DE410334C - Vereinigte Fliehkraft- und Freifall-Sichtvorrichtung - Google Patents

Vereinigte Fliehkraft- und Freifall-Sichtvorrichtung

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DE410334C
DE410334C DEH95488D DEH0095488D DE410334C DE 410334 C DE410334 C DE 410334C DE H95488 D DEH95488 D DE H95488D DE H0095488 D DEH0095488 D DE H0095488D DE 410334 C DE410334 C DE 410334C
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centrifugal
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C7/00Apparatus not provided for in group B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00; Multiple arrangements not provided for in one of the groups B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00; Combinations of apparatus covered by two or more of the groups B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00

Landscapes

  • Cyclones (AREA)

Description

  • Vereinigte Fliehkraft- und Freifall-Sichtvorrichtung. Die vorliegende Erfindung besteht in einer Sichtvorrichtung, welche sich in ihrer M-irkungsweise an in sich bekannte Sichtvorrichtungen anschließt.
  • Die bekannten Sichtvorrichtungen sind dadurch gekennzeichnet, daß die in den als Vorabscheider dienenden Behälter am Umfang eintretende Staubluft eine Drehbewegung erhält, so daß die groben Staubteilchen sich infolge der Fliehkraft von dem Luftstrom trennen und abgefangen werden können. Ferner, daß die aus dem Vorabscheider angesaugte Staubluft von unten nach oben in einem stetig nach oben im Querschnitt zunehmenden Abscheideraum, der am oberen Ende in den Hohlraum des inneren Ziegels übergeführt wird, eine stetig abnehmende Geschwindigkeit erhält, wodurch ein Hinüberreißen schwerer Teile in den inneren Kegel vermieden wird.
  • Ferner ist das Bestreben bekannt, die gesamte Staubluft, nachdem diese möglichst weitgehend vom Staub gereinigt ist, ins Freie treten zu lassen. In bekannten Einrichtungen geht auch das Bestreben dahin, die groben Staubteilchen von den feineren in bestimmtem Verhältnis zu trennen und letztere in einem abseits stehenden besonderen Staubsammler zu fangen.
  • Die vorliegende Erfindung strebt ebenfalls dahin, den- Staub in bestimmtem Verhältnis bzw. in sehr weitgehendem Maße zu unterteilen, wozu im Gegensatz zu der bekannten Einri,--htung zwischen einen Fliehkraftabscheider und einer darüberliegenden, nach oben allmählich breiter werdenden Sichtvorrichtung ein Vorabscheider eingeschaltet wird, in dem ein bis in die obere Sichtvorrichtung reichende Scheidewand angeordnet ist, welche den mit Staub beladenen Luftstrom unmittelbar nach seinem Eintritt in den Vorabscheider teilt, den feinsten Staub in einem in den Gesamtapparat eingebauten Staubsammler fängt, so daß die Sichtvorrichtung einen in sich vereinigten Sichtapparat darstellt, wobei die Vorrichtung, wie bekannt, mit einem in sich geschlossenen Luftkreislauf arbeitet.
  • Die Zeichnung stellt die Sichtvorrichtung in senkrechtem Schnitt dar. Die Staubluft tritt oberhalb eines Fliehkraftabscheiders i in einen als Vorabscheider dienenden Behälter 2 ein, nimmt hier eine kreisende Bewegung an und läßt infolge der auftretenden Zentrifugalkraft die gröbsten Teile fallen, welche in dem Abscheider aufgefangen werden. Die gröberen und feinsten Teile steigen zusammen dem Saugzug folgend einesteils zwischen dem Doppelkegel 3, andernteils um die Scheidewand 4 umkehrend in dem Hohlraum des inneren Kegels 5, den Ouerschnittserweiterungen entsprechend, nach oben und scheiden sich auf diesem Wege durch freien Fall voneinander, so daß durch das Mundstück 6 in den Staubsammler 7 nur noch gewollt feinste Staubteilchen zur Sammlung übertreten. Durch eine im Mundstück 6 eingesetzte bekannte Leitspirale 8 erhält