DE409934C - Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch Kontaktbildung zwischen dem in einer Roehre eingeschlossenen Quecksilber und dem auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstueck erfolgt - Google Patents

Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch Kontaktbildung zwischen dem in einer Roehre eingeschlossenen Quecksilber und dem auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstueck erfolgt

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DE409934C
DE409934C DEL58382D DEL0058382D DE409934C DE 409934 C DE409934 C DE 409934C DE L58382 D DEL58382 D DE L58382D DE L0058382 D DEL0058382 D DE L0058382D DE 409934 C DE409934 C DE 409934C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/02Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
    • G01K5/16Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid with electric contacts

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch Kontaktbildung zwischen dem in einer Röhre eingeschlossenen Quecksilber und dem auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstück erfolgt. Die Erfindung betrifft einen Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch Kontaktbildung zwischen dem in einer Röhre eingeschlossenen Quecksilber und dzm auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstück erfolgt.
  • Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß das Kontaktstück eine besondere Parallelführung an einer neben der Schraubspindel angeordneten Führungsstange erhält, um eine gute Kontaktbildung des verschiebbaren Kontaktstückes mit den im. der Quecksilberröhre eingegossenen Kontaktplatten zu sichern, und ferner durch die Anordnung einer Plombeneinrichtung zur Sicherung der Spindeleinstellung. In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Thermometer von vorn gesehen, Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch dasselbe nach den Linien A-A der Abb. i, und Abb.3 zeigt das Thermometer in den elektrischen Stromkreis eingeschaltet.
  • Das Thermometer ist auf einer senkrecht hängenden Platte i angebracht, die mit einem Deckel 2 versehen ist, der in Abb. i entfernt ist.
  • Es . besteht aus einer gebogenen Glasröhre 3, deren zwei Schenkel oben in einen verschlossenen Glasbehälter q., 5 endigen. Die gebogene Glasröhre 3 enthält Quecksilber, während der Glasbehälter ,4 ganz und der Behälter 5 teilweise mit Kreosotöl gefüllt sind, das gegen die Elektrizität isolierend wirkt. Beim Sinken der Temperatur zieht sich die Flüssigkeit im Behälter q. zusammen, und das Quecksilber steigt in der Glasröhre 6, indem es der Zusammenziehung der Flüssigkeit folgt. Dieser Umstand wird dazu benutzt, den elektrischen Strom einzuschalten.
  • Zu diesem Zweck ist in der senkrechten Glasröhre 6 eine Anzahl Metallstifte 7, 8, 9 ... eingeschmolzen, die außen. an der Glasröhre 6 jede mit einer kleinen Kontaktplatte 10, 11, 12 ... versehen sind.
  • Neben der Glasröhre 6 und parallel zu derselben ist eine dünne, rela.iv lange Schraube 13 angebracht, die in zwei Lagern 1q., 15 geführt ist, welche auf der Platte i festgespannt sind. Auf der Sehraube. 13 ist eine verschiebbare Mutter 16 angebracht, die an der einen Seite ein Kon;aktstück 17 hat, das eine der Kontaktplatten i o, 11, 12 ... berührt und an der anderen Seite mit einem Führungsknaggen 18 versehen ist, der auf einer Stange i9 geführt ist, welch letztere mittels Schrauben 2o an der Platte i befestigt ist.
  • Dreht man den Kopf 21 der Schraube 13, so wird die Mutter 16 und somit das Kontaktstück 17 nach oben oder unten verschoben und läßt sich auf diese Weise mit irgendeiner der Kontaktplatten io, 11, 12 ... in Berührung bringen.
  • Wie ferner aus Abb. i ersichtlich ist, führt von dem Lager 15 eine elektrische Leitung zu einer Klemmschraube 23 der Platte i, und von .einer neben derselben angebrachten Klemmschraube 2.1 führt eine Leitung 25 zu einer im Glasbügel 3 eingesetzten Klemmschraube 26. Diese Klemmschraube 26 ist mit einer Metallspitze versehen, die in das Quecksilber ragt.
  • Sind die zwei Klemmschrauben 2 ,3, 24 in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet, wird man verstehen, daß beim Sinken der Temperatur die Flüssigkeit im Behälter ,l sich zusammenziehen und das Quecksilber in der Glasröhre 6 steigen wird, bis es z. B. den Metallstift 9 erreicht. Der elektrische Stromkreis wird dann geschlossen sein, indem der Strom durch die Leitung 25 zur Klemmschraube 26 und von derselben durch das Quecksilber zum Kontaktstift g strömt, von welchem er durch die Kontaktplatte i o, das Kontaktstück 17, die Mutter 16 und die Schraube 13 zur Leitung 22 und zurück zur Stromquelle strömt. Ist in den Stromkreis z. B. eine Alarmglocke eingeschaltet, so wird dieselbe ertönen und den Wärter wecken.
  • Mittels der Schraube 13 kann das Kontaktstück 17 mit irgendeiner der Kontaktplatten i o, 11, 12 in Berührung gebracht werden, so daß die Vorrichtung sich so einstellen läßt, daß sie bei einem bestimmten Kältegrad in Tätigkeit tritt.
  • Aus der Zeichnung wird man ersehen, daß die Vorrichtung mit einer Anordnung zur Plombierung versehen ist. Diese besteht aus einem auf der Plattei festgeschraubten Winkelstück 27, in welches durch ein Loch ein Faden 28 eingezogen ist. Der Faden 28 wird durch ein Loch im Schraubenkopf 21 geführt, und die Enden des Fadens werden mittels einer Plombe 29 verbunden. Die Schraube 13 läßt sich dann erst nach Brechen der Plombe 29 drehen.
  • Damit die Kälte leichter bis zum Glasbehälter q. eindringt, ist an dein Deckel 2 eine Anzahl Löcher 30 gebohrt; auch hat derselbe vorn eine Glasscheibe 31, durch welche man das Innere der Vorrichtung beobachten kann.
  • Es leuchtet ein, daß bei den verschiedenen Metallstiften 7, 8, 9 ... der dieser Quecksilberhöhe entsprechende Kältegrad in Ziffern angegeben werden kann.
  • Schließlich soll auf Abb.3 verwiesen werden, die die Vorrichtung in einen elektrischen Stromkreis 32, 33 eingeschaltet zeigt, in welchen ein Ausschalter 3q., eine Stromquelle 35 und eine elektrische Glocke 36 eingeschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCI3E: i. Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch. Kontaktbildung zwischen dem in einer Röhre eingeschlossenen Quecksilber und dem auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstück erfolgt, dadurch. gekennzeichnet, daß das auf der Schraubspindel (13) verschiebbare Kontaktstück (17) mittels eines Führungsknaggens (18) auf einer neben der Schraubspindel (13) angeordneten Führungsstange (i 9) parallel geführt wird zur Sicherung des Kontaktes zwischen Kontaktstück (17) und Kontaktplatten (io, 11, 12) der Quecksilberröhre (3)-2. Temperaturfernanzeiger nach U-spruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Winkelstückes (27) zur Sicherung der Schraubspindelemstellung mittels Plombe.
DEL58382D 1923-08-01 1923-08-01 Temperaturfernanzeiger, bei welchem die Fernmeldung durch Kontaktbildung zwischen dem in einer Roehre eingeschlossenen Quecksilber und dem auf einer Schraubspindel verschiebbaren Kontaktstueck erfolgt Expired DE409934C (de)

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