DE41042C - Maschine zur Bearbeitung der Fafsdauben - Google Patents

Maschine zur Bearbeitung der Fafsdauben

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DE41042C
DE41042C DENDAT41042D DE41042DA DE41042C DE 41042 C DE41042 C DE 41042C DE NDAT41042 D DENDAT41042 D DE NDAT41042D DE 41042D A DE41042D A DE 41042DA DE 41042 C DE41042 C DE 41042C
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DE
Germany
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stave
carriage
claw
rollers
slot
Prior art date
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Application number
DENDAT41042D
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English (en)
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CH. L. GOEHRING in Allegheny, City, Penns., V. St. A
Publication of DE41042C publication Critical patent/DE41042C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H3/00Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
    • B27H3/02Manufacture of barrel staves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung behandelt die Construction einer Maschine zur Herstellung von Fafsdauben.
Fig. ι ist verticaler Längsschnitt durch die Maschine nach der Linie 1-1 von Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt, nach der Linie 2-2 von Fig. 1.
Fig. 3 ist ein verticaler Querschnitt durch das Gestell und die Träger allein.
Fig. 4 ist ein verticaler Querschnitt nach der Linie 3-3 von Fig. 2,
Fig. 5 ein verticaler Querschnitt durch den Riemenumlegemechanismus,
Fig. 6 ein verticaler Längsschnitt durch den Mechanismus zur Bewegung der Klauen.
Fig. 7 ist eine vergröfserte Darstellung der federnden Fänger und Rollen oben auf den Tisch.
Fig. S und 9 sind durchschnittene Einzeldarstellungen von Rollen verschiedener Form.
Fig. 10 zeigt das Gleitstück und den Umsteuerhebel.
Fig. 11 ist die Sonderdarstellung eines der Schlitten.
Fig. 12 ist eine detaillirte Darstellung, aus welcher die Art der Anwendung der die Messer treibenden Riemen ersichtlich ist.
Fig. 13 ist eine theilweise durchschnittene Oberansicht eines der Schlitten.
Fig. 14 ist ein Verticalschnitt durch das Nuthenbrett zur Bewegung der Klaue.
A ist das feste Gestell oder der Tisch der Maschine von irgend einer passenden Construction; derselbe ist oben mit dem Längsschlitz oder der Oeffnung B versehen, in welcher sich die Gleitplatte C hin- und herbewegt. Als Gufstheile der Tischbeine der Maschine und in geeigneter Entfernung von einander sind die Hängestangen oder Träger D angeordnet, die an den unteren Enden die beiden Führungen E haben, welche an ihren inneren Kanten Flantschen haben (Fig. 3), um über Leisten des Schlittens F zu greifen und diesen dadurch bei seiner Vor- und Rückwärtsbewegung zu halten. Diese Führungen E sind durch Bänder G mit einander verbunden und diese wiederum als ein Stück mit anderen Bändern H hergestellt. Die Bänder G tragen sowohl die Führungen E wie die Hängestangen -D, und die unteren Enden der Bänder H sind an den Beinen des Tisches befestigt und machen die Verbindung zu einer starren und festen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Hängetheile D und die Träger E starr so mit einander verbunden, dafs der Schlitten F eine seitliche Bewegung nicht ausführen kann, also keinen Spielraum hat. Der Schlitten F ist mit der Gleitplatte des Tisches durch eine Stange K verbunden, so dafs beide ihre Bewegung stets zusammen ausführen müssen. An dem Schlitten F befestigt und ein wenig über demselben ist der Musterstab J angeordnet, welcher die ganz genaue Form hat, die die Kanten oder Seiten der Fafsdauben erhalten sollen. Der Musterstab J liegt, wie aus Fig. 1 ersichtlich, ein wenig über dem Schlitten F, um ersteren in directe Richtung mit den Rollen M zu bringen, welche auf den gegenüberliegenden
Kanten des Stabes aufliegen. Die Rollen dienen zur Regulirung der Entfernungen zwischen den inneren Kanten der Schlitten , welche die Spindel und Messer tragen.
