DE4101382C2 - Verriegelungseinrichtung für einen Motorradständer - Google Patents
Verriegelungseinrichtung für einen MotorradständerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für
einen Motorradständer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Bei einer bekannten diebstahlsicheren Verriegelungseinrich
tung Langbügelschloß zum Gebrauch an einem Motorrad sind ein Schloßkörper
und eine U-förmige Verschlußstange vorgesehen. Der
Schloßkörper weist eine Schloßkerneinrichtung und zwei
daran beidseits vorgesehene parallele Durchgangsbohrungen
auf. Nahe den Spitzen der Verschlußstangen sind an den In
nenseiten mehrere dreieckige Verschlußnuten angeordnet. Die
U-förmige Verschlußstange wird durch den Zwischenraum der
Stahlspeichen des Vorderrades vor den vorderen Stoßdämpfern
gesteckt, und dann wird der Schloßkörper mit den Spitzenab
schnitten der Verschlußstangen gekuppelt, so daß die
Schloßkerneinrichtung des Schloßkörpers in Eingriff mit den
dreieckigen Verschlußnuten der Verschlußstangen gebracht
werden kann.
Zusätzlich zu dem beschriebenen unbequemenen Schließvorgang
ist es oft notwendig, das Vorderrad etwas zu drehen, um den
Schließvorgang zu erleichtern. Weiterhin weist die bekannte
Verriegelungseinrichtung den Nachteil auf, leicht verlegt
zu werden oder verloren zu gehen, weil ein Motorrad kein
Aufbewahrungsfach hierfür aufweist. Es ist weder wünschens
wert noch sicher, die Verriegelungseinrichtung ziellos am
Motorrad hängen zu haben.
Bei einer weiteren bekannten Verriegelungsvorrichtung (DE-
38 43 722 A1 für schwenkbar angelenkte Gegenstände, bei
spielsweise Türen oder einen Motorradständer, ist eine
Welle vorgesehen, die mit der Schwenkachse des angelenkten
Gegenstandes verbunden ist derart, daß eine Verriegelung
lediglich in einer Richtung erfolgt, während in der anderen
Richtung noch eine Relativbewegung möglich ist. Es handelt
sich hierbei jedoch um eine im Aufbau sehr komplexe Vor
richtung, die auch einen gewissen Bauraum benötigt, der an
einem Motorrad nicht immer zur Verfügung stehen kann.
Der Erfindung liegt daher zur Beseitigung der geschilderten
Nachteile die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungseinrich
tung für einen Motorradständer zu schaffen, die unabhängig
vom Motorradmodell angeordnet werden kann, und zwar ohne
eine Veränderung der Körperstrukturen des Motorrads zur An
passung eines Zusatzes zur Verriegelungseinrichtung vorneh
men zu müssen.
Die zur Lösung dieser Aufgabe geschaffene Erfindung weist
die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte
Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen
enthalten.
Bei der erfindungsgemäß geschaffenen Verriegelungseinrich
tung arbeitet eine in einer Walze angeordnete Bremseinrich
tung eng mit einer Walzenumhüllung zusammen, so daß die Be
wegung der Walze gestoppt und der Schloßkern einer Schließeinrichtung
gedreht sowie um einen vorbestimmten Abstand
nach vorne gedrückt werden kann.
Nach einem Merkmal der Erfindung weist die Kupp
lungseinrichtung einen mit dem Schloßkern gekoppelten Akti
vator und ein mit der Walze gekoppeltes angetriebenes Glied
auf. Der Aktivator und das angetriebene Glied sind durch
eine Kupplungsfeder getrennt gehalten.
Wenn ein Schlüssel in das Schlüsselloch eingeführt und der
Schloßkern im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird danach das
angetriebene Glied aktiviert, um die Walze zu verriegeln.
Das hat zur Folge, daß sowohl die Hauptwelle als auch der
Motorradständer blockiert wird. Um den Motorradständer
freizugeben, wird ein Schlüssel in das Schlüsselloch einge
führt und der Schloßkern im Uhrzeigergegensinn gedreht, um
sowohl die Hauptwelle als auch den Motorradständer zu
entriegeln.
