DE4104533C2 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter gemäß dem
Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 2. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung einen elektrischen Schalter,
der in der Lage ist, Lastströme zu schalten, sowie überhohe
Ströme, beispielsweise Kurzschlußströme, zu begrenzen.
Ein derartiger Schalter ist aus der DE 37 13 412 A1 bekannt.
Bei dem bekannten Schalter befinden sich der Schnellabschalt-Magnet
und der Normalschalt-Magnet seitlich nebeneinander,
wodurch ein kompakter Aufbau erreicht wird. Allerdings kann
bei der Schnellabschaltung im Kurzschlußfall aufgrund des außermittigen
Angriffes des Schlagstifts an dem die Kontaktbrücke
tragenden Betätigungsstab letzterer bei der nach oben
gerichteten Bewegung zur Kontakttrennung verkippen. Durch
diese Kippbewegung wird der zweite Betätigungsstab gebremst,
so daß die Schnellabschalt-Charakteristik dieses bekannten
Schalters leidet. Bei dem gattungsgemäßen Schalter kann der
Kurzschlußstrom z. B. einen Effektivwert von beispielsweise
100 kA erreichen; die Anstiegsrate dieses Kurzschlußstromes
ist hierbei mit 5,3×10⁷ A/sec sehr hoch, so daß der Kurzschlußstrom
abrupt ansteigt. Selbst wenn somit die Bewegung
des Betätigungsstabes nur um eine 1/1000 Sekunde gebremst
oder verzögert wird, steigt hierbei der Kurzschlußstrom um 53 kA
an. Ein mit dem beschriebenen Schalter in Serie geschalteter
Trennschalter muß somit eine sehr hohe Trennkapazität haben.
Da weiterhin die Lichtbogenenergie in dem Schalter sehr
hoch ist, können mögliche Beschädigungen des Schalters extrem
hoch sein. Weiterhin ist die Menge von leitfähigem heißen Gas
aus dem Lichtbogenbereich, welche von dem Schalter abgegeben
werden muß aufgrund der hohen Lichtbogenenergie sehr hoch,
so daß Erdschluß und/oder Verletzungen umstehender Personen
möglich sind. Ferner kann durch die hohe Gasmenge aus dem
Plasmabereich des Lichtbogens bzw. der Lichtbögen der Innendruck
in dem Schalter so hoch werden, daß dieser beschädigt
oder sogar zerstört wird.
Die DE-OS 28 48 287 offenbart einen elektrischen Schalter,
bei dem die elektromagnetische Antriebsvorrichtung für die
normalen Ein-Ausschaltvorgänge koaxial zu und, von dem beweglichen
Kontaktelement aus gesehen, unterhalb der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung für die Schnellabschaltung angeordnet
ist. Zwischen den beiden elektromagnetischen Antriebsvorrichtungen
ist noch ein Federkraftspeicher vorgesehen,
mit welchem die hohe Schaltgeschwindigkeit bei der
Schnellabschaltung erzielt werden soll. Aufgrund der koaxialen
Anordnung der beiden elektromagnetischen Antriebsvorrichtungen
und der beiden hiervon betätigten Betätigungsstäbe
(Fig. 9 der DE-OS 28 48 287) ergibt sich aber eine große
axiale Baulänge. Zusätzlich muß die elektromagnetische Antriebsvorrichtung
für die Schnellabschaltung vergleichsweise
hohe Massen bewegen, so daß auch hierdurch die Strombegrenzungs-Eigenschaften
verschlechtert sind, da Beharrungskräfte
eine hohe Anfangsbeschleunigung des Betätigungsstabes behindern.
Die DE 38 24 546 A1 offenbart einen Schalter, bei dem der
Tauchanker jedes Schlagankersystems mit seiner Mittelachse
mit der Mittelachse der Kontaktbrücke fluchtet und über ein
Zwischenglied seine lineare Bewegung auf die Kontaktbrücke
überträgt. Dort wird allerdings von einem mechanischen
EIN/AUS-Schalter ausgegangen, so daß keine (zweite) elektro-magnetische
Antriebsvorrichtung für die Normal-Abschaltung
vorhanden ist.
Der Erfindung liegt Aufgabe zugrunde, einen elektrischen
Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. 2 so auszubilden,
daß der Schalter hohe Lebensdauer und sehr gute
Strombegrenzungseigenschaften bei raschem Ansprechverhalten
haben soll.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im Patentanspruch
1 bzw. 2 angegebenen Merkmale.
Bei der Ausbildung des erfindungsgemäßen Schalters gemäß Patentanspruch
1 ist somit der Schlagstift so angeordnet, daß
seine axiale Längsmittellinie mit der axialen Längsmittellinie
des Betätigungsstabes fluchtet, so daß die Reibungskräfte,
welche auf den Betätigungsstab einwirken, wenn der
Schlagstift durch den beweglichen Eisenkern der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung bewegt wird, verringert sind. Die
Trenngeschwindigkeit der beweglichen Kontakte ist demzufolge
hoch, so daß die Strombegrenzungseigenschaften des erfindungsgemäßen
Schalters ebenfalls hoch sind.
