DE410408C - Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken - Google Patents

Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken

Info

Publication number
DE410408C
DE410408C DEK75561D DEK0075561D DE410408C DE 410408 C DE410408 C DE 410408C DE K75561 D DEK75561 D DE K75561D DE K0075561 D DEK0075561 D DE K0075561D DE 410408 C DE410408 C DE 410408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rocker table
lifting
center roller
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK75561D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Publication date
Priority to DEK75561D priority Critical patent/DE410408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE410408C publication Critical patent/DE410408C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21B—ROLLING OF METAL
    • B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/04—Three-high arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Heb- und Senkvorrichtung für die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken. Bei dem Betriebe von Triowalzwerken, bei denen die Mittelwalze gehoben und gesenkt wird, ist es erforderlich, daß die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze in ihrer oberen Stellung an die obere, in ihrer unteren Stellung an die untere Walze angedrückt wird. Zu diesem Zweck wird die Mittelwalze in ihrer oberen Stellung an die Oberwalze durch :eine Kraft gedrückt, die um das Walzeneigengewicht größer ist als die zum Anpressen an die untere Walze erforderliche Kraft. In der untersten Stellung der Mittelwalze wird diese Kraft dann ausgeschaltdt. Wählt man zur Erzeugung dieser Kraft ein Gegengewicht, so erfordert seine jedesmalige völlige Ausschaltung eine erhebliche Arbeitsleistung. Da nun für ein festes Andrücken der Mittelwalze gegen die Unterwalze im; allgemeinen nicht das ganze Eigengewicht nötig ist, vielmehr ein Bruchteil davon geg-enügt, so hat man das Gegengewicht in ein Haupt- und ein Zusatzgewicht geteilt, wobei die Summenwirkung der beiden Teile auf die Mittehvalze größer, die Einzelwirkung kleiner ist als die Wirkung des Eigengewichtes der Mittelwalze. Durch eine Ausschaltvorrichtung wurde erreicht, daß der eine Gewichtsteil, das Hauptgewicht, die Mittelwalze dauernd, der andere Teil, das Zusatzgewicht, jedoch nur zeitweise beeinflußt.
  • Das Zusatzgewicht liegt bei dieser bekannten Einrichtung auf dem Hauptgewicht auf und wird, wenn die :Mittelwalze gesenkt werden soll, von dem Hauptgewicht abgehoben und dadurch ausgeschaltet. '\Venn die Walze gehoben werden soll, wird es wieder auf das Hauptgewicht aufgesetzt und dadurch eingesc'halte't. Ist nun die Mittelwalze auf einen mittleren Walzspalt eingestellt, so tritt beim Abheben des Zusatzgewichtes ein beträcht4 licher Stoß ein, der die Einschaltung von; Federn bedingt. Um eine solche Federung bequem anbringen und zwecks Nachstellung und Auswechslung leicht zugänglich machen zu können, sowie um die Ein- und Ausschalt: vorrichtung des Zusatzgewichtes überwachen und gegebenenfalls verstellen zu können, wird nun gemäß der Erfindung das Zusatzgewicht vom Hauptgewicht örtlich getrennt und an eine leicht zugängliche Stelle verlegt, wobei der Einfluß des Zusatzgewichtes auf das Gestell der Mittelwalze durch einen Doppelhebel o. dgl. gewährleistet wird. Man kann das Zusatzgewicht z. B. in den Maschinenraum verlegen, welcher außer der Bewegungsvorrichtung für den Wipptisch auch die Antriebsmotoren für Tischhubvorrichtung aufnimmt und bequem begehbar ist. Die Einwirkung der Bewegungsvorrichtung des Wipptisches auf die Übertragungsvorrichtung des Zusatzgewichtes kann dann in einfacher und zuverlässiger Weise erfolgen und überwacht werden. Bei wechselndem Walzenspalt kann durch eine Nachstellung stets eine einwandfreie Arbeitsweise der gesamten Bewegungsvorrichtung gewährleistet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Es zeigen Abb. i bis 3 ein Triowalzwerk in Seitenansicht in drei verschiedenen Stellungen der Bewegungsvorrichtung von Mittelwalze und Wipptisch.
  • Der Wipptisch z ist durch eine Stange z mit dem einen Arm 3 eines Doppelhebels verbunden, auf dessen anderem Arm 4 ein. das Gewicht des '#Vipptisches beim Heben und Senken ausgleichendes Gegengewicht 5 sitzt. Die Bewegung des Tisches i erfolgt durch eine beliebige, nicht veranschaulichte Antriebsvorrichtung. Die Mittelwalze 6 wird in ihrer obersten Stellung (Abb. i) durch zwei Gegengewichte 37 und 8, deren Summenwirkung größer und deren Einzelwirkung kleiner ist als die Wirkung des.Eigengewichtes der Mittelwalze, an die Oberwalze g angedrückt. Das Hauptgewicht ; ist dauernd in beliebiger Weise zwangläufig mit dem Traggestell der Mittelwalze 6 verbunden. Das Zusatzgewicht 8 sitzt auf dem einen Arm i o eines Doppelhebels. An dem andern Arm i i greüt das eine Ende einer Stange 12 an, auf deren anderem Ende eine Mutter 13 und Scheibe 1 4. sitzen. In der oberen Stellung der Mittelwalze 6 liegt diese Scheibe 14 an einer mit einer Traverse 15 verbundenen Buchse 16 an, in der die Stange 12 verschiebbar ist. Da