DE410141C - Herstellung eines scheibenfoermigen Bohrwerkzeuges - Google Patents
Herstellung eines scheibenfoermigen BohrwerkzeugesInfo
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- DE410141C DE410141C DES63224D DES0063224D DE410141C DE 410141 C DE410141 C DE 410141C DE S63224 D DES63224 D DE S63224D DE S0063224 D DES0063224 D DE S0063224D DE 410141 C DE410141 C DE 410141C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
- B23P15/28—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
- B23P15/32—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools twist-drills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 410141 -KLASSE
49 i GRUPPE 9
(S 63224 I\4gi)
Wilhelm Sasse, Werkzeugmaschinen-Fabrik in Spandau. Herstellung eines scheibenförmigen Bohrwerkzeuges.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1923 ab.
Es sind bereits Bohrvorrichtungen bekannt geworden, die aus einem, schaftförmigen
Halter und einem scheibenförmigen Bohrwerkzeug· bestehen. Diese Bohrwerkzeuge
haben eine bedeutende Schneidwirkung und werden deshalb zum Bohren oder Aufbohren
großer und tiefer Löcher benutzt.
Bisher wurden diese bekannten Bohrwerkzeuge, die durch einen mittleren balkenartigen
Befestigungsteil und zwei daran anschließenden segmentförmigen Teilen mit radial
gegenüberliegenden Schneidkanten gebildet werden, aus hochwertigem Stahl, dem sogenannten
Schnellstahl, hergestellt. In Anbetracht der für Löcher bis zu 250 mm Durchmesser
erforderlichen großen Mengen hochwertigen Stahls wurden derartige Bohrwerkzeuge sehr teuer, und es bedeutet eine Verminderung
des Verbrauchs an Schnellstahl einen großen wirtschaftlichen Vorteil.
Die Erreichung dieses Vorteils ohne Beeinträchtigung der "Wirkung ist der Zweck der
vorliegenden Erfindung. Erreicht wird dieser Zweck durch Anwendung des an sich bekannten
Verstählens, jedoch insbesondere in der Weise, daß trotz starker Verwindung der den Bohrlochgrund belaufenden Flächen die
Aufbringung des Schnellstahls in dünner gleichmäßiger Schicht ohne Schwierigkeit
ίο möglich wird.
Auf der Zeichnung ist das Bohrwerkzeug für sich allein ohne den dazugehörigen Halter
beispielsweise dargestellt. - -
Abb. ι zeigt das Bohrwerkzeug schaubildlieh
mit der dem Bohrlochgrund zugekehrten Fläche nach oben gewendet.
Abb. 2 zeigt das Bohrwerkzeug in der umgekehrten Lage ebenfalls schaubildlich.
Abb. 3 ist ein achsialer Schnitt. ao Abb. 4 ist eine Seitenansicht.
Die äußere Gestaltung des Bohrwerkzeugs ist derjenigen 'eines bekannten Schnellbohrwerkzeugs
nachgebildet. An einem mittleren balkenförmigen Befestigungsteil c befinden
sich seitlich zwei segmentförmige Teile e und /, die als die eigentlichen Bohrerschneiden
in Wirkung treten. Sowohl die dem Bohrlochgrund zugekehrten Flächen als auch, die
entgegengesetzten Flächen des Werkzeugs sind in Gestalt von Schraubenlinien verwunden.
Eine einfache Art, an Schnellstahl zu sparen, wäre diejenige, wenn man den ganzen
Körper des Bohrwerkzeugs aus rninderwerti-s gern Schweißstahl herstellen, an der zu verstählenden
Fläche einfach abflachen, "einen in Berücksichtigung der Verwindung der Arbeitsflächen
entsprechend dick gehaltenen Schnellstahlkopf aufschweißen und dann die endgültige Form der Arbeitsflächen ausarbeiten
wollte. Bei dieser Art des Verstählens würde aber doch infolge des Ausarbeitens der Arbeitsflächen ein beträchtlicher Teil
des aufgeschweißten Schnellstahlkopfes in Spänen verlorengehen.
Demgegenüber erscheint es zweckmäßiger, den Schnellstahl in dünngewalzten Blättern zu
benutzen, und zwar unter einer der endgültigen Gestaltung der Arbeitsflächen des Bohr-Werkzeugs
entsprechenden Verwindung.
Die Erfindung ist nun in der besonderen Art und Weise der Bearbeitung des aus
minderwertigem Stahl bestehenden Tragkörpers und der aufzuschweißenden Edelstahl-Schicht
zu erblicken.
Gemäß der Erfindung wird der Tragkörper c, e, f an der mit der Schnellstahlauflage
zu versehenden Fläche genau so hergerichtet, als ob er selbst ganz aus hochwertigem
Schnellstahl bestehen würde. Die Anpassung halbkreisförmig zugeschnittener Streifen von dünngewalztem Schnellstahl an
die Schraubenflächen des Tragkörpers würde nun erhebliche Schwierigkeiten machen, wenn
man sie frei verwinden wollte.
Gemäß der Erfindung wird eine dünne kreisförmige Schnellstahlplatte von nur wenigen
Millimetern Dicke auf die Unterfläche des Tragkörpers gelegt und dem Druck eines
Stempels ausgesetzt, der die Schnellstahlplatte in der Richtung der Schneidkanten aufschneidet
und sie gleichzeitig innig an die beiden Schraubenflächen der segmentförmigen Teile des Bohrwerkzeugs anschmiegt.
Die Schnellstahlauflage bleibt dabei im Zusammenhang trotz des Verwindens der durch
Aufschneiden abgetrennten Seitenteile, da diese von dem Mittelteil der Scheibe allmählich
am Nebenrande des Tragkörpers durch Scherschnitt getrennt werden.
Die Schnellstahlauflage bleibt somit im ganzen Verlauf der Arbeitsflächen von den
Schneidkanten bis zum entgegengesetzten Ende der Segmentschneiden gleich dick, bedarf
nach dem Aufschweißen nur noch des Nachschleifens und kann von vornherein sehr dünn gewählt werden. Auf der Zeichnung ist
die Schnellstahlauflage mit b bezeichnet. Die Schneidkanten g können von den neben dem
mittleren balkenförmigen Teil c befindlichen Aussparungen aus nachgeschliffen werden, so
daß auch bei der dadurch entstehenden Verkürzung der Segmentteile die Auflage b immer
die gleiche Stärke beibehält.
Das Anpassen der SchnellstahlscMcht erfolgt zweckmäßig im Glühzustande.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung eines scheibenförmigen Bohrwerkzeuges mit an einem mittleren Befestigungsteil angeordneten Schneidesegmenten, deren schraubenförmig verwundene Unterfläche mit plattenförmigen Schnellstahlauf lagen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Form von Scheiben aus dünnen Platten ausgestanzten Schnellstahlauflagen vor dem Aufschweißen auf die Stirnflächen des Tragkörpers unter Benutzung desselben als Gesenk aufgeschnitten und verwunden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IM bER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63224D DE410141C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Herstellung eines scheibenfoermigen Bohrwerkzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63224D DE410141C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Herstellung eines scheibenfoermigen Bohrwerkzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE410141C true DE410141C (de) | 1925-02-24 |
Family
ID=7496228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63224D Expired DE410141C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Herstellung eines scheibenfoermigen Bohrwerkzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE410141C (de) |
-
1923
- 1923-06-30 DE DES63224D patent/DE410141C/de not_active Expired
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