DE410341C - Rad fuer Kraftfahrzeuge mit elastisch verkuerzbaren und verlaengerbaren Speichen - Google Patents

Rad fuer Kraftfahrzeuge mit elastisch verkuerzbaren und verlaengerbaren Speichen

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DE410341C
DE410341C DES58792D DES0058792D DE410341C DE 410341 C DE410341 C DE 410341C DE S58792 D DES58792 D DE S58792D DE S0058792 D DES0058792 D DE S0058792D DE 410341 C DE410341 C DE 410341C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/26Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes
    • B60B9/28Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes with telescopic action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Rad für Kraftfahrzeuge mit elastisch verkürzbaren und verlängerbaren Speichen. Räder für Kraftfahrzeuge mit elastisch verkürzbaren und verlängerbaren, sowohl an der Nabe als auch an der Felge derart gelenkig angebrachten Speichen, daß sie sich aus ihren radialen Mittellagen in der Radebene nach beiden Seiten hin herausbewegen können, sind bereits bekannt.
  • Diese Bauart dient im allgemeinen ausschließlich dazu, von der Felge herkommende und von den Speichen übertragene radiale Stöße, d. h. Stöße senkrecht zur Fahrtrichtung, elastisch aufzufangen, damit sie nicht oder nur abgeschwächt auf die Nabe zur Wirkung kommen.
  • Sie kann aber außerdem noch dazu dienen, die Nabe zu befähigen, beim Anfahren, Bremsen usw. voreilende und nacheilende Drehbewegungen gegenüber der Felge auszuführen, d. h. in der Fahrtrichtung erfolgende Stöße elastisch aufzufangen, wozu jedoch ein erheblicheres Maß der Beweglichkeit erforderlich ist.
  • Es ist ferner bekannt, zwischen den Speichenenden an der Nabe oder zwischen diesen Speichenenden einerseits und seitlich von ihnen befindlichen Nabenteilen anderseits Gummikissen anzuordnen, jedoch nur in solchen Fällen, wo die Speichen keine größeren Winkelbewegungen zur Nabe ausführen sollen, als zur Ermöglichung des Auffanges von radialen Stößen notwendig ist und wo eine Abdichtung bezweckt wird.
  • Wenn die Nabe auch erhebliche' Drehbewegungen, d. h. Vor- und Nacheilbewegungen, gegenüber der Felge ausführen soll, treten insafern Schwierigkeiten auf, als von den Gummikissen verlangt wird, daß sie einerseits den Speichen gegenüber allen Beanspruchungen hinreichend Halt bieten und anderseits den in der Fahrtrichtung erfolgenden oder sonstigen auf Verdrehung wirkenden Stoßkräften gegenüber doch so nachgiebig sind, daß Vor- und Nacheilbewegungen wirklich in dem beabsichtigten Maße auftreten.
  • Diese Schwierigkeiten werden dadurch beseitigt, daß die Speichenenden und die Gummikissen gemäß der Erfindung ausgebildet und angeordnet werden.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Rad nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Radhälfte in Ansicht, Abb. 2 eine Speiche und ihren Anschluß an die Felge teils im Schnitt, teils in Ansicht, Abb. 3 in schematischer Ansicht die Verbindung der Speichen mit der in vor- oder nachgeeilter Lage befindlichen Nabe mit den zwischengelegten Gummikissen.
  • Es sind a und b die beiden in bezug aufeinander achsial bewegbaren Teile jeder Speiche, deren einer über das Endstück c an der Nabe d, während der andere über das Endstück e an der Felge f angelenkt ist, und welche, als ineinandergesteckte Ro hre ausgebildet, das elastische Mittel, hier die Feder g, mit den zu seiner Anbringung dienenden Teilen gehäuseartig umschließen. Die Federn g sind dabei zweckmäßig so angebracht zu denken, daß sie in bekannter Weise sowohl bei Verlängerungen als auch bei Verkürzungen der Speichen im gleichen Sinne und gleichem Maße (etwa nur auf Druck) beansprucht werden.
