DE4105263C2 - Bildverarbeitungseinrichtung - Google Patents
BildverarbeitungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bildverarbeitungseinrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Bilderverarbeitungseinrichtung ist aus der JP
56-24268 A bekannt. Diese bekannte Bildverarbeitungseinrichtung
umfaßt eine Detektionseinrichtung, um eine Neigung
eines Umrisses oder einer Kontur von in einem Speicher gespeicherten
Bilddaten feststellen zu können, wobei die Kontur
bzw. der Umriß bezüglich einer vorherbestimmten Richtung
geneigt ist, und um die festgestellte Neigung der Kontur
bzw. des Umrisses in Form von Datensignalen auszugeben.
Die bekannte Bildverarbeitungseinrichtung enthält ferner
eine Punkte-Zähleinrichtung, um selektiv die Anzahl von
aufeinanderfolgenden Punkten zu zählen, welche entlang
einer horizontalen Linie ausgerichtet sind und mit einer
Änderung eines Punktes in vertikaler Richtung ändern oder
um die Anzahl aufeinanderfolgender Punkte zu zählen, welche
entlang einer vertikalen Linie ausgerichtet sind und mit
einer Änderung eines Punktes in horizontaler Richtung entsprechend
der festgestellten Neigung enden. Die dabei erhaltene
bzw. berechnete Zahl der aufeinanderfolgenden Punkte
wird einem Ausgabespeicher zugeführt.
Aus der DE 35 08 606 A1 ist eine Kathodenstrahlröhren-Display-Einheit
bekannt, um Bilder darzustellen, wobei zunächst
Koordinaten eines Startpunktes und eines Endpunktes
mit Hilfe eines Kontrollers ermittelt und auf dem Bildschirm
der Display-Einheit dargestellt werden. Diese Startpunkte
und Endpunkte werden dann in einem Register gespeichert.
Es ist ferner ein Linieninformationsberechnungsteil
vorhanden, das die gespeicherten Startpunktkoordinaten und
Endpunktkoordinaten verwendet, um eine lineare Interpolation
durchzuführen, wobei Liniensegmentinformationen ermittelt
werden und die ermittelten Liniensegmentinformationen
in einem Liniensegmentregister gespeichert werden. Auf der
Grundlage der gespeicherten Liniensegmentinformationen berechnet
ein Koordinateninterpolationsteil Grundliniendaten
und Zusatzliniendaten, die eine Vielzahl von eine die
Startpunktkoordinaten und die Endpunktkoordinaten miteinander
verbindende gerade Linie bildende Punkte aufweisen. Die
so berechneten Grundliniendaten und Zusatzliniendaten werden
in einem Bildspeicher-Übertragungsregister zur Übertragung
an einen Bildspeicher gespeichert. Damit werden Grundliniendaten
und Zusatzliniendaten gleichzeitig für die lineare
Interpolation übertragen und es wird dabei gleichzeitig
die Information eines nachfolgenden Liniensegments berechnet,
so daß die Verarbeitungsgeschwindigkeit für die
Durchführung der Linearinterpolation erhöht wird.
Wenn Bilddaten einschließlich Graphik und Zeicheninformationen
verarbeitet werden und an eine Ausgabeeinrichtung
abgegeben werden, sind die der Ausgabeeinrichtung zugeführten
Bilddaten üblicherweise aus einer Matrix von Punkten
zusammengesetzt, die in einer regelmäßigen Weise horizontal
und vertikal angeordnet sind. In Fig. 6A ist in einer vergrößerten
Ansicht ein Beispiel der abgegebenen Bilddaten
dargestellt, welche horizontale und vertikale Punktreihen
enthalten. Ein Umriß- oder Konturteil eines abgegebenen
Bildes, welches bezüglich einer horizontalen oder vertikalen
Richtung geneigt ist, zeigt oft eine treppenförmige Unregelmäßigkeit,
welche das menschliche Auge feststellen
würde, wenn das Bild zurück auf die ursprüngliche Größe reduziert
werden würde. Eine solche treppenförmige Unregelmäßigkeit
wird nachstehend als eine "Verfremdung" bezeichnet.
Üblicherweise steht eine vorstellbare Methode, eine
derartige treppenförmige Unregelmäßigkeit aus dem Umriß-
oder Konturteil des Bildes zu beseitigen (wobei diese Methode
nachstehend als "Gegen-Verfremdung" bezeichnet wird)
darin, passende Gradations- bzw. Abstufungspunkte oder Tonpunkte
zu jedem diesbezüglichen Punkt des Umrißteils des
Bildes hinzuzufügen, wie in Fig. 6B dargestellt ist, so daß
das abgegebene Bild einen visuell geglätteten Umriß bzw.
eine entsprechende Kontur ohne Unregelmäßigkeiten zeigt.
Eine derartige herkömmliche Bildverarbeitungseinrichtung
ist beispielsweise in der offengelegten japanischen Patentanmeldung
Nr. 57-24 268 offenbart.
