DE410246C - Registrierkartei - Google Patents

Registrierkartei

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DE410246C
DE410246C DEG58320D DEG0058320D DE410246C DE 410246 C DE410246 C DE 410246C DE G58320 D DEG58320 D DE G58320D DE G0058320 D DEG0058320 D DE G0058320D DE 410246 C DE410246 C DE 410246C
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Germany
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cards
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DEG58320D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Registrierkartei. Die Erfindung bezweckt die Einrichtung von bibliothekarischen Karteien, d. h. die bibliothekarische Unterbringung von Karteikarten in einer bisher unerreichten Übersichtlichkeit. Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß innerhalb jeder Registergruppe, die durch entsprechendes Abschneiden des am einen Rande jedes Kartenblattes vorgesehenen Registerstreifens gewonnen ist, die am unteren Ende des Kartenblattes vorstehenden Fahnen über die ganze Kartenbreite reichen, sei es nun innerhalb einer einzigen Einzelkarte, sei es in einer sich über eine Mehrzahl von Karten erstreckenden Quertreppenform.
  • Zum Aufbau der neuen Registrierkartei dient eine Einheitskarte, welche die übliche Lochung am linken Rande und am rechten Rande ein vollständiges zweireihiges Register besitzt. Das Register enthält in der äußeren Reihe ständig wiederkehrend denselben Leitbuchstaben oder dieselbe Leitzahl und in der inneren Reihe das vollständige Buchstaben-Alphabet bzw. die Zahlen von o bis cg. Am unteren Rande der Karte sind fünf leere Fahnen und am oberen Rande die üblichen Terminskalen vorgesehen.
  • Durch Abschneiden oder Überkleben der überflüssigen Buchstaben oder Zahlen des zweireihigen Registers kann jede zweistellige Buchstaben- oder Zahlenkombination hergestellt werden, so daß mit einem Satz von 26 oder, falls auch die Vokale ä, ö und ü gesondert auftreten sollen, mit einem Satz von 29 Karten jede Buchstabenkombination und mit einem. Satz von io Karten jede zweistellige Zahlenkombination hergestellt werden kann. Bei allen Karten, welche unter derselben Registerstufe abgelegt werden, wird eine Fahnentreppe durch Abschneiden der überflüssigen Fahnen hergestellt.
  • Die beiliegende Abb. i zeigt in schaubildliches Darstellung einen größeren Stapel von Karteiblättern gemäß vorliegender Erfindung, und zwar in (zwecks besserer Sichtbarkeit) etwas auseinandergezogener Lage der einzelnen Karten. Die Kartei enthält beispielsweise drei Gruppen von Karten A', A2, A3. Die oberste Gruppe :11 betrifft Kunden, deren Namen mit Bad« anfangen, und zwar vorläufig nur einen einzigen solchen Kunden »Bader«. Da jede Einzelgruppe die volle Anzahl (hier 5 Stück) N amensfahnen in der Fahnentreppe aufweisen soll, hat diese (oberste) Karte eine lebende Fahne F1 (links mit dem Namen »Bader«) und vier tote Fahnen F'2 bis F5 (rechts daneben). Am rechten Registerrand der Karte »Bader« sind die untersten Buchstabenpaare a w, a y, a x usw. des Registerstreifens T abgeschnitten bis zur Kombination a e, so daß die Registertreppe mit der Kombination a d beginnt und bis nach oben zur Kombination a a verläuft.
  • Die zweitoberste Gruppe der dargestellten Kartei A 2 ist die Gruppe Bag, die fünf verschiedene Karten- oder Treppenstufen enthält, nämlich die Kunden: Bagal, Bagheim, Bagman, Bagstein, Baguhn. Dementsprechend hat jede Karte nur eine lebende Fahne, und diese Fahnen F1 bis F5 schließen sich zu einer über die ganze Gruppenbreite reichenden Fahnentreppe kontinuierlich aneinander. Am rechten Registerrand sind aber (was wieder infolge der perspektivischen Überdeckung nicht zu sehen ist) bei jeder der fünf Karten dieser Gruppe alle unteren Buchstabenpaare des Registerstreifens T bis zu dem Paar a h. einschließlich fortgeschnitten, und die Registertreppe beginnt mit der Kombination a g nach oben bis a a fortlaufend.
