DE4101509C2 - - Google Patents

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Gebr Thielmann Ag Kg 6340 Dillenburg De
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/36Protective guards, e.g. for preventing access to heated parts

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Description

Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einem Gehäuse, einer vorzugsweise aus Glaskeramik bestehenden ebenen Kochplatte, einem die Kochplatte einschließenden Rahmen und einem Sicherheitsbügel, wobei der Sicherheitsbügel an der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet, absenkbar und aus der abgesenkten Position wieder anhebbar sowie von an der Unterseite angeschlossenen Führungselementen gehalten und geführt ist.
Im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht (DE-GM 19 43 576), ist ein Kochfeld bekannt, bei welchem die Führungselemente, dort Gitterstangen genannt, unter einem rechten Winkel biegesteif an den Sicherheitsbügel, dort Gitterleiste genannt, angeschlossen sind, wodurch ein im wesentlichen gitterförmiger Sicherheitsbügel gebildet wird. Die Führungselemente sind innerhalb in dem Gehäuse vorgesehener Führungen senkrecht verschiebbar. Der im wesentlichen gitterförmige Sicherheitsbügel wird bei Bedarf herausgezogen, um ein Herabziehen von Töpfen u. dgl. von dem Kochfeld, insbesondere durch kleine Kinder, zu verhindern. Zur Sicherung der Lage des gitterförmigen Sicherheitsbügels ist eine Feststellvorrichtung vorgesehen, welche an der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet ist.
Weiterhin ist ein Kochfeld bekannt, welches eine Kochplatte aus Glaskeramik aufweist (DE-GM 85 25 126). Auf der aus Glaskermik bestehenden Kochplatte können die Töpfe während des Kochens von Heizstelle zu Heizstelle verschoben werden, und die Kochplatte kann bei Nichtbenutzung des Kochfeldes als Arbeitsplatte benützt werden. Die Kochplatte ist von einem flachen Rahmen umgeben, durch den sie mit dem Gehäuse verbunden ist. An der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes ist ein Sicherheitsbügel vorgesehen, der - wie bei dem bekannten Kochfeld, von dem die Erfindung ausgeht - verhindert, daß Töpfe über den flachen Rahmen des Kochfeldes hinweggeschoben werden und herunterstürzen können. Dieser Sicherheitsbügel ist insbesondere mit seinen beiden abgebogenen Enden starr am Rahmen des Kochfeldes befestigt, was durch eine Rastverbindung erfolgt. Ein zeitweises Entfernen und anschließendes Wiederanbringen des Sicherheitsbügels ist relativ aufwendig bzw. umständlich.
Auch ist ein Sicherheitsbügel für ein Kochfeld bekannt (DE-GM 90 06 195), welcher am oberen Rand der dem Benuter zugewandten Seite des Kochfeldes klappbar angeordnet ist. Zur Sicherung des Kochfeldes muß der Sicherheitsbügel durch den Benutzer nach oben geklappt werden, damit die sich auf dem Kochfeld befindenden Töpfe gegen unbeabsichtigtes Herabziehen gesichert sind.
Ferner ist aus dem Stand der Technik ein Sicherheitsbügel für Kochstellen bekannt (DE-GM 72 20 110), welcher an seinem bügelartigen Rahmen verschwenkbare Haltestützen aufweist. Der bügelförmige Sicherheitsbügel ist im hinteren Bereich des Kochfeldes gelagert, so daß die unteren Enden der lediglich zur Abstützung vorgesehenen Haltestützen im gesicherten Zustand des Kochfeldes auf dem Kochfeld selbst aufliegen. Zur Entsicherung des Kochfeldes müssen die Haltestützen von Hand weggeschwenkt werden, so daß diese mit den Schenkeln des Sicherheitsbügels eine Gerade bilden.
