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Schrauben- oder Propellerventilator. Die Erfindung betrifft Verbesserungen
von Schraubenventilatoren mit achsialem Ein- und Austritt des ge:örderten Mittels.
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Nach der Erfindung erhalten die Flügel eine ausgehöhlte Vorderfläche
derart, daß die erzeugte Saugwirkung an der hinteren Kante des Flügels größer ist
als auf der vorderen Kante, um die positive Förderwirkung, welche auf der Vorderfläche
des Flügels erfolgt, zu unterstützen und den Nutzeffekt des Ventilators wesentlich
zu erhöhen.
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Für die Erzeugung dieser Höhlung werden eine oder beide Flächen so
gebogen oder geformt, daß der Winkel zwischen denselben und der Achsenrichtung von
der vorderen Kante bis zur hinteren Kante nicht nur kleiner wird, sondern tatsächlich
umgekehrt oder negativ wird auf einem Teil der Rückseite. des Flügels. Es ist nicht
nötig, daß diese Umkehrung sich vollständig bis zur hinteren Kante erstreckt. Infolge
gewisser Umstände mag es sogar empfehlenswert sein, der Fläche eine zweite Umkehrung
zu geben, so daß der Teil derselben in der Nähe der hinteren Kante in der Achsenrichtung
liegt oder einen positiven `Vinkel mit Bezug auf die Achsenrichtung bildet. Bis
jetzt bat anscheinend der Gedanke überwogen, daß der erwähnte Winkel bis auf Nu:l
verkleinert werden könnte, aber niemals negativ werden dürfte.
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Um den vollen Vorteil der erwähnten Aushöhlung zu sichern, müßte die
Vorderfläche des Flüzels annähernd parallel zur hinteren Fläche sein. Aus baulichen
Gründen indessen, wie z. B. wo die Flügel aus Guß hergestellt und besonders dick
sind, ist es klar, daß die Kanten in gewissem Maße dünn gemacht werden müssen und
daß die Vorderfläche eine andere Form haben muß als die Hinterfläche. In solchem
Falle kann die Vorderfläche sogar konvex sein. Derjenige Teil der Vorderfläche,
welcher am nächsten an der Hinterkante liegt, kann ganz wesentlich verändert werden
und entweder nach vorwärts oder nach rückwärts gekrümmt sein oder gerade bleiben,
je nach der relativen Größe der großen Kapazität des höchsten Nutzeffektes und des
hohen oder niedrigen Druckunterschiedes zwischen den beiden Flächen des Venti:ators.
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In der Zeichnung ist Abb. r eine schaubildliche Darstellung ellies
nach der Erfindung ausgeführten Ventilators. Die Abb. z bis i z tinsch:ießlich sind
Querschnitte, welche die verschiedenen Formen der Flügel zeigen, die bei der Ausführung
der Erfindung verwendet werden sollen.
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Der in der Zeichnung dargestellte Ventilator besteht aus vier Flügeln,
die in geeigneter Weise auf einem Radkreuz z befestigt sind, und aus einer Welle
3 mit Antriebsscheibe, durch welche der Ventilator in der durch die Pfeile angedeuteten
Richtung gedreht wird. Nach Abb. i sind die Flügel aus rechteckigen Platten hergestellt
und radial zur Welle angeordnet. Die Flügel können
auch in einem
Stück mit dem Radkreuz ausgeführt, zur radialen Stellung geneigt sein; ihre Anzahl
und ihre äußere Form können abgeändert werden, ohne dadurch über die Grenze der
Erfindung hinauszugehen.
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In Abb. i ist die vordere Kante mit v, bezeichnet, die Vorderseite
mit ib, die rückwärtige Sexte mit ic und die rückwärtige Kante mit id. Die anderen
verschiedenen Formen der Flügel weisen entsprechende Teile und Kanten auf.
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Die Abb. z, 8 und 9 stellen verschiedene Formen von Flügeln aus Metallblech
dar, während die Abb. 3 bis ? und i o bis i a Flügel verschiedener Form aus Guß
zeigen.