Eine Schwierigkeit besteht jedoch darin, daß die herkömmliche
Bildverarbeitungseinrichtung, in welcher Gradations-
oder Halbtonpunkte, die in geeigneter Weise zu dem abgegebenen
Bild hinzugefügt werden, die Verwendung einer komplizierten
Steuereinheit erfordert, um derartige Bilddaten
einschließlich der Gradations- oder Abstufungspunkte zu
verarbeiten, indem komplizierte Berechnungen für einen Umriß-
bzw. Konturglättungsprozeß durchgeführt werden müssen.
Darüber hinaus muß die herkömmliche Einrichtung einen Bilddatenspeicher
mit einer verhältnismäßig großen Speicherkapazität
aufweisen, um zusätzliche Gradationsdaten sowie die
Bilddaten zu speichern, und eine Abgabeeinrichtung, welcher
die Bilddaten von der herkömmlichen Bildverarbeitungseinrichtung
zugeführt werden, muß eine komplizierte Ausgangssteuerung
und Funktion haben, um die Halbtondaten zusätzlich
zu den Bilddaten einschließlich einer treppenförmigen
Unregelmäßigkeit oder "Verfremdung" abzugeben.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin
eine Bildverarbeitungseinrichtung der angegebenen Gattung
zu schaffen, welche Umrißbereiche bzw. Konturbereiche eines
Bildes mit weicheren Übergängen bei erheblich reduziertem
technischen Aufwand zu reproduzieren vermag, um beispielsweise
stufenförmige Unregelmäßigkeiten aus einem Umriß bzw.
einer Kontur eines Bildes zu beseitigen, so daß der visuelle
Eindruck eines aus den gewonnenen Daten erzeugten Bildes
verbessert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil
des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführung einer Bildverarbeitungseinrichtung
mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 2A und 2B Flußdiagramme, anhand welcher eine Bildverarbeitung
erläutert wird, welche mittels der in Fig. 1
dargestellten Bildverarbeitungseinrichtung durchgeführt
worden ist;
Fig. 3 ein Flußdiagramm, anhand welchem ein "Gegen-Verfremdungsprozeß"
der Bildverarbeitung erläutert
wird, wie er in Fig. 2A und 2B dargestellt ist;
Fig. 4A ein Diagramm, in welchem ein Umriß- oder Konturteil
von Bilddaten mit einer stufenförmigen Unregelmäßigkeit
dargestellt ist, bevor der "Gegen-Verfremdungsprozeß"
durchgeführt ist;
Fig. 4B ein Diagramm, in welchem der Umrißteil wiedergegeben
ist, nachdem der "Verfremdungs-Prozeß" durchgeführt
ist;
Fig. 5 ein Diagramm, anhand welchem der "Gegen-Verfremdungsprozeß"
erläutert wird;
und
Fig. 6A und 6B Diagramme, welche das Ergebnis eines "Gegen-Verfremdungsprozesses"
wiedergeben, welcher mittels
einer herkömmlichen Bildverarbeitungseinrichtung
durchgeführt worden ist.
Zuerst wird anhand von Fig. 1 eine Bildverarbeitungseinrichtung
mit Merkmalen nach der Erfindung beschrieben, welche binäre Bilddaten
durch Glätten eines Umriß- oder Konturteils eines Bildes verarbeiten
kann und die binären Bilddaten mit einem visuell geglätteten
Umriß an eine Binärdaten-Abgabeeinrichtung abgibt,
welche beispielsweise ein Display oder ein Printer bzw.
Drucker sein kann. Die Bildverarbeitungseinrichtung mit Merkmalen nach
der Erfindung hat im allgemeinen einen Koordinaten-Aufnahmeteil
1, einen eine Neigung feststellende Detektionseinrichtung 2, eine Punkte-Zähleinrichtung
3 und eine Korrektureinrichtung 4. Der Koordinaten-Aufnahmeteil
1 erhält aus in einem Speicher gespeicherten Bilddaten
zwei Sätze von x- und y-Koordinaten eines Start- und eines
Endpunktes bezüglich einer Linie, die in einem Umriß bzw. einer
Kontur eines zu verarbeitenden Bildes enthalten ist. Die
Detektionseinrichtung 2 stellt eine Neigung der Linie
mit den Start- und Endpunkten fest, nachdem die Punktdaten,
welche die Linie anzeigen, als binäre Bilddaten verarbeitet
und an einen (nicht dargestellten) Speicher zum Speichern von
binärer Information abgegeben worden sind, um die binäre Information
abzugeben. Die Punktdaten werden verarbeitet und auf
der Basis der Werte der x- und y-Koordinaten abgegeben, welche
von dem Koordinaten-Aufnahmeteil 1 aufgenommen worden sind.
