DE4106149C2 - Torantrieb - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Torantrieb, insbesondere für
Garagentore, mit einer Antriebseinheit zum Antreiben eines um
eine angetriebene Rolle und um eine entfernt liegende Umlenkrolle
endlos umlaufenden Elements, das über ein Gestänge mit einem
Tor verbunden ist, wobei die Antriebseinheit einen auf einer
Konsole montierten, als kompakte Motor/Getriebe-Einheit ausgebil
deten Getriebemotor aufweist, dessen Ausgangswelle, die eine
Abtriebswelle des Getriebes darstellt, das umlaufende Element
antreibt.
Derartige Torantriebe sind allgemein im Handel erhältlich.
Getriebemotoren, die als Antriebsaggregate weit verbreitet
sind, beispielsweise als Scheibenwischermotoren in Kraftfahr
zeugen, haben auch auf dem Gebiet der Torantriebe Einsatz
gefunden. Diese sehr kompakt bauenden und leistungsfähigen
Motor/Getriebe-Einheiten sind insbesondere für Garagentoran
triebe geeignet, da diese Torantriebe meist an der Decke einer
Garage angebracht werden und eine geringe Bauhöhe aufweisen
müssen, damit die lichte Höhe des zu nutzenden Garagenraumes
nicht durch den Torantrieb zu sehr beeinträchtigt wird. Bei
gebräuchlichen Ausführungen verläuft die Längsachse der Aus
gangswelle des Getriebemotors etwa unter einem Winkel von 90°
zur Ankerwelle des Elektromotors. Das umlaufende Element
eines Torantriebes, z. B. ein Seil, eine Kette oder auch ein
Zahnriemen, läuft um zwei Rollen, deren Drehachsen etwa vertikal
verlaufen. Dabei ist üblich geworden, die angetriebene Rolle
direkt auf die Ausgangswelle des Getriebemotors zu montieren.
Das umlaufende Element ist über ein Gestänge mit dem zu bewegen
den Tor verbunden, so daß ein Hin- und Herbewegen des umlaufen
den Elements zwischen den beiden Rollen ein Öffnen bzw. ein
Schließen des Tores verursacht.
Das umlaufende Element eines an einer Decke einer Garage
montierten Torantriebes, dessen beide gegenüberliegenden gegen
läufigen Abschnitte zwischen den beiden Umlenkrollen in einer
Horizontalebene liegen, neigt dazu, aufgrund der Schwerkraft,
zwischen den beiden Umlenkrollen durchzuhängen. Daher wird
das umlaufende Element straff gespannt um die beiden Umlenk
rollen geführt. Dazu ist die von der angetriebenen Rolle
entfernt liegende Umlenkrolle meist verschiebbar ausgeführt,
so daß durch Verstellen dieser Rolle das umlaufende Element
gespannt werden kann. Selbst wenn das umlaufende Element in
einer Führungsschiene geführt ist, muß es dennoch straff gespannt
sein, da beim Laufen des Torantriebes ansonst störende Reib
geräusche auftreten.
Die Anbringung der angetriebenen Rolle direkt auf der Aus
gangswelle des Getriebemotors hat nun den Nachteil, daß bei
starker Spannung des umlaufenden Elements die Ausgangswelle
durch die in horizontaler Richtung wirkende Zugspannung aus
der vertikalen Ausrichtung heraus bewegt wird, wodurch im Betrieb
Beschädigungen am Getriebe alsbald auftreten, die die Lebensdauer
des Getriebemotors stark verkürzen. Bei der Demontage des
Getriebemotors, wobei dieser Vorgang aufgrund der Anordnung
an der Decke nur äußerst schwierig durchzuführen ist, muß
zunächst das umlaufende Element entspannt werden. Anschließend
muß das umlaufende Element von der angetriebenen Rolle abgenommen
werden, damit der Getriebemotor von der Konsole abgebaut werden
kann. Dabei besteht dann die Gefahr, daß das umlaufende Element,
beispielsweise eine relativ schwere meterlange Kette, von der
Decke abfällt, wobei sie beschädigt werden kann. Die Kette kann
nur mühsam wieder an den an der Decke befestigten Torantrieb
eingebaut werden. Es kann dann notwendig sein, den gesamten
Torantrieb zu demontieren, um den ausgewechselten Getriebemotor
samt Kette auf dem Boden liegend, zusammenzubauen und
anschließend den gesamten, meist meterlangen und sehr schweren
Zusammenbau wieder an der Decke anzubringen.