Die Vorteile der beschriebenen Verriegelungseinrichtung be
stehen u. a. darin, daß sie leicht in den Motorradkörper
eingebaut werden kann, durch den Fahrer bequem zu bedienen
ist, schwere Spannungsbelastungen erträgt, wasserdicht ist
und sich zur Anwendung bei allen Motorradmodellen eignet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in
perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 in auseinandergezogener Darstellung;
Fig. 3 vergrößert einen Teil im Schnitt entlang Linie 3-3
nach Fig. 1;
Fig. 4 vergrößert einen Schnitt entlang Linie 4-4 nach
Fig. 1 mit der Bremseinrichtung in ihrer Aus
gangsstellung und
Fig. 5 einen entsprechenden Schnitt mit der Bremsein
richtung in einer Stellung, in der ein Bremsvor
gang im Uhrzeigergegensinn als Ergebnis einer
Rechtsdrehung des angetriebenen Glieds herbeige
führt wird, und
Fig. 6 schematisch in perspektivischer Darstellung die
Verriegelungseinrichtung an einem Ständer eines
leicht geneigten Motorradkörpers.
Wie aus Fig. 1 bis 6 ersichtlich, weist die dargestellte
Verriegelungseinrichtung 10 eines Motorradständers 1 eine
drehbar in der Axialbohrung des Motorradständers 1 angeord
nete Hauptwelle 12 auf. Das eine Ende der Hauptwelle 12 ist
mittels einer Scheibe 14 und einer Mutter 16 festgelegt.
Das andere Wellenende weist einen rechteckigen Abschnitt 18
auf, an dem das eine Ende eines Federhalters 2 befestigt
ist. Das andere Ende des Federhalters 2 ist am Motorrad
ständer 1 eingehakt. Wie aus Fig. 2 und 6 ersichtlich, ist
das eine Ende der Torsionsfeder 3 des Motorradständers
mittels eines Hakenstücks 4 am Motorradkörper befestigt,
während das andere Ende der Torsionsfeder 3 am Federhalter
2 festgelegt ist. Daher kann der Motorradständer 1 durch
eine von der Torsionsfeder 3 erzeugte Kraft nach oben gezo
gen werden.
Die Verriegelungseinrichtung 10 des Motorradständers 1
weist weiterhin eine Walze 20 mit einem an einem Walzenende
angeordneten Einschnitt 22 zur Aufnahme der Vorderkante des
rechteckigen Abschnitts 18 der Hauptwelle 12 auf. Die Walze
20 und die Hauptwelle 12 sind so mittels eines Axialstifts
24 fest in einem hebelübersetzten Gelenk verbunden. Eine
Walzenumhüllung 26 weist einen inneren Abschnitt 28 gerin
geren Durchmessers mit einem darauf angeordneten gekerbten
Umfang 30 auf. Der innere Abschnitt 28 der Walzenumhüllung
26 dient der Ummantelung des vorderen Abschnitts der Walze
20. Eine fächerförmige Bremseinrichtung 32 ist in einer fä
cherförmigen Öffnung 34 angeordnet und mittels eines Axial
stifts 36 der Walze 20 angelenkt. Der obere Abschnitt der
Bremseinrichtung 32 bildet eine Bremsfläche 38, deren
rechte Seite einen gekerbten Abschnitt 40 und deren Boden
teil einen gewölbten Einschnitt 42 aufweist. Der gewölbte
Einschnitt 42 besitzt zwei Randlinien 44, 46 und einen in
seiner Mitte positionierten Hohlraum 47.
Die Schließeinrichtung 48 weist einen Schloßkörper 50 auf,
dessen eines Ende im inneren Abschnitt 52 der Walzenumhül
lung 26 angeordnet ist und zwar dort, wo der Durchmesser
größer als der des vorgenannten inneren Abschnitts 28 ist.