Die Punkte-Zähleinrichtung 3 berechnet selektiv die Anzahl Punkte,
welche in einer vorherbestimmten horizontalen Richtung ausgerichtet
sind, bezüglich einer Änderung in der y-Koordinate
der Linie oder die Anzahl Punkte, die in einer vorherbestimmten
vertikalen Richtung ausgerichtet sind, bezüglich einer
Änderung in einer x-Koordinate der Linie auf der Basis der
festgestellten Neigung der Linie, die von der Detektionseinrichtung
2 geliefert worden ist. Die Korrektureinrichtung 4
erzeugt eine Anzahl Sätze von Korrekturpunkten, die zu der
Linie, welche eine "Verfremdung" aufweist, auf der Basis der
berechneten Anzahl von Punkten hinzuzufügen ist, die von der
Punkte-Zähleinrichtung 3 geliefert worden sind. Die Korrektureinrichtung 4
liefert eine Anzahl Sätze von Korrekturdaten, um eine stufenförmige
Unregelmäßigkeit oder "Verfremdung" aus dem Umriß
bzw. der Kontur des Bildes zu beseitigen, um so einen visuell
geglätteten Umriß des abzugebenden Bildes zu erzeugen.
Als nächstes wird die Prozedur einer Bildverarbeitung beschrieben,
welche mittels der vorstehend beschriebenen Bildverarbeitungseinrichtung
durchgeführt worden ist. In Fig. 2A und 2B
ist ein Flußdiagramm dargestellt, um eine Koordinaten-Aufnahmeprozedur,
welche mittels des Koordinaten-Aufnahmeteils 1
durchgeführt worden ist, eine Neigungs-Feststellprozedur
mittels der Detektionseinrichtung 2 und eine Punkte-Zählprozedur
mittels der Punkte-Zähleinrichtung 3 zu erläutern. In
Fig. 3 ist ein Flußdiagramm dargestellt, anhand welchem eine
"Gegen-Verfremdungsprozedur" erläutert wird, welche mittels
der Korrektureinrichtung 4 durchgeführt wird. In Fig. 2A, 2B und 3
sind Vektordaten bezüglich eines Umrisses bzw. einer Kontur,
welche in einem zu verarbeitenden Bild enthalten ist, aus
Sätzen oder Gruppen von x- und y-Koordinaten bezüglich eines
Ausgangs- und Endpunktes des Umrisses bzw. der Kontur zusammengesetzt,
und dieses Bild kann Graphik und Zeicheninformation
einschließen. Der Ausgangspunkt des Umrisses bzw. der
Kontur wird durch reelle Zahlenkoordinaten (xs, ys) ausgedrückt,
und dessen Endpunkt wird durch reelle Zahlenkoordinaten
(xe, ye) ausgedrückt. Gemäß der Erfindung werden diese
reellen Zahlenkoordinaten des Ausgangs- und des Endpunktes
in Einrichtungskoordinaten transformiert, und diese Einrichtungskoordinaten
werden in ganzen Zahlen ausgedrückt. Die Bilddaten
werden durch die Einrichtungskoordinaten in ganzen Zahlen
dargestellt, um Gruppen von Punkten in einer
Binärdaten-Abgabeeinrichtung zu erzeugen, und diese Transformation
wird durchgeführt, um die Gruppen von Punkten
zu bilden, die eine Auflösung haben, welche einer Auflösung
der Binärdaten-Abgabeeinrichtung entspricht. Diese Auflösung
einer Ausgabeeinrichtung wird nachstehend als die Anzahl
an unterscheidbaren Bildelementen oder Punkten pro Abstandseinheit
auf einem Display oder einer Abgabeeinrichtung
festgelegt. Im allgemeinen wird eine Transformation von reellen
Zahlenkoordinaten (x, y) in ganzzahlige Koordinaten (X,
Y), wie oben beschrieben worden ist, als eine Einrichtungskoordinaten-Transformation
bezeichnet, und diese Transformation
ist in der folgenden Beschreibung folgendermaßen dargestellt:
X ≡ x, Y ≡ y.
In dieser Formel sind x und y (Kleinbuchstaben) Werte von
reellen Zahlen vor der Transformation und X und Y (Großbuchstaben)
sind Werte von ganzzahligen Koordinaten nach der
Transformation.
Wie in Fig. 2A und 2B dargestellt ist, wird bei einem Schritt
S1 eine Einrichtungskoordinaten-Transformation durchgeführt,
um x- und y-Koordinaten (reelle Zahlen) der Vektordaten in
X- und Y-Einrichtungskoordinaten (ganze Zahlen) zu transformieren,
welche einer Auflösung einer Binärdaten-Abgabeeinrichtung
entsprechen. Die reellen Zahlenkoordinaten (xs, ys)
eines Ausgangspunktes des Umrisses bzw. der Kontur werden in
ganzzahlige Einrichtungskoordinaten (Xs, Ys) transformiert,
und die reellen Zahlenkoordinaten (xe, ye) deren Endpunkte
werden in ganzzahlige Einrichtungskoordinaten (Xe, Ye) transformiert.
