DE4101509C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/36—Protective guards, e.g. for preventing access to heated parts
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einem Gehäuse, einer vorzugsweise aus
Glaskeramik bestehenden ebenen Kochplatte, einem die Kochplatte einschließenden
Rahmen und einem Sicherheitsbügel, wobei der Sicherheitsbügel an der dem
Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet, absenkbar und aus der
abgesenkten Position wieder anhebbar sowie von an der Unterseite angeschlossenen
Führungselementen gehalten und geführt ist.
Im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht (DE-GM 19 43 576), ist
ein Kochfeld bekannt, bei welchem die Führungselemente, dort Gitterstangen
genannt, unter einem rechten Winkel biegesteif an den Sicherheitsbügel, dort
Gitterleiste genannt, angeschlossen sind, wodurch ein im wesentlichen gitterförmiger
Sicherheitsbügel gebildet wird. Die Führungselemente sind innerhalb
in dem Gehäuse vorgesehener Führungen senkrecht verschiebbar. Der im wesentlichen
gitterförmige Sicherheitsbügel wird bei Bedarf herausgezogen, um ein
Herabziehen von Töpfen u. dgl. von dem Kochfeld, insbesondere durch kleine
Kinder, zu verhindern. Zur Sicherung der Lage des gitterförmigen Sicherheitsbügels
ist eine Feststellvorrichtung vorgesehen, welche an der dem Benutzer
zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet ist.
Weiterhin ist ein Kochfeld bekannt, welches eine Kochplatte aus Glaskeramik
aufweist (DE-GM 85 25 126). Auf der aus Glaskermik bestehenden Kochplatte
können die Töpfe während des Kochens von Heizstelle zu Heizstelle verschoben
werden, und die Kochplatte kann bei Nichtbenutzung des Kochfeldes als Arbeitsplatte
benützt werden. Die Kochplatte ist von einem flachen Rahmen umgeben,
durch den sie mit dem Gehäuse verbunden ist. An der dem Benutzer zugewandten
Seite des Kochfeldes ist ein Sicherheitsbügel vorgesehen, der - wie bei dem
bekannten Kochfeld, von dem die Erfindung ausgeht - verhindert, daß Töpfe über
den flachen Rahmen des Kochfeldes hinweggeschoben werden und herunterstürzen
können. Dieser Sicherheitsbügel ist insbesondere mit seinen beiden abgebogenen
Enden starr am Rahmen des Kochfeldes befestigt, was durch eine Rastverbindung
erfolgt. Ein zeitweises Entfernen und anschließendes Wiederanbringen
des Sicherheitsbügels ist relativ aufwendig bzw. umständlich.
Auch ist ein Sicherheitsbügel für ein Kochfeld bekannt (DE-GM 90 06 195), welcher
am oberen Rand der dem Benuter zugewandten Seite des Kochfeldes klappbar
angeordnet ist. Zur Sicherung des Kochfeldes muß der Sicherheitsbügel durch
den Benutzer nach oben geklappt werden, damit die sich auf dem Kochfeld befindenden
Töpfe gegen unbeabsichtigtes Herabziehen gesichert sind.
Ferner ist aus dem Stand der Technik ein Sicherheitsbügel für Kochstellen bekannt
(DE-GM 72 20 110), welcher an seinem bügelartigen Rahmen verschwenkbare
Haltestützen aufweist. Der bügelförmige Sicherheitsbügel ist im hinteren Bereich
des Kochfeldes gelagert, so daß die unteren Enden der lediglich zur
Abstützung vorgesehenen Haltestützen im gesicherten Zustand des Kochfeldes
auf dem Kochfeld selbst aufliegen. Zur Entsicherung des Kochfeldes müssen
die Haltestützen von Hand weggeschwenkt werden, so daß diese mit den Schenkeln
des Sicherheitsbügels eine Gerade bilden.
