DE4108295C2 - Motorsitzvorrichtung - Google Patents
MotorsitzvorrichtungInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
- B60N2/0224—Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
- B60N2/0244—Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits
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Description
Die Erfindung betrifft eine Motorsitzvorrichtung zum
Einstellen eines motorgetriebenen Sitzes, zum Beispiel in einem
Kraftfahrzeug, die in der Lage ist, einen Sitz automatisch in
geeignete Positionen, Höhen und Neigungswinkel der
Sitzrückenlehne einzustellen, die in einer
Speichereinrichtung für bestimmte Fahrer individuell
abgespeichert sind.
Eine automatische Stellungssteuerung für einen Fahrzeugsitz
ist aus US 4463426 bekannt. Ein Mikroprozessor steuert über
Relais einzelne Elektromotoren an, die den Sitz und die
Rückenlehne des Sitzes in gespeicherte Einstellungen bewegen.
Während des Einstellvorgangs werden die Bewegungen mit Hilfe
von Impulsen erfaßt, die bei jeder Umdrehung der
Elektromotoren erzeugt werden. Mit Hilfe von Tastern können
die einzelnen Bewegungen manuell ausgelöst und der Sitz
eingestellt werden.
Bisher wurde eine Motorsitzvorrichtung verwendet, wie sie
z. B. in Fig. 7 dargestellt ist.
Dabei ist die Motorsitzvorrichtung mit einem Verschiebemotor
zum Verschieben des Sitzes in eine Vorwärts- oder
Rückwärtsrichtung, einem Hebemotor für den Antrieb des Sitzes
nach oben oder nach unten und einem Neigemotor zum Einstellen
eines Neigungswinkels der Rückenlehne des Sitzes
ausgestattet. Von den zuvor erwähnten Motoren ist nur der
Verschiebemotor in Fig. 7 dargestellt. Ein Leistungsanschluß
101a des Verschiebemotors 101 ist mit einem beweglichen
Kontakt rl1-1 eines Relais RL₁ verbunden, und ein
feststehender Kontakt rl1-2 einer normalerweise geschlossenen
Seite des Relais RL₁ ist mit einer Leistungsquelle 50 und
einer Relaisspule rl₁ des Relais RL₁ verbunden.
Die Relaisspule rl₁ des Relais RL₁ ist mit einem
feststehenden Kontakt SW1-2 eines
Vorderseitenhandschalters SW₁, der einen beweglichen
Kontakt SW1-1 besitzt, mit einem Eingang 102a
einer Steuerung 102 und mit dem Kollektor eines Transistors
Tr₁ verbunden.
Ein normalerweise offener feststehender Kontakt rl1-3 des
Relais RL₁ und der Emitter des Transistors Tr₁ sind mit
Masse verbunden. Die Basis des Transistors Tr₁ ist mit
dem Eingang 102b der Steuerung 102 verbunden.
Ein anderer Leistungsanschluß 101b des Verschiebemotors 101
ist mit einem beweglichen Kontakt rl2-1 eines Relais
RL₂ verbunden. Ein normalerweise geschlossener
feststehender Kontakt rl2-2 des Relais RL₂ ist mit der
Leistungsquelle 50 und einer Relaisspule rl₂ des Relais
RL₂ verbunden.
Ferner ist die Relaisspule rl₂ des Relais RL₂ mit einem
feststehenden Kontakt SW2-2 eines Rückseitenhandschalters
SW₂, der einen mit Masse verbundenen beweglichen Kontakt
SW2-1 besitzt, mit einem Eingang 102c der
Steuerung 102 und dem Kollektor eines Transistors Tr₂
verbunden.
Ein normalerweise geöffneter, feststehender Kontakt rl2-3
des Relais RL₂ und der Emitter des Transistors Tr₂ sind
mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors Tr₂ ist
mit einem Eingang 102d der Steuerung 102 verbunden.
Die Steuerung 102 ist mit einem Mikrocomputer ausgestattet,
in den Signale von einem Schaltbrett (nicht dargestellt)
über einen Schnittstellenschaltkreis eingegeben werden.