  • Die inneren Speichenenden c sind in Richtung auf die Radachse in einem solchen Maße verjüngt ausgebildet, daß zwischen ihnen Räume entstehen, welche in Richtung auf die Radachse weiter werden, während sie dort, wo die Verjüngung beginnt, zweckmäßig einen nur schmalen Spalt zwischen sich lassen. Im übrigen werden die Räume von der etwa zylindrischen Außenfläche h der Nabe und in Richtung senkrecht zur Radfläche beiderseits von den Innenflächen der Nabenendflanschen, welche die Speichengelenke tragen, begrenzt.
  • Diese Räume sind mit Gummikissen i ausgefüllt, die etwas größeren Querschnitt haben, um eine gewisse Vorspannung zu erzielen.
  • Die Querschnittsgröße der Gummikörper i hängt insbesondere auch von dem Abstand der Nabenfläche von der Radachse ab, denn -je kleiner dieser ist, um so dünner müssen.die Kissen sein. Um eine genügende Anzahl von Speichen bei genügender Größe der Gummikörper unterbringen zu können, wird daher der Durchmesser der Nabe entsprechend groß gewählt.
  • Um einen genügend großen Widerstand der Gummikissen zu erzielen, ist es nur notwendig, die Nabe und die Speichenfüße entsprechend lang zu bemessen.
  • Besonders günstig wird die Beanspruchung der Gummikissen, wenn die Gelenke k so liegen, daß die auf die Gummikissen i zur Druckwirkung kommenden Flächen l zu beiden Seiten der auf sie von den Gelenkachsen aus gefällt gedachten Senkrechten gelegen sind. Diese Lage der Gelenke zeigt die dargestellte Ausführung. Hierbei sind die Flächen l hohl ausgebildet. Abb. 3 läßt erkennen, daß die Kissen i bei Schrägstellung der Speichen sowohl in beiden radialen Richtungen als auch in der Radumfangsrichtung zusammengedrückt werden, so daß ihre Zusammendrückbarkeit in günstigster Weise ausgenutzt wird.
  • Die Auswechslung einzelner Gummikissen i gegen neue geschieht in einfacher Weise dadurch, daß die Bolzen k entfernt und sodann die verkürzbaren Speichen radial zurückgezogen werden, um die im übrigen nicht befestigten Gummikissen herausnehmen zu können.
  • Als Vorteil gegenüber den bekannten Rädern mit Metallfedern sei hervorgehoben, daß das Rad völlig geräuschlos und erschütterungsfrei arbeitet, denn es treten bei ihm die bei Metallfedern nicht unterdrückbaren Eigenschwingungen nicht auf.
  • Reicht der elastische Widerstand der Gummikissen i gegebenenfalls nicht aus, um den Radteilen einen hinreichenden Halt zueinander zu geben, so kann man die Speichen in der Radebene in an sich bekannter Weise noch mittels Gummikissen n an der Felge f abstützen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Rad für Kraftfahrzeuge mit elastisch verkürzbaren und verlängerbaren Speichen, welche sich in der Radebene so weit aus ihren Mittellagen nach beiden Seiten herausbewegen können, daß Nabe und Felge außer radialen auch Vor- und Nacheilbewegungen zueinander auszuführen vermögen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den inneren verjüngten Speichenenden (c), die zweckmäßig eine Hohlform aufweisen, und der äußeren Nabenumfangswand (h) in Richtung auf die Radachse weiter werdende Räume gebildet werden, welche von Gummikissen (i) ausgefüllt sind. z. Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Gummikissen (i) zur Druckwirkung kommenden Flächen (7) zu beiden Seiten der auf sie von den Gelenkachsen (k) aus gefällt gedachten Senkrechten gelegen sind. 3. Rad nach Anspruch i bis a, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (a, b) bezüglich ihrer Ausbiegungsbewegungen in der Radebene auch gegen die Felge (f) mittels Gummikissen (n) abgestützt sind.
DES58792D 1922-01-31 1922-01-31 Rad fuer Kraftfahrzeuge mit elastisch verkuerzbaren und verlaengerbaren Speichen Expired DE410341C (de)

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