Aus dem DE 81 17 194 U1 ist ein Torantrieb mit einem elektrischen
Antriebsaggregat in Form eines Elektromotors bekannt, dessen
Ankerwelle mit einer Riemenrolle verbunden ist, die Teil eines
Untersetzungsgetriebes ist. Diese Riemenrolle steht über einen
Riemen mit einer durchmessergrößeren Riemenrolle in Verbindung,
die wiederum, längs ihrer Drehachse gesehen, über eine Klauen
kupplung mit einem Ritzel in Verbindung steht, um das das als
Kette ausgebildete endlos umlaufende Element geführt ist. Das
Vorsehen der Klauenkupplung dient dazu, den Elektromotor samt
Untersetzungsgetriebe seitlich herausschwenken zu können, um
dadurch die kraftschlüssige Verbindung zum Kettenritzel lösen
zu können.
Aus der DE 29 24 015 C2 ist eine Vorrichtung zum Antrieb eines
angetriebenen Bauteils, insbesondere eines nach oben zu öffnenden
Garagentores bekannt, mit einer über ein Antriebsmittel an
getriebenen offenendigen Rollenkette, die in einer Führungs
schiene geführt und abgestützt ist, und deren eines Ende mit
einem in der Führungsschiene hin- und herbeweglichen Schlitten
in Verbindung steht. Auf der Ankerwelle des als Elektromotor
ausgebildeten Antriebsmotors sitzt eine Riemenscheibe, die
über einen Riemen mit einer weiteren durchmessergrößeren Scheibe
verbunden ist, die wiederum achsgleich mit einem Antriebsritzel
für die Kette verbunden ist. Der Motor ist schwenkbar gelagert,
so daß im Störfall die Riemenspannung soweit nachläßt, daß der
Kraftschluß unterbrochen ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Torantrieb der
eingangs genannten Art derart weiter zu verbessern, daß unter
Beibehaltung des Einsatzes von als kompakte Motor/Getriebe-
Einheit ausgebildeten Getriebemotoren die Lebensdauer der
Getriebemotoren, insbesondere des Getriebeteiles erhöht wird,
und daß ferner ein Austausch des Getriebemotors möglich ist,
ohne daß das umlaufende Element entspannt oder abgenommen werden
muß.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Welle,
die die angetriebene Rolle trägt, unverrückbar in einem an der
Konsole gegen die Zugkräfte des umlaufenden Elements raumstabil
montierten Lager aufgenommen ist, daß diese Welle räumlich
getrennt von der Ausgangswelle des Motor/Getriebe-Einheit ist,
und daß die Welle mit der Ausgangswelle kinematisch verbunden
ist.
Die Aufnahme der angetriebenen Rolle auf einer separaten Welle
ermöglicht diese sehr robust auszugestalten, und entsprechend
raumstabil, d. h. gegen Zugkräfte, die senkrecht zur Längsachse
der Welle wirken, widerstandsfähig an der Konsole anzubringen.
Die starken Kräfte, die bei straff gespanntem umlaufenden
Element auftreten, werden somit von dieser Welle aufgenommen
und wirken nicht auf die Ausgangswelle des Getriebemotors.