Beim Abspeichern einer für einen Fahrer geeigneten
Sitzposition wird als Vorbereitung zuerst das Schaltbrett
betätigt. Danach wird der Verschiebemotor 101 in
Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung durch Betätigung des
Vorderseitenhandschalters SW₁ oder des
Rückseitenhandschalters SW₂ angetrieben und an einer für
den Fahrer geeigneten Sitzposition angehalten. Durch den
Einstellbetrieb des Schaltbretts in diesem Zustand erfaßt
der Mikrocomputer die Positionsverschiebung durch Abzählen
der Anzahl der Umdrehungen (Impulse) des Verschiebemotors
101, bis der Sitz die vorliegende Position erreicht. Die
Sitzposition wird entsprechend der Anzahl der Umdrehungen
des Verschiebemotors 101 abgespeichert.
Danach ist es möglich, den Verschiebemotor 101 automatisch
durch einen einmaligen Berührungsvorgang des Schaltbretts
anzutreiben, bis der Sitz die durch den Mikrocomputer
abgespeicherte Sitzposition erreicht, wo auch immer der
Sitz sein mag.
Falls der Vorderseitenhandschalter SW₁ oder der
Rückseitenhandschalter SW₂ auf EIN umgeschaltet wird,
wenn der Verschiebemotor 101 entsprechend den im
Mikrocomputer abgespeicherten Daten automatisch angetrieben
wird, wird das Ausgangssignal des Mikrocomputers an den
Verschiebemotor 101 unterbrochen, und dem Ausgangssignal
vom zuvor erwähnten Handschalter SW₁ oder SW₂ wird der
Vorrang gegenüber dem Ausgangssignal vom Mikroprozessor
gegeben.
Bei der herkömmlichen oben beschriebenen
Motorsitzvorrichtung sind für den Fall, daß der
Rückseitenhandschalter SW₂ aus irgendeinem Grund
eingeschaltet wird, wenn beispielsweise der Verschiebemotor
101 automatisch in Vorwärtsrichtung zu einer durch den
Mikrocomputer abgespeicherten Position angetrieben wird,
beide Leistungsanschlüsse 101a und 101b des
Verschiebemotors mit Masse verbunden, so daß der Motor 101
durch die dynamische Bremsung angehalten wird, jedoch noch ein
wenig aufgrund der Trägheit nach der dynamischen Bremsung
rotiert.
In dieser Zeit beurteilt die Steuerung 102 den
Verschiebemotor 101 unzutreffend als in Rückwärtsrichtung
rotierend, ungeachtet der Tatsache, daß der Verschiebemotor
101 im Zeitpunkt des Einschaltens des
Rückseitenhandschalters SW₂ noch in Vorwärtsrichtung aufgrund
der Trägheit rotiert, da die Steuerung 102 die Anzahl der
Umdrehungen des Verschiebemotors 101 durch die
Impulsübertragung erfaßt und die Beurteilung der
Drehrichtung des Verschiebemotors 101 auf der Grundlage der
Erfassung durchgeführt wird.
Dementsprechend entsteht eine Abweichung zwischen der
Sitzposition und der abgespeicherten Anzahl von Umdrehungen
des Verschiebemotors 101, da die Steuerung 102 die Anzahl
der Umdrehungen, während der der Verschiebemotor 101 noch
aufgrund von Trägheit rotiert, als Impulse in der
entgegengesetzten Richtung zählt. Demnach besteht hier ein
Problem, da es nicht möglich ist, den Sitz richtig zu der
für den Fahrer geeigneten abgespeicherten Position zu
bewegen.
Falls ein Kontaktfehler im Relais RL₁ auftritt und z. B.
der manuell geöffnete feststehende Kontakt rl1-3
am beweglichen Kontakt rl1-1 anhaftet, wird
bei der herkömmlichen Motorsitzvorrichtung ferner der
Verschiebemotor 101 in Vorwärtsrichtung angetrieben, ungeachtet der
Abschaltung des Vorderseitenhandschalters SW₁.
In einem derartigen Fall ist es möglich,
den Verschiebemotor 101 durch einen Einschaltvorgang des
Rückseitenhandschalters SW₂ zeitweilig anzuhalten, um so
die Leistungszufuhr zum Verschiebemotor 101 zu
unterbrechen, jedoch dreht sich der Verschiebemotor 101
wieder in Vorwärtsrichtung, wenn der EIN-Betrieb des
Rückseitenhandschalters SW₂ unterbrochen wird. Daher
besteht hier ein weiteres Problem, da eine Fehlfunktion in
der Vorwärtsrichtung nicht durch den Fahrer erkannt werden kann,
bis der Sitz vom Verschiebemotor 101 angetrieben wird.