Das im Stand der Technik bekannte Kochfeld, von dem die Erfindung ausgeht, ist nicht optimal ausgebildet. Der im wesentlichen gitterförmige Sicherheitsbügel muß bei Bedarf aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Hierbei benötigt der im wesentlichen gitterförmig ausgebildete Sicherheitsbügel in seiner abgesenkten Lage im Gehäuse des Kochfeldes sehr viel Raum. Aufgrund des großen Raumbedarfs des Sicherheitsbügels in seiner abgesenkten Lage wird die Anordnung anderer wichtiger Funktionselemente im Gehäuse des Kochfeldes wesentlich erschwert. Funktionselemente, wie z. B. Funktions- oder Drehschalter zur Temperatureinstellung an den Kochplatten können somit nur an bestimmten Stellen im Gehäuse des Kochfeldes angeordnet werden. Die Ausgestaltung eines solchen Kochfeldes ist daher aufgrund des großen Raumbedarfs des Sicherheitsbügels in seiner abgesenkten Lage nicht flexibel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Kochfeld, von dem die Erfindung ausgeht, hinsichtlich der Unterbringung des Sicherheitsbügels im abgesenkten Zustand zu verbessern.
Das erfindungsgemäße Kochfeld, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente gelenkig an den Sicherheitsbügel angeschlossen sind. Hierdurch wird bei dem erfindungsgemäßen Kochfeld für den Sicherheitsbügel im abgesenkten Zustand weniger Raum benötigt als es durch die Höhe des herausgefahrenen Sicherheitsbügels dann erforderlich ist, wenn die Führungselemente, wie im Stand der Technik, biegesteif an den Sicherheitsbügel angeschlossen sind. Da jetzt nur sehr geringer Raum zur Lagerung des Sicherheitsbügels und der Führungselemente benötigt wird, kann der nun gewonnene Raum im Gehäuse anders genutzt werden. Somit ist die Ausgestaltung und Weiterbildung eines solchen Kochfeldes wesentlich flexibler, da z. B. Funktionselemente wie Drehschalter zur Temperatureinstellung der Kochplatten, flexibler am Gehäuse des Kochfeldes angeordnet werden können.
Die Absenkbarkeit bzw. Anhebbarkeit des Sicherheitsbügels ist bereits Gegenstand der - nicht vorveröffentlichten -, auch auf die Patentinhaberin zurückgehenden DE-OS 41 01 511. Bei dem dort beschriebenen Kochfeld wird der Sicherheitsbügel durch Federelemente in einer oberen Lage gehalten und ist entgegen der Federkraft der Federelemente in eine Ausnehmung des Gehäuses absenkbar. In dieser unteren Lage ist der Sicherheitsbügel durch eine Haltevorrichtung haltbar. Nach Lösen der Haltevorrichtung wird der Sicherheitsbügel durch die vorgespannten Federelemente automatisch in seine obere Lage zurückgebracht. Diese Anordnung wird prinzipiell auch bei der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet. Hier wird der Sicherheitsbügel jedoch nicht direkt von den Federelementen gehalten, sondern es sind funktional zwischen dem Sicherheitsbügel und den Federelementen Führungselemente angeordnet. Durch diese Anordnung wird einerseits ermöglicht, die Absenk- bzw. die Anhebebewegung über den gesamten Weg zu führen, andererseits brauchen die Federelemente nicht in Richtung der Absenkbewegung ausgerichtet zu sein. Dadurch, daß erfindungsgemäß die Führungselemente gelenkig an den Sicherheitsbügel angeschlossen sind, ist die Anordnung wesentlich flexibler.
Im einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Kochfeld auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die folgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den vorderen Bereich des Kochfeldes nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes bei abgesenkten Sicherheitsbügel, längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Ausschnitt der Fig. 3, der den Sicherheitsbügel in seiner oberen und unteren Lage zeigt,
Fig. 5 einen Schnitt durch die dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes, längs der Linie V-V in Fig. 3, und
Fig. 6 ausschnittsweise Vergrößerungen aus den Fig. 2 und 3.
Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 1 mit einem Gehäuse 2 und einer - z. B. aus Glaskeramik bestehenden - Kochplatte 3. Die Kochplatte 3 ist von einem Rahmen 4 umgeben, der die Kochplatte 3 trägt und sie mit dem Gehäuse 2 des Kochfeldes 1 verbindet (vgl. Fig. 5). Der Rahmen 4 kann z. B. aus Metall oder Kunststoff bestehen. An der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes 1 ist ein Sicherheitsbügel 5 vorgesehen, der aus seiner in Fig. 1 gezeigten oberen Lage in eine in den Fig. 3 und 5 gezeigte untere Lage absenkbar und aus dieser auch wieder anhebbar ist. In der unteren Lage schließt die Oberseite des Sicherheitsbügels 5 bündig mit dem Kochfeld 3 bzw. dem Rahmen 4 ab. Dazu ist zwischen der Kochplatte 3 und dem Rahmen 4 eine Ausnehmung vorgesehen, die den Sicherheitsbügel 5 aufnimmt. Der Sicherheitsbügel 5 weist im hier beschriebenen und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel einen in etwa U-förmigen Querschnitt mit nach unten gerichteten Schenkeln auf (vgl. Fig. 5) und kann z. B. aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die Fig. 1 und 4 zeigen den Sicherheitsbügel 5 in seiner oberen, aktiven Lage. Wie gut erkennbar ist, sind an der Unterseite des Sicherheitsbügels 5 Führungselemente 6 schwenkbar angeschlossen, von denen nur eines in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Wie Fig. 5 deutlich zeigt, umgreift dazu ein schlitzförmig ausgebildetes Ende des Führungselementes 6 einen an dem Sicherheitsbügel 5 vorgesehenen Gelenkzapfen 7, so daß koaxiale Bohrungen 8 in den Schenkel des Führungselements 6 einerseits und eine Bohrung 9 in dem Gelenkzapfen 7 andererseits in einer Linie liegen und beispielsweise durch einen Bolzen 10 miteinander verbunden werden können.
Das andere Ende des Führungselementes 6 ist ebenfalls schlitzförmig ausgebildet und weist koaxiale Bohrungen 11 in seinen Schenkeln auf, die einen Führungsbolzen 12 aufnehmen. Die beiden Enden des Führungsbolzens 12 greifen in Führungsnuten 13 einer Führungsschiene 14 ein, so daß das Führungselement 6 an seinem dem Sicherheitsbügel 5 abgewandten Ende verschiebbar geführt ist. Die Führungsschiene 14 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, in dessen Schenkeln die Führungsnuten 13 der Führungsschiene 14 vorgesehen sind, während der unten liegende, quer verlaufende Teil zum Befestigen der Führungsschiene 14 am Boden des Gehäuses 2 des Kochfeldes 1 dient.
An der Führungsschiene 14 ist ein Federelement 15 angeordnet, das mit seinem einen Ende an der Führungsschiene 14 befestigt ist und dessen anderes Ende in den Schlitz des Führungselements 6 eingreift und mit dem in die Führungsnuten 13 eingreifenden Führungsbolzen 12 mittig verbunden ist. Das Federelement 15 ist in der in Fig. 4 gezeigten oberen Lage des Sicherheitsbügels 5 leicht auf Zug vorgespannt und hält dadurch über das Führungselement 6 den Sicherheitsbügel 5 in seiner oberen Lage. Dabei schließen das Führungselement 6 und der Sicherheitsbügel 5 einen Winkel α ein, der ungleich 90° ist. Zusätzlich können natürlich Mittel vorgesehen sein, um den Sicherheitsbügel 5 in seiner oberen Lage zu arretieren.
Fig. 1 zeigt, daß im hier beschriebenen und insoweit bevorzugten Aus­ führungsbeispiel zwei Führungselemente 6 vorgesehen sind, die vorzugs­ weise symmetrisch zur Mitte des Sicherheitsbügels 5 angeordnet sind. Gleiches gilt entsprechend für die Anordnung der Führungsschiene 14 und der Federelemente 15.
Zum Absenken wird der Sicherheitsbügel 5, gegebenenfalls nach Lösen der Arretierung, vertikal nach unten gedrückt (vgl. Fig. 4). Dabei führen die Führungselemente 6 einerseits eine translatorische Bewegung entlang der Führungsnuten 12 andererseits Schwenkbewegungen um den Bolzen 10 bzw. den Führungsbolzen 12 aus. Die translatorische Bewegung erfolgt ent­ gegen der Federkraft der Federelemente 15. An dieser Stelle sei angemerkt, daß die Federsteifigkeit der Federelemente 15 in gewissen Grenzen frei gewählt werden kann, da sie nicht allein von dem feststehenden Hub des Sicherheitsbügel 5 und der aufzubringenden Hebearbeit, sondern zusätz­ lich von der variablen Größe des Winkels α zwischen dem Führungsele­ ment 6 und dem Sicherheitsbügel 5, also von der in gewissen Grenzen frei wählbaren Länge des Führungselements 6 abhängt.
