DE410367C - Farbwerk fuer Liniermaschinen mit Linierscheiben - Google Patents

Farbwerk fuer Liniermaschinen mit Linierscheiben

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DE410367C
DE410367C DEK81774D DEK0081774D DE410367C DE 410367 C DE410367 C DE 410367C DE K81774 D DEK81774 D DE K81774D DE K0081774 D DEK0081774 D DE K0081774D DE 410367 C DE410367 C DE 410367C
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DE
Germany
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rail
liner
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discs
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Expired
Application number
DEK81774D
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English (en)
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Kohlbach & Co
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Kohlbach & Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G3/00Apparatus for printing lines

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Farbwerk für Liniermaschinen mit Linierscheiben. Bei Liniermaschinen mit Linierscheiben werden die Linierscheiben durch mit ihnen in Berührung stehende Einfärbwalzen eingefärbt, die entweder m einen Farbbehälter eintauchen oder durch einen in einen Farbbehälter eintauchenden Flanellappen mit Farbe gespeist werden und diese Farbe beim Drehen auf die Linierscheiben übertragen.: In beiden Fällen wird der Farbbehälter von einer in im Maschinengestell vorgesehene Halter eingesteckten Schiene getragen. Diese Schienen liegen vor den Einfärbwalzen und erschweren dadurch den Zugang zu diesen und das Abnehmen derselben. Das trifft insbesondere für das erste Farbwerk zu, weil dieses tief liegt und infolge der Krümmung des Linierzylinders weit in das Maschinengestell hineingebaut ist. Dadurch ist der bei der Herausnahme der Einfärbwalze zur Verfügung stehende Raum sehr beengt.
  • Diesen Mängeln soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die den Farbbehälter und die Abtropfschale tragende, in die Halter des Maschinengestelles- eingesteckte Schiene gegenüber der Farbwalze verstellbar ist, so daß die für gewöhnlich durch sie verdeckte Einfärbwalze freigelegt werden kann, so daß sie für an ihr vorzunehmende Handgriffe leicht zugänglich ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und es zeigt: Abb. i eine Draufsicht und Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie M-M der Abb. i.
  • An den ungefähr in der Mitte sich über dem Maschinengestell a erhebenden Seitenwänden b ist der Linierzylinder c gelagert, der in bekannter Weise in Umdrehung versetzt wird. Über den Linierzylinder c werden ein Fördertuch sowie verschiedene Unter- und Oberfäden geleitet, durch welche die dem Linierzylinder c zugeführten Bogen erfaßt;, um ihn herumgeführt und dann weitergeleitet werden. An den Seitenwänden b sind nach außen vorspringende Halter e für die Farbwerke vorgesehen, von denen in der Zeichnung nur das erste Farbwerk dargestellt ist. Bei diesem ist der aufwärts gerichtete Teil des Halters e mit je einem Schlitze f versehen, in die .eine Schiene g hineingesteckt wird, welche zum Aufhängen des Farbbehälters lt dient und die Farbabtropfschale i trägt. Über der Schale z ist die Einfärbwalze k drehbar gelagert, welche mit den auf der Welle L befestigten Linierscheiben m in Berührung steht und zum Einfärben derselben dient. Zu diesem Zwecke empfängt die Einfärbwalze k durch einen an ihr anliegenden, in den Farbbehälter h :eintauchenden Flanelllappen n Farbe. In der senkrechten Mittelachse der die Schiene g aufnehmenden Schlitze f der Halter e ist nahe an dem unteren Schlitzende eine Welle o gelagert, die innerhalb des Maschinengestelles mit auf ihr befestigten exzentrischen Scheiben p versehen ist und mittels eines an ihrem nach außen vorstehenden Ende befestigten Hebels g gedreht werden kann. Die Scheiben p wirken gegen die untere Fläche der Schiene g und rufen dadurch beim Drehen ein Heben oder Senken derselben nebst dem mit ihr zusammenhängenden Farbbehälter h und Flanelllappen tt sowie der Farbabtropfschale i hervor. Da die Einfärbwalze h feststeht, so wird beim Heben der Schiene g mit den von ihr getragenen Teilen die Walze k fetter eingefärbt, weil dann der Flanellappen n höher zu stehen kommt und dadurch eine größere Fläche der Walze k von ihm bedeckt wird, während beim Senken der Schiene g die Walze k weniger Farbe erhält, da in diesem Falle der Flanellappen n zum Teil von der Walze k abgezogen wird. Durch das Heben und Senken der Schiene g mittels der Scheiben >> wird also die übertragung dier Farbmenge auf die Einfärbwalze k genau geregelt. Anderseits kann die Schiene g mit dem Farbbehälter h so tief nach unten gezogen «-erden, daß die Einfärbwalzie k leicht zugänglich ist und bequem herausgenommen. werden kann, ohne daß :es notwendig ist, die Schiene g mit dem Farbbehälter lt zu entfernen. Bei unmittelbarer Einfärbung der Einfärbwalze k, wenn also unter Fortfall des Farbbehälters h und des Flaniellappens n die Farbe in die Farbabtropfschale gegossen wird, in welche die Walze k eintaucht, kann durch Höher- und Tieferstellen der Schiene g die Eintauchtie`e der Einfärbwalzie k geregelt und immer dieselbe Eintauchtiefe erhalten werden, was für die gleichmäßige Farbgebung von Vorteil ist.
  • In den Haltern e ist wagerecht zu der in ihnen gelagerten Welle o je ein mit Innengewinde versehenes Loch vorgesehen, in welche eine Schraube r eingedreht ist, die nach Einstellung der Schiene g und der damit zusammenhängenden Teile angezogen werden kann und dadurch die Einstellung der beweglichen Teile sichert.
  • Die beschriebene Einrichtung kann unter entsprechenden Abänderungen auch bei anderen. Farbwerken vorgesehen werden. Die beabsichtigte Wirkung kann auch dadurch hervorgebracht werden, daß die Lager der Schiene g verstellbar .eingerichtet sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Farbwerk für Liniermaschinen mit Linierscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die den Farbbehälter (h) und die Abtropfschale (i) tragende Schiene (g) gegenüber der Einfärbwalze (k) verstellt werden kann. z. Farbwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Farbbehälter (h) bzw. die Farbabtropfschale (i) tragende, in Haltern (e) des Maschinengestells geführte Schiene (g) mit auf einer durchgehenden, drehbar gelagerten Welle (o) befestigten Exzentern (p) in. solcher Verbindung steht, daß beim Rechts- oder Linksdrehen der Welle (o) mittels eines auf ihr befestigten Hebels (g) die Schiene (g) nebst dem Farbbehälter (h) bzw. der Abtropfschale (i) gehoben oder gesenkt und dadurch einerseits der Einfärbwalze (k) je nach Bedarf mehr oder weniger Farbe zugeführt, anderseits die Einfärbwalze (k) leicht ausgewechselt werden kann.
DEK81774D 1922-04-28 1922-04-28 Farbwerk fuer Liniermaschinen mit Linierscheiben Expired DE410367C (de)

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