  • Die drittoberste und zugleich unterste Gruppe A3 ist die Gruppe Bam. Sie enthält im ganzen vorläufig nur die drei Kunden Bamag, Bamberger, Bambino. Es muß also die letzte -(oberste) Karte dieser Gruppe außer der lebenden Fahne F3 mit dem Kundennamen »Bambino,< noch zwei tote Fahnen F4 und F5 aufweisen, damit die nötige Gesamtanzahl von (fünf) Fahnen in dieser Gruppe zustande kommt. Am rechten Registerstreifen T sind bei jeder Karte dieser Gruppe alle unteren Buchstabenpaare bis zu dem Paare a n einschließlich abgeschnitten, und die Registertreppe beginnt mit del Kombination a ni. nach oben bis a a. fortlaufend.
  • Wächst der Kundenkreis, beispielsweise durch Erwerb zwei neuer Kunden namens »Badbergen( und »Badt«, so werden für diese die beiden in Abb.2 und 3 dargestellten neuen Karten angelegt. Diese beiden Karten werden in die alte Kartei eingefügt in der Gruppe A 1 über der alten Karte »Bader«, und an dieser alten Karte werden nun die rechts von der Namensfahne »Bader« bisher vorhandenen vier toten Fahnen FZ bis F° abgeschnitten, so daß fortan auch die Gruppe A 1 wieder die erforderliche Vollzahl von (fünf) Fahnen hat, nämlich die drei lebenden Fahnen (Bader, Badberger, Badt) und die zwei toten Fahnen rechts neben der Badtfahne an der gleichen »Badt«-Karte.
  • Als besonders bemerkenswerte Eigentümlichkeit der neuen Registrierkartei ergeben sich r. der eigenartige Aufbau der Registertreppe am rechten Rand, bei der unter einer Treppenstufe immer alle Karten einer einzelnen Gruppe zusammengefaßt sind, und 2. der eigenartige Aufbau der Fahnentreppe am unteren Rand, bei der jede einzelne Gruppe, gleichgültig wieviel Karten sie hat, immer eine die ganze Breite durchlaufende Fahnentreppe von der gleichen Anzahl Fahnen besitzt, derart, daß jede einzelne Treppenstufe immer nur eine einzige Karte enthält.
  • Die Vollständigkeit der Kartei oder das Fehlen von Karten sind immer augenblicklich offensichtlich durch die Vollständigkeit oder die Unterbrechung der Fahnentreppe. Das Karteiblatt eines jeden beliebigen Kunden (z. B. Bagheim) kann augenblicklich aufgedeckt werden, indem man auf der rechten Registerrandtreppe die dem Namen entsprechende Buchstabenkombination (z. B. Bag) tastenartig niederdrückt und alle darüber befindlichen Karten nach links zur Seite schlägt. In der so freigelegten »Bag«-Gruppe gehört dem gesuchten Kunden die durch die offen lesbare Namensfahne »Bagheim« sofort greifbare zweitunterste Karte. Die Kartei kann entsprechend dem allmählichen Wachsen des Geschäftes langsam Schritt für Schritt aufgebaut und erweitert werden und ist doch in jedem Augenblick schon ein in sich abgeschlossenes, einheitlich systematisiertes und durchgruppiertes Ganze.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Registrierkartei, die aus Karten mit abtrennbaren Seitenfahnen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb jeder Registergruppe (,4l,.42, A3 usw.) die durch entsprechendes Abschneiden der einen Seite des an- dem einen Rande jedes Kartenblattes vorgesehenen Registerstreifens (Registertaste T) gewonnen ist, die an dem unteren Ende des Kartenblattes vorgesehenen vorstehenden Fahnen (F1, F2, F3 usw.) über die ganze Kartenbreite reichen, sei es nun innerhalb einer einzigen Einzelkarte, sei es in Quertreppenform, die sich über eine Mehrzahl von Karten erstreckt.
DEG58320D 1923-01-09 1923-01-09 Registrierkartei Expired DE410246C (de)

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DE410246C true DE410246C (de) 1925-02-28

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