In seiner abgesenkten, unteren Lage (vgl. Fig. 3 und 4) wird der Sicher­ heitsbügel 5 durch eine in dem Rahmen 4 des Kochfeldes 1 vorgesehenen Hal­ tevorrichtung 16 gehalten. Die Haltevorrichtung 16 kann beispielsweise als Schnappmechanismus oder, wie in Fig. 2 des hier dargestellten bevor­ zugten Ausführungsbeispiels gezeigt ist, durch einen Rastmechanismus rea­ lisiert sein. Der hier dargestellte Rastmechanismus weist ein Rastele­ ment 17 auf, dessen dem Sicherheitsbügel 5 zugewandtes Ende als Rastna­ se 18 ausgebildet ist. Die Rastnase 18 ist an ihrer der Kochplatte 3 zu­ gewandten Oberseite geneigt und wirkt beim Herunterdrücken des Sicher­ heitsbügels 5 mit einer Schräge 19 einer seitlichen Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5 so zusammen, daß das Rastelement 17 beim Herun­ terdrücken des Sicherheitsbügels 5 in horizontaler Richtung aus der in den Fig. 3 und 6 gezeigten Lage nach links von dem Sicherheitsbügel 5 weggedrückt wird.
Das zuvor erläuterte horizontale Verschieben des Rastelements 17 erfolgt entgegen der Federkraft mindestens einer Feder 21, die an einer Stütz­ platte 22 der Haltevorrichtung 16 abgestützt ist (vgl. Fig. 3 und 6).
Befindet sich der Sicherheitsbügel 5 in seiner unteren Lage, so wird die Rastnase 18 des Rastelements 17 durch die Federkraft der Feder 21 in ei­ ne Ausnehmung 23, die in der Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5 oberhalb der Schräge 19 ausgebildet ist, hineingedrückt und der Rastmecha­ nismus geschlossen. Der Sicherheitsbügel 5 wird durch das Rastelement 17 in seiner unteren Lage gehalten (vgl. Fig. 3 und 6).
Zum Lösen der zuvor erläuterten Verbindung ist ein Löseelement 24 vorge­ sehen. Das Löseelement 24 kann als Hebel oder, wie hier beschrieben und in Fig. 2 gezeigt ist, als Knopf ausgebildet sein. Das Löseelement 24 weist an seiner Unterseite einen nach unten zugespitzten Keil 25 auf, der durch eine Öffnung 26 des Rastelements 17 durchgreift. Die dem Sicherheits­ bügel 5 abgewandte Seite des Keils 25 liegt an einer Schräge 27 des Rast­ elements 17 an (vgl. Fig. 3 und 6). Wird das Löseelement 24 entgegen der Federkraft einer Rückstellfeder 28 vertikal nach unten gedrückt, wirkt der Keil 25 mit der Schräge 27 des Rastelements 17 zusammen, wodurch das Rastelement 17 entgegen der Federkraft der Feder 21 horizontal aus der in den Fig. 3 und 6 gezeigten Lage so verschoben wird, daß die Rastnase 18 aus der Ausnehmung 23 in der Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5 herausgezogen wird und den Sicherheitsbügel 5 freigibt. Der Sicherheits­ bügel 5 wird durch die vorgespannten Federelemente 17 nach oben gedrückt.
Wird das Löseelement 24 losgelassen, so wird es durch die Rückstellfe­ der 28 wieder nach oben gedrückt, bis ein an der Unterseite des Löseele­ ments 24 vorgesehener Halteflansch 29 an der Unterseite der Stützplat­ te 22 anliegt. Bei der Aufwärtsbewegung des Löseelements 24 gibt der Keil 25 das Rastelement 17 frei, das durch die Feder 21 horizontal unter die Versteifungsrippe 20 des Sicherheitsbügels 5, also in die Ausgangsstellung, geschoben wird.
Der Sicherheitsbügel 5 kann durch Herunterdrücken in eine Aufnahme des Rahmens 4 abgesenkt werden. In dieser unteren Lage wird er automatisch durch die Haltevorrichtung 16 gehalten. Im Bedarfsfall kann der Sicherheitsbügel 5 einfach durch Knopfdruck wieder in seine obere Lage gebracht werden. Während der Absenkbewegung und der Anhebebewegung ist der Sicherheitsbügel 5 durch die Führungselemente 6 stets geführt.