der zu sammelnde Staub eine drehende Bewegung, gleitet demzufolge an dem nach unten sich erweiternden Kegel 7 und trennt sich so von der Luft, welche hierauf am weitesten Teil des Doppelkegels in der :Mitte zusammenströmt, um durch den Stutzen 9 zu dem Ventilator io zurückzukehren. Der abgefallene Staub sammelt sich in dem Kegel ii, während die vom Staub gereinigte Luft von neuem an dem Kreislauf der Luft teilnimmt. Durch die Vereinigung von Fliehkraft und Freifall ist eine größere Belastung des Apparates neben einer weitgehenden Unterteilung der Staubteilchen möglich.
  • Durch den Einbau eines als Doppelkegel ausgebildeten Staubsammlers 7 wird die Aufstellung eines Nebenapparates, wie bei anderen bekannten Vorrichtungen vermieden und ein in sich geschlossener Apparat gebildet.
  • Die vorbeschriebene Sichtvorrichtung ist bei normalem Betrieb sowohl an .dem Feingut- als auch an dem Griesauslaufstutzen geschlossen. Es kann, wenn der Exhauster io in Betrieb ist, nirgends Luft austreten. Wenn nun an dem Einlauf 12 mit dem zu sichtenden Material Luft hintritt, was nicht zu vermeiden ist, da das Mahlgut keine kompakte Masse ist, so wird der normale Kreislauf der Luft gestört werden müssen, oder mit anderen Worten: in dem Raume 2, in dem die Expansion der eingeblasenen Luft stattfinden soll, wird ein Überdruck auftreten, der um so größer werden wird, als bei 2 Luft einströmt, was auf den geregelten Betrieb des Sichters von ungünstigem Einfluß ist. Um einen Ausgleich zu schaffen und dem Überdruck Gelegenheit zu geben zu entweichen, soll der Stutzen 13 dienen. Auf dem Stutzen ist ein Filterschlauch angebracht, durch dessen poröse Wandung die bei i2 angesaugte Luft entweichen kann. Entweicht aus dem Raume 2, in dem zweifellos ein Überdruck sich befindet, durch den Filterschlauch ein Teil Luft, so kann der Exhauster seine volle Saugkraft durch das Rohr 9 entfalten und die Räume 7, 5 und 3 gut im Unterdruck halten, so daß die Luft, wie es sein soll, bereits zwischen den Kegeln 3 und 5 hochgesaugt wird. M ürde der Stutzen 13 nicht da sein, und keine Luft entweichen können, so würde sich die Atmosphäre von -f- und - immer mehr nach oben .verlegen und den luftverdünnten Raum 3 und 5 illusorisch machen. Nachdem aber gerade in einem Raum, in dem sich verdünnte Luft befindet, die Scheidung der gröberen Staubteilchen von den feinen um so besser vor sich geht, je verdünnter die Luft ist, so muß ein ganz besonderer Wert auf möglichst hohen Unterdruck in dem Raume 3 und 5 gelegt werden, wozu der Stutzen 13 die einzige Möglichkeit bietet. Durch das Austreten der Luft beim Stutzen 13 wird auch Staub mitgenommen werden, der sich an den Wandungen des Filterschlauches absetzt und beim Abschütteln desselben in den Sammelkegel i zurückfällt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcIIE: i. Vereinigte Fliehkraft- und Freifall-Sichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Fliehkraftabscheider (i) und einer darüberliegenden, nach oben allmählich breiter werdenden Sichtvorrichtung (3) ein Vorabscheider (2) eingeschaltet ist, in dem eine bis in die obere Sichtvorrichtung reichende Scheidewand (4) angeordnet ist, die den Luftstrom unmittelbar nach seinem Eintritt in den Vorabscheider teilt.
  2. 2. Ausführungsform der Sichtvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckraum des Vorabscheiders (2) zur Aufnahme eines etwa auftretenden Luftüberdruckes ein an ein Filter angeschlossener Stutzen (i3) so angebracht ist, daß der vom Filter zurückgehaltene Staub in den Sammelkegel zurückfällt.
DEH95488D 1923-12-12 1923-12-12 Vereinigte Fliehkraft- und Freifall-Sichtvorrichtung Expired DE410334C (de)

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