Angesichts der oben erwähnten
Probleme des Standes der Technik ist es daher eine Aufgabe der Erfindung, eine
Motorsitzvorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist,
einen Sitz automatisch und genau in eine Position zu
verfahren, die geeignet für den jeweiligen Fahrer
individuell abgespeichert ist, und zwar ohne Fehlbeurteilung der
Drehrichtung während einer Trägheitsdrehung. Eine weitere
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Motorsitzvorrichtung zu
schaffen, die in der Lage ist, den Fahrer durch Erfassung des
Kontaktfehlers eines Relais vor einem
Fehler in der Vorrichtung zu warnen, und die außerdem in der Lage ist,
die Motoren dem Zustand des Relais entsprechend zu steuern.
Der Aufbau der Motorsitzvorrichtung gemäß einem Aspekt der
vorliegenden Erfindung mit dem Ziel der Lösung der ersten, oben
erwähnten Aufgabe ist gekennzeichnet durch das Vorsehen eines
Verschiebemotors zum Verschieben eines Sitzes in
Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung, eines Hebemotors zum
Verfahren des Sitzes nach oben oder nach unten, eines
Neigemotors zur Einstellung eines Neigungswinkels der
Rückenlehne des Sitzes, einer
Voreinstellungsspeichereinrichtung zur Abspeicherung von
Betriebsdaten der entsprechenden Motoren in Reaktion auf
einen Voreinstellvorgang, einer
Speicherantriebseinrichtung zum Antreiben des Motors
entsprechend den Betriebsdaten, die in der
Voreinstellungsspeichereinrichtung abgespeichert sind,
einer Handantriebseinrichtung zum Antrieb der Motoren
entsprechend einer Betätigung einer manuellen
Schalteinrichtung und eines Steuermechanismus zur Steuerung
der Motoren durch Verarbeitung der Betriebsdaten, die von
den jeweiligen Motoren während ihrer Trägheitsrotationen
abgegeben werden, als Signale in der gleichen Richtung wie
unmittelbar vor den Trägheitsrotationen der jeweiligen
Motoren in einem Fall der Betätigung der manuellen
Schalteinrichtung, wenn die Motoren von der
Speicherantriebseinrichtung angetrieben werden.
Der Aufbau der Motorsitzvorrichtung entsprechend einem
anderen Aspekt der Erfindung mit dem Ziel, die zuvor
erwähnte andere Aufgabe zu lösen, ist dadurch
gekennzeichnet, daß vorgesehen ist: ein Verschiebemotor zur
Verschiebung eines Sitzen in einer Vorwärts- oder
Rückwärtsrichtung, ein Hebemotor zum Verfahren des Sitzes
nach oben oder unten, ein Neigemotor zur Einstellung eines
Neigungswinkels einer Sitzrückenlehne des Sitzes, eine
Voreinstellungsspeichereinrichtung zur Abspeicherung von
Betriebsdaten der jeweiligen Motoren in Reaktion auf einen
Voreinstellvorgang, eine Speicherantriebseinrichtung
zum Antrieb der Motoren entsprechend den Betriebsdaten, die
in der Voreinstellungsspeichereinrichtung abgespeichert
sind, eine manuelle Antriebseinrichtung zum Antrieb der
Motoren entsprechend einer Betätigung einer manuellen
Schalteinrichtung, ein Relais zum Umschalten einer Richtung
eines elektrischen Stromes, der den jeweiligen Motoren
zuzuführen ist, und ein Steuermechanismus zur Abgabe eines
Warnsignals durch eine Warneinrichtung und zur Steuerung der
Motoren entsprechend einem Zustand des Relais im Fall der
Erfassung eines Kontaktfehlers in dem Relais.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben, in denen
zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm des Aufbaus einer
Motorsitzvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen Schaltkreisaufbau des Verschiebemotors
der Motorsitzvorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Erklärung der Steuerung
der Motorsitzvorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 ein Blockdiagramm des Aufbaus der
Motorsitzvorrichtung gemäß eines anderen
Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 5 einen Schaltkreisaufbau des Verschiebemotors
der Motorsitzvorrichtung nach Fig. 4;
Fig. 6 ein Flußdiagramm zur Erklärung der Steuerung
der Motorsitzvorrichtung nach Fig. 4; und
Fig. 7 einen Schaltkreisaufbau des Verschiebemotors
einer herkömmlichen Motorsitzvorrichtung.