Bei der Ausbildung des erfindungsgemäßen Schalters gemäß den
Merkmalen des Patentanspruches 2 ist der Schlagstift für eine
Bewegung in einer axialen Durchgangsbohrung in den Betätigungsstab
eingesetzt, wodurch die beweglichen Kontakte mit
einer hohen Trenngeschwindigkeit von der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung bewegt werden können. Hierdurch hat der
Schalter ein hohes Strombegrenzungsvermögen aufgrund der hohen
Trenngeschwindigkeit der Kontakte.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den jeweiligen Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt
Abb. 1 schematisch vereinfacht eine seitliche Schnittdar
stellung durch einen elektrischen Schalter gemäß ei
ner ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Abb. 2 und 3 Ansichten ähnlich der von Abb. 1 bei unter
schiedlichen Schalter-Betriebszuständen;
Abb. 4 eine Abwand
lung des elektrischen Schalters gemäß Abb. 1;
Abb. 5 schematisch vereinfacht eine seitliche Schnittdar
stellung durch eine zweite Ausführungsform des er
findungsgemäßen elektrischen Schalters;
Abb. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der Linie V-
W in Abb. 5;
Abb. 7 und 8 Ansichten ähnlich der von Abb. 5 bei unter
schiedlichen Schaltzuständen des dortigen
Schalters;
Abb. 9 und 10 Schnittdarstellungen entlang der Linie V-W
in Abb. 5, jedoch von alternativen Ausbil
dungen des dortigen Betätigungssta
bes;
Abb. 11 bis 13 seitliche Schnittdarstellungen von unter
schiedlichen Abwandlungen des Schalters gemäß
Abb. 5; und
Abb. 14 und 15 seitliche Schnittdarstellungen einer dritten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen elek
trischen Schalters.
In der nachfolgenden Beschreibung sind gleiche oder einander
entsprechende Teile oder Elemente mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Abb. 1 zeigt einen elektrischen Schalter gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Schalter um
faßt ein Lichtbogengehäuse 1, in welchem ein bewegliches
Kontaktelement 2 angeordnet ist. Ein Paar von beweglichen
Kontakten 3A und 3B ist an einander gegenüberliegenden End
bereichen des Kontaktelementes 2 für eine Kon
taktgabe mit einem Paar von festen Kontakten 4A und 4B angeordnet.
Die festen Kontakte 4A und 4B stehen mit einem Paar
von festen Kontaktelementen 5A und 5B in Verbindung, welche
an einem Paar von Grundplatten 6A und 6B mittels Schrauben
oder dergleichen befestigt sind.
Das Lichtbogengehäuse 1 weist eine Führung 7 auf, welche
fest an der Innenseite hiervon angeordnet ist, sowie einen
Betätigungsstab 8 mit einem ersten Abschnitt 8A, der
für eine vertikale Bewegung in der Führung 7 vorgesehen ist
und einem zweiten Abschnitt 8B, der einstückig an dem ersten
Abschnitt 8A ausgebildet ist und sich quer hierzu vom unte
ren Ende hiervon erstreckt. Das bewegliche Kontaktelement 2
ist an dem anderen oder oberen Ende des ersten Abschnittes
8A des Betätigungsstabes 8 vorgesehen und das beweg
liche Kontaktelement 2 und der Betätigungsstab 8 sind
normalerweise durch eine erste Feder 9 in der Führung 7
in Abb. 1 nach unten vorgespannt. Ein Paar von gruppenweise
angeordneten Lichtbogen-Löschplatten 11A und 11B aus einem
magnetischen metallischen Material sind an einander gegen
überliegenden Seiten des beweglichen Kontaktelementes 2 vor
gesehen, um Lichtbogen 10A und 10B zu löschen, welche bei
Kontakttrennung zwischen den beweglichen Kontakten 3A und 3B
und den festen Kontakten 4A und 4B gezogen werden.
Ein Betriebs- oder Betätigungsmechanismusgehäuse 12 ist un
terhalb des Lichtbogengehäuses 1 angeordnet, wobei als zweite elektromagnetische Antriebsvorrichtung ein Elek
tromagnet 13 in diesem Mechanismusgehäuse 12 angeordnet ist.
Der Elektromagnet 13 umfaßt im wesentlichen einen festen Ei
senkern 13A, einen beweglichen Eisenkern 13B und eine Spule
oder Wicklung 13C. Ein erstes Übertragungsbauteil 14 ist an
dem beweglichen Eisenkern 13B des Elektromagneten 13 befe
stigt. Ein zweites Übertragungsbauteil 15 ist für eine
Schwenkbewegung um eine feste Welle 15A vorgesehen, wobei
ein Ende hiervon normalerweise durch eine zweite Feder 16 so
beaufschlagt ist, daß das beaufschlagte Ende in Anlage mit
einem oberen Abschnitt des ersten Übertragungsbauteiles 14
ist, wohingegen der andere Endabschnitt des zweiten Übertra
gungsbauteiles 15 in Anlage mit einer unteren Fläche des
zweiten Abschnittes 8B des Betätigungsstabes 8 ist,
wie in Abb. 1 dargestellt.
Eine erste elektromagnetische Antriebsvorrichtung 17 ist in dem
Betriebsmechanismusgehäuse 12 angeordnet und umfaßt einen
festen Eisenkern 17A, einen beweglichen Eisenkern 17B, eine
Spule oder Wicklung 17C, eine Spannfeder 17D und einen Schlagstift
17E. Der zweite Abschnitt 8B des
Betätigungsstabes 8 ist so angeordnet, daß er mit einem
oberen Ende des Schlagstifts 17E der elektroma
gnetischen Antriebsvorrichtung 17 in Anlage ist. Die einan
der gegenüberliegenden Enden der Wicklung 17C sind elek
trisch mit dem ersten festen Kontakt 5A und einem ersten An
schluß 18A über erste und zweite Leitungen 19A und 19B in
Verbindung. Ein zweiter Anschluß 18B ist elektrisch mit dem
zweiten Kontaktelement 5B in Verbindung.