Selbstverständlich ist auch eine Inversion möglich. Mit Inversion ist hier gemeint, daß der Sicherheitsbügel durch Federkraft, also nicht entgegen einer Federkraft, absenkbar ist.

Claims (25)

1. Kochfeld mit einem Gehäuse, einer vorzugsweise aus Glaskeramik bestehen­ den ebenen Kochplatte, einem die Kochplatte einschließenden Rahmen und einem Sicherheitsbügel, wobei der Sicherheitsbügel an der dem Benutzer zugewandten Seite des Kochfeldes angeordnet, absenkbar und aus der abgesenkten Position wieder anhebbar sowie von an der Unterseite angeschlossenen Führungselementen gehalten und geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (6) gelenkig an den Sicherheitsbügel (5) angeschlossen sind.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (6) an ihren dem Sicherheitsbügel (5) abgewandten Enden verschiebbar geführt sind.
3. Kochfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sicherheitsbügel (5) abgewandten Enden der Führungselemente (6) in Führungsnuten (13) einer Führungsschiene (14) eingreift.
4. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel (5) in seiner oberen Lage von mindestens einem Fe­ derelement (15) gehalten wird.
5. Kochfeld nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel (5) entgegen der Federkraft des Federelementes (15) absenkbar ist.
6. Kochfeld nach Anspruch 4 oder 5 mit zwei Federelementen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Ende der Federelemente (15) mit der Führungsschiene (14) befestigt ist und jeweils das andere Ende mit dem dem Sicherheitsbügel (5) abgewandten Ende jeweils eines Führungselements (6) verbunden ist.
7. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (6) symmetrisch zur Mitte des Sicherheitsbügels (5) angeordnet sind.
8. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel (5) mit dem Führungselement (6) einen Winkel α einschließt, der ungleich 90° ist.
9. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung (16) vorgesehen ist und die Haltevorrichtung (16) den Sicherheitsbügel (5) in der abgesenkten Lage hält.
10. Kochfeld nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung durch einen Schnappmechanismus realisiert ist.
11. Kochfeld nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (16) ein Rastelement (17) aufweist.
12. Kochfeld nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele­ ment (17) an seinem dem Sicherheitsbügel (5) zugewandten Ende eine Rast­ nase (18) aufweist.
13. Kochfeld nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (17) in horizontaler Richtung verschiebbar angeordnet ist.
14. Kochfeld nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele­ ment (17) entgegen der Federkraft einer Feder (21) verschiebbar ist.
15. Kochfeld nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel (5) eine seitliche Versteifungsrippe (20) auf­ weist und an der Versteifungsrippe (20) eine Schräge (19) vorgesehen ist.
16. Kochfeld nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19) der Versteifungsrippe (20) des Sicherheitsbügels (5) und das dem Sicherheitsbügel (5) zugewandte Ende des Rastelements (17) so zusammenwirken, daß beim Absenken des Sicherheitsbügels (5) das Rastelement (17) von dem Sicherheitsbügel (5) wegbewegt wird.
17. Kochfeld nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippe (20) des Sicherheitsbügels (5) eine Ausnehmung (23) aufweist und das Rastelement (17) in der unteren Lage des Sicherheits­ bügels (5) durch die Federkraft der Feder (21) in die Ausnehmung (23) einschiebbar ist.
18. Kochfeld nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltevorrichtung (16) ein Löseelement (24) zugeordnet ist.
19. Kochfeld nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Löseelements (24) ein sich nach unten zuspitzender Keil (25) vorgesehen ist.
20. Kochfeld nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (25) durch eine Öffnung (26) des Rastelements (17) durchgreift.
21. Kochfeld nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sicherheitsbügel (5) abgewandte Seite des Keils (25) an einer Schräge (27) des Rastelements (17) anliegt und eine vertikale Abwärtsbewegung des Löseelements (24) zu einer Bewegung des Rastelements (17) weg von dem Sicherheitsbügel (5) führt.
22. Kochfeld nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwärts­ bewegung des Löseelements (24) entgegen der Federkraft von mindestens einer Rückstellfeder (28) erfolgt.
23. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Sicherheitsbügels (5) in der abgesenkten Lage bündig mit der Kochplatte (3) abschließt.
24. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Sicherheitsbügels (5) in der abgesenkten Lage bündig mit dem Rahmen (4) abschließt.
25. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsbügel (5) einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
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