Bei einem Schritt S2 wird eine Differenz Δx (=xe-xs)
in einer x-Koordinate, welche in einer reellen Zahl
zwischen dem Ausgangs- und dem Endpunkt ausgedrückt ist, und
eine Differenz Δy (=ye-ys) in einer y-Koordinate berechnet,
welche in einer reellen Zahl ausgedrückt ist. Die
Schritte S1 und S2 werden von dem vorstehend beschriebenen
Koordinaten-Aufnahmeteil 1 durchgeführt. Bei einem Schritt
S3 wird ein Absolutwert der Differenz Δx mit einem Absolutwert
der Differenz Δy verglichen, um festzulegen, ob eine
treppenförmige Unregelmäßigkeit des Umrisses bzw. der Kontur
in horizontaler Richtung (in der x-Achsrichtung) oder in vertikaler
Richtung (in der y-Achsrichtung) gegeben ist.
Nunmehr wird ein Fall beschrieben, bei welchem eine treppenförmige
Unregelmäßigkeit aus einem in Fig. 4A dargestellten
Umrißteil beseitigt wird, um den Umrißteil zu glätten. In diesem
Fall liegt die Neigung des Umrisses zwischen 0° und 45°
bezüglich der horizontalen Richtung (der x-Achsrichtung), der
Absolutwert der Differenz Δx ist größer als derjenige der Differenz
Δy, und die treppenförmige "Verfremdung" liegt in der
vertikaler Richtung (in der x-Achsrichtung). Daher wird beim
Schritt S3 eine Feststellung getroffen, um so Schritte S4 bis
S17 durchzuführen, welche in Fig. 2A dargestellt sind. Beim
Schritt S4 wird eine Neigung des Umrisses berechnet, indem im
vorliegenden Fall eine Formel: Δ=Δy/Δx angewendet wird.
Die Schritte S3 und S4 werden mittels der Detektionseinrichtung
2 durchgeführt, wie oben beschrieben ist.
Als nächstes werden bei einem Schritt S5 die Einrichtungskoordinaten
Xs des Ausgangspunktes mit der Koordinate Xe des
Endpunktes verglichen. Wenn Xe größer als Xs ist, d. h. die
Neigung des Umrisses zwischen 0° und +45° bezüglich der horizontalen
Richtung liegt, dann wird bei einem Schritt S6
ein Inkrement "a" einer Veränderlichen X als 1 gesetzt. Wenn
Xe kleiner Xs ist, d. h. die Neigung des Umrisses zwischen 0°
und -45° bezüglich der horizontalen Richtung liegt, dann wird
bei einem Schritt S7 das Inkrement "a" bei der Veränderlichen
X als -1 gesetzt. Nachdem dieses Inkrement "a" bei der Veränderlichen
X somit bestimmt ist, wird beim Schritt S8 ein
Längenzählwert L der vorstehend beschriebenen Punkte-Zähleinrichtung
3 als der Anfangswert auf Null "0" gesetzt, und die Veränderliche
X wird als der Anfangswert auf "Xs" der Einrichtungskoordinate
des Ausgangspunktes gesetzt. Der Längenzählwert L der
Punkte-Zähleinrichtung 3 ist in diesem Fall vorgesehen, um Punkte
in der horizontalen Richtung zu zählen. Die nachstehend beschriebenen
Schritte S9 bis S15 in Fig. 2a werden mittels der
vorstehend beschriebenen und in Fig. 1 dargestellten Punkte-Zähleinrichtung
3 durchgeführt.
Als nächstes wird bei einem Schritt S9 bestimmt, ob die Veränderliche
X gleich der Koordinate "Xe" des Endpunktes ist.
Wenn die Veränderliche X nicht gleich dem Wert "Xe" ist, werden
die nachfolgenden Schritte S10 bis S17 wiederholt durchgeführt.
Bei einem Schritt S10 wird der Wert der Koordinate Y1
bezüglich der Veränderlichen X sowie der Wert von Y2 bezüglich
der Veränderlichen (X+a) berechnet. In diesem Fall werden
die Werte von Y1 und Y2 folgendermaßen bestimmt:
Y1 ≡ Δ (X-xs) + ys
Y2 ≡ Δ (X+a-xs) + ys (1)
Y2 ≡ Δ (X+a-xs) + ys (1)
Bei einem Schritt S11 wird bestimmt, ob Y2 für (X+a) gleich
Y1 für X ist. Wenn Y2 gleich Y1 ist, bedeutet dies, daß der
Umriß in einem Bereich zwischen X und (X+a) parallel zu der
horizontalen Richtung (der y-Achsrichtung) ist, und die Einrichtungskoordinate
Y2 bezüglich (X+a) bleibt, von der Koordinaten
Y1 aus gesehen, bezüglich X unverändert. Folglich
wird bei einem Schritt S12 der Längenzählwert L um 1 auf
(L+1) inkrementiert, und die Veränderliche X wird durch
"a" auf (X+a) inkrementiert. Die Schritte S9 bis S11 werden
wiederholt, bis beim Schritt S11 entschieden wird, daß Y2
nicht gleich Y1 ist; die Anzahl aufeinanderfolgender horizontaler
Punkte werden dann als der Längenzählwert L gezählt,
wenn die Einrichtungskoordinate Y2 zuerst von Y1 aus geändert
wird. Wenn dagegen beim Schritt S11 entschieden wird, daß Y2
nicht gleich Y1 ist, d. h. der Wert der Einrichtungskoordinate
Y2 bezüglich der Veränderlichen (X+a) sich von dem Wert der
Koordinate Y1 bezüglich der Veränderlichen X unterscheidet,
werden bei einem Schritt S13 solche aufeinanderfolgenden
Punkte in einer Binärdaten-Ausgabeeinrichtung durch eine Länge
erzeugt, welche äquivalent dem Längenzählwert L ist, welcher
von der Punkte-Zähleinrichtung 3 zugeführt worden ist, wenn Y2 von
Y1 aus durch die Veränderliche X geändert wird, welche in einen
entsprechenden Wert geändert worden ist.