Die kinematische Verbindung zwischen der auf der Welle aufge
nommenen angetriebenen Rolle und der Ausgangswelle des Getriebe
motors muß dann nur noch die Kräfte übertragen, die notwendig
sind, um das umlaufende Element zu bewegen. Dadurch findet
eine erhebliche Entlastung der Ausgangswelle des Getriebemotors
statt, was dessen Lebensdauer beträchtlich erhöht. Die kine
matische Verbindung zwischen Ausgangswelle des Getriebemotors
und der Welle, die die angetriebene Rolle trägt, kann im
einfachsten Fall von einem um beide Wellen umlaufenden Element
gebildet werden, bis hin zu einem Getriebe. Beim Demontieren
des Getriebemotors muß lediglich die kinematische Verbindung
zwischen Ausgangswelle und angetriebener Rolle gelöst werden,
ohne daß dabei die Spannung des umlaufenden Elements gelockert
werden muß, oder überhaupt Manipulationen am umlaufenden Element
bzw. den diese tragenden Rollen vorgenommen werden müssen. Es
besteht daher nicht die Gefahr, daß bei einem solchen Reparatur
vorgang das umlaufende Element, beispielsweise eine schwere
meterlange Kette, von der Decke der Garage herabfällt.
Somit wird die Aufgabe vollkommen gelöst.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Welle
parallel zur Ausgangswelle angeordnet.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß eine sehr kompakte Bauweise
möglich ist, die durch die nebeneinander Anordnung in paralleler
Ausrichtung keine zusätzlichen Bauraum in axialer Richtung
der Wellen benötigt. Ferner ist eine kinematische Verbindung
zwischen zwei parallelen Wellen sehr einfach herzustellen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Welle und
Ausgangswelle über ein Getriebe lösbar miteinander verbunden.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das Herbeiführen und das
Lösen der kinematischen Verbindung sehr einfach zu bewerkstel
ligen ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung tragen Welle
und Ausgangswelle je ein stirnverzahntes Zahnrad, die in
kämmendem Eingriff stehen.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß auf konstruktiv einfache
und robuste Weise die kinematische Verbindung hergestellt
ist, die bei gerade verzahnten Zahnrädern durch axial gerichte
tes Abziehen der beiden stirnverzahnten Zahnräder voneinander
weg gerichtet einfach gelöst werden kann. Diese axial gerichtete
Bewegung ist beispielsweise von einem Monteur sehr einfach
durchzuführen, der von der Unterseite der Decke, an der bei
spielsweise ein Garagentorantrieb montiert ist, herantritt
und durch ledigliches Abziehen des Getriebemotors samt anhängen
dem Zahnrad die kinematische Verbindung löst.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in der Konsole
eine Öffnung vorgesehen, wobei der Getriebemotor auf der einen
Seite der Konsole im Bereich der Öffnung montiert ist, wobei
die Ausgangswelle durch die Öffnung hindurchreicht und auf
der anderen Seite das stirnverzahnte Zahnrad zur kinematischen
Verbindung mit dem Zahnrad der Welle angeordnet ist, wobei
die Öffnung einen solchen Durchmesser aufweist, daß der Getrie
bemotor samt anhängendem Zahnrad von der einen Seite der Konsole
abgezogen werden kann.
Diese Maßnahme hat nunmehr den erheblichen Vorteil, insbesondere
bei an Decken von Garagen montierten Garagentorantrieben, daß
der Getriebemotor auf der dem Innenraum zugewandten Seite der
Konsole montiert werden kann, so daß sich die kinematische
Verbindung zwischen Welle und Ausgangswelle sowie die dazu
gehörigen Bauteile und das umlaufende Element vom Innenraum
gesehen, hinter der Konsole angeordnet sind, somit zwischen
Konsole und der Decke geschützt aufgenommen sind. Das umlaufende
Element kann am Boden liegend vormontiert und entsprechend
gespannt werden, und nach einer Montage der Konsole an der
Decke muß an diesen Teilen nicht mehr manipuliert werden. Zum
Auswechseln des Motors muß lediglich die Halterung des Getriebe
motors an der Konsole gelöst werden und der Motor kann von
der Konsole abgezogen werden, wobei durch die Öffnung in der
Konsole die Ausgangswelle samt daran anhaftendem Zahnrad
abgezogen werden kann. Dieser Vorgang ist sehr rasch zu be
werkstelligen, so daß ein kompletter Austausch des Getriebe
motors mühelos in wenigen Minuten durchgeführt werden kann.