Eine Motorsitzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung wird im folgenden auf der Grundlage der Fig. 1
bis 3 erläutert.
Eine Motorsitzvorrichtung 1, dargestellt in Fig. 1, ist
mit einem Sitz 2 ausgestattet, der einen Verschiebemotor
3 zur Verschiebung des Sitzes 2 in eine Vorwärts- oder
Rückwärtsrichtung, einen Hebemotor 4 zum Verfahren des
Sitzes 2 nach oben oder nach unten und einen Neigemotor 5
zur Einstellung eines Neigungswinkels einer
Sitzrückenlehne aufweist, wobei eine
Voreinstellungsspeichereinrichtung 6 zur Abspeicherung
von Betriebsdaten der jeweiligen Motoren 3, 4 oder 5
entsprechend einem Voreinstellvorgang eines
Speicherschalters auf einem Schaltbrett (nicht
dargestellt) dient.
Die Motorsitzvorrichtung 1 ist ferner ausgestattet mit
einer Speicherantriebseinrichtung 7 zum Antreiben der
entsprechenden Motoren 3, 4 und 5 gemäß den
Betriebsdaten, die in der
Voreinstellungsspeichereinrichtung 6 abgespeichert sind,
und mit einer manuellen Antriebseinrichtung 8 zum
Antreiben der entsprechenden Motoren 3, 4 und 5.
Darüber hinaus ist die Motorsitzvorrichtung 1
ausgestattet mit einer Steuereinrichtung 9, die einen
Mikrocomputer mit einem Zeitgeber einschließt und
vorgesehen ist zur Steuerung der jeweiligen Motoren durch
Verarbeitung der Betriebsdaten, die von den Motoren
während ihrer Trägheitsrotationen abgegeben werden, als
Signale in denselben Richtungen wie unmittelbar vor den
Trägheitsrotationen der jeweiligen Motoren für einen Fall
der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung, wenn die
Motoren von der Speicherantriebseinrichtung 7 angetrieben
werden.
Fig. 2 stellt ein Schaltkreisdiagramm des Verschiebemotors 3 dar.
Der Hebemotor 4 und der Neigemotor 5 besitzen ebenfalls
Schaltkreiskonfigurationen, die ähnlich zu der
in Fig. 2 dargestellten sind.
Ein Leistungsanschluß 3a des Verschiebemotors 3 ist mit
einem beweglichen Kontakt rl3-1 eines Relais RL₃
verbunden, und ein normalerweise geschlossener
feststehender Kontakt rl3-2 des Relais RL₃ ist mit
einer Leistungsquelle 50 und einer Relaisspule rl₃ des
Relais RL₃ verbunden.
Die Relaisspule rl₃ des Relais RL₃ ist verbunden mit
einem feststehenden Kontakt SW3-2 eines
Vorderseitenhandschalters SW₃, der einen Teil der
manuellen Schalteinrichtung bildet und einen beweglichen
Kontakt SW3-1 besitzt, der über eine Diode D₁ mit
Masse und mit dem Kollektor eines Transistors Tr₃
verbunden ist. Ein Verbindungspunkt zwischen der Diode
D₁ und dem feststehenden Kontakt SW3-2 ist mit einem
manuellen Vorderseiteneingangsanschluß 9a eines
Steuermechanismus 9 verbunden.
Ein normalerweise geöffneter feststehender Kontakt
rl3-3 des Relais RL₃ und der Emitter des Transistors
Tr₃ sind mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors
Tr₃ ist mit einem Vorderseitenausgangsanschluß
9b des Steuermechanismus 9 verbunden.