Bei einem Schritt S14 wird bestimmt, ob der Längenzählwert
L größer als eine vorherbestimmte Länge Lref ist, welche beispielsweise
gleich 4 sein kann. Wenn der Längenzählwert L
nicht größer als die vorherbestimmte Länge Lref ist, dann
wird bei einem Schritt S15 kein "Gegen-Verfremdungsprozeß"
durchgeführt, und zwar deswegen, da die Neigung des Umrisses
in diesem Fall groß genug ist, um daraus zu schließen, daß
der Umriß bereits visuell geglättet ist, und ein "Gegen-Verfremdungsprozeß"
(Schritt S16) nicht durchgeführt zu werden
braucht, um eine treppenartige Unregelmäßigkeit zu beseitigen.
Beim Schritt 15 wird die Einrichtungskoordinate Xs des Ausgangspunktes
auf (X+a) als der Anfangswert inkrementiert,
und der Wert der Veränderlichen X wird in Xs geändert. Die
vorstehend beschriebenen Schritte S9 bis S14 werden dann bezüglich
eines nächsten Bereiches des Umrisses wiederholt, wobei
von der rückgesetzten Position (X+a) der Veränderlichen
X ausgegangen wird.
Wenn dagegen beim Schritt S14 herausgefunden wird, daß der
Längenzählwert L, wenn die Einrichtungskoordinate zuerst geändert
wird, größer als eine vorherbestimmte Länge Lref
(beispielsweise gleich 4) ist, wird der "Gegen-Verfremdungsprozeß"
(Schritt S16) durchgeführt. In diesem Fall ist die
Neigung des Umrisses in diesem Bereich klein genug, und es
wird entschieden, daß eine treppenförmige Unregelmäßigkeit
im Bereich der vertikalen Richtung (der y-Achsrichtung) liegt,
und der "Gegen-Verfremdungsprozeß" muß durchgeführt werden,
um einen visuell geglätteten Umriß zu erzeugen. Nach dem
"Gegen-Verfremdungsprozeß" (Schritt S16) wird bei einem
Schritt S17 dieselbe Prozedur wie vorstehend bei dem Schritt
S15 durchgeführt; dann werden die Schritte S9 bis S16 wiederholt.
In Fig. 5 ist ein Beispiel eines Korrektur-Punktemusters dargestellt,
um den "Gegen-Verfremdungsprozeß" zu erläutern,
welcher bei einem Schritt S16 der in Fig. 2A dargestellten
Prozedur durchgeführt wird. Dieses Korrektur-Punktemuster
wird zu dem Umriß des Bildes hinzugefügt, wie in Fig. 4A dargestellt
ist, um einen visuell geglätteten Umriß zu erzeugen.
Das Korrektur-Punktemuster mit einer Anzahl Sätze oder Gruppen
von Punkten CP1 bis CP6 wird, wie durch eine Schattierung
in Fig. 5 angezeigt ist, durch den in Fig. 3 dargestellten
"Gegen-Verfremdungsprozeß" erzeugt. Diese Gruppen von Punkten
enthalten beispielsweise eine erste Gruppe von drei Punkten
(CP1, CP2, CP3) mit einem Ausgangspunkt CP1 an einer Stelle,
welche durch Koordinaten (Xs+L-2×3, Y2) angezeigt ist,
und mit Endpunkt CP3 an einer Stelle, welche durch Koordinaten
(Xs+L-2×3+2, Y2) angezeigt ist, eine zweite Gruppe
von zwei Punkten CP4, CP5 mit einem Ausgangspunkt CP4,
welcher bei (Xs+L-2×3-2×2, Y2) angeordnet ist, und mit
einem Endpunkt CP5, der bei (Xs+L×2×3-2×2+1, Y2) und
mit einem Endpunkt CP6, welcher bei (Xs+L-2×3-2×2-2×1,
Y2) angeordnet ist, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Diese
Gruppen von Punkten in den Korrekturpunkten werden in Abhängigkeit
von der oben beschriebenen Zähllänge L auf eine vorgeschriebene
Weise bestimmt. Das heißt, der Startpunkt CP1
der ersten Gruppe (CP1, CP2, CP3) wird abgesehen von der Endposition
(Xs+L) des Umrisses um "-2n" (in diesem Fall
n=3) entlang einer horizontalen Linie bei einer Y-Einrichtungskoordinate
angeordnet, welche gleich Y2 ist. Der
Ausgangspunkt CP4 der zweiten Gruppe (CP4, CP5) wird abgesehen
von der Endposition (Xs+L) um "-2n-2(n-1)" entlang
der horizontalen Linie bei Y2 angeordnet. Der Endpunkt CP6
der Korrekturpunkte wird abgesehen von der Endposition
(Xx+1) um "-2n-2(n-1)-2(n-2)" entlang der horizontalen
Linie bei Y2 angeordnet. Folglich werden, wie in Fig. 4B