Um zu verhindern, dafs Späne oder Staub und Schmutz durch die Oeffnuhg B oben in den Tisch auf den Musterstab fallen, zwischen die Rollen gelangen und hierdurch eine ungleichmäfsige Arbeit veranlassen, wird oben an dem Stabe der Deckel L befestigt, der über die Kanten des Stabes vortritt, um Späne, Staub etc. aufzunehmen. Die Kanten des Deckels L treten über die Kanten des Musterstabes J vor und weichen in für dieselben bestimmte Nuthen, die unmittelbar über den Frictionsrollen in den beiden Schlitten liegen. Durch diese Einrichtung wird das Durchfallen von Spänen und Staubtheilen etc. auf den Musterstab vollends vermieden.
Der Schlitten F, Musterstab J und die Gleitplatte C des Tisches werden alle mittelst" der Zahnstange vor- und rückwärts bewegt, die an der unteren Seite des Schlittens F hergestellt ist und durch das Zahnrad N auf der Welle O Bewegung erhält. Auf dieser Welle sitzen auch die nahe dem äufseren Ende fest angebrachten beiden Zahnräder P Q. von verschiedenem Durchmesser, jjm eine Drehung der Welle mit bestimmter Geschwindigkeit zu veranlassen, wenn die Daube zwischen die Messer geführt wird, um bearbeitet zu werden, und der Welle eine andere Geschwindigkeit ertheilen zu können, wenn das Gleitstück des Tisches zurückbewegt wird, um ein anderes Stück Holz aufzunehmen. Zweck der Einrichtung, den Gleittisch mit verschiedener Geschwindigkeit zu bewegen, ist, das Arbeitsstück relativ langsam zwischen die Messer zu führen, dagegen den leeren Schlitten mit gröfserer Geschwindigkeit zurückzubringen, um Zeit zu sparen. Das kleinere Rad P steht mit dem Rade R in Eingriff, das auf der Welle S festsitzt; das gröfsere Rad Q. greift in das Rad V auf einer dritten Welle W, und das Rad V endlich steht wiederum in Eingriff mit dem kleineren Rade T, Fig. 5, welches lose auf der Welle S sitzt und eine Scheibe U trägt. Das Rad T und die innere Scheibe U sind fest mit einander verbunden und stecken lose auf der Welle S, so dafs sie sich stets zusammen drehen.
Auf der Welle 5 sind die drei Scheiben UX Y angeordnet, von denen die Scheibe X auf der Welle S leer läuft, während die Scheibe Y damit fest verbunden äst; wird nun der Riemen auf die Scheibe Y aufgelegt, so wird die Welle S gedreht und das Rad R in Drehung gesetzt, das durch Eingriff mit dem Rade P auch eine Drehung der Welle Q. und damit eine Rückwärtsbewegung des Schlittens mit gröfserer Geschwindigkeit veranlafst. Wird „der Riemen auf die Losscheibe X übergelegt, so bleibt der Schlitten und alle mit ihm verbundenen Theile in fester Lage. Wird der Riemen auf die innere Scheibe U gelegt, so bewegt das kleine Rad T durch die beiden :,grofsen Räder V Q. die Welle O, so dafs der Schlitten und die damit in Verbindung stehenden Theile langsam nach vorn bewegt werden. Die Bewegung des Schlittens bewirkt selbstthätig die Umlegung des Riemens, so dafs abwechselnd der Schlitten erst nach der einen Richtung und dann nach der anderen bewegt wird. Auf der unteren Seite des Schlittens sind Löcher Z, Fig. 10, hergestellt, in welche an jedem Ende ein Stift gesteckt wird. Diese Stifte können von einem Loch in das andere gesteckt werden, je nach der Entfernung, welche der Schlitten jedesmal durchlaufen soll. Dieser Stift Αλ geht von der Unterseite des Schlittens gerade weit genug nach unten, um gegen das innere Ende des Hebels B zu treffen, der drehbar angebracht und dessen äufseres Ende mit dem geschlitzten Winkelhebel C1 durch die Stange D1 verbunden ist. Der Hebel C1 ist auf der unteren Seite einer der Führungen E drehbar angebracht und an dem inneren Ende mit der Stange JD4 verbunden, welche den Riemen umlegt; dieses innere Ende des Hebels ist geschlitzt, um eine freie Bewegung auf der Stange D4 möglich zu machen. WTenn der Schlitten das Ende seines Weges nach der einen Richtung erreicht hat, so trifft der Stift Ax an diesem Ende gegen den Hebel B1 und legt den Riemen von einer Scheibe auf die andere, so dafs der Schlitten seine Bewegung umkehrt.