Der elektrische Schalter gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeichnet sich gemäß Abb. 1 u. a.
dadurch aus, daß der Schlagstift 17E im
wesentlichen mit dem ersten Abschnitt 8A fluchtet, der als
Gleitführungsabschnitt für den Betätigungsstab 8
dient, d. h. die Axiallinie X-Y des Schlagstifts
17E bzw. der obere Verlauf dieser Axiallinie X-Y fluch
tet mit der Längsmittelachse des ersten Abschnittes 8A des
Betätigungsstabes 8 oder fällt mit dieser zusammen.
Wenn im Betrieb die Wicklung 13C des Elektromagneten 13 mit
Energie versorgt wird, wird der bewegliche Eisenkern 13B des
Elektromagneten 13 an den festen Eisenkern 13A angezogen, so
daß das hieran befestigte erste Übertragungsbauteil 14 in
Abb. 1 nach oben bewegt wird. Hierdurch führt das zweite
Übertragungsbauteil 15 eine Schwenkbewegung entgegen der
Uhrzeigerrichtung um die Welle 15A aus, und erreicht eine
Schaltlage gemäß Abb. 2. Hierdurch wiederum werden das be
wegliche Kontaktelement 1 und der Betätigungsstab 8
aufgrund der Vorspannkraft der ersten Feder 9 unter Führung
der Führung 7 nach unten bewegt. Dies hat zur Folge, daß die
beweglichen Kontakte 3A und 3B des beweglichen Kontaktele
mentes 2 in Anlage mit den festen Kontakten 4A und 4B gera
ten, wie in Abb. 2 dargestellt, so daß ein Laststrom zwi
schen den ersten und zweiten Anschlüssen 18A und 18B über
das bewegliche Kontaktelement 2 fließen kann. Dieser Last
strom fließt ebenfalls durch die Wicklung 17C der elektroma
gnetischen Antriebsvorrichtung 17.
Wenn die Energieversorgung der Wicklung 13C des Elektroma
gneten 13 abgeschaltet wird, kehren die ersten und zweiten
Übertragungsbauteile 14 und 15, der bewegliche Eisenkern 13B
des Elektromagneten 13, der Betätigungsstab 8 und das
bewegliche Kontaktelement 2 unter Kraft der zweiten Feder 16
in ihre Ausgangslage gemäß Abb. 1 zurück. Bei der nach oben
gerichteten Bewegung des beweglichen Kontaktelementes 2 wer
den Lichtbögen 10A und 10B für gewöhnlich zwischen den be
weglichen Kontakten 3A und 3B und den zugehörigen festen
Kontakten 4A und 4B gezogen. Diese Lichtbögen 10A und 10B
werden von den magnetischen aus Metall gefertigten Lichtbo
gen-Löschplatten 11A und 11B angezogen und abgelenkt, wie
durch die Bezugszeichen 10C und 10D in Abb. 1 dargestellt.
Durch das Metall der Löschplatten 11A und 11B werden die
Lichtbögen 10C und 10D gekühlt und in Folge hiervon beim
Nulldurchgang eines Wechselstromes zum Verlöschen gebracht.
Wenn bei dem Schaltzustand gemäß Abb. 2 ein Kurzschlußfall
auftritt, fließt durch die Wicklung 17C der Antriebsvorrich
tung 17 ein hoher Strom. Hierdurch wird der bewegliche Ei
senkern 17B der Antriebsvorrichtung 17 von dem festen Eisen
kern 17A angezogen, so daß der Schlagstift 17E
nach oben gezogen wird, und der Schalter eine Schaltlage ge
mäß Abb. 2 erreicht. Der Betätigungsstab 8 und das
bewegliche Kontaktelement 2 werden durch den Schlagstift
17E nach oben bewegt. Demzufolge entstehen im Re
gelfall die Lichtbögen 10A und 10B zwischen den beweglichen
Kontakten 3A und 3B und den zugehörigen festen Kontakten 4A
und 4B. Auch hierbei werden die Lichtbögen 10A und 10B von
den Lichtbogen-Löschplatten 11A und 11B angezogen und
schließlich zum Verlöschen gebracht, wie in Abb. 3 mit 10C
und 10D dargestellt. Hierdurch steigt der Widerstand der
Lichtbögen und im Ergebnis wird der Kurzschlußstrom be
grenzt. Der Kurzschlußstrom wird nachfolgend von einem nicht
dargestellten Unterbrecher oder Trennschalter unterbrochen.
Da bei dem eben beschriebenen elektrischen Schalter gemäß
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der
Schlagstift 17E und der Betätigungsstab 8 so angeordnet
sind, daß der erste Abschnitt 8A, der als Gleitführungsab
schnitt für den Betätigungsstab 8 dient, in der
Längsmittellinie X-Y des Schlagstifts 17E liegt,
wird der Betätigungsstab 8 in der Führung 7 mit ge
ringer Reibung fast widerstandsfrei bewegt. Bei einem Unter
brechungsvorgang aufgrund eines hohen Stromes kann somit der
Betätigungsstab 8 mit hoher Geschwindigkeit bewegt
werden, so daß die beweglichen Kontakte 3A und 3B mit hoher
Geschwindigkeit ihre Trennbewegung ausführen, und so die
Längen der gezogenen Lichtbögen 10A und 10B schlagartig an
wachsen. Dies hat zur Folge daß die elektrischen Wider
stände der Lichtbögen 10A und 10B ebenfalls schlagartig an
wachsen, so daß der Kurzschlußstrom wirksam begrenzt wird.
