DE410113C - Bremskraftregler fuer Luftdruckbremsen von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Bremskraftregler fuer Luftdruckbremsen von Eisenbahnfahrzeugen

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DE410113C
DE410113C DEM83488D DEM0083488D DE410113C DE 410113 C DE410113 C DE 410113C DE M83488 D DEM83488 D DE M83488D DE M0083488 D DEM0083488 D DE M0083488D DE 410113 C DE410113 C DE 410113C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/321Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration deceleration
    • B60T8/3235Systems specially adapted for rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremskraftregler für Luftdruckbremsen von Eisenbahnfahrzeugen. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der das Luftsteuerorgan betätigenden Reglervorrichtung nach Patent 400889.
  • Statt des auf den Schwungring aufgesetzten Rollenrahmens wird erfindungsgemäß ein Schleifring benutzt, der den Schwungring lose, jedoch elastisch, umschließt und von diesem innerhalb der Grenzen, welche die Bewegungsbahn des Ventilschiebers zuläßt, nach jeder Richtung mitgenommen wird. Der Schleifring ist wesentlich einfacher in seiner Bauart und zuverlässiger in der Wirkung.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. z eine Ansicht von links gesehen, Abb.3 eine Draufsicht, Abb. q. eine Ansicht von rechts gesehen. Auf der Radachse a, welche im ferneren mit Bremsachse bezeichnet wird, ist auch hier eine Hülse b zur Lagerung des Schwungringes c aufgekeilt. Selbstverständlich könnte bei neuen Achsen die Lagerstelle auch unmittelbar aus der Achse herausgedreht werden. Die Lagerhülse b besitzt einen Flansch g, an welche der Schwungring c mittels federbelasteter Bolzen d angeschlossen ist. Im Gegensatz zur älteren Einrichtung sind die Verbindungsbolzen dl nur einmal federnd abgefangen. Die Wirkungsweise ist die. gleiche wie bei der älteren Einrichtung. Der Schwungring c besitzt indessen gegenüber der Lagerhülse b bzw. der Achse a keine Hubbegrenzung, im Falle einer Relativbewegung zu diesen. Dieselbe konnte hier in Wegfall kommen, weil es unbeachtlich ist, wie groß der Ausschlagwinkel ist. Der Schwungring c ist mit einem Halslager f versehen, auf welchem ein zweiteiliger Schleifring h nach Art eines Bremszaumes aufgesetzt ist. Die Lagerschalen des Schleifringes h besitzen eine Trennungsfuge und werden durch Federn!, welche auf dem Verbindungsbolzen k sitzen, miteinander im Eingriff gehalten. Die Federn sind in der Spannung regelbar, so daß das auf den Schleifring h einwirkende Reibungsmoment geregelt werden kann. Der Schleifring greift mit einem Arm L in bekannter Weise an die Schieberstange m an. Da der Schieber auch hier entlastet ist, ist nur ein geringes Schleifmoment des Schleifringes erforderlich, um,die Lageänderungen des Schiebers herbeizuführen. Es bedarf daher keiner besonderen Anschläge zur Hubbegrenzung für den Schleifring. Die Anschläge können vielmehr durch die Schiehergehäusedeckel gebildet werden.
  • Bei einer Umdrehung der Achse a, gleichgültig in welchem Drehsinne diese erfolgt, wird der Schleifring lt in die Stellung I oder II mitgenommen. Der Schieber nimmt demnach die Stellungen ein, durch welche die Verbindung des Luftdruckraumes des Bremszylinders mit der Außenluft unterbrochen wird, wie dieses auch die ältere Einrichtung zeigt. Bei plötzlichem Stillsetzen der Achse a während des Bremsvorganges, also bei eintretendem Schleifen der gebremsten Räder, vollzieht auch hier zunächst der Schwungring c infolge der ihm innewohnenden lebendigen Kraft und infolge des Beharrungsvermögens eine weitere Teildrehung, wobei er eine der Abstützfedern der Verbindungsbolzen dspannt. Diese bringt nach Aufhören der Eigenbewegung den Schwungring in die Mittellage zurück. An dieser rückläufigen Bewegung nimmt nunmehr der Schleifring h teil, der hierbei den Schieber in die Mittelstellung o einstellt und den Bremszylinder entlüftet, bis die Bremsbacken gelöst sind und die Achse a an der Drehung wieder teilnimmt, worauf sofort der Schieber wieder in die Stellungen I oder II durch den Schleifring zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch die lebendige Kraft eines mit der Brems- bzw. Wagenachse umlaufenden Schwungringes betätigte Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Bremskraft von Luftdruckbremsen an Eisenbahnfahrzeugen zur Verhütung des Rutschens der gebremsten Räder auf den Schienen nach Patent ¢00889, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der für die Steuerung des Schieberventils nutzbaren Bewegung des Schwungringes (c) dieser mit einem ihn lose umschließenden, drehbaren und elastischen Schleifring (h) ausgestattet ist, welcher an die Schieberstange (m) angreift. z. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbegrenzung des Schleifringes (h) durch den Schieberhub bestimmt wird, der seinerseits an den Stirnwänden des Schiebergehäuses Anschlag findet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878069C (de) * 1950-06-17 1953-06-01 Oerlikon Buehrle Ag Steuervorrichtung fuer Gleitschutzanlagen bei Fahrzeugbremsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878069C (de) * 1950-06-17 1953-06-01 Oerlikon Buehrle Ag Steuervorrichtung fuer Gleitschutzanlagen bei Fahrzeugbremsen

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