Dazu ist insbesondere vorteilhaft, falls die Welle auf der
anderen Seite der Konsole vorsteht und dort die Getriebeteile
zur kinematischen Verbindung mit der Ausgangswelle und eine
Rolle trägt, um die das umlaufende Element läuft.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß sämtliche bewegenden Teile
zwischen Konsole und Decke montiert sind und somit vor Ver
schmutzung und Beschädigungen von der Innenseite her geschützt
sind.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung steht die Welle
auf der einen Seite der Konsole vor und auf dem vorstehenden
Bereich ist ein Antriebsrad für eine Endschaltereinheit mon
tiert.
Diese Maßnahme hat nunmehr den erheblichen Vorteil, daß auf
den auf der einen Seite vorstehenden Bereich der Welle, der
bei einer Montage an der Decke, in den Innenraum der Garage
hineinragt, eine Möglichkeit geschaffen ist, raumsparend,
d. h. in der Höhe gering bauend eine notwendige, an sich ge
bräuchliche Endschaltereinheit anzubringen. Bekannte Endschal
tereinheiten bewirken ein An- und Abschalten des Torantriebes
in seinen Extrempositionen. Dazu ist ein Element notwendig,
das sich proportional zur Bewegung des umlaufenden Elementes
bewegt. Dies ist bei der Welle, die ja die angetriebene Welle
des umlaufenden Elements darstellt, der Fall. Die räumlich
von der Ausgangswelle des Getriebemotors getrennt angeordnete
Welle dient somit auf der einen Seite der Konsole als Träger
für die Rolle, um die das umlaufende Element läuft, ferner
als Träger eines Getriebeteils, beispielsweise eines stirnver
zahnten Zahnrades zur kinematischen Verbindung mit der Aus
gangswelle, und, auf der anderen Seite der Konsole, als Träger
für ein Antriebsrad einer Endschaltereinheit. Damit ist eine
sehr enge kompakte Bauweise des Torantriebes möglich. Aufgrund
der Tatsache, daß der vorstehende Bereich, der das Antriebsrad
der Endschaltereinheit dreht, in den Innenraum der Garage
weist, ist die Endschaltereinheit zum Justieren der Endschalter-
Positionen sehr einfach zugänglich und kann dadurch mühelos
justiert bzw. nachgestellt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Welle
in einem Lager aufgenommen, das in einer Öffnung in der Konsole
eingebaut ist.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß durch eine entsprechend
massive Ausbildung des Lagers und eine intensive Verbindung
zwischen Lager und Konsole, eine Ableitung der starken, auf die
Welle durch die Spannung des umlaufenden Elements einwirkenden
Kräfte auf die Konsole möglich ist. Dies erhöht wieder die
Lebensdauer des gesamten Torantriebes.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Getriebe
motor mittels einer fest mit dieser verbundenen Zwischenplatte
lösbar an der Konsole befestigt.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß über die Zwischenplatte
eine feste und stabile Verbindung mit der Konsole herstellbar
ist, die zugleich auch leicht lösbar ist, beispielsweise über
eine Schraubverbindung zwischen Zwischenplatte und Konsole,
die durch solche Schrauben auch zugleich einfach erkennbare
Montagemerkmale beinhalten kann, so daß der Auswechselvorgang,
der beispielsweise in einer unbequemen Überkopfstellung statt
finden muß, sehr rasch und einfach durchgeführt werden kann.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils
genannten Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
und in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung wird anhand eines ausgewählten Ausführungsbei
spiels in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher
beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 teilweise schematisiert eine ausschnittsweise
Ansicht eines erfindungsgemäßen Torantriebes, und
zwar von einer Decke aus gesehen, an der dieser
Torantrieb montiert werden soll; und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Ein in Fig. 1 und 2 dargestellter Torantrieb 10, der als
Garagentorantrieb dient und an einer Decke einer hier nicht
näher dargestellten Garage montiert werden soll, weist eine
Antriebseinheit 12 auf, die an einer Konsole 14 befestigt ist.