Der Schloßkörper 50 weist an gegenüberliegenden Seiten zwei
Rippen 54 auf, die so ausgebildet sind, daß sie in die
Hohlstellen 55 der Walzenumhüllung 26 passen, um eine si
chere Kupplung des Schloßkörpers 50 und der Walzenumhüllung
26 zu gewährleisten. Ein im Schloßkörper 50 angeordneter
Schloßkern 56 weist eine Mehrzahl darin eingebetteter An
schlagstücke 58 auf. In Verbindung mit zwei Schraubenfedern
64 ist ein wasserdichter bzw. wasserabweisender Block 60 in
einem Schlitz 62 am vorderen Ende des Schloßkerns 56
angeordnet. Ein Verschlußstück 68 mit einem Schlüsselloch
70 ist am vorderen Ende des Schloßkerns 56 befestigt. Wenn
ein Schlüssel 5 über das Schlüsselloch 70 des Ver
schlußstücks 68 in den Schloßkern 56 eingeführt wird,
drückt dieser den wasserabweisenden Block 60 zur Seite, so
daß der Schlüssel 5 in das Schlüsselloch 66 des Schloßkerns
56 eindringen kann. Zusätzlich weist das hintere Ende des
Schloßkerns 56 eine U-förmige Nut 72 auf, die an einer der
Stelle des Stiftlochs 53 des Schloßkörpers 50 entsprechen
den Stelle angeordnet ist. Ein Führungsstift 74 ist fest in
das Stiftloch 53 eingedrückt, um die U-förmige Nut 72 zur
Führung der Bewegung des Schloßkerns 56 zu erreichen.
Eine Kupplungseinrichtung 76 weist am hinteren Ende des
Schloßkörpers 50 einen radförmigen Aktivator 78 auf, der in
der Zelle 80 angeordnet ist. Die Vorderseite 82 des Aktiva
tors 78 weist ein Sackloch 84 zur Aufnahme des am hinteren
Ende des Schloßkerns 56 befindlichen auskragenden Ohrs 86
auf, während die Rückseite des Aktivators 78 als gekerbter
Abschnitt 88 ausgebildet ist. Die Kupplungseinrichtung 76
weist weiterhin ein angetriebenes Glied 90 mit einem rad
förmigen Abschnitt 92 und einer an der Rückseite des ange
triebenen Glieds 90 angeordneten Achse 94 auf. Außerdem ist
auf dem vorderen Endabschnitt des angetriebenen Glieds 90
ein gekerbter Abschnitt 95 angeordnet. Die Achse 94 befin
det sich im Eingriff mit einer am vorderen Ende der Walze
20 angeordneten Axialbohrung 90 und steht in Verbindung mit
der fächerförmigen Öffnung 34 der Walze 20. Auf der Ober
fläche der Achse 94 sind ein Stahlstift 98 und eine Schrau
benfeder 100 angeordnet. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, befin
det sich die Bremseinrichtung 32 in ihrer Ausgangsstellung,
wenn der Stahlstift 98 mit dem Hohlraum 47 der Bremsein
richtung 32 in Kontakt kommt. Wenn das angetriebene Glied
90 um einen bestimmten Winkel nach rechts gedreht wird, er
streckt sich der seitliche Abschnitt des Stahlstifts 98 in
die Axialbohrung 96 und steht in Kontakt mit der auf der
rechten Seite des gewölbten Einschnitts 42 angeordneten
Randlinie 46. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, hat dies zur
Folge, daß die rechte Seite der Bremseinrichtung 32 angeho
ben wird, so daß ihr gekerbter Abschnitt 40 mit dem gekerb
ten Umfang 30 der Walzenumhüllung 26 in Eingriff kommt und
sich eine Bremsbewegung im Uhrzeigergegensinn ergibt. Eine
Kupplungsfeder 102 ist in den mittigen Zellen 104, 106 an
geordnet und sandwichartig zwischen dem Aktivator 78 sowie
dem angetriebenen Glied 90 vorgesehen, die durch die Kraft
der Kupplungsfeder 102 auseinandergehalten werden. Wenn
eine äußere Kraft auf den Aktivator 78 ausgeübt wird, kommt
als Folge einer Kontraktion der Kupplungsfeder 102 der ge
kerbte Abschnitt 88 des Aktivators 78 mit dem gekerbten Ab
schnitt 95 des angetriebenen Glieds 90 in Eingriff.