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Abb. 3 zeigt einen Flügel, der im allgefneineti-g_eich ist demjenigen,
der in Abb. z dargestellt ist, soweit die Form der Flügel und Rückenfläche in Frage
kommen, aber verschieden ist mit Bezug auf die Dicke der Flügehvand, wodurch eine
Abweichung der beiden Seiten vom Parallelismus erforderlich wird. Die Abweichung
vom Parallelismus der beiden Seiten ist in Abb. 4. dargestellt. In dieser Abbildung
ist die führende oder Vorderfläche eine gerade Fläche. In Abb. 5 hat die Vorderfläche
sowohl konkave wie konvexe Teile, und die Winkligkeit der Vorderfläche ist nicht
umgekehrt oder, in ,anderen Worten, geht nicht über die Achsenrichtung hinaus. Abb.
6 zeigt eine Form, die- im allgemeinen derjenigen in Abh. 4 ähnelt, aber die leitende
Oberfläche ist über eine ebene Fläche hinaus gekrümmt, also konvex. In Abb. ; ist
die Form allgemein gleich derjenigen in Abb. 3, aber die Winkligkeit der leitenden
Fläche wird nicht umgekehrt. Abb. 8 ist gleich Abb. a, mit der Ausnahme, daß die
hintere Kante eine zweite Umkehrung auf beiden Flächen aufweist. In Abb. 9 ist der
Flügel ganz ähnlich wie derjenige in Abb. a, aber :er hat nach seiner vorderen Kante
zu einen geraden Teil, während der Flügel in Abb. z von Kante zu Kante gekrümmt
ist. In Abb. io liegt die zweite Umkehrung nur in der Hinterfläche. In Abb. i i
liegt d:e Umkehrung in der führenden oder Vorderfläche, und in Abb. 1a sind zwei
Umkehrungen in der Vorderfläche, während in beiden Ausführungsformen auf der hinteren
Fläche keine Umkehrung vorhanden ist, im Unterschied zu den anderen Darstellungen.
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Die Erfahrung hat bewiesen, daß Ventilatoren oder Flügel, die nach
dieser Erfindung ausgeführt sind, einen wesentlich größeren Nutzeffekt besitzen
und ebenfalls eine größere Kapazität für die Erzeugung von Luftbewegung als die
bekannten Flügel. Obgleich die Erfindung nicht für jeden Zweck verwendet werden
kann, wo es erwünscht ist, eire Bewegung der Luft oder eines anderen Mittels zu
erzeugen, ist sie jedoch für gewisse besondere Zwecke erprobt worden, wle z. B.
für Ventilatoren für Automobilkühler. Bei dieser Verwendung sind die verbesserten
Resultate der Erfindung durch folgenden Versuch nachgewiesen worden.
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Ein Automobil wurde über eine bestimmte Bahn mit einer bestimmten
Belastung gefahren, und bei zwei Fahrten war es einmal mit einem gewöhnlichen Ventilator
und das andere .Mal mit einem . -Ventilator -nach der Erfindung ausgestattet. Während
der beiden Fahrten waren die Belastung, die Geschwindigkeit und andere Bedingungen
identisch, und die Fahrren gingen über die gleiche Bahn. Die Umstände wurden absichtlich
erschwert, so d.aß während der beiden Fahrten das Automobil mit dampfendem Kühler
arbeitete, in anderen Worten, die Belastung war ungewöhnlich hoch. Aus diesen Versuchen
ergab sich, daß, wenn das Automobil mit einem Ventilator nach der Erfindung ausgestattet
war, die Entwicklung von Dampf zum wenigsten auf die Hälfte, wenn nicht mehr vermindert
wurde. Andere Versuche haben :ebenfalls nachgewiesen, daß Ventilatoren nach der
Erfindung einen lebhafteren Luftzug verursachten. als andere für den gleichen Zweck
angeordnete Ventilatoren.