DE410580C - Elektromagnetischer Sicherungsschalter, insbesondere in Stoepselform - Google Patents

Elektromagnetischer Sicherungsschalter, insbesondere in Stoepselform

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DE410580C
DE410580C DEP42834D DEP0042834D DE410580C DE 410580 C DE410580 C DE 410580C DE P42834 D DEP42834 D DE P42834D DE P0042834 D DEP0042834 D DE P0042834D DE 410580 C DE410580 C DE 410580C
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DEP42834D
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PRAEZ SMECHANIK GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/44Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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Description

Überstromsicherungen, bei welchen durch einen eine Sperrvorrichtung auslösenden Magneten eine Stromunterbrechung bewirkt wird, sind bekannt. Gleichfalls bekannt sind solche Überstromsicherungen, welche ein gewaltsames Geschlossenhalten des Stromkreises dadurch verhindern, daß durch Druck auf den Kontaktgeber der Stromkreis zunächst an einer zweiten Stelle unterbrochen und erst
ίο dann wieder geschlossen wird, wenn nach Zurückführen des Kontaktgebers in die Sperrstellung der Druck auf den Einschaltknopf nachgelassen hat. Dies wird bei bekannten Sicherungen dadurch erreicht, daß Kontaktgeber und Schaltknopf beim Drücken auf letzteren entgegen der Wirkung einer Feder getrennt werden und so ein am Schaltknopf befestigter Kontaktring von einer am Kontaktgeber befestigten Kontaktplatte abgehobcn wird. Hierbei kann der ausgelöste Kontaktgeber nur unvollkommen vorschnellen und zu Funkenbildung Anlaß geben, wenn der sonst mit ihm bewegliche Schaltknopf in seiner Führungshaube festgeklemmt wird.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß bei Unterbrechung des Stromkreises der Kontaktgeber ungehindert in den hierbei seine Stellung nicht verändernden Scbaltknopf hineinschnellen kann. Die an letzterem befestigte Kontaktplatte überbrückt eine ortsfeste, aber in sich unterteilte Platte, so daß sich bei einer an dieser Stelle etwa erfolgenden Stromunterbrechung die Funkenbildung auf zwei Stellen verteilt. Der aus- lösbare Kontakt wird durch einen auf den Kontaktgeber aufgeschobenen Ring und zwei radial auf diesen wirkende Federn gebildet, so daß der Kontaktring unten durch eine nichtleitende Haube abgeschlossen werden kann, die beim Hochschnellen im Verein mit einer unmittelbar oberhalb der Kontaktfedern angeordneten nichtleitenden Abschlußplatte jeden Funken im Keime erstickt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in vier Abbildungen beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Schnitt durch die Sicherung,
Abb. 2 einen senkrecht zur Bildebene der Abb. ι geführten Schnitt ^ durch die Sicherung,
Abb. 3 eine Draufsicht auf die Sicherung bei abgenommenem Schutzdeckel,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. 2.
Die ganze Sicherung ist von einem Gehäuse α aus Isoliermaterial umgeben, welches ίο durch einen Schutzdeckel b verschlossen wird. Das Gehäuse besitzt an seinem unteren Ende eine der Stärke der Sicherung entsprechende Schraubkappe c. Der Elektromagnet d liegt auf einer Metallplatte e, von welcher zwei Tragbügel / nach oben geführt und an ihren Enden rechtwinklig umgebogen sind. Mit der Metallplatte e ist eine Führungshülse g fest verlötet, die an ihrem unteren Ende als Flansch h ausgebildet ist. Auf den umgebogenen Enden der Tragbügel f ist, von diesen durch Isolierscheiben i getrennt, ein in der Mitte unterbrochener Kontaktbügel k aufgeschraubt. Derselbe besitzt ebenso wie der Schutzdeckel b eine Aussparung, in welcher der aus Isoliermaterial hergestellte Druckknopf I gleitet, der an seinem unteren Ende in kranzförmig erweitert ist. Auf diesem Kranze , liegt die Kontaktbrücke 