Ferner ist ein anderer Leistungsanschluß 3b des
Verschiebemotors 3 mit einem beweglichen Kontakt rl4-1
eines Relais RL₄ verbunden. Ein normalerweise
geschlossener feststehender Kontakt rl4-2 des Relais
RL₄ ist mit der Leistungsquelle 50 verbunden.
Eine Relaisspule rl₄ des Relais RL₄ ist an einen
feststehenden Kontakt SW4-2 eines
Rückseitenhandschalters SW₄ angeschlossen, der einen
weiteren Teil der manuellen Schalteinrichtung bildet und
einen beweglichen Kontakt SW4-1 besitzt, der über eine
Diode D₂ mit Masse und mit dem Kollektor eines
Transistors Tr₄ verbunden ist. Ein Verbindungspunkt
zwischen der Diode D₂ und dem feststehenden Kontakt
SW4-2 ist an einen manuellen Rückseiteneingangsanschluß
9c des Steuermechanismus angeschlossen.
Darüber hinaus sind ein normalerweise geöffneter
feststehender Kontakt rl4-3 des Relais RL₄ und der
Emitter des Transistors Tr₄ mit Masse verbunden. Die
Basis des Transistors Tr₄ ist an einen
Rückseitenausgangsanschluß 9d des
Steuermechanismus 9 angeschlossen.
Der Steuermechanismus 9 ist so ausgelegt, daß ein Signal
von der Voreinstellungsspeicherrichtung 6 über eine
Eingangs-/Ausgangs-Schnittstelle (nicht dargestellt) und
ein Signal zum Antrieb des Verschiebemotors 3
entsprechend den in der
Voreinstellungsspeichereinrichtung 6 abgespeicherten
Betriebsdaten eingegeben wird.
Ferner ist der Steuermechanismus 9 ausgestattet mit einem
Sensoreingangsanschluß 9e zur Eingabe von Daten,
die durch einen Rotationssensor 10 erfaßt werden, der die
Rotationsimpulse des Motors 3 erfaßt.
Im Fall der Abspeicherung einer für einen Fahrer
geeigneten Sitzposition durch Betätigung des
Vorderseitenhandschalters SW₃ oder des
Rückseitenhandschalters SW₄ wird der Verschiebemotor 3
in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung nach Betätigung eines
Einstellschalters (nicht dargestellt) auf dem Schaltbrett
angetrieben, und der Verschiebemotor 3 wird an der für
den Fahrer geeigneten Sitzposition angehalten. Die
Sitzposition wird in der
Voreinstellungsspeichereinrichtung 6 durch den
Voreinstellvorgang des Speicherschalters auf dem
Schaltbrett in diesem Zustand abgespeichert. Danach ist
es möglich, den Verschiebemotor 3 automatisch
anzutreiben, bis der Sitz 2 die in der
Voreinstellungsspeichereinrichtung 6 abgespeicherte
Sitzposition erreicht, und zwar durch einen automatischen
Positioniervorgang des Speicherschalters auf dem
Schaltbrett über die Speicherantriebseinrichtung 7.
Wenn der Vorderseitenhandschalter SW₃ oder der
Rückseitenhandschalter SW₄ in diesem Zustand auf EIN
umgeschaltet werden, führt der Steuermechanismus 9 die
folgende Steuerung, wie in Fig. 3 dargestellt, aus.
Die Steuerung wird nämlich gestartet durch einen
Einschaltvorgang eines Spannungsschalters (nicht
dargestellt), und es wird in Schritt 200 festgestellt, ob ein Signal von
der manuellen Antriebseinrichtung 8 abgegeben wird oder
nicht.
Falls im Schritt 200 das Signal von der manuellen
Speichereinrichtung 8 abgegeben wird (JA), geht die
Steuerung weiter zu Schritt 201; wenn dagegen das Signal
nicht abgegeben wird (NEIN), geht die Steuerung zu
Schritt 202.
Im Schritt 202 wird beurteilt, ob ein automatischer
Positioniervorgang des Speicherschalters durchgeführt
wird oder nicht.
Falls im Schritt 202 der automatische Positioniervorgang
des Speicherschalters durchgeführt wird (JA), geht die
Steuerung über zum Schritt 203 oder sie geht über zum
Schritt 204, wenn der automatische Positioniervorgang
nicht durchgeführt wird (NEIN).
In Schritt 204 wird beurteilt, ob der