Das im Stand der Technik bekannte Kochfeld, von dem die Erfindung ausgeht,
ist nicht optimal ausgebildet. Der im wesentlichen gitterförmige Sicherheitsbügel
muß bei Bedarf aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Hierbei benötigt
der im wesentlichen gitterförmig ausgebildete Sicherheitsbügel in seiner abgesenkten
Lage im Gehäuse des Kochfeldes sehr viel Raum. Aufgrund des großen
Raumbedarfs des Sicherheitsbügels in seiner abgesenkten Lage wird die Anordnung
anderer wichtiger Funktionselemente im Gehäuse des Kochfeldes wesentlich
erschwert. Funktionselemente, wie z. B. Funktions- oder Drehschalter zur
Temperatureinstellung an den Kochplatten können somit nur an bestimmten Stellen
im Gehäuse des Kochfeldes angeordnet werden. Die Ausgestaltung eines solchen
Kochfeldes ist daher aufgrund des großen Raumbedarfs des Sicherheitsbügels
in seiner abgesenkten Lage nicht flexibel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Kochfeld, von
dem die Erfindung ausgeht, hinsichtlich der Unterbringung des Sicherheitsbügels
im abgesenkten Zustand zu verbessern.
Das erfindungsgemäße Kochfeld, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst
ist, ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
gelenkig an den Sicherheitsbügel angeschlossen sind. Hierdurch wird bei dem
erfindungsgemäßen Kochfeld für den Sicherheitsbügel im abgesenkten Zustand
weniger Raum benötigt als es durch die Höhe des herausgefahrenen Sicherheitsbügels
dann erforderlich ist, wenn die Führungselemente, wie im Stand der
Technik, biegesteif an den Sicherheitsbügel angeschlossen sind. Da jetzt nur
sehr geringer Raum zur Lagerung des Sicherheitsbügels und der Führungselemente
benötigt wird, kann der nun gewonnene Raum im Gehäuse anders genutzt werden.
Somit ist die Ausgestaltung und Weiterbildung eines solchen Kochfeldes wesentlich
flexibler, da z. B. Funktionselemente wie Drehschalter zur Temperatureinstellung
der Kochplatten, flexibler am Gehäuse des Kochfeldes angeordnet
werden können.
Die Absenkbarkeit bzw. Anhebbarkeit des Sicherheitsbügels ist bereits Gegenstand
der - nicht vorveröffentlichten -, auch auf die Patentinhaberin zurückgehenden
DE-OS 41 01 511. Bei dem dort beschriebenen Kochfeld wird der Sicherheitsbügel
durch Federelemente in einer oberen Lage gehalten und ist entgegen
der Federkraft der Federelemente in eine Ausnehmung des Gehäuses absenkbar.
In dieser unteren Lage ist der Sicherheitsbügel durch eine Haltevorrichtung
haltbar. Nach Lösen der Haltevorrichtung wird der Sicherheitsbügel durch die
vorgespannten Federelemente automatisch in seine obere Lage zurückgebracht.
Diese Anordnung wird prinzipiell auch bei der Anordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet. Hier wird der Sicherheitsbügel jedoch nicht direkt
von den Federelementen gehalten, sondern es sind funktional zwischen dem
Sicherheitsbügel und den Federelementen Führungselemente angeordnet. Durch
diese Anordnung wird einerseits ermöglicht, die Absenk- bzw. die Anhebebewegung
über den gesamten Weg zu führen, andererseits brauchen die Federelemente
nicht in Richtung der Absenkbewegung ausgerichtet zu sein. Dadurch, daß
erfindungsgemäß die Führungselemente gelenkig an den Sicherheitsbügel angeschlossen
sind, ist die Anordnung wesentlich flexibler.