Die beiden Schlitten F1, welche die Spindel J1 tragen, die mit den getriebenen. Scheiben G1 und den Messern H1 versehen sind, liegen zwischen geeigneten Führungen J1, Fig. 11, die mit den Führungen E fest verbunden und rechtwinklig gegen dieselben gerichtet sind. Die Führungen J1 stehen an ihren inneren Enden so weit aus einander, dafs sich der .Musterstab frei zwischen den Führungen hin- und herbewegen kann. Die inneren Enden der Schlitten stehen ein wenig nach innen über diese Führungen J1, Fig. 2, vor, so dafs die Frictionsrollen M, die in ihren inneren Kanten drehbar sind, gegen den Musterstab anliegen und auf diese Weise die Entfernung zwischen dem Schlitten und den Messern auf den oberen Enden der Spindel reguliren. Direct in Richtung mit den Frictionsrollen M sind geeignete Federn L1 angebracht, welche die Schlitten und Spindeln nach innen gegen einander gedrückt halten. Die Spannung der Federn kann durch die Schraubenstangen M1, Fig. 2, regulirt werden, welche mit Handrädern M1 versehen sind. Die Schlitten können mit oder ohne Frictionsrollen angewendet werden, um die Reibung auf ihren
Lagern auf der Seite, auf der die Riemen ihren Druck ausüben, .zu-vermindern. Da die Schlitten durch den Musterstab /, der zwischen sie tritt, hin- und herbewegt werden, so bewegen sich auch die Messer H1 entsprechend und bilden infolge dessen das Daubenholz entsprechend dem Musterstabe aus.
Oben durch den Tisch oder das Gestell A werden Schlitze a, Fig. 4, geschnitten, durch welche die oberen Enden der Spindeln /] zu dem Zwecke treten, die Messer gegen einander zu adjustiren. An dem oberen Theil eines jeden Schlittens ist eine Frictionsrolle P1, Fig. 1, angebracht, welche gegen einen passenden Flantsch Q.1 anliegt, der theil weise quer über den Tisch auf jeder Seite der Oeffnung B reicht, um ,zu verhindern, dafs die äufseren Enden der Spindeln in den Schlitzen festsitzen, durch welche ihre oberen Enden gehen, und auch zu verhindern, dafs der Schlitten an den oberen Enden nicht die Neigung zu kippen erhalte infolge des Druckes der Rinnen auf die Scheiben G1.
Der Gleittisch C liegt in der Oeffnung B, welche oben in dem Gestell hergestellt ist, und auf diesem Gleittisch ist die mit Nuth versehene Platte oder das Holzstück R1 angeordnet, auf welches das Daubenholz gelegt wird, um durch Einführen zwischen die beiden M.esser al gegen dieses Holzstück gedrückt zu werden. Sollen bei einem flachen Daubenstück nur die Kanten bearbeitet werden, so sind Rollen S1 nothwendig, um die Dauben in Stellung zu halten; werden jedoch die Dauben an den Seitenflächen bearbeitet, so werden die Rollen S} überflüssig. Die Dauben werden in jedem Falle von zwei Klauen gehalten. Unten an der Tischplatte ist das Brett j4" angehängt, das mit zwei horizontalen parallelen Nuthen B" und den beiden geneigten Nuthen C" versehen ist, die nach entgegengesetzten Richtungen laufen. Die vier Nuthen sind mit einander verbunden, um eine zusammenhängende Bahn für den Drehstift S" zu bilden, durch welchen die selbstthätig wirkende Klaue E" bethätigt wird. Um diesen Stift S" von einer Nuth in die andere übergehen zu lassen, sobald er durch den das Daubenholz tragenden Gleittisch vor- und rückwärts bewegt wird, sind die beiden selbstthätig der Wirkung einer Feder folgenden Weichenstücke G*, Fig. 6, vorgesehen, und zwar an der Vereinigungsstelle der horizontalen mit den beiden schrägen Nuthen C".
