DE410136C - Antrieb fuer Kraftuebertragung - Google Patents

Antrieb fuer Kraftuebertragung

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DE410136C
DE410136C DEW63944D DEW0063944D DE410136C DE 410136 C DE410136 C DE 410136C DE W63944 D DEW63944 D DE W63944D DE W0063944 D DEW0063944 D DE W0063944D DE 410136 C DE410136 C DE 410136C
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DE
Germany
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drive
crank pin
rotation
shaft
rods
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Expired
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DEW63944D
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WILHELM WEIGER JUN
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WILHELM WEIGER JUN
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H29/00—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/04—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts
    • F16H29/06—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts with concentric shafts, an annular intermediate member moving around and being supported on an adjustable crank or eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Antrieb für Kraftübertragung. Vorliegende Erfindung betrifft ein Wechselgetriebe für beliebige Geschwindigkeiten, unter Verwendung von einem bekannten, schlittenartig geführten verstellbaren Kurbelzapfen und auf diesem gelagerten Schaltgetrieben, die durch Stangen betätigt werden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß mittels einer besonders angeordneten Vorrichtung das auf dem verstellbaren. Kurbelzapfen lose drehbar gelagerte Treibteil in der Drehrichtung so gehalten wird, daB letzteres während der Umdrehung und in jeder Hubstellung einen Druckstützpunkt zum Antreiben. weiterer Getriebeteeile bildet. Durch diese Anordnung wird ein regelmäßiger Gang, eine wesentliche Vereinfachung und praktische Ausführungsart erzielt, wodurch unnütze Reibungswiderstände vermieden werden, und weiter erreicht, daß in zentrischer Verlängerung von der Kraftwelle (Motorwelle) eine Antriebswelle mittels der Schaltgetriebe mit beliebiger Tourenzahl angetrieben und auch direkt mit ersteren gekuppelt werden kann.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die angekuppelte Vorrichtung mit dem verstellbaren Kurbelzapfen in Mittelstellung.
  • Abb. 2 zeigt sie in unterer Hubstellung. Abb.3 zeigt sie in seitlicher Hubstellung. Abb. 4 zeigt die Ankupplung von dem auf dem verstellbaren Kurbelzapfen gelagerten Treibstück in Vorderansicht.
  • Abb. 5 zeigt die Seitenansicht dieses Antriebes.
  • Abb.6 zeigt die Vorderansicht dieses An-. trieben mit angekuppelten Stangen.
  • Abb. 7 zeigt eine angekuppelte Vorrichtung mittels Zahnsegmente.
  • Abb. 8 zeigt die Vorderansicht, bei der die Schaltgetriebe auf dem verstellbaren Kurbelzapfen gelagert sind, mit an dem Treibstück angekuppelten Stangen.
  • Abb.-9 zeigt die Seitenansicht von diesem Antrieb.
  • Abb. io zeigt das Rollengetriebe.
  • In den Zeichnungen bedeutet i eitle Wellte, welche bei 2 schlittenartig ausgebildet ist und hier einen verstellbaren Kurbelzapfen 3 hält. Der verstellbare Kurbelzapfen ist mit einer Selbstsperrung 6 versehen und wird mittels eines Handhebels 7 durch eine an der Schaltmuffe 8 angebrachten Zahnstange 9 verstellt und durch die Selbstsperrung 6 in seiner gestellten Lage gehalten. Auf dem verstellbaren Kurbelzapfen 3 (Abb. 8 und 9) lagert drehbar ein aus mehreren für sich einzeln arbeitenden, links und rechts wirkenden Rollengetrieben 11, 13, 14, 15 bestehendes Getriebe, dessen Stangen 16, 17, 18, 19, 2o an einem Treibstück 21 angreifen. Letzteres ist in dem Kasten 22 bei 23a und 23b gelagert. Djer Weiterantrieb erfolgt von der Treibstückwelle 21 bei ,24. Auf der Nabe 25 ist -ein Rollengetriebä 26 angeordnet, welches den inneren. Teil 2.5 der Rollengetriebe i 1, 12, 13, 14, 15. mittels einer Stange. 