Im einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Kochfeld
auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die folgende Erläuterung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung verwiesen. In
der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes in
einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den vorderen Bereich des Kochfeldes nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kochfeldes bei abgesenkten Sicherheitsbügel, längs der Linie
III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Ausschnitt der Fig. 3, der den Sicherheitsbügel in seiner
oberen und unteren Lage zeigt,
Fig. 5 einen Schnitt durch die dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kochfeldes, längs der Linie V-V in Fig. 3, und
Fig. 6 ausschnittsweise Vergrößerungen aus den Fig. 2 und 3.
Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 1 mit einem Gehäuse 2 und einer - z. B. aus Glaskeramik
bestehenden - Kochplatte 3. Die Kochplatte 3 ist von einem Rahmen 4
umgeben, der die Kochplatte 3 trägt und sie mit dem Gehäuse 2 des Kochfeldes 1
verbindet (vgl. Fig. 5). Der Rahmen 4 kann z. B. aus Metall oder Kunststoff
bestehen. An der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes 1 ist ein
Sicherheitsbügel 5 vorgesehen, der aus seiner in Fig. 1 gezeigten oberen Lage
in eine in den Fig. 3 und 5 gezeigte untere Lage absenkbar und aus dieser auch
wieder anhebbar ist. In der unteren Lage schließt die Oberseite des Sicherheitsbügels
5 bündig mit dem Kochfeld 3 bzw. dem Rahmen 4 ab. Dazu ist zwischen
der Kochplatte 3 und dem Rahmen 4 eine Ausnehmung vorgesehen, die den
Sicherheitsbügel 5 aufnimmt. Der Sicherheitsbügel 5 weist im hier beschriebenen
und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel einen in etwa U-förmigen Querschnitt
mit nach unten gerichteten Schenkeln auf (vgl. Fig. 5) und kann z. B.
aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die Fig. 1 und 4 zeigen den Sicherheitsbügel 5 in seiner oberen, aktiven Lage.
Wie gut erkennbar ist, sind an der Unterseite des Sicherheitsbügels 5 Führungselemente
6 schwenkbar angeschlossen, von denen nur eines in den Fig. 3 und 4
gezeigt ist. Wie Fig. 5 deutlich zeigt, umgreift dazu ein schlitzförmig ausgebildetes
Ende des Führungselementes 6 einen an dem Sicherheitsbügel 5 vorgesehenen
Gelenkzapfen 7, so daß koaxiale Bohrungen 8 in den Schenkel des
Führungselements 6 einerseits und eine Bohrung 9 in dem Gelenkzapfen 7 andererseits
in einer Linie liegen und beispielsweise durch einen Bolzen 10 miteinander
verbunden werden können.
Das andere Ende des Führungselementes 6 ist ebenfalls schlitzförmig ausgebildet
und weist koaxiale Bohrungen 11 in seinen Schenkeln auf, die einen Führungsbolzen
12 aufnehmen. Die beiden Enden des Führungsbolzens 12 greifen in
Führungsnuten 13 einer Führungsschiene 14 ein, so daß das Führungselement 6
an seinem dem Sicherheitsbügel 5 abgewandten Ende verschiebbar geführt ist.
Die Führungsschiene 14 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, in dessen
Schenkeln die Führungsnuten 13 der Führungsschiene 14 vorgesehen sind, während
der unten liegende, quer verlaufende Teil zum Befestigen der Führungsschiene
14 am Boden des Gehäuses 2 des Kochfeldes 1 dient.
An der Führungsschiene 14 ist ein Federelement 15 angeordnet, das mit seinem
einen Ende an der Führungsschiene 14 befestigt ist und dessen anderes Ende
in den Schlitz des Führungselements 6 eingreift und mit dem in die Führungsnuten
13 eingreifenden Führungsbolzen 12 mittig verbunden ist. Das Federelement
15 ist in der in Fig. 4 gezeigten oberen Lage des Sicherheitsbügels 5 leicht
auf Zug vorgespannt und hält dadurch über das Führungselement 6 den Sicherheitsbügel
5 in seiner oberen Lage. Dabei schließen das Führungselement 6
und der Sicherheitsbügel 5 einen Winkel α ein, der ungleich 90° ist. Zusätzlich
können natürlich Mittel vorgesehen sein, um den Sicherheitsbügel 5
in seiner oberen Lage zu arretieren.