dargestellt, die Anzahl Sätze oder Gruppen von Korrekturpunkten
an der Kontur bzw. dem Umriß so angeordnet, daß die erste
Gruppe von Punkten, die zweite Gruppe von Punkten und der
endgültige Punkt in vorherbestimmten Intervallen festgelegt
werden, und sowohl die Anzahl Punkte, welche in den jeweiligen
Gruppen von Korrekturpunkten enthalten sind, als auch die
Werte der vorherbestimmten Intervalle zwischen verschiedenen
Gruppen von Korrekturpunkten werden in einer steigenden Folge
von dem zentralen Punkt des Umrisses zu dessen Endpunkt hin
verändert. Diese Zahlen und Werte werden beide vorher beispielsweise
auf 1, 2, . . . (n-1), n von der zentralen Position
(Xs+L/2, Y2) des Umrisses zu der Endposition (Xs+L, Y2)
vorher eingestellt.
Die vorstehend beschriebene ganze Zahl "n" wird durch den
Längenwert L wie folgt dargestellt:
L/2 (n + 1) n (2)
In dieser Gl. (2) ist n die maximale ganze Zahl, welche durch
die vorstehende Gl. (2) dargestellt ist. Wenn beispielsweise
der Längenzählwert L gleich 24 ist, wie im Falle der Fig. 5,
ist n gleich oder größer als 3.
Insbesondere wird bei einem Schritt T1 des in Fig. 3 dargestellten
"Gegen-Verfremdungsprozesses" die vorstehende ganze
Zahl "n" durch die folgende Gl. (3) bestimmt, welche ohne weiteres
aus der Gl. (2) erhalten werden kann.
Gemäß der Gl. (3) kann die ganze Zahl "n" auf der Basis des
Wertes des Längenzählwerts L bestimmt werden, d. h. indem
2 von dem Wert einer Quadratwurzel von (4+8L) subtrahiert
wird, und der Wert der sich ergebenden Differenz durch 4
geteilt wird und indem der Wert des sich ergebenden Quotienten
auf eine ganze Zahl, wie die vorstehend beschriebene ganze
Zahl "n", abgerundet wird. Im Falle der Fig. 5, ist der Längenzählwert
L gleich 24, und die ganze Zahl "n" ist gleich 3.
Bei einem Schritt T2 wird ein Absolutwert der x-Koordinaten-Differenz
Δx mit einem Absolutwert der y-Koordinaten-Differenz
Δy verglichen. Da der Absolutwert der Koordinaten-Differenz
Δx im vorliegenden Fall größer als derjenige der
Koordinatendifferenz Δy ist, wie in Fig. 4A dargestellt ist,
werden als nächstes Schritte T3 bis T9 durchgeführt. Wenn dies
nicht der Fall ist, dann wird eine andere Prozedur entsprechend
den Schritten T11 bis T17 gewählt.
Bei einem Schritt T3 wird der Wert einer X-Koordinate eines
Ausgangspunktes für eine erste Gruppe von Punkten bestimmt,
welche in dem Korrektur-Punktemuster wie folgt erzeugt worden
sind:
X = Xs + a(L - 2n) (4)
In einem in Fig. 5 dargestellten Fall ist der Wert einer X-Koordinate
gleich (Xs+L-2×3). Beim Schritt T4 wird der
Wert eines ersten Zählers i auf 1 als dem Anfangswert gesetzt,
so daß die Punkte der ersten Gruppe (CP1, CP2, CP3) nacheinander
erhalten werden. Beim Schritt T5 wird bestimmt, ob der
Wert des ersten Zählers i größer ist als der Wert von n ist. Wenn
der Wert des ersten Zählers i nicht größer als der Wert von
n ist, dann wird bei einem Schritt T6 der Wert eines zweiten
Zählers j auf 1 als dem Anfangswert gesetzt. Bei einem Schritt
T7 wird geprügt, ob der Wert des zweiten Zählers j größer als der
Wert des ersten Zählers j ist. Wenn der Wert des zweiten Zählers
j nicht größer als der Wert des ersten Zählers i ist,
dann wird bei einem Schritt T8 ein Punkt CP1 an einer Position
(X, Y2) angenommen, der Wert der Veränderlichen X wird
auf (X+a) rückgesetzt und der Wert des zweiten Zählers j
wird um 1 inkrementiert. Der Schritt T7 wird wiederholt, bis
der Wert j größer als der Wert i ist. Wenn bei dem vorstehend
beschriebenen Schritt T7 der Wert j größer als der Wert i ist,
dann wird bei einem Schritt T9 der Wert der Veränderlichen X
auf (X+ai) zurückgesetzt und der Wert i wird um 1 inkrementiert.