11. In der Führungshülse g gleitet eine Büchse 0 und in dieser ; wieder ein Stift p, der an seinem unteren \ Ende einen Metallring q und als Abschluß ; einen Isolierknopf r trägt und mit seinem oberen Ende in eine Bohrung des Druckknopfes I hineinragt. Der Metallring q bzw. der Isolierknopf r sind in einer Isolierplatte s ; geführt, die ihrerseits mittels Schrauben an dem Flansch h befestigt ist. Durch den Boden des Gehäuses α ragt ein Paßstück t hindurch, das im Gehäuse kreuzförmig erweitert ist und hier den aus zwei halbkreisförmigen Blattfedern u gebildeten unteren Kontakt trägt. Auf der Isolierplatte 5 ist eine mittels einer Schraube ν gespannte Feder w befestigt, die an ihrem oberen Ende einen Sperrhaken χ trägt. Hinter dem Sperrhaken liegen die beiden Polschuhe y des Elektromagneten.
Die Abb. 1 und 2 zeigen die Sicherung in eingeschaltetem Zustande. Der Strom wird hierbei von der Schraubkappe c durch den Drahts zu dem einen Teile des Kontaktbügels k geleitet. Von hier gelangt er über die Brücke η zu dem zweiten Teile des Kontaktbügels k und von hier durch den Draht 1 zum Elektromagneten d, von wo aus er durch den Anschlußdraht 2 auf die Metallplatte e und über die Hülse g, Führungsbüchse o, Stift p, Metallring q und Blattfedern u zu dem Paßstück t gelangt. Wird die Leitung kurzgeschlossen oder erhält sie Überstrom, so ziehen , die Polschuhe y des Magneten den Sperrhaken χ an, wobei dieser den Kragen 3 der Führungsbüchse 0 freigibt und die letztere mitsamt dem Stifte durch den Druck der Feder 4 entgegen dem Einfluß der Feder 5 so weit vorschnellt, bis sich die Büchse 0 gegen den Knopf I anlegt. Hierbei springt der Metallring q aus dem unteren Kontakt u heraus und unterbricht den Strom. Die Feder zv springt dann ebenfalls zurück.
Das Einschalten geschieht durch Druck auf den Knopf I1 wobei zunächst die Brücke n von dem Kontaktbügel k abgehoben und hierdurch der Strom an einer zweiten Stelle unterbrochen wird. Beim weiteren Niederdrücken des Knopfes I dringt der Metallring q wieder in den unteren Kontakt ein, und die Hülse 0 wird durch den Haken χ gesperrt. Der Strom bleibt aber so lange unterbrochen, bis der Knopf I losgelassen wird und sich mit der Brücke η infolge des Einflusses der Feder 5 wieder gegen den Bügel k legt. Sollte in diesem Augenblick in der Leitung noch Überstrom vorhanden sein, so wird der Sperrhaken χ sofort wieder angezogen und der Strom unterbrochen.
Eine Funkenbildung kann weder beim Einschalten noch beim Ausschalten stattfinden, weil die Blattfedern u bis unmittelbar an die Isolierscheibe s heranreichen, diese daher den Metallring q und die Blattfedern 11 sofort trennt und der Metallring nach unten durch den Isolierknopf r abgeschlossen ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Elektromagnetischer Sicherungsschalter, besonders in Stöpselform, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Überstrom frei werdende Kontaktgeber (ρ) mit einem Metallring (q) aus zwei dessen Gegenkontakt bildenden, radial auf ihn wirkenden Federn (ι/) herausgleitet und in einen hierbei seine Stellung nicht verändernden Einschaltknopf (I) vorschnellt, dessen Niederdrücken in an sich bekannter Weise den Stromkreis an einer zweiten Stelle unterbricht.
2. Sicherungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (q) auf seiner Unterseite durch eine nichtleitende Haube (r) abgedeckt und in einer unmittelbar oberhalb der Kontaktfedern (u) angeordneten nichtleitenden Abschlußplatte (s) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP42834D 1921-09-13 1921-09-13 Elektromagnetischer Sicherungsschalter, insbesondere in Stoepselform Expired DE410580C (de)

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DE410580C true DE410580C (de) 1925-03-11

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