35 gegen eine Verdrehung festhält. Auf dem verstellbaren Kurbelzapfen 3- lagert ferner noch eine Stange 27, welche mit dem anderen Ende an- einem Hebel 28 bei 29 scharnierend eingreift. Dieser Hebel' 28 ist am äußeren Ende an einer um einen festen Punkt 30 sich drehenden Ausgleichlasche 31 am Kasten 22 angeschlossen, und an seinem inneren Ende bei 32 ist analog zu dem Hebel 28 ein Hebel 33 beweglich angebracht, welcher mit seinem äußeren Ende sich um einen an dem Kasten 22 befestigten Bolzen 34 bewegt. In derselben Entfernung wie die vom Drehpunkt 29 bis 32 ist mit dem Hebel 33 die Stange 35 bei 29a verbunden. Der Kasten 22, welcher zur Lagerung, Befestigung und zur Aufnahme von Schmiermaterial dient, umschließt das Getriebe. Das Schaltgetriebe 26 besteht aus einem Kernstück (Nabe) 25, das mit links und rechts ansteigenden keilförmigen Flächen 36a und 36v versehen ist, welches in seiner Verlängerung gleichzeitig für die Rollengetriebe i 1, 12, 13, 14, 15 (Abb. io) verwendet wird. Auf dem Kernstück 25 sitzen Mitnehmerringe 37 (Abb. 8 und i o), welche zum Angriff der Stangen 16, 17, 18, i g, 2o mit je einem Auge 38 versehen sind. Zwischen den Mitnehmerringien 37 und den Keilflächen 36a und 36b sind Rollen 39 eingeschoben, welche durch die Teile 40 gehalten und mittels der Schaltungsteile 44 42, 43, 44 45 und dem Handhebel 46 auf vor-oder rückwärts wirkend eingestellt werden können. Gemäß Abb. 4, 5 und 6 ist das auf dem verstellbaren Kurbelzapfen 3 drehbar gelagerte Treibstück 2 ia auf seiner Nabe mit einem Rollengetriebe 26a versehen, dessen Kernstück 25a mit der Nabe des Treibstückes Zia verkeilt ist. Die ebenfalls auf der Nabe des Treibstückes 2 ja gelagerte Stange 27 greift genau wie bei dem Antrieb (Abb. i bis 3 und 8 bis 9) an dem Hebel 28 an, welche wieder mit dem Hebel 33 verbunden ist. An den Hebel 33 greift die Stange 35 an, welche an den Mitnehmerbügel des Rollengetriebes 26a angeschlossen ist. An dem Treibstück 21a sind die Stangen 16, 17, 18, i9, 2o beweglich angekuppelt, deren Enden an den Rollengetrieben i i, 12, 13, 14, 15 angreifen. Das Kernstück 25a ist mit einer Welle 21b verkeilt, deren Ende 24 zum Weiterantrieb dient. Die Welle 21b ist bei 23a und 23b in dem Kasten 22 gelagert und trägt eine auf dieser verschiebbar angeordnete Schaltmuffe 45, welche mit einem Schaltkeil 41 verbunden ist, der zum Regulieren der Rollengetriebe 11, 12, 13, 14, 15 dient und mit dem Hebel q:6 verstellt wird.
  • Die Antriebsweise des Antriebes (Abb.8 und 9) ist folgende: Die Welle i wird bei 4 von einem Motor gedreht. Der verstellbare Kurbelzapfen 3 ist in die Mitte, also zentrisch zur Antriebswelle geschaltet. In dieser Stellung können sich die auf dem verstellbaren Kurbelzapfen 3 gelagerten Teile ii, i2, 13, 14, 15, 26 und 27 nicht bewegen, da sich derselbe lose- in diesen Teilen dreht. In dieser Stellung bat man den Leergang, wodurch -eine Reibungskupplung gespart wird. Wird der verstellbare Kurbelzapfen 3 etwas aus der Wellenmitte geschaltet, was mittels des Handhebels 7 bewerkstelligt wird,-so erhält man (vorn auf den Kurbelzapfen 3 -gesehen) kreisförmige Bewegungen, welche die auf dem Kurbelzapfen 3 gelagerten Teile mitmachen. Dadurch macht die Stange Auf- und Abwärtsbewegungen, welche auf die Hebel 28 und 33 übertragen werden, wodurch die Stange 3 5 genau dieselben Bewegungen ausführen muß. Da diese an dem Schaltgetriebe 26 und somit mit dem Kernstück oder Nabe 25 verbunden ist, macht letztere wiederum dieselben Bewegungen mit, wodurch dieses während der Rotation und in jeder Kurbelzapfenstellung genau nach den in Abb. i, 2, 3 angegebenen wagerechten Richtlinien X gehalten wird.
  • Die Rollengetriebe 11, 12, 13, 14, 15, welche gemeinschaftlich von dem Kernstück 25 betätigt werden, machen ebenfalls die Kreisbewegungen mit, welche durch die Stangen 16, 17, 18, 19, 2o auf das Treibstück 21 übertragen werden.
  • Wir nehmen an, der Kurbelzapfen 3 (Abb.8) dreht nach der angegebenen Pfeilrichtung nach rechts, die Kreislinie X beschreibend, das Treibstück 21 soll ebenfalls eine Rechtsdrehung in Pfeilrichtung ausführen, so werden die Rollengetriebe i i bis 15 mittels der Schaltvorrichtung 41 bis 45 durch den Hebel 46 auf rechts wirkend geschaltet, und zwar so, daß sich die Mitnehmerrringe 37 entgegengesetzt zur Drehrichtung festrollen.
  • Die in der Abb. io gezeichnete Ansicht zeigt die eingestellten Rollengetriebe für eine Rechtsdrehung des Treibstückes 21. In dieser Stellung des verstellbaren Kurbelzapfens 3 ist die Stange 16 in Tätigkeit. Nach dieser kommt die Stange 17 usw., so daß die Arbeitsverteilung bei einer Umdrehung eine gleichmäßige ist, wobei die Stangen 17 bis 2o das Treibstück 21 ziehen.
  • Füreine Linksdrehung des Treibstückes 21 müssen die Rollengetriebe links wirkend geschaltet werden, wobei die Stangen 17 bis 20 drücken.
  • Die Arbeitsweise des Antriebes (Abb.4, 5, 6) ist folgende: Der verstellbare Kurbelzapfen 3 bewegt sich laut der gezeichneten Stellung in Pfeilrichtung und beschreibt die Kreislinie X, die durch die Teillinien 6o, 61, 62, 63 in vier gleiche Teile geteilt ist. Von der Linie 6o-61 führt der Kurbelzapfen 3 eine Abwärtsbewewegung aus, von 61-62 macht derselbe Linksbewegung, von 62-63 eine Aufwärtsbewegung und von 63-6o eine Rechtsbewegung.
  • Diese verschiedenen Bewegungen ermöglichen es, das von dem Kurbelzapfen 3 angetriebene Teil links oder rechts wirkend drehen zu lassen. Wir nehmen an, die Rollengetriebe i i bis 15 sind in der gezeichneten Kurbelzapfenstellung links wirkend geschaltet, was durch den Handhebel 46 bewerkstelligt wird, so wird von der Linie 6o ab die Stange 16 den Mitnehmerring 37 drücken, wodurch sich letzterer mit dem Kernstück 25a durch die Rollen 39 verbindet und die Welle gib nach links dreht. Nach der Stange 16 kommen anschließend die Stangen 17, 18, i9, 20 zur Übertragung, so daß alle fünf Rollengetriebe i i bis 15 bei einer Umdrehung verteilt in Tätigkeit kommen, wobei eine Stange der anderen die Arbeitsübertragung ganz stoßlos übergibt, weil der Wechsel stets in derselben Geschwindigkeit erfolgt.
  • Da die Rollengetriebe nach der Treibrichtung zu voreilen können und dadurch keine feste Verbindung mit dem Motor halten, was für Bergabwärtsfahrten bei Fahrzeugen nötig ist, um den Motor zum Zurückhalten desselben verwenden zu können, ist eine direkte Schaltung der Antriebswelle 21 und 21a mit dem Motor vorgesehen. Zu diesem Zweck wird das Rollengetriebe 26 und 26a (Abb. i bis io) von dem auf dem verstellbaren Kurbelzapfen lose drehbar gelagerten Treibteil. 25 oder 21a nach der Drehrichtung zu freigegeben.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Antrieb für Kraftübertragung unter Verwendung eines schlittenartig geführten Kurbelzapfens und auf diesem ge.agerten Schaltgetrieben, die durch Stangen betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Kurbelzapfen drehbar gelagerte Treibteil (21, Zia) so gehalten wird, daß ersteres während der Umdrehung und in jeder Hubstellung seine Stellung in der Drehrichtung nicht ändert und so eine Abstützung zum Antrieb weiterer Getriebeteile bildet.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltevorrichtung eine vom Kurbelzapfen aus betätigte, von einem feststehendem Teil aus geführte und parallelogrammartig wirkende Vorrichtung dient, die an einem auf dem Kurbelzapfen gelagerten und mit dem Treibteil (2i, 21a) verbundenen Gesperre (26, 26a) angreift.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines direkten Antriebs einer zentrisch zur Antriebswelle _(i) (Motorwelle) gelagerten Antriebswelle das Gesperre (26, 26a) freigegeben wird.
DEW63944D 1923-06-02 1923-06-02 Antrieb fuer Kraftuebertragung Expired DE410136C (de)

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