Die Schritte T5 bis T9 werden wiederholt, bis der
Wert i größer als der Wert n ist.
Beispielsweise ist in dem in Fig. 5 dargestellten Fall der
Wert der X-Koordinate gleich (Xs+L-2×3-1), und es wird
ein nächster Punkt CP2 bei (X, Y2) an der Umrißlinie gemacht,
welcher dem Punkt CP1 am nächsten ist, wobei zuerst die
Schritte T5 bis T8 durchgeführt werden. Es wird dann ein
nächster Punkt CP3 (X, Y2) an der Umrißlinie gemacht, welcher
dem Punkt CP2 am nächsten ist, wobei die Schritte T5
bis T8 wieder einmal durchgeführt werden. Nachdem die erste
Gruppe von Korrekturdaten (CP1, CP2, CP3) in dem in Fig. 5
dargestellten Fall erzeugt ist, wird der Wert i auf 4 erhöht.
Dann ist beim Schritt T5 der Wert i größer als der Wert n,
und die Prozedur bezüglich der ersten Gruppe von Korrekturpunkten
(CP1, CP2, CP3) ist beendet.
Als nächstes wird dieselbe Prozedur, wie sie oben beschrieben
ist, wiederholt, so daß die zweite Gruppe von Korrekturdaten
(CP4, CP5) und die endgültige Gruppe von Korrekturpunkten
CP6 an dem Umriß vorgenommen wird. Im Ergebnis kann dann der
Umriß des in Fig. 4A dargestellten Bildes mit einer treppenförmigen
Unregelmäßigkeit oder "Verfremdung" in dem in Fig. 4B
dargestellten Umriß korrigiert werden, welcher visuell geglättet
ist.
Wenn die Neigung eines Umrisses entweder zwischen 45° und 90°
oder zwischen -45° und - 90° bezüglich einer horizontalen
Richtung (der x-Achsrichtung) liegt und eine treppenförmige
Unregelmäßigkeit oder "Verfremdung" in horizontaler Richtung
(in der x-Achsrichtung) vorliegt, werden in Fig. 2B dargestellte
Schritte S21 bis S34 anstelle der vorstehend anhand
von Fig. 2A beschriebenen Schritte S4 bis S17 durchgeführt.
Der "Gegen-Verfremdungsprozeß" wird mit den in Fig. 3 dargestellten
Schritten T11 bis T17 anstelle der vorstehend beschriebenen
Schritte T3 bis T9 durchgeführt. Eine ähnliche
Prozedur wie bei der vorstehend beschriebenen Prozedur wird
durchgeführt, so daß dies nicht nochmals beschrieben zu werden
braucht.
Wie vorstehend beschrieben, wird ein mehrpegeliger Ton, welcher
in der herkömmlichen Technik verwendet worden ist, bei
der vorliegenden Erfindung nicht zum Glätten eines Umrisses
oder einer Kontur eines Bildes verwendet. Auch wird eine komplizierte
Steuertechnik, welche bisher für die herkömmliche
Einrichtung erforderlich gewesen ist, bei der Bildverarbeitungseinrichtung
gemäß der Erfindung nicht mehr länger benötigt.
Gemäß der Erfindung kann eine stufenförmige Unregelmäßigkeit
oder "Verfremdung" eines Konturteils eines Bildes
beseitigt werden, so daß eine visuelle geglättete Kontur in
dem Konturteil des Bildes erzeugt wird. Die Anzahl an Punkten,
welche durch die Zähllänge L angezeigt worden ist, welche
entsprechend der Neigung einer Kontur bzw. eines Umrisses
gezählt wird, wird festgestellt, dann wird ein Korrektur-Punktemuster
auf der Basis der festgestellten Anzahl Punkte erzeugt,
und der Umriß bzw. die Kontur einer treppenförmigen
Unregelmäßigkeit wird korrigiert, indem das Korrektur-Punktemuster
dem Umriß bzw. der Korrektur hinzugefügt wird, wodurch
dann eine visuell geglättete Kontur bzw. ein entsprechender
Umriß des Bildes erzeugt wird.