Der vordere Endabschnitt des Stellhebels 108 ist über einen
Einsteckstift 110 mit einem sich seitwärts von der Walzen
umhüllung 26 erstreckenden Flügelstück 112 in einem hebel
übersetzten Gelenk verbunden. Der Stellhebel 108 ist an ei
ner unterhalb des Motorradkörpers angeordneten vorbe
stimmten Stelle befestigt. Der mit einem Gewinde versehene
Endabschnitt des Stellhebels 108 ist mittels einer Scheibe
114 und einer Mutter 116 fest eingestellt, um die Walzenum
hüllung 26 entsprechend auszurichten.
Die beschriebene Verriegelungseinrichtung 10 weist weiter
hin eine vordere wasserabweisende Umhüllung 118 zur Auf
nahme des Schloßkörpers 50 und der Walzenumhüllung 26 auf.
Das Abdeckstück 68 der Schließeinrichtung 48 ist am vorde
ren Ende der wasserabweisenden Umhüllung 118 befestigt. Der
vordere Abschnitt der hinteren wasserabweisenden Umhüllung
120 umgibt die vordere wasserabweisende Umhüllung 118, wäh
rend ihr hinterer Endabschnitt 122 den sich über das hin
tere Ende der Walzenumhüllung 26 erstreckenden blanken Ab
schnitt der Walze 20 einschließt. Dadurch wird das Eindrin
gen von Dampf oder Schmutz in die Verriegelungseinrichtung
10 wirksam vermieden.
Wenn die Verriegelungseinrichtung 10 entriegelt ist, befin
det sich der Führungsstift 74 in der auf der rechten Seite
der U-förmigen Nut 72 des Schloßkerns 56 angeordneten senk
rechten Nut. Dementsprechend sind der Aktivator 78 und das
angetriebene Glied 90 durch die Kupplungsfeder 102 ge
trennt, und der Stahlstift 98 ist von einer Schraubenfeder
100 im Hohlraum 47 der Bremseinrichtung 32 gehalten, d. h.
die Walze 20 ist nicht aktiviert. Daher kann der Motorrad
ständer 1 frei gehoben oder abgesenkt werden.
Das Aktivieren der Verriegelungseinrichtung 10 des Motor
radständers 1 erfolgt folgendermaßen: Der Schlüssel 5 wird
in das Schlüsselloch 66 des Schloßkerns 56 eingesetzt und
weiter eingeführt. Der Schloßkern 56 wird unter Zuhilfe
nahme des Führungsstifts 74 um eine vorbestimmte Distanz
entlang der auf der rechten Seite der U-förmigen Nut 72 an
geordneten senkrechten Nut vorwärtsgedrückt, bis der Füh
rungsstift 74 an der Quernut der U-förmigen Nut 72 angeord
net ist. Zu diesem Zeitpunkt hat der Aktivator 78 die Span
nung der Kupplungsfeder 102 überwunden, so daß sein gekerb
ter Abschnitt 88 mit dem gekerbten Abschnitt 95 des ange
triebenen Glieds 90 in Eingriff kommt. Sobald der Schlüssel
5 um einen vorbestimmten Winkel im Uhrzeigersinn gedreht
wird, dreht sich das angetriebene Glied 90 entsprechend.