die Traverse 15 durch die Stangen 17 mit dem Traggestell der Mittelwalze 6 verbunden ist, wird diese in ihrer obersten Stellung durch beide Gewichte 7 und 8 beeinflußt und an die Oberwalze g angedrückt. Das über den Wipptisch i tieranrollende Walzgut geht nun zwischen Mittelwalze 6 und Unterwalze 18 hindurch. Wenn es das Walzwerk passiert hat, wird der Wipptisch i angehoben. Nun wird das Zusatzgewicht 8 ausgeschaltet, und zwar geschieht dies in folgender Weise: An dem zur Bewegungsvorrichtung des Wipptisches gehörenden Hebelarm 3 ist eine Stange i9 angelenkt. Das andere Ende dieser Stange geht durch eine Buchse 2o hindurch, die gelenkig mit dem Hebelarm io verbunden ist. Bei der Aufwärtsbewegung des Wipp;; tisches i wird die Stange i 9 mitgenommen, und hebt mittels eines Anschlages 21 die Buchse 2o und damit den Arm io sowie das Gewicht B. Der Hebelarm i i und mit ihm die Stange 12, Mutter 13 und Scheibe 14 bewegen sich abwärts (Abb.2). Die Wirkung des Zusatzgewichtes 8 auf die Mittelwalze ist nun ausgeschaltet, und diese senkt sich infolge ihres das Hauptgewicht 7 übersteigenden Eigengewichtes. Da sich mit ihr die Tra-, Verse 15 ebenfalls senkt, bleibt die Scheibe 14 zunächst in loser Berührung mit der Buchse 16 (s. Abb. 2). Um den Einfluß des Gegengewichtes 8 auf die Mittelwalze 6 in deren unterster Stellung sicher auszuschalten, ist die Bewegung des Wipptisches i so geregelt, daß .er sich noch nicht in seiner oberen Arbeitsstellung gemäß Abb.3 befindet, wenn die Mittelwalze 6 gerade zur Auflage auf die Unterwalze 18 gekommen ist (Abb. 2).
  • Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des vVipptisches i bis zu seiner oberen Arbeitsstellung (Abb. 3)'wird der Anschlag 21 weitergehoben, da ja Stange i9 zwangläufig mit Stange 2 verbunden ist. Hierdurch wird auch der Arm io nebst Gewicht 8 weitergehoben und Hebel i i- mit Stange 12 gesenkt. Letztere schiebt sich hierbei durch die nunmehr ruhende Buchse 16 hindurch, und die Scheibe 14 entfernt sich von der Buchse 16. Infolgedessen wird die Mittelwalze 6 in der untersten Stellung nur durch das Hauptgewicht 7 beeinflußt und liegt unter dem Einfluß des Cberschuss.es ihres Eigengewichtes auf der Unterwalze 18 fest auf. Jetzt geht das Walzgut zwischen den Walzen 6 und 9 hindurch. Bei der dann folgenden Abwärtsbewegung des Nipptisches i wird die Stange i9 mitgenommen. Der Arm io senkt sich unter dem Einfluß des Zusatzgewichtes 8; Arm i i mit Stange 12 wird hierdurch gehoben. Hierbei wird die Scheibe 14. wieder gegen die Buchse 16 angedrückt; die Teile der Bewegungsvorrichtung nehmen nun wieder die Stellung nach Abb. 2 ein. Nun steht die Mittelwalze wieder unter der Einwirkung beider Gewichte 7, 8 und wird infolgedessen von diesen gehoben.
  • Um dann in der oberen Stellung der Mittelwalze den weiteren Einfluß des Zusatzgewichtes 8 auf diese einwandfrei zu gewährleisten, wird die Bewegung des Wipptisches i zweckmäßig so geregelt, daß er sich nach erfolgter Anlage der Mittelwalze 6 an die Oberwalze 9 noch um ein geringes Stück abwärts bewegen muß. Dieser Abwärtsbewegung folgt die Stange i9, so daß zwischen Anschlag 2i und Buchse 2o ein Spiel entsteht und die Scheibe 14 unter dem Einfluß des Gewichtes 8 fest gegen die Buchse 16 angedrückt wird.
  • Die Bewegungsvorrichtung des Wipptisches kann beliebig sein, desgleichen die Art der Ein- und Ausschaltung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heb- und Senkvorrichtung für die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken mit einem die Mittelwalze beeinflussenden, aus Haupt- und Zusatz gewicht bestehendem Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, daß Haupt- und Zusatzgewicht örtlich voneinander getrennt sind und letzteres an einer leicht zugänglichen Stelle angebracht ist, wobei; das Zusatzgewicht' (8) durch einen Hebel (i o, i i) mit dem Traggestell (17) der Mittelwalze und mit der Bewegungsvorrichtung des Wipptisches so verbunden ist, daß das Zusatzgewicht nach erfolgter Anlage der Mittelwalze an die Oberwalze frei auf die Mittelwalze einwirkt, nach Anlage der Mittehvalze an die Unterwalze aber durch den Wipptisch weiter angehoben und so ausgeschaltet wird.
  2. 2. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch i, bei der zwischen der Bewegungs: Vorrichtung des Nipptisches und dem als Verbindungsglied zum Traggestell der Mittelwalze dienenden Doppelhebel Spiel vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch zwischen Doppelhebel und Traggestell der Mittelwalze ein Spielraum vorgesehen und so bemessen ist, daß die Bewegung des Zusatzgewichtes beim Senken des Wipptisches bereits mit dem Hub der Mittelwalze, beim Heben des Wipptisches aber erst mit dem Hub des Wipptisches endet.
DEK75561D Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken Expired DE410408C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK75561D DE410408C (de) Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK75561D DE410408C (de) Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE410408C true DE410408C (de) 1925-03-06