Claims (6)
1. Bildverarbeitungseinrichtung, welche eine Detektionseinrichtung
(2), um eine Neigung eines Umrisses oder einer
Kontur von in einem Speicher gespeicherten Bilddaten festzustellen,
wobei die Kontur bzw. der Umriß bezüglich einer
vorherbestimmten Richtung geneigt ist, und um die festgestellte
Neigung der Kontur bzw. des Umrisses abzugeben, und
eine Punkte-Zähleinrichtung (3) hat, um selektiv die Anzahl
an aufeinanderfolgenden Punkten, welche entlang einer horizontalen
Linie ausgerichtet sind und mit einer Änderung
eines Punktes in vertikaler Richtung enden oder die Anzahl
aufeinanderfolgender Punkte zu berechnen, welche entlang
einer vertikalen Linie ausgerichtet sind und mit einer Änderung
eines Punktes in horizontaler Richtung entsprechend
der festgestellten Neigung enden, welche von der Detektionseinrichtung
(2) geliefert worden sind, und um die berechnete
Zahl sowie die Anzahl aufeinanderfolgender Punkte
einem Ausgabespeicher zuzuführen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bildverarbeitungseinrichtung
eine Korrektureinrichtung (4) aufweist, um auf der Basis
der berechneten Anzahl aufeinanderfolgender Punkte,
welche von der Punkte-Zähleinrichtung (3) geliefert worden
sind, eine Anzahl Korrekturpunkte zu erzeugen, welche entlang
einer neuen horizontalen Linie, welche in vertikaler
Richtung um einen Punkt von der horizontalen Linie aus geändert
worden ist, oder entlang einer neuen vertikalen Linie
angeordnet sind, welche in horizontaler Richtung um
einen Punkt von der vertikalen Linie aus geändert worden
ist, und um die Anzahl Korrekturpunkte dem Ausgabespeicher
zuzuführen, um so eine visuell geglättete Kontur- oder Umrißlinie
der Bilddaten in dem Ausgabespeicher zu erzeugen,
wobei die Korrektureinrichtung (4) die Anzahl Korrekturpunkte
erzeugt, welche eine Anzahl Gruppen von Punkten aufweisen,
die jeweils entweder entlang der geänderten horizontalen
Linie oder entlang der geänderten vertikalen Linie
angeordnet sind, wobei sowohl die Anzahl Punkte, welche in
jeder dieser Gruppen von Punkten enthalten sind, als auch
die Werte von Intervallen zwischen verschiedenen Gruppen
von Punkten in steigender Folge von einem zentralen Punkt
des Umrisses der aufeinanderfolgenden Punkte aus zu dem
Endpunkt des Umrisses hin geändert werden, wobei die Anzahl
der Punkte sowie der Wert der Intervalle von 1 aus startet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vielzahl an Korrekturpunkten, welche dem Ausgabespeicher
zugeführt worden sind, dieselbe Auflösung wie die aufeinanderfolgenden
Punkte haben, welche dem Ausgabespeicher
zugeführt worden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrektureinrichtung (4) die Vielzahl von Korrekturpunkten
erzeugt, nachdem geprüft ist, daß die berechnete
Anzahl von aufeinanderfolgenden Punkten größer als eine
vorherbestimmte ganze Zahl ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Ausgabeeinrichtung zum Ausgeben der aufeinanderfolgenden
Punkte, welche in dem Ausgabespeicher gespeichert worden
sind, nachdem die berechnete Anzahl aufeinanderfolgender
Punkte von der Punkte-Zähleinrichtung (3) aus zugeführt
ist, und zum Abgeben der Vielzahl an Korrekturpunkten, die
in dem Ausgabespeicher gespeichert sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Koordinaten-Aufnahmeeinrichtung (1), um zwei Sätze von x-
und y-Koordinaten eines Ausgangspunktes und eines Endpunktes,
welche in der Umrißlinie enthalten sind, aus den Bilddaten
aufzunehmen, die in dem Ausgabespeicher gespeichert
sind, und um zwei Sätze von Koordinaten des Ausgangs- und
des Endpunktes, in welchen die zwei Sätze von x- und y-Koordinaten
transformiert werden, der Detektionseinrichtung
(2) zuzuführen.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koordinaten-Aufnahmeeinrichtung (1) die
erhaltenen zwei Sätze von x- und y-Koordinaten in zwei
Sätze von Koordinaten, die für die Ausgabeeinrichtung geeignet
sind, transformiert, wobei die Koordinaten für die
Ausgabeeinrichtung in einer ganzen Zahl ausgedrückt werden
und eine Auflösung haben, welche derjenigen des Ausgabespeicher
entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1990016305U JP2536764Y2 (ja) | 1990-02-21 | 1990-02-21 | 画像処理装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4105263A1 DE4105263A1 (de) | 1991-08-22 |
| DE4105263C2 true DE4105263C2 (de) | 1994-06-09 |
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ID=11912826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4105263A Expired - Fee Related DE4105263C2 (de) | 1990-02-21 | 1991-02-20 | Bildverarbeitungseinrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP2536764Y2 (de) |
| DE (1) | DE4105263C2 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| JPS60191293A (ja) * | 1984-03-12 | 1985-09-28 | ダイキン工業株式会社 | Crtデイスプレイ装置の高速直線補間回路 |
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- 1990-02-21 JP JP1990016305U patent/JP2536764Y2/ja not_active Expired - Lifetime
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1991
- 1991-02-20 DE DE4105263A patent/DE4105263C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2536764Y2 (ja) | 1997-05-28 |
| JPH03107756U (de) | 1991-11-06 |
| DE4105263A1 (de) | 1991-08-22 |
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