DE409701C - Tretkurbelantrieb fuer Fahrraeder - Google Patents

Tretkurbelantrieb fuer Fahrraeder

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DE409701C
DE409701C DEO13559D DEO0013559D DE409701C DE 409701 C DE409701 C DE 409701C DE O13559 D DEO13559 D DE O13559D DE O0013559 D DEO0013559 D DE O0013559D DE 409701 C DE409701 C DE 409701C
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Germany
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wheels
drive
crank
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bicycles
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DEO13559D
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ALBERT OSCHEIA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K17/00Cycles not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M23/00Transmissions characterised by use of other elements; Other transmissions
    • B62M23/02Transmissions characterised by use of other elements; Other transmissions characterised by the use of two or more dissimilar sources of power, e.g. transmissions for hybrid motorcycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Tretkurbelantrieb für Fahrräder. Die Erfindung betrifft einen Tretkurbelantrieb für Fahrräder, der entweder auf das Hinterrad oder auf den Luftpropeller oder auf beide wirken kann.
  • Das Neue besteht nun darin, daß die von den beiden Fahrern angetr iebenenTretkurbeln gleichartige Schaltvorrichtungen besitzen. Auf jeder der beiden Tretkurbelwellen sitzen vier achsial verschiebbare Kettenräder, von denen die beiden äußeren, mittels Ketten die andere Tretkurbel und das Hinterrad antreibenden Räder zwangläufig entgegengesetzt verschiebbar sind, so daß sie bei ihrem größten Abstand mit der Kurbelwelle gekuppelt sind und bei ihrem geringsten Abstand darauf frei laufen, während die beiden inneren, mit Ketten die andere Kurbelwelle und den Propeller antreibenden Räder starr miteinander durch eine Hohlwelle verbunden sind und durch Verschiebung aus ihrer Mittelstellung mit den äußeren Rädern gekuppelt werden. Hierbei lagern die äußeren Kettenräder auf je zwei gezahnten Scheiben, von denen die inneren leer laufend, die äußeren feststehend auf den Kurbelwellen angeordnet sind.
  • Die Verbindung der beweglich und der fest miteinander verbundenen Kettenräderpaare erfolgt durch Stiftkupplungen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. t eine Seitenansicht, Abb. 2 die Draufsicht auf das Fahrrad, Abb. 3, 5 und j die vordere Tretkurbel im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 4 in drei verschiedenen Stellungen in vergrößertem @Zaßstabe, Abb. ,4 eine Seitenansicht der vorderen Tretkurbel im Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3, Abb.6 desgleichen im Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 5, Abb. 8 eine Seitenansicht der hinterenTretkurbel. Am Fahrradrahmen sind in bekannter Weise Luftpropeller i, Tragflächen 2, Höhensteuer 3 und Seitensteuer 4. angebracht und im übrigen zwei Sitze 5, 6 vorgesehen, so daß zwei Fahrer Platz nehmen können.
  • Der Antrieb des Hinterrades und des Luftpropellers erfolgt durch eine vordere und eine hintere Tretkurbel, die beide mit gleichartigen' Schaltvorrichtungen versehen sind.
  • Der Antrieb besteht für jede Kurbel aus zwei durch Schubstangen 16 achsial verschiebbar und zwei durch eine Hohlwelle 17 fest miteinander verbundenen Kettenräderpaaren 9, 10 bzw. 14, 15, die wiederum durch Ketten 7, 8 untereinander verbunden sind und auf den Tretkurbelwellen i9, 2o frei laufen und sich darauf seitlich verschieben und undrelibar damit verbinden lassen.
