist es mit Erfolg möglich, etwa eine urvulkanisierte Gummiplatte auf den Filz »aufzuheizen«, d.li. durch Heißpressung aufztivulkanisieren. Dabei dringt Nämlich der Gummi ebenfalls so stark in den zusammengepreßten Filz ein, daß der Gummi mehr oder minder »durchschlägt« und die Filzfasern im Innern verkittet, so daß einerseits keine genügend starke äußere Gummischicht verbleibt, andererseits die Filzfasern dermaßen verkittet werden, daß ein Wiederaufrichten des hartgepreßten Filzes in den alten, gleichmäßigen, polsterartigen Zustand unmöglich ist.
  • Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten dadurch, daß die nach dem Hauptpatent hergestellte Gummiplatte von hohem Gehalt an losen Fasern in noch unvtillaaiiertetn Zustande auf eine Filzplatte ohne Bindemittel aufgepreßt und aufvulkanisiert wird. Infolge des hohen Fasergehalts dieser Gummiplatte vermag der Gummi nur in die äußeren Schichten der Filzplatte einzudringen, während er deren Hauptmasse völlig unbeeinflußt läßt. Andererseits verfilzen sich die in der Gummiplatte enthaltenen vielen losen Fasern derart stark mit den Fasern der Filzplatte, daß eine äußerst innige und geradezu unzerstörbare Bindung eintritt.
  • Der Filz, der natürlich durch die scharfe Pressung auf äußerst geringe Dicke hart zusammengepreßt wird, kann nachträglich durch Quellung oder Dämpfung wieder in den alten, völlig gleichmäßigen Polsterzustand wiederaufgerichtet werden. Mit besonderem Vorteil wird dem zur Quellung benutzten heißen Wasser ein Imprägniermittel für Filz zugesetzt, um ein Auslaugen des Filzes zu verhüten und eine durch die Heißpressung etwa herbeigeführte Ungleichmäßigkeit in der Imprägnierung wieder wettzumachen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus Gummimasse mit Filzauflage, dadurch gekennzeichnet, daß die noch =vulkanisierte Platte von hohem Gehalt an losen Fasern auf die Filzplatte ohne Bindemittel aufgepreßt und aufvulkanisiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Filz nachträglich durch Quellung oder Dämpfung wiederaufgerichtet wird.
  3. 3. Zerfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem- Ouellungswasser ein Imprägniermittel für Filz zugesetzt wird.
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