Der erfindungsgemäße Schalter gemäß der ersten Ausführungs
form hat somit ausgezeichnete Überstrom-Begrenzungseigen
schaften. Da weiterhin der Elektromagnet 13 vorgesehen ist,
kann ein ferngesteuertes Schalten des Laststromes durchge
führt werden und da weiterhin der Elektromagnet 13 längs ne
ben der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 17 angeord
net ist, läßt sich die Gesamthöhe des erfindungsgemäßen
Schalters verringern.
Abb. 4 zeigt eine Abwandlung des Schalters gemäß den Abb. 1
bis 3. Die Abwandlung besteht hierbei in einem zusätzlichen
Mechanismus, der gemäß Abb. 4 im wesentlichen einen Trenn-
oder Unterbrecherabschnitt 20 umfaßt. Der Abschnitt 20 weist
im wesentlichen ein Gehäuse 21, ein festes Kontaktelement 23
in dem Gehäuse 21 mit einem festen Kontakt 22 hieran, ein
bewegliches Kontaktelement 26, welches um eine Welle 25
schwenkbeweglich ist und einen beweglichen Kontakt 24 zur
Kontaktierung mit dem festen Kontakt 22, einen Betätigungs
mechanismus 27 zum Schwenken des beweglichen Kontaktelemen
tes 26 um die Welle 25, um den beweglichen Kontakt 24 auto
matisch zu öffnen, wenn ein überhoher Strom fließt, und um
den beweglichen Kontakt 24 von Hand über ein Betätigungsteil
28, wie einen Hebel oder dergleichen zu öffnen und eine
Mehrzahl von Lichtbogen-Löschplatten 29 auf, mittels denen
ein zwischen dem beweglichen Kontakt 24 und dem festen Kon
takt 22 gezogener Lichtbogen löschbar ist.
Wenn bei diesem modifizierten Schalter ein überhoher Strom,
beispielsweise ein Kurzschlußstrom fließt, spricht der Betä
tigungsmechanismus 27 des Unterbrecherabschnittes 20 automa
tisch an, um den beweglichen Kontakt 24 zu öffnen, wobei
dann für gewöhnlich ein Lichtbogen zwischen dem beweglichen
Kontakt 24 und dem festen Kontakt 22 gezogen wird. Dieser
Lichtbogen wird dann von den Lichtbogen-Löschplatten 29 ge
löscht. Nachfolgend wird der offene Zustand des beweglichen
Kontaktes 24 durch den Betätigungsmechanismus 27 aufrechter
halten. Der modifizierte Schalter kann somit das Unterbre
chen oder Trennen eines überhohen Stromes bewirken. Es sei
noch festzuhalten, daß das Freigeben oder Unterbrechen von
Laststrom durch Handbetätigung des Betätigungsteils 28 er
folgen kann.
Abb. 5 zeigt einen elektrischen Schalter gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Schalter ge
mäß Abb. 5 weist ein Lichtbogengehäuse 1 auf, in welchem ein
bewegliches Kontaktelement 2 angeordnet ist. Ein Paar von
beweglichen Kontakten 3A und 3B ist an einander gegenüber
liegenden Endbereichen des Kontaktelementes 2 für
eine Kontaktgabe mit einem Paar von festen Kontakten 4A
und 4B angeordnet. Die festen Kontakte 4A und 4B stehen mit ei
nem Paar von festen Kontaktelementen 5A und 5B in Verbin
dung, welche an einem Paar von Grundplatten 6A und 6B mit
tels Schrauben oder dergleichen befestigt sind.
Das Lichtbogengehäuse 1 weist eine Führung 7, welche
fest an der Innenseite hiervon angeordnet ist, sowie einen
Betätigungsstab 8 mit einem ersten Abschnitt 8A auf, der
für eine vertikale Bewegung in der Führung 7 vorgesehen ist
und einem zweiten Abschnitt 8B, der einstückig an dem ersten
Abschnitt 8A ausgebildet ist und sich quer hierzu vom unte
ren Ende hiervon erstreckt. Weiterhin weist der Betä
tigungsstab 8 eine axiale Durchgangsbohrung 8C auf, welche
in Richtung der Längenerstreckung des zweiten Abschnittes 8A
verläuft. Das bewegliche Kontaktelement 2 ist an den anderen
oder oberen Ende des ersten Abschnittes 8A des Betä
tigungsstabes 8 vorgesehen und das bewegliche Kontaktelement
2 und der Betätigungsstab 8 sind normalerweise
durch eine erste Feder 9 in der Führung 7 in Abb. 5 nach un
ten vorgespannt. Ein Paar von gruppenweise angeordneten
Lichtbogen-Löschplatten 11A und 11B aus einem magnetischen
metallischen Material sind an einander gegenüberliegenden
Seiten des beweglichen Kontaktelementes 2 vorgesehen, um
Lichtbogen 10A und 10B zu löschen, welche bei Kontakttren
nung zwischen den beweglichen Kontakten 3A und 3B und den
festen Kontaktelementen 4A und 4B gezogen werden.