So lange ein Weichenstück durch die Feder H" nach oben gedrückt wird, wird das andere Weichenstück gegen die untere Seite der schrägen Nuth nach unten gedrückt.
Mit dem inneren Ende des Gleittisches ist an einem passenden Punkte das feste Rohrstück /" verbunden, in welchem die durch Feder beeinflufste Klaue J" angeordnet ist. Diese Klaue wird in dem Rohr I" durch die Feder K" in Stellung gehalten, welche gegen das Ende wirkt; die Spannung der Feder wird durch die Schraube L" regulirt, so dafs der Druck der Klaue gegen das zu bearbeitende Daubenholz beliebig geändert werden kann.
Hat sich der Gleittisch vorwärts bewegt, um ein Holz aufzunehmen, so geht die Klaue J" zwischen und gerade so weit hinter die Messer, um ein neues -Stück aufzunehmen. Diese Klaue tritt stets über den Tritt hervor und bewegt sich zwischen den Messern H1 bei jeder Bewegung des Tisches vor und zurück. Die andere Klaue E'\ durch welche das andere Ende der Daube gehalten wird, ist selbstthätig in ihrer Wirkung und tritt deshalb nur vertical über den Tisch vor, während dieser das Daubenstuck nach vorn zwischen die Messer führt. Darauf wird diese Klaue E" zurückgedreht, während der Tisch zurückbewegt wird, um sich dann gerade rechtzeitig wieder zu heben, um ein anderes unbearbeitetes Daubenstück .einzuspannen, das hochkantig auf den Tisch gelegt worden war. Diese Klaue E" ist um den Stift Ο", Fig. 14, der durch ein Gufsstück P" hindurchgeht, das an der unteren Seite des Gleittisches drehbar befestigt ist; in dem Schlitz des Tisches macht die Klaue auf- und abgehende Bewegung.
Der Zweck dieser selbstthätigen Klaue E" ist, das Daubenholz, welches gegen die andere Klaue J" gedrückt wird, festzuspannen und das Daubenholz in Stellung zu halten, während es zwischen den beiden Messern hindurchgeht. Alles, was der Arbeiter an der Maschine zu thun hat, besteht darin, das Daubenholz so einzulegen, dafs ein Ende gegen die Klaue J" anliegt; dann geht die Klaue E" hoch und fafst das andere Ende, um es festzuhalten. An dem unteren Ende der Klaue E" ist ein Glied Q." und an diesem wieder der Hebel R" durch den Stift S" befestigt.
Das obere Ende dieses Hebels R" ist an dem Gleittisch befestigt, und er erhält dadurch Führung, dafs der Stift 5" an dem anderen Ende in den vier Nuthen des Brettes A" läuft; so lange dieser Stift S" in der oberen horizontalen Nuth B" läuft, wird das untere Ende der Klaue E" nach oben geworfen und sein oberes Ende nach hinten gedreht, um das Daubenholz freizugeben. Während der Gleittisch zur Aufnahme eines anderen Holzstückes zurückbewegt-wird, läuft der Stift 5" in der oberen horizontalen Nuth B", und die Bewegung des Tisches führt den Stift hinter das Weichenstück nahe jenem Ende der Nuth. Sobald der Stift die Weiche erreicht, schliefst sich dieselbe nach unten, um den Stift hindurchzulassen, worauf die Feder H" das WeichenstUck wieder hochdrückt, so dafs der
Stift S" in die geneigte Nuth C" übergeht. Sobald der Stift S" diese schräge Nuth C" passirt hat, fängt die Klaue E" an, hochzugehen, weil ihr unteres Ende durch das Glied Q" und Hebel R" nach unten gezogen wird; und wenn der Stift S" den unteren horizontalen Schlitz B" erreicht hat, ist die Klaue in verticaler Lage und hat das Ende des Daubenbolzens gefafst, um es so lange in dieser Lage zu halten, als sich der Stift S" in der unteren horizontalen Nuth befindet; erreicht der Stift die schräge Nuth C" an dem entgegengesetzten Ende, so fängt das Ende des Hebels R" an, hochzugehen und drückt auf diese Weise das untere Ende der Klaue E" gleichzeitig hoch. Diese Aufwärtsbewegung dauert so lange, als bis der Stift S" die Weiche an diesem Ende passirt hat, worauf das Weichenstück in die in vollen Linien gezeigte Lage zurückschnappt. Während sich der Stift in der unteren horizontalen Nuth B" bewegt, wird er so festgehalten, dafs der Hebel R" weder vorwärts noch rückwärts kann; deshalb wird die Klaue E" ebenso festgehalten, als ob sie einen Theil des Hebels R" selbst bildete. Das Mafs des Druckes, welches durch die Klaue E" auf das Ende des Daubenholzes ausgeübt werden kann, kann durch die Feder K" und Schraube L" der festen Klaue J" regulirt werden.