Fig. 1 zeigt, daß im hier beschriebenen und insoweit bevorzugten Aus
führungsbeispiel zwei Führungselemente 6 vorgesehen sind, die vorzugs
weise symmetrisch zur Mitte des Sicherheitsbügels 5 angeordnet sind.
Gleiches gilt entsprechend für die Anordnung der Führungsschiene 14 und
der Federelemente 15.
Zum Absenken wird der Sicherheitsbügel 5, gegebenenfalls nach Lösen der
Arretierung, vertikal nach unten gedrückt (vgl. Fig. 4). Dabei führen
die Führungselemente 6 einerseits eine translatorische Bewegung entlang
der Führungsnuten 12 andererseits Schwenkbewegungen um den Bolzen 10
bzw. den Führungsbolzen 12 aus. Die translatorische Bewegung erfolgt ent
gegen der Federkraft der Federelemente 15. An dieser Stelle sei angemerkt,
daß die Federsteifigkeit der Federelemente 15 in gewissen Grenzen frei
gewählt werden kann, da sie nicht allein von dem feststehenden Hub des
Sicherheitsbügel 5 und der aufzubringenden Hebearbeit, sondern zusätz
lich von der variablen Größe des Winkels α zwischen dem Führungsele
ment 6 und dem Sicherheitsbügel 5, also von der in gewissen Grenzen frei
wählbaren Länge des Führungselements 6 abhängt.
In seiner abgesenkten, unteren Lage (vgl. Fig. 3 und 4) wird der Sicher
heitsbügel 5 durch eine in dem Rahmen 4 des Kochfeldes 1 vorgesehenen Hal
tevorrichtung 16 gehalten. Die Haltevorrichtung 16 kann beispielsweise
als Schnappmechanismus oder, wie in Fig. 2 des hier dargestellten bevor
zugten Ausführungsbeispiels gezeigt ist, durch einen Rastmechanismus rea
lisiert sein. Der hier dargestellte Rastmechanismus weist ein Rastele
ment 17 auf, dessen dem Sicherheitsbügel 5 zugewandtes Ende als Rastna
se 18 ausgebildet ist. Die Rastnase 18 ist an ihrer der Kochplatte 3 zu
gewandten Oberseite geneigt und wirkt beim Herunterdrücken des Sicher
heitsbügels 5 mit einer Schräge 19 einer seitlichen Versteifungsrippe 20
des Sicherheitsbügels 5 so zusammen, daß das Rastelement 17 beim Herun
terdrücken des Sicherheitsbügels 5 in horizontaler Richtung aus der in
den Fig. 3 und 6 gezeigten Lage nach links von dem Sicherheitsbügel 5
weggedrückt wird.
Das zuvor erläuterte horizontale Verschieben des Rastelements 17 erfolgt
entgegen der Federkraft mindestens einer Feder 21, die an einer Stütz
platte 22 der Haltevorrichtung 16 abgestützt ist (vgl. Fig. 3 und 6).
Befindet sich der Sicherheitsbügel 5 in seiner unteren Lage, so wird die
Rastnase 18 des Rastelements 17 durch die Federkraft der Feder 21 in ei
ne Ausnehmung 23, die in der Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5
oberhalb der Schräge 19 ausgebildet ist, hineingedrückt und der Rastmecha
nismus geschlossen. Der Sicherheitsbügel 5 wird durch das Rastelement 17
in seiner unteren Lage gehalten (vgl. Fig. 3 und 6).