Die Konsole 14 weist eine Platte 16 auf, deren gegenüberliegen
de Längskanten mit Abwinklungen 18, 19 versehen sind. Die Ab
winklungen 18, 19 dienen dazu, um die Konsole 14 an einer
bereits an einer Decke einer Garage vormontierten Trägerschiene
zu befestigen.
Auf einer ersten Seite 21 der Platte 16, die dem Innenraum
der Garage zugewandt ist, ist auf der Platte 16 ein Getriebe
motor 20 montiert.
Der Getriebemotor 20 weist einen in einem etwa zylindrischen
Gehäuse aufgenommenen Motor 22, wobei an das Motorengehäuse
direkt ein Gehäuse 26 angeflanscht ist, in dem ein Getriebe
24 aufgenommen ist.
Derartige Getriebemotoren 20 sind als kompakte Baueinheiten
erhältlich und dienen beispielsweise auch als Scheibenwischer
motoren in Kraftfahrzeugen.
Aus dem Gehäuse 26 ragt eine Ausgangswelle 28 vor, deren
Längsachse, wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen, etwa um
90° zur Längsachse des zylindrischen Motors 22 verläuft und
außerdem seitlich zu dessen Mittellängsachse versetzt ist.
Der Getriebemotor 20 ist auf einer Zwischenplatte 30 montiert,
die wiederum über vier stehende Schrauben 32, 32′, 32′′ und
32′′′, die in der Platte 16 der Konsole 14 eingebettet sind,
mit der Konsole 14 verbunden ist. Die Ausgangswelle 28 ragt
dabei durch eine hier nicht näher bezeichnete Öffnung in der
Zwischenplatte 30 hindurch.
Die Zwischenplatte 30 ist dabei derart auf der Platte 16 der
Konsole 14 montiert, daß die Ausgangswelle 28 etwa mittig
durch eine Öffnung 34 hindurch reicht. Auf dem Bereich der
Ausgangswelle 28, der auf die andere Seite 29 der Konsole 14
reicht, ist ein Adapter 36 montiert. Der Adapter 36 weist
dazu einen zylindrischen Abschnitt 37 auf, der über den End
bereich der Ausgangswelle 28 geschoben ist (siehe insbesondere
Fig. 2). Der Adapter 36 ist ferner mit einem den zylindrischen
Abschnitt 37 umrundenden scheibenförmigen Abschnitt 39 versehen
(siehe insbesondere in Fig. 1), wobei der scheibenförmige
Abschnitt 39 über vier Senkkopfschrauben 38, 38′, 38 ... mit
einem stirnverzahnten Zahnrad 40 verbunden ist.
Der Zusammenbau aus Adapter 36 und stirnverzahntem Zahnrad 40
wird drehfest dadurch auf der Ausgangswelle 28 gehalten, daß
in dieser eine längsverlaufende Nut 42 vorgesehen ist, in der
ein Keil 44 eingelegt ist, dessen über die Umfangsseite der
Ausgangswelle 28 hinausragender Bereich in einer entsprechenden
Nut an der Innenseite des zylindrischen Abschnittes 37 des
Adapters 36 aufgenommen ist (siehe auch Fig. 1).
Ein axial unverrückbarer Sitz wird durch eine in einer radialen
Bohrung des zylindrischen Abschnittes 37 eingedrehten Maden
schraube 46 bewerkstelligt.
In der Platte 16 der Konsole 14 ist benachbart zur Öffnung
34, durch die die Ausgangswelle 28 durchreicht, eine weitere
kreisrunde Öffnung 48 vorgesehen.
Die Öffnung 48 dient als Sitz für ein Lager 50.
Das Lager 50 weist ein etwa zylindrisches Gehäuse 52 auf, das
zwei Kugellager 54, 54′ aufnimmt.
Die Kugellager 54, 54′ sitzen auf einem mittigen Abschnitt 55
einer Welle 56.