  • Die Kettenräderpaare 9, io lagern auf gezahnten Scheiben2i,22, von denen die inneren Scheiben 21 leer laufend und die äußeren Scheiben 22 feststehend auf den an den Enden abgesetzten Kurbelwellen i9, 2ö sitzen. Die Kettenräderpaare i d, 15 laufen mit der Hohlwelle 17 auf dem mittleren Teil der Wellen, deren Durchmesser dem äußeren Durchmesser der Scheiben 2i, 22 entspricht, wodurch eine seitliche Verschiebung der Kettenräder über die Scheiben 21 hinweg möglich ist.
  • Die seitliche Verschiebung eines Kettenräderpaares 9, io erfolgt durch einen mit Feststellhebel versehenen Handhebel i i bzw. 12, bei dessen Umlegen die Schubstangen 16 die Räder gemeinsam auseinander- und beim Aufrichten wieder zusammenbewegen. Auseinanderbewegt sitzen die Räder auf den Kurbelwellen fest, zusammenbewegt laufen sie leer.
  • Die Verschiebung eines Kettenräderpaares 14, 15 erfolgt durch einen ebenfalls mit Feststellhebel versehenen Handhebel i ia bzw. 12a, der sich nach zwei Seiten hin umlegen läßt und vermittels einer Schubstange 23 das Räderpaar entweder nach der einen oder nach der anderen Seite hin bewegt. Leer läuft dieses Paar jeweils, wenn beide Räder 9, io mit ihm verbunden (Abb. 3) oder beide von ihm abgerückt sind (Abb.5). Bei der Verbindung nur eines der Räder 9 oder io mit (lern Paar 14, 15 (Abb. 7) sind die Räder 9 und io mit der Welle fest verbunden und damit auch das Räderpaar 14., 15. Die Verbindung beider Räderpaare 9, io und 14., 15 erfolgt durch Kupplungen, die aus Stiften 24. und dazugehörigen Bohrungen 25 bestehen.
  • Bei entkuppelten Räderpaaren 14, 15 bewirken die mit den Wellen fest verbundene:i Räderpaare 9, io (Abb. 5) ausschließlich den Antrieb des Hinterrades. Bei gekuppelten Räderpaaren gemäß Abb.7 bewirken die Paare 9, io gleichzeitig den Antrieb des Hinterrades und des Propellers i, dessen Antriebskettenrad i4a durch eine Kette 13 mit dem Rad 14 des vorderen Räderpaares 14, 15 verbunden ist.
  • Beim gleichzeitigen Antrieb des Hinterrades und des Propellers sind die Räderpaare 14, 15 beider Getriebe auf die feststehenden Scheiben 22 gerückt und die Räderpaare 9, io damit gekuppelt. Damit beim Kuppeln der Räderpaare 9, io mit den Räderpaaren 14, 15 ein Abspringen der Kette 13 für den Propeller nicht eintritt, kann das Kettenrad i4a in bekannter Weise seitlich verschiebbar angeordnet sein. Der Propeller kann durch Entkuppeln der Räderpaare 14, 15 ausgeschaltet werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Tretkurbelantrieb für Fahrräder, der entweder auf das Hinterrad oder den Luftpropeller oder auf beide wirken kann, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tretkurbeln gleichartige Schaltvorrichtungen besitzen für vier auf jeder Kurbel sitzende, achsial verschiebbare Räder (9, 10, 1.4, 15), von denen die beiden äußeren, mittels Ketten die andere Kurbel und das Hinterrad antreibenden Räder (9, io) zwangläufig entgegengesetzt verschiebbar sind, so daß sie bei ihrem größten Abstand mit der Kurbelwelle gekuppelt sind und bei ihrem geringsten Abstand darauf frei laufen, während die beiden inneren, mit Ketten die andere Kurbelwelle und den Propeller antreibenden Räder (14, 15) starr miteinander durch eine Hohlwelle (17) verbunden sind und durch Verschiebung aus ihrer Mittelstellung mit den äußeren Rädern (9, io) gekuppelt werden.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Räder (9, io) auf gezahnten Scheiben (21,:2:2) lagern, von denen die inneren Scheiben (21) leer laufend und die äußeren Scheiben (22) feststehend auf den Kurbelwellen angeordnet sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Kettenräderpaare (9, io und 14., 15) durch Stiftkupplungen (24, 25) erfolgt.
DEO13559D 1923-03-02 1923-03-02 Tretkurbelantrieb fuer Fahrraeder Expired DE409701C (de)

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