Zum Lösen der zuvor erläuterten Verbindung ist ein Löseelement 24 vorge
sehen. Das Löseelement 24 kann als Hebel oder, wie hier beschrieben und
in Fig. 2 gezeigt ist, als Knopf ausgebildet sein. Das Löseelement 24
weist an seiner Unterseite einen nach unten zugespitzten Keil 25 auf, der
durch eine Öffnung 26 des Rastelements 17 durchgreift. Die dem Sicherheits
bügel 5 abgewandte Seite des Keils 25 liegt an einer Schräge 27 des Rast
elements 17 an (vgl. Fig. 3 und 6). Wird das Löseelement 24 entgegen der
Federkraft einer Rückstellfeder 28 vertikal nach unten gedrückt, wirkt
der Keil 25 mit der Schräge 27 des Rastelements 17 zusammen, wodurch das
Rastelement 17 entgegen der Federkraft der Feder 21 horizontal aus der
in den Fig. 3 und 6 gezeigten Lage so verschoben wird, daß die Rastnase 18
aus der Ausnehmung 23 in der Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5
herausgezogen wird und den Sicherheitsbügel 5 freigibt. Der Sicherheits
bügel 5 wird durch die vorgespannten Federelemente 17 nach oben gedrückt.
Wird das Löseelement 24 losgelassen, so wird es durch die Rückstellfe
der 28 wieder nach oben gedrückt, bis ein an der Unterseite des Löseele
ments 24 vorgesehener Halteflansch 29 an der Unterseite der Stützplat
te 22 anliegt. Bei der Aufwärtsbewegung des Löseelements 24 gibt der
Keil 25 das Rastelement 17 frei, das durch die Feder 21 horizontal unter die
Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5, also in die Ausgangsstellung,
geschoben wird.
Der Sicherheitsbügel 5 kann durch Herunterdrücken in eine Aufnahme des Rahmens 4
abgesenkt werden. In dieser unteren Lage wird er automatisch durch die Haltevorrichtung
16 gehalten. Im Bedarfsfall kann der Sicherheitsbügel 5 einfach
durch Knopfdruck wieder in seine obere Lage gebracht werden. Während der Absenkbewegung
und der Anhebebewegung ist der Sicherheitsbügel 5 durch die Führungselemente
6 stets geführt.
Selbstverständlich ist auch eine Inversion möglich. Mit Inversion ist hier
gemeint, daß der Sicherheitsbügel durch Federkraft, also nicht entgegen einer
Federkraft, absenkbar ist.
Claims (25)
1. Kochfeld mit einem Gehäuse, einer vorzugsweise aus Glaskeramik bestehen
den ebenen Kochplatte, einem die Kochplatte einschließenden Rahmen und
einem Sicherheitsbügel, wobei der Sicherheitsbügel an der dem Benutzer
zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet, absenkbar und aus der abgesenkten
Position wieder anhebbar sowie von an der Unterseite angeschlossenen
Führungselementen gehalten und geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungselemente (6) gelenkig an den Sicherheitsbügel (5) angeschlossen sind.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(6) an ihren dem Sicherheitsbügel (5) abgewandten Enden verschiebbar
geführt sind.
3. Kochfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sicherheitsbügel
(5) abgewandten Enden der Führungselemente (6) in Führungsnuten (13)
einer Führungsschiene (14) eingreift.
4. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sicherheitsbügel (5) in seiner oberen Lage von mindestens einem Fe
derelement (15) gehalten wird.
5. Kochfeld nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel
(5) entgegen der Federkraft des Federelementes (15) absenkbar ist.
6. Kochfeld nach Anspruch 4 oder 5 mit zwei Federelementen, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Ende der Federelemente (15) mit der Führungsschiene
(14) befestigt ist und jeweils das andere Ende mit dem dem Sicherheitsbügel
(5) abgewandten Ende jeweils eines Führungselements (6) verbunden
ist.
7. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente (6) symmetrisch zur Mitte des Sicherheitsbügels (5)
angeordnet sind.
8. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sicherheitsbügel (5) mit dem Führungselement (6) einen Winkel α einschließt,
der ungleich 90° ist.
9. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Haltevorrichtung (16) vorgesehen ist und die Haltevorrichtung (16)
den Sicherheitsbügel (5) in der abgesenkten Lage hält.
10. Kochfeld nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
durch einen Schnappmechanismus realisiert ist.
11. Kochfeld nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
(16) ein Rastelement (17) aufweist.
12. Kochfeld nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele
ment (17) an seinem dem Sicherheitsbügel (5) zugewandten Ende eine Rast
nase (18) aufweist.
13. Kochfeld nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rastelement (17) in horizontaler Richtung verschiebbar angeordnet ist.
14. Kochfeld nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele
ment (17) entgegen der Federkraft einer Feder (21) verschiebbar ist.
15. Kochfeld nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sicherheitsbügel (5) eine seitliche Versteifungsrippe (20) auf
weist und an der Versteifungsrippe (20) eine Schräge (19) vorgesehen ist.
16. Kochfeld nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19)
der Versteifungsrippe (20) des Sicherheitsbügels (5) und das dem Sicherheitsbügel
(5) zugewandte Ende des Rastelements (17) so zusammenwirken,
daß beim Absenken des Sicherheitsbügels (5) das Rastelement (17) von dem
Sicherheitsbügel (5) wegbewegt wird.
17. Kochfeld nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Versteifungsrippe (20) des Sicherheitsbügels (5) eine Ausnehmung (23)
aufweist und das Rastelement (17) in der unteren Lage des Sicherheits
bügels (5) durch die Federkraft der Feder (21) in die Ausnehmung (23)
einschiebbar ist.
18. Kochfeld nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltevorrichtung (16) ein Löseelement (24) zugeordnet ist.
19. Kochfeld nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite
des Löseelements (24) ein sich nach unten zuspitzender Keil (25)
vorgesehen ist.
20. Kochfeld nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (25)
durch eine Öffnung (26) des Rastelements (17) durchgreift.
21. Kochfeld nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Sicherheitsbügel (5) abgewandte Seite des Keils (25) an einer Schräge
(27) des Rastelements (17) anliegt und eine vertikale Abwärtsbewegung des
Löseelements (24) zu einer Bewegung des Rastelements (17) weg von dem
Sicherheitsbügel (5) führt.
22. Kochfeld nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwärts
bewegung des Löseelements (24) entgegen der Federkraft von mindestens
einer Rückstellfeder (28) erfolgt.
23. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberkante des Sicherheitsbügels (5) in der abgesenkten Lage bündig
mit der Kochplatte (3) abschließt.
24. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberkante des Sicherheitsbügels (5) in der abgesenkten Lage bündig mit
dem Rahmen (4) abschließt.
25. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sicherheitsbügel (5) einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914101509 DE4101509A1 (de) | 1991-01-19 | 1991-01-19 | Kochfeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914101509 DE4101509A1 (de) | 1991-01-19 | 1991-01-19 | Kochfeld |
Publications (2)
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| DE4101509A1 DE4101509A1 (de) | 1992-07-23 |
| DE4101509C2 true DE4101509C2 (de) | 1993-09-16 |
Family
ID=6423324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914101509 Granted DE4101509A1 (de) | 1991-01-19 | 1991-01-19 | Kochfeld |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Family Cites Families (4)
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| DE8525126U1 (de) * | 1985-09-03 | 1985-10-10 | Niro-Plan Ag, Zug | Glaskeramik-Kochfeld |
| DE9006195U1 (de) * | 1990-05-25 | 1990-08-30 | Becker, Roswitha, 7562 Gernsbach | Sicherheits- und Nutzstange für Glaskeramik-Kochfelder bei Elektroherden |
-
1991
- 1991-01-19 DE DE19914101509 patent/DE4101509A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE4101509A1 (de) | 1992-07-23 |
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