Die Welle 56 wird über Haltescheiben 58, 58′ axial unverrückbar
im Lager 50 gehalten. In Richtung der anderen Seite 29 der
Konsole 14 springt ein Fortsatz 60 der Welle 56 vor, der an
seinem äußeren Ende mit einer Rolle 63 in Form eines Ritzels
62 verschweißt ist (siehe insbesondere Fig. 1).
Um das Ritzel 62 ist ein umlaufendes Element 65 in Form einer
Kette 64 gelegt, die ferner, um eine entfernt angeordnete,
hier nicht näher dargestellte Umlenkrolle läuft, wie dies auf
dem Gebiet der Torantriebe allgemein bekannt ist.
Die Kette 64 ist mit einer hier nicht näher dargestellten
Mitnahme verbunden, die über ein Gestänge mit dem Tor, das
durch den Torantrieb 10 bewegt werden soll, verbunden ist.
Das Ritzel 62 ist auf seiner der Platte 16 zugewandten Seite
mit einem hier nicht näher bezeichneten Ringflansch versehen,
über den das Ritzel 62 mittels Senkkopfschrauben 68, 68′ mit
einem stirnverzahnten Zahnrad 70 verbunden ist.
Das stirnverzahnte Zahnrad 70 ist gleichermaßen ausgebildet,
wie das stirnverzahnte Zahnrad 40, das auf der Ausgangswelle
28 aufgenommen ist.
Ferner ist die Anordnung der beiden stirnverzahnten Zahnräder
40, 70 derart, daß diese in einer Ebene zum Liegen kommen,
und daß deren Zähne miteinander kämmen, wie dies insbesondere
aus Fig. 1 zu entnehmen ist.
Auf der dem Fortsatz 60 gegenüberliegenden Ende ist die Welle
56 in einem Zapfen 72 fortgesetzt, der als Träger für ein
Kegelrad 74 dient.
Das Kegelrad 74 steht in kämmendem Eingriff mit einem weiteren,
um 90° versetzt angeordneten Kegelrad 76, das Teil einer
Endschaltereinheit 78 ist. Die Endschaltereinheit 78 weist eine,
zwischen zwei Platten 80, 80′ angeordnete, sich etwa horizontal
erstreckende Gewindestange 82 auf, auf deren Außengewinde
zwei umfänglich geschlitzte Nutmuttern 84, 84′ aufgenommen sind.
In den Nuten ist ein Draht 86 eingelegt, so daß sich bei Drehen
der Gewindestange 82 die Nutmuttern 84, durch den Draht 86
geführt, je nach Drehrichtung aufeinander zu oder voneinander
weg bewegen. Die möglichen Endstellungen der Nutmuttern 84
stellen Endanschläge dar, die ein Abschalten des Torantriebes
10 bewerkstelligen. Durch seitliches Abbiegen des Drahtes 86
und Verdrehen einer oder beider Nutmuttern 84, 84′ können die
Endpositionen an Ort und Stelle justiert werden, wie dies an
sich bekannt ist.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen, befinden sich die
drehenden Teile des Antriebes, also die auf der anderen Seite
29 angeordneten Bauteile zwischen der Decke, die am unteren
Ende der Fig. 2 zum Liegen kommt und der Platte 16 der Konsole
14.
Diejenigen Bauteile, die zum Justieren oder beim Reparieren
zugänglich sein müssen, nämlich die Endschaltereinheit 78 und
der Getriebemotor 20, sind auf der einen Seite 21 der Platte
14 angeordnet, ragen somit in den Innenraum der Garage hinein
und sind daher von diesen Seiten her frei zugänglich.
Sollte ein Defekt an dem Getriebemotor 20 auftreten, so müssen
lediglich die vier stehenden Schrauben 32 bzw. die auf diesen
aufgedrehten Muttern gelöst werden, und der Zusammenbau aus
Getriebemotor 20, Zwischenplatte 30 und auf der Ausgangswelle
28 montierten Adapter 36 samt stirnverzahntem Zahnrad 40 ab
gezogen werden, wie dies in Fig. 2 durch einen Pfeil 87 ange
deutet ist. Dabei ist es nicht notwendig, andere Bauteile,
wie Endschaltereinheit 78 oder Kettenlagerung zu lockern oder
zu demontieren.