Durch die Anbringung einer selbstthätigen Klaue, welche in der angegebenen Weise die Enden der Daubenhölzer fafst, werden diese auf beiden Seiten gleichzeitig bearbeitet und erhalten jede gewünschte Gestalt, und die Rollen zum Halten des Daubenholzes auf dem Tische können entweder ganz entbehrt oder in Verbindung mit den Klauen angewendet werden.
Die Rollen sind nicht nöthig, wo das Daubenholz hochkantig steht; liegen die Hölzer jedoch flach auf dem beweglichen Tisch auf, wenn ihre Kanten zu bearbeiten sind, dann können die Walzen entweder allein oder in Verbindung mit dieser in selbstthätige Wirkung tretenden Klaue angewendet werden, um das Daubenholz auf dem Tisch zu halten.
Sollen die Dauben nur an ihren Kanten bearbeitet werden, so kommen weit kürzere Klauen über dem Tische in Anwendung. Für eine Maschine werden auswechselbare Klauen von verschiedener Länge vorgesehen.
Auf entgegengesetzten Seiten der Oeffnung B des Tisches sind die federnden Backen F1 drehbar angebracht (Fig. 7), welche sich, sobald der Gleittisch zwischen sie tritt, öffnen und die in Fig. 7 in vollen Linien dargestellte Lage einnehmen, die sich aber schliefsen und in die punktirte Lage treten, sobald die Oeffnung B. frei ist. Die Entfernung, um welche sich die Backen über der Oeffnung zurückbewegen sollen, wird durch die Anschläge W1 an dem Gestell A regulirt, gegen welche Ansätze die Backen treffen. Zweck dieser Backe F1 ist, bei freiem Schlitz in dem Tische diesen Schlitz zu sperren und zu verhindern, dafs ein Daubenholz oder anderer gröfserer Körper durch den Schlitz auf die darüber befindlichen Maschinentheile fällt. Diese Backen F1 kommen in Bewegung, sobald der Gleittisch C sich zur Aufnahme eines anderen Daubenholzes zurückbewegt.
Die Rollen X1, Fig. 8 und 9, welche die bearbeitete Daube fortführen, verhindern, dafs eine unbearbeitete Daube fortgeführt wird. Geschieht dies aber, d. h. wird eine fertige Daube von den Rollen X1 gefafst, so kommen die Backen nicht in Wirkung, sondern schnappen nur über die Oeffnung B. Die Walzen X1 sind federnd gelagert, so dafs sie stets gegen einander gedrückt werden, und sind mit breiten Flantschen an den unteren Kanten versehen, um unter die Platte R1 zu greifen, welche auf dem Gleittisch C befestigt ist. Diese Rollen werden weit genug gegen einander gedrückt, um jede Daube aufnehmen zu können, und zwar mit ausreichender Kraft, um gegen die Seiten oder Kanten des Holzes zu drücken und es von dem Tisch fortzuführen. Diese Rollen werden durch Riemen getrieben, die von dem Tisch zurückführen, Fig. 12, und durch eine passende Kraft bewegt werden.
Die Flantschen an den unteren Kanten der Rollen greifen unter die bearbeitete Daube und dienen dazu, zu verhindern, dafs diese durch die Oeffnung B auf die Maschine fällt. Wenn die Walzen X1 aus irgend einem Grunde die Daube nicht fassen und fortführen sollte, so bilden die Backen F1, indem sie über die Oeffnung B schnappen (Fig. 7 punktirt), Träger zur Aufnahme der Daube, bis der Gleittisch C eine andere Bewegung macht und die Daube zwischen die Walze Xx treibt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden mit Flantsch versehene Rollen bei flachen Dauben benutzt; wo jedoch die Dauben an den Seiten bearbeitet werden und eine verticale Lage einnehmen (Fig. 9), werden ausschliefslich glatte Rollen angewendet. · Diese Rollen X1 werden aus Gummi oder einem Material hergestellt, welches die Dauben sicher zu fassen geeignet ist.
Die Halter, in denen die Rollen X1 drehbar angebracht sind, können wie dargestellt oder in anderer geeigneter Weise eingerichtet sein.
Die Treibriemen, welche die Spindel bewegen, reichen in gerader Linie nach aufsen und gehen um Scheiben auf getrennten Wellen, die durch die gekreuzten Riemen (Fig. 12) bewegt werden.
Bei dieser. Construction kommen die Riemen mit dem Riemenbrett A" nicht in Berührung.

Claims (2)

Pateντ-Ansprüche: Eine Maschine zur Bearbeitung von Fafsdauben, charakterisirt durch folgende gleichzeitig vorhandene Einrichtungen:
1. Die mit einander verbundenen, in einem Schlitz E der oberen Tischplatte bezw. in den festen Führungen E des Maschinengestelles laufenden Gleitstücke C bezw. F, welche durch Zahnstange und Zahnradübersetzung langsame Vorwärts- und schnellere Rückwärtsbewegung erhalten und von denen letzteres (F) einen Musterstab J von genauer Form der herzustellenden Dauben trägt, gegen welchen sich Rollen der durch Federn L1 regulirbaren, die Messer H1 tragenden, in den Führungen J1 laufenden Schlitten F1 legen, so dafs das auf die Gleitplatte C bezw. die Unterlage R1 gelegte Holzstück nach Mafsgabe der durch den Musterstab / veranlafsteu transversalen Bewegung der umlaufenden Messer H\ deren Spindeln sich in den Schlitzen a der Tischplatte bewegen können, bearbeitet wird (Fig. ι bis 4).
2. Die Vorrichtung zum selbsttätigen Umlegen des Treibriemens für die Schlitten nach der Bearbeitung der Daube, bestehend aus den entsprechend der Hublänge des Schlittens F aus einander stehenden, auf letzterem angebrachten Stiften A1, weiche einen Hebel B1 bewegen, der durch Stange D1 und Winkelhebel C1 den Riemenumleger Z)4 bewegt (Fig. 2, 5 und 10).
Die Vorrichtung zum Festspannen der zu bearbeitenden Hölzer, bestehend aus der festen federnden und regulirbaren Klaue /" an dem Gleittisch C und der umlegbaren, durch einen Schlitz des Tisches tretenden Klaue E", welche durch Gelenkglieder,Q." und Stange R" sowie deren Halter ebenfalls mit dem Gleittisch C verbunden ist und dadurch selbstthätig bei Bewegung von C umgelegt wird, dafs der Stift S" des Gelenkes in einer mit den Weichenstücken G" versehenen Nuthführung B" C" des an dem Maschinengestell befestigten Brettes A" gleitet (Fig. 6 und 14).
Die Vorrichtung, um zu verhindern, dafs Daubenhölzer oder andere Theile durch den Schlitz B auf die Maschinentheile fallen, bestehend aus den federnden Backen V1 (Fig. 7), welche sich durch den Druck des vorrückenden Daubenholzes öffnen und selbstthätig wieder über dem Schlitz B schliefsen, in Verbindung mit der Leiste L auf dem Musterstabe J (Fig. 2), welche das Eindringen von Staub etc. zwischen Musterstab und den an denselben anliegenden Rollen verhindert (Fig. 1, 2 und 7).
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41042D Maschine zur Bearbeitung der Fafsdauben Expired - Lifetime DE41042C (de)

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