Das hat zur Folge, daß sich der Stahlstift 98 auf der Achse
94 entlang des gewölbten Einschnitts 42 zur Anlage auf der
Randlinie 46 bewegt und daß der gekerbte Abschnitt 40 der
Bremseinrichtung 32 zum Eingriff mit dem gekerbten Ab
schnitt 30 der am Stellhebel 108 befestigten Walzenumhül
lung 26 angehoben wird. Daher kann sich weder die Walze 20
noch die Hauptwelle 12 im Uhrzeigergegensinn drehen. Der
Motorradständer 1 ist somit verriegelt und kann auch nicht
gewaltsam angehoben werden. Der Schlüssel 5 kann nun abge
zogen werden, wodurch die Kupplungsfeder 102 Druck auf den
Aktivator 78 ausübt, der seinerseits den Schloßkern 56 un
ter Zuhilfenahme des sich in der U-förmigen Nut 72 bewegen
den Führungsstifts 74 seine Ausgangsstellung einnehmen
läßt. Zur Entriegelung der Verriegelungseinrichtung 10 des
Motorradständers 1 ist der beschriebene Vorgang in umge
kehrter Reihenfolge durchzuführen.
Claims (7)
1. Verriegelungseinrichtung für einen Motorradständer
mit einer drehbar in der Axialbohrung des Motorradständers
angeordneten Hauptwelle (12),
gekennzeichnet durch
- - eine mit einem Ende der Hauptwelle (12) verbundene Walze (20), und eine am Motorradkörper mittels eines Stellhebels (108) befestigte Walzenumhüllung (26), die einen Brems abschnitt aufweist,
- - eine der Walze (20) und der Walzenumhüllung (26) zuge ordnete Bremseinrichtung (32),
- - eine Schließeinrichtung (48) mit einem mit der Walzenum hüllung (26) gekoppelten Schloßkörper (50) sowie einem hierin angeordneten Schloßkern (56) und
- - eine innerhalb des Schloßkörpers (50) angeordnete Kupplungseinrichtung (76) mit einem vom Schloßkern (56) antreibbaren Aktivator (78) und einem angetriebenen Glied (90) sowie einem zwischen dem Aktivator (78) und dem angetriebenen Glied (90) angeordneten Federglied (102), wobei das angetriebene Glied (90) der Kupplungseinrichtung (76) die Bremseinrichtung (32) zu deren Betätigung beaufschlagt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walze (20) mit der Hauptwelle (12) in einem hebelüber
setzten Gelenk gekoppelt ist und daß die Walzenumhüllung
(26) an dem Stellhebel (108) in einem hebelübersetzten Ge
lenk befestigt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walze (20) eine in ihr angeordnete Zelle (34) aufweist,
daß die Bremseinrichtung (32) in der Zelle (34) angeordnet
und an der Walze (20) mittels eines Axialstifts parallel
zur axialen Mitte der Walze (20) angelenkt ist, wobei die
Bremseinrichtung (32) einen gekerbten Bremsabschnitt (40)
aufweist und daß die Walzenumhüllung (26) einen in ihr an
geordneten gekerbten Bremsabschnitt (30) besitzt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das angetriebene Glied (90) einen
Radabschnitt (92) aufweist, an dessen einer Seite ein ge
kerbter Abschnitt (95) angeordnet ist, und daß der Aktiva
tor (78) einen radförmigen Abschnitt besitzt, an dessen ei
ner Seite ein gekerbter Abschnitt (88) zum Eingriff mit dem
gekerbten Abschnitt (95) des angetriebenen Glieds (90) an
geordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Radabschnitt (92) des angetriebenen Glieds (90) eine
Achse (94) vorbestimmter Länge aufweist, die sich von des
sen anderer Seite nach außen erstreckt, drehbar an der
Walze (20) angeordnet ist und sich zusammen mit einer
Schraubenfeder (100) und einem Stahlstift (98) in die Zelle
(96) erstreckt.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der radförmige Abschnitt des Aktivators (78) ein in ihm an
geordnetes Sackloch (84) besitzt und daß der Schloßkern
(56) an seinem hinteren Ende ein auskragendes Ohr (86) zur
Aufnahme im Sackloch (84) aufweist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schloßkern (56) an seinem hinteren Ende eine U-förmige
Nut (72) aufweist und daß der Schloßkörper (50) an einer
der U-förmigen Nut (72) entsprechenden Stelle einen Füh
rungsstift (74) besitzt, der bis zur U-förmigen Nut (74)
reicht und die Bewegung des Schloßkerns (56) führt.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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