Claims (9)
1. Torantrieb, insbesondere für Garagentore, mit einer
Antriebseinheit (12) zum Antreiben eines um eine an
getriebene Rolle (63) und um eine entfernt liegende
Umlenkrolle endlos umlaufenden Elements (65), das über
ein Gestänge mit einem Tor verbunden ist, wobei die
Antriebseinheit (12) einen auf einer Konsole (14) montier
ten, als kompakte Motor/Getriebe-Einheit ausgebildeten
Getriebemotor (20) aufweist, dessen Ausgangswelle (28),
die eine Abtriebswelle des Getriebes darstellt, das
umlaufende Element (65) antreibt, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Welle (56), die die angetriebene Rolle (63) trägt,
unverrückbar in einem an der Konsole (14), gegen die
Zugkräfte des umlaufenden Elements (65) raumstabil montier
ten Lager (50, 54, 54′) aufgenommen ist, daß diese Welle
(56) räumlich getrennt von der Ausgangswelle (28) der
Motor/Getriebe-Einheit ist, und daß die Welle (56) mit
der Ausgangswelle (28) kinematisch verbunden ist.
2. Torantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Welle (56) parallel zur Ausgangswelle (28) angeordnet
ist.
3. Torantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (56) und die Ausgangswelle (28) über
Zahnräder (40, 70) lösbar miteinander verbunden sind.
4. Torantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Welle (56) und die Ausgangswelle
(28) je ein stirnverzahntes Zahnrad (40, 70) tragen, die
in kämmendem Eingriff stehen.
5. Torantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Konsole (14) eine Öffnung (34) vorgesehen ist, und
daß der Getriebemotor (20) auf einer Seite (21) der Konsole
(14) im Bereich der Öffnung (34) montiert ist, wobei die
Ausgangswelle (28) durch die Öffnung (34) hindurch reicht,
und daß auf einer anderen Seite (29) das stirnverzahnte
Zahnrad (40) zur kinematischen Verbindung mit dem Zahnrad
(70) der Welle (56) angeordnet ist, wobei die Öffnung (34)
einen solchen Durchmesser aufweist, daß der Getriebemotor
(20) samt anhängendem Zahnrad (40) von der Konsole (14)
abgezogen werden kann.
6. Torantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Welle (56) auf der anderen Seite (29) der Konsole (14)
vorsteht und dort das Zahnrad (70) zur kinematischen
Verbindung mit der Ausgangswelle (28) und zusätzlich die
Rolle (63) trägt, um die das umlaufende Element (65) läuft.
7. Torantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Welle (56) auf der einen Seite
(21) der Konsole (14) vorsteht, an der der Getriebemotor
(20) angeordnet ist, und daß auf dem vorstehenden Bereich
(72) ein Antriebsrad (74) für eine Endschaltereinheit (78)
montiert ist.
8. Torantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lager (50, 54, 54′) in einer Öffnung
(48) in der Konsole (14) eingebaut ist.
9. Torantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Getriebemotor (20) mittels einer
fest mit diesem verbundenen Zwischenplatte (30) lösbar
an der Konsole (14) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4106149A DE4106149C2 (de) | 1991-02-27 | 1991-02-27 | Torantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE4106149A DE4106149C2 (de) | 1991-02-27 | 1991-02-27 | Torantrieb |
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| DE4106149A1 DE4106149A1 (de) | 1992-09-03 |
| DE4106149C2 true DE4106149C2 (de) | 1994-05-26 |
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ID=6426008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4106149A Expired - Fee Related DE4106149C2 (de) | 1991-02-27 | 1991-02-27 | Torantrieb |
Country Status (1)
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- 1991-02-27 DE DE4106149A patent/DE4106149C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816562C1 (de) * | 1998-04-15 | 1999-05-06 | Prettl Rolf | Torantrieb |
| EP0950787A2 (de) | 1998-04-15 | 1999-10-20 | Prettle, Rolf | Torantrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4106149A1 (de) | 1992-09-03 |
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