Family

ID=7232609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK75561D Expired DE410408C (de) Heb- und Senkvorrichtung fuer die vom Wipptisch aus bewegte Mittelwalze von Triowalzwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE410408C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE924959C (de) Ventilsteuerung, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE401417C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen der Fuehrungen beweglicher Teile, wie Schlitten u. dgl., von Werkzeugmaschinen
DE508522C (de) Keilgetriebe
EP1036965B1 (de) Ventilverband
DE202016101198U1 (de) Steinspalter mit verringerter Handhabungskraft
DE574909C (de) Tablettenpresse mit schnell umlaufendem Matrizentisch
DE394760C (de) Kartoffelpflanzlochmaschine
DE808018C (de) Fahrbare Fussabschmierpresse
DE829084C (de) Scheibenmuehle
DE1534951C3 (de) Kletterhubwerk für Schalungen tragende Gleit- oder Klettergerüste
DE590896C (de) Nadelstabstrecke
DE352874C (de) Vorrichtung zur UEberwindung des Totpunktes an Fussmotoren mit Trethebelantrieb
DE926361C (de) Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine
DE912572C (de) Buchungsplatte
DE711703C (de) Kupplungsvorrichtung zwischen dem abnehmbaren Tragrahmen und dem Stempel einer Hebebuehne
DE556462C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit zwei und mehr Magazinen, bei der der Hubhebel wie ueblich gelagert und an dem Kopfende mit dem zweiten Elevator verbunden ist
DE330163C (de) Heb- und Senkvorrichtung der vom Wipptisch aus bewegten Mittelwalze bei Triowalzwerken
DE340062C (de) Vorrichtung zum Abnehmen von Setzmaschinenmatrizen von einer Aufzugkette
DE645955C (de) Schienenkontaktapparat fuer Eisenbahnsicherungszwecke
DE1459394A1 (de) Hydraulische Steuerungsvorrichtung
DE431395C (de) Pferderechen
DE440330C (de) Vorrichtung zum Ausruecken des Schubkurbelgetriebes fuer Nietmaschinen
DE563400C (de) Vorrichtung zum An- und Abstellen des Druckzylinders bei Zylinderschnellpressen
DE462714C (de) Schmiervorrichtung
DE335978C (de) Bohrvorrichtung fuer optische Glaeser u. dgl.