Ein Betriebs- oder Betätigungsmechanismusgehäuse 12 ist un
terhalb des Lichtbogengehäuses 1 angeordnet, wobei ein Elek
tromagnet 13 in diesem Mechanismusgehäuse 12 angeordnet und
elektrisch von den festen Kontaktelementen 5A und 5B iso
liert ist. Der Elektromagnet 13 umfaßt im wesentlichen einen
festen Eisenkern 13A, einen beweglichen Eisenkern 13B und
eine Spule oder Wicklung 13C. Ein erstes Übertragungsbauteil
14 ist an dem beweglichen Eisenkern 13B des Elektromagneten
13 befestigt. Ein zweites Übertragungsbauteil 15 ist für
eine Schwenkbewegung um eine feste Welle 15A vorgesehen, wo
bei ein Ende hiervon normalerweise durch eine zweite Feder
16 so beaufschlagt ist, daß das beaufschlagte Ende in Anlage
mit einem oberen Abschnitt des ersten Übertragungsbauteiles
14 ist, wohingegen der andere Endabschnitt des zweiten Über
tragungsbauteiles 15 in Anlage mit einer unteren Fläche des
zweiten Abschnittes 8B des Betätigungsstabes 8 ist.
Eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung 17 ist in dem
Betriebsmechanismusgehäuse 12 angeordnet und weist einen fe
sten Eisenkern 17A, einen beweglichen Eisenkern 17B, eine
Spule oder Wicklung 17C, eine Vorspannfeder 17D und einen
Schlagstift 17E auf. Die Spule oder Wicklung 17C
steht in Serie elektrisch mit einem der festen Kontaktelemente
5A oder 5B in Verbindung und der Schlagstift 17E
ist teilweise in die axiale Durchgangsbohrung 8C des
Betätigungsstabes 8 einführbar, wie die Schnittdarstel
lung von Abb. 6 entlang der Linie V-W von Abb. 5 zeigt. Die
Anschlußenden der Wicklung 17C sind elektrisch mit dem er
sten festen Kontaktelement 5A und einem ersten Anschluß 18A
über ein Paar von ersten und zweiten Leitungen 19A und 19B
in Verbindung. Ein zweiter Anschluß 18B steht elektrisch mit
dem zweiten Kontaktelement 5B in Verbindung.
Wenn im Betrieb die Spule 13C des Elektromagneten 13 erregt
wird, wird der bewegliche Eisenkern 13B des Elektromagneten
13 an den festen Eisenkern angezogen, so daß das Übertra
gungsbauteil 14 nach oben gezogen wird. Hierdurch wird das
zweite Übertragungsbauteil 15 in Abb. 5 entgegen dem Uhrzeiger
sinn um die Welle 15A geschwenkt. Das bewegliche Kontaktele
ment 2 und der Betätigungsstab 8 werden durch die
Kraft der Feder 9 unter Führung der Führung 7 nach unten be
wegt und erreichen eine Schaltlage gemäß Abb. 7. Dies hat
zur Folge, daß die beweglichen Kontakte 3A und 3B an dem
Kontaktelement 2 in Anlage mit den festen Kontakten 4A und
4B gelangen, wie in Abb. 7 dargestellt, so daß ein Laststrom
zwischen den ersten und zweiten Anschlüssen 18A und 18B über
das bewegliche Kontaktelement 2 und über die Spule 17C der
Antriebsvorrichtung 17 fließen kann.
Wenn die Spule 13C des Elektromagneten 13 abgeschaltet wird,
kehren die ersten und zweiten Übertragungsbauteile 14 und
15, der bewegliche Eisenkern 13B des Elektromagneten 13, der
Betätigungsstab 8 und das bewegliche Kontaktelement 2
unter Federkraft der zweiten Feder 16 in ihre Ausgangslagen
gemäß Abb. 5 zurück. Bei einer nach oben gerichteten Bewe
gung des beweglichen Kontaktelementes 2 werden dann Lichtbö
gen 10A und 10B für gewöhnlich zwischen den beweglichen Kon
takten 3A und 3B und den festen Kontakten 4A und 4B gezogen.
Diese Lichtbögen 10A und 10B werden dann von den Löschplat
ten 11A und 11B angezogen und verformt, wie in Abb. 5 mit
den Bezugszeichen 10C und 10D dargestellt. Die löschplatten
seitigen Lichtbögen 10C und 10D werden von den Löschplatten
11A und 11B gekühlt und dann beim Nulldurchgang des Wechsel
stromes zum Verlöschen gebracht.
Wenn in der Schaltlage gemäß Abb. 7 ein Kurzschlußfall auf
tritt, fließt ein hoher Strom durch die Spule 17C der elek
tromagnetischen Antriebsvorrichtung 17. Dies hat zur Folge,
daß der bewegliche Eisenkern 17B der Antriebsvorrichtung 17
an den festen Eisenkern 17A angezogen wird, so daß der
Schlagstift 17E nach oben bewegt wird, wie in Abb. 8
dargestellt. Somit wird das bewegliche Kontaktelement 2
durch den Schlagstift 17E nach oben bewegt oder
gestoßen. Hierdurch entstehen aufgrund der Kontakttrennung
wieder die Lichtbögen 10A und 10B zwischen den beweglichen
Kontakten 3A und 3B und den festen Kontakten 4A und 4B. Auch
hierbei werden diese Lichtbögen 10A und 10B von den Lösch
platten 11A und 11B angezogen und verformt, wie in Abb. 8
mit den Bezugszeichen 10C und 10D dargestellt. Dies hat zur
Folge, daß der elektrische Widerstand der Lichtbögen an
steigt und somit der Kurzschlußstrom begrenzt wird. Der
Kurzschlußstrom wird dann von einem in der Abbildung nicht dar
gestellten Trennschalter unterbrochen.
Da bei dem elektrischen Schalter gemäß der eben beschriebe
nen zweiten Ausführungsform der Betätigungsstab 8 die
axiale Durchgangsbohrung 8C aufweist, kann sich der Schlagstift
17E in dieser Durchgangsbohrung 8C bei einer
entsprechenden Anordnung der beiden Betätigungselemente bewe
gen. Somit wird der Schlagstift 17E durch Rei
bungskräfte oder dergleichen überhaupt nicht beeinflußt.
Weiterhin wird das bewegliche Kontaktelement 2 bei der zwei
ten Ausführungsform direkt von dem Schlagstift
17E angetrieben, der relativ klein und somit leicht baut.
Wenn somit ein überhoher Strom fließt, also beispielsweise
ein Kurzschlußstrom, wird das bewegliche Kontaktelement 2
durch die Antriebsvorrichtung 17 mit hoher Geschwindigkeit
bewegt. Im Ergebnis werden die Lichtbögen zwischen den fe
sten und beweglichen Kontakten sehr schnell in die Länge ge
zogen, so daß der Lichtbogenwiderstand ebenfalls schnell an
steigt, so daß mit dem erfindungsgemäßen elektrischen Schal
ter ausgezeichnete Strombegrenzungseigenschaften realisier
bar sind.
Gemäß Abb. 9 kann der Betätigungsstab 8 nicht den
beispielsweise in Abb. 6 dargestellten rechteckförmigen
Querschnitt haben, sondern er kann runden Querschnitt haben.
Weiterhin kann die Querschnittsfläche der Durchgangsbohrung
8C eine von der Kreisform abweichende Formgebung, wie bei
spielsweise in Abb. 9 rechteckförmigen oder in Abb. 10
rechteck-schlitzförmigen Querschnitt haben.
Weiterhin kann der Schlagstift 17E gemäß den
Abb. 11 oder 12 zweigeteilt sein. Hierbei ist ein Teil an dem
beweglichen Eisenkern der elektromagnetischen Antriebsvor
richtung 17 angeordnet, wohingegen der andere Teil von dem
beweglichen Kontaktelement 2 aus nach unten vorspringt und
hierbei axial mit dem einen Teil fluchtet. Hierdurch lassen
sich die von der Antriebsvorrichtung 17 zu bewegenden Massen
des Schlagstifts 17E verringern.
Abb. 13 zeigt eine Abwandlung des Schalters gemäß Abb. 8. Ähn
lich der Abwandlung gemäß Abb. 5 umfaßt die Abwandlung gemäß
Abb. 13 einen Unterbrecherabschnitt 20 mit einem Gehäuse 21,
einem festen Kontaktelement 23 darin und einem festen Kon
takt 22 daran, wobei ein bewegliches Kontaktelement 26 für
eine Schwenkbewegung um eine Welle 25 vorgesehen ist, das
einen beweglichen Kontakt 24 trägt, der für eine Kontaktge
bung mit dem festen Kontaktelement 23 vorgesehen ist. Ein
Betätigungsmechanismus 27 zur Schwenkung des beweglichen
Kontaktelementes 26 um die Welle 25 ist vorgesehen, um den
beweglichen Kontakt 24 vom festen Kontakt 22 zu trennen,
wenn ein überhoher Strom fließt, und um den beweglichen Kon
takt 24 durch Betätigung eines Handgriffes oder eines Betä
tigungsteiles 28 zu öffnen. Weiterhin ist eine Mehrzahl von
Lichtbogen-Löschplatten 29 vorgesehen, um einen Lichtbogen
zu löschen, der zwischen dem beweglichen Kontakt 24 und dem
festen Kontakt 22 gezogen wird.
Wenn ein überhoher Strom, beispielsweise ein Kurzschlußstrom
fließt, wird dieser überhohe Strom durch die Lichtbögen 10A
bis 10D in dem Lichbogengehäuse 1 begrenzt, wie bereits be
schrieben. Weiterhin spricht der Betätigungsmechanismus 27
des Unterbrecherabschnittes 20 an, um das bewegliche Kon
taktelement 26 zu betätigen, so daß zwischen dem beweglichen
Kontakt 24 und dem festen Kontakt 22 ein Lichtbogen gezogen
wird. Dieser Lichtbogen wird von den Löschplatten 29 unter
drückt. Danach wird der offene Zustand des beweglichen Kon
taktes 24 durch den Betätigungsmechanismus 27 aufrechter
halten. Die Abwandlung des erfindungsgemäßen Schalters der
zweiten Ausführungsform kann somit überhohe Ströme nicht nur
begrenzen sondern auch wirkungsvoll unterbrechen. Es sei
noch festzuhalten, daß das Öffnen oder Schließen und somit
das Unterbrechen oder Freigeben eines Laststromes durch
Handbetätigung über das Betätigungsteil 28 erfolgen kann.
Abb. 14 zeigt einen elektrischen Schalter gemäß einer drit
ten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Dieser
Schalter entspricht im wesentlichen demjenigen der ersten
Ausführungsform, unterscheidet sich jedoch hiervon dadurch,
daß zusätzlich noch ein Stromwandler 30 vorgesehen ist, mit
dem der Stromfluß durch die Wicklung 17C der elektromagneti
schen Antriebsvorrichtung 17 und somit auch der
Stromfluß zwischen den festen Kontaktelementen 5A und 5B erfaßbar ist.
Der Stromwandler 30 weist eine Durchgangsbohrung 30A auf.
Der elektrische Schalter gemäß der dritten Ausführungsform
ist gemäß Abb. 14 weiterhin so aufgebaut, daß die elektroma
gnetische Antriebsvorrichtung 17 bzw. deren axiale Wirkungs
linie mit der axialen Mittellinie des Betätigungs
stabes 8 fluchtet. Der Elektromagnet 13 ist auf einer
Seite der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 17 ange
ordnet, wohingegen der Stromwandler 30 auf der gegenüberlie
genden Seite der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 17
angeordnet ist. Die Leitung 19B der Wicklung 17C verläuft
durch die Bohrung 30A des Stromwandlers 30.
Der Schalter gemäß der dritten Ausführungsform arbeitet im
wesentlichen wie derjenige der ersten Ausführungsform gemäß
Abb. 1, so daß gleiche Betriebsabläufe hier nicht nochmals
im Detail erläutert werden.
Beim Schalter gemäß der dritten Ausführungsform sind Strom
wandler 30 und Elektromagnet 13 auf gegenüberliegenden Sei
ten der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 17 angeord
net und lassen sich somit in dem gleichen Betriebsmechanis
musgehäuse 12 anordnen. Somit kann die Gesamtgröße dieses
Schalters verringert werden.
Abb. 15 zeigt eine Abwandlung des Schalters von Abb. 14. Die
Abwandlung besteht hierbei in einem zusätzlichen Mechanis
mus, der gemäß Abb. 15 im wesentlichen einen Trenn- oder Un
terbrecherabschnitt 20 umfaßt. Der Abschnitt 20 weist im we
sentlichen ein Gehäuse 21, ein festes Kontaktelement 23 in
dem Gehäuse 21 mit einem festen Kontakt 22 hieran, ein be
wegliches Kontaktelement 26, welches um eine Welle 25
schwenkbeweglich ist und einen beweglichen Kontakt 24 zur
Kontaktierung mit dem festen Kontakt 22 trägt, einen Betätigungs
mechanismus 27 zum Schwenken des beweglichen Kontaktelemen
tes 26 um die Welle 25, um den beweglichen Kontakt 24 auto
matisch zu öffnen, wenn ein überhoher Strom fließt und um
den beweglichen Kontakt 24 von Hand über ein Betätigungsteil
28, wie einen Hebel oder dergleichen zu öffnen, und eine
Mehrzahl von Lichtbogen-Löschplatten 29 auf, mittels denen
ein zwischen dem beweglichen Kontakt 24 und dem festen Kon
takt 22 gezogener Lichtbogen löschbar ist.
Wenn bei diesem modifizierten Schalter ein überhoher Strom,
beispielsweise ein Kurzschlußstrom fließt, spricht der Betä
tigungsmechanismus 27 des Unterbrecherabschnittes 20 automa
tisch an, um den beweglichen Kontakt 24 zu öffnen, wobei
dann für gewöhnlich ein Lichtbogen zwischen dem beweglichen
Kontakt 24 und dem festen Kontakt 22 gezogen wird. Dieser
Lichtbogen wird dann von den Lichtbogen-Löschplatten 29 ge
löscht. Nachfolgend wird der offene Zustand des beweglichen
Kontaktes 24 durch den Betätigungsmechanismus 27 aufrecht
erhalten. Der modifizierte Schalter kann somit das Unterbre
chen oder Trennen eines überhohen Stromes bewirken. Es sei
noch festzuhalten, daß das Freigeben oder Unterbrechen von
Laststrom durch Handbetätigung des Betätigungsteils 28 er
folgen kann.
Auch bei dieser Abwandlung des erfindungsgemäßen elektri
schen Schalters ist von Vorteil, daß die Gesamtgröße gering
gehalten werden kann.
Es sei noch festzuhalten, daß der Stromwandler 30 gemäß Abb.
14 auch in den Schaltern gemäß den Abb. 5 und 13 anorden
bar ist.
Claims (6)
1. Elektrischer Schalter mit:
einem beweglichen Kontaktelement (2) mit einem Paar von beweglichen Kontakten (3A, 3B) daran;
einem Paar von festen Kontakten (4A, 4B);
einem Paar von festen Kontaktelementen (5A, 5B), an denen die festen Kontakte einzeln befestigt sind;
einer ersten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (17) zur Schnellabschaltung mit einem festen Eisenkern (17A) und einem beweglichen Eisenkern (17B) sowie einer Spule (17C), welche elektrisch in Serie mit einem der festen Kontaktelemente (5A, 5B) verbunden ist;
einem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des beweglichen Eisenkerns (17B);
einem Betätigungsstab (8) zwischen dem beweglichen Kontaktelement (2) und dem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des Schlagstifts auf das bewegliche Kontaktelement, wobei das bewegliche Kontaktelement (2) an einem axialen Ende des Betätigungsstabes (8) angeordnet ist und der Schlagstift mit dem anderen axialen Ende des Betätigungsstabs zusammenwirkt;
einer zweiten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (13) zur Ein- und Ausschaltung des Laststroms, welche auf den Betätigungsstab (8) zur Abschaltung einwirkt, wobei die erste und die zweite elektromagnetische Antriebsvorrichtung (17, 13) seitlich nebeneinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gehäusefeste Führung (7) vorgesehen ist, in der der Betätigungsstab (8) für eine axiale Bewegung geführt ist, und
daß die Längsmittellinie des Schlagstifts (17E) mit derjenigen des Betätigungsstabes (8) fluchtet.
einem beweglichen Kontaktelement (2) mit einem Paar von beweglichen Kontakten (3A, 3B) daran;
einem Paar von festen Kontakten (4A, 4B);
einem Paar von festen Kontaktelementen (5A, 5B), an denen die festen Kontakte einzeln befestigt sind;
einer ersten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (17) zur Schnellabschaltung mit einem festen Eisenkern (17A) und einem beweglichen Eisenkern (17B) sowie einer Spule (17C), welche elektrisch in Serie mit einem der festen Kontaktelemente (5A, 5B) verbunden ist;
einem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des beweglichen Eisenkerns (17B);
einem Betätigungsstab (8) zwischen dem beweglichen Kontaktelement (2) und dem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des Schlagstifts auf das bewegliche Kontaktelement, wobei das bewegliche Kontaktelement (2) an einem axialen Ende des Betätigungsstabes (8) angeordnet ist und der Schlagstift mit dem anderen axialen Ende des Betätigungsstabs zusammenwirkt;
einer zweiten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (13) zur Ein- und Ausschaltung des Laststroms, welche auf den Betätigungsstab (8) zur Abschaltung einwirkt, wobei die erste und die zweite elektromagnetische Antriebsvorrichtung (17, 13) seitlich nebeneinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gehäusefeste Führung (7) vorgesehen ist, in der der Betätigungsstab (8) für eine axiale Bewegung geführt ist, und
daß die Längsmittellinie des Schlagstifts (17E) mit derjenigen des Betätigungsstabes (8) fluchtet.
2. Elektrischer Schalter mit:
einem beweglichen Kontaktelement (2) mit einem Paar von beweglichen Kontakten (3A, 3B) daran;
einem Paar von festen Kontakten (4A, 4B);
einem Paar von festen Kontaktelementen (5A, 5B), an denen die festen Kontakte einzeln befestigt sind;
einer ersten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (17) zur Schnellabschaltung mit einem festen Eisenkern (17A) und einem beweglichen Eisenkern (17B) sowie einer Spule (17C), welche elektrisch in Serie mit einem der festen Kontaktelemente (5A, 5B) verbunden ist;
einem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des beweglichen Eisenkerns (17B); und
einer zweiten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (13) zum Ein- und Ausschalten des Laststroms, welche über einen Betätigungsstab (8) auf das bewegliche Kontaktelement einwirkt, wobei die erste und die zweite elektromagnetische Antriebsvorrichtung (17, 13) seitlich nebeneinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gehäusefeste Führung (7) vorgesehen ist, in der ein erster Abschnitt (8A) des Betätigungsstabes (8) für eine axiale Bewegung geführt ist, und
daß der Betätigungsstab (8) eine axiale Durchgangsbohrung (8C) aufweist, durch die hindurch der Schlagstift (17E) zur Schnellabschaltung auf das bewegliche Kontaktelement (2) einwirkt.
einem beweglichen Kontaktelement (2) mit einem Paar von beweglichen Kontakten (3A, 3B) daran;
einem Paar von festen Kontakten (4A, 4B);
einem Paar von festen Kontaktelementen (5A, 5B), an denen die festen Kontakte einzeln befestigt sind;
einer ersten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (17) zur Schnellabschaltung mit einem festen Eisenkern (17A) und einem beweglichen Eisenkern (17B) sowie einer Spule (17C), welche elektrisch in Serie mit einem der festen Kontaktelemente (5A, 5B) verbunden ist;
einem Schlagstift (17E) zur Übertragung einer Bewegung des beweglichen Eisenkerns (17B); und
einer zweiten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (13) zum Ein- und Ausschalten des Laststroms, welche über einen Betätigungsstab (8) auf das bewegliche Kontaktelement einwirkt, wobei die erste und die zweite elektromagnetische Antriebsvorrichtung (17, 13) seitlich nebeneinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gehäusefeste Führung (7) vorgesehen ist, in der ein erster Abschnitt (8A) des Betätigungsstabes (8) für eine axiale Bewegung geführt ist, und
daß der Betätigungsstab (8) eine axiale Durchgangsbohrung (8C) aufweist, durch die hindurch der Schlagstift (17E) zur Schnellabschaltung auf das bewegliche Kontaktelement (2) einwirkt.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlagstift (17E, 17F) aus einem ersten Abschnitt (17F),
der an dem beweglichen Kontaktelement (2) befestigt
ist und in dem Betätigungsstab (8) verläuft,
und einem zweiten Abschnitt (17E) besteht, der mit dem
beweglichen Eisenkern der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung
(17) verbunden ist.
4. Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet
durch einen Unterbrecherabschnitt (20) mit einem Betätigungsmechanismus
(27) zum automatischen Unterbrechen
eines elektrischen überhohen Stroms und zum Unterbrechen
eines elektrischen Stroms durch Handbetätigung.
5. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite elektromagnetische
Antriebsvorrichtung (13) einen beweglichen Eisenkern
(13B) und ein Übertragungsbauteil (14) zur Übertragung
einer Bewegung des beweglichen Eisenkerns
(13B) auf den Betätigungsstab (8) aufweist.
6. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen Stromwandler (30) auf einer Seite der ersten
elektromagnetischen Antriebsvorrichtung (17) zur Erfassung
eines in deren Spule (17C) fließenden
Stroms, wobei die Spule (17C) mit einem
Paar von Leitungen (19A, 19B) verbunden ist und eine der
Leitungen durch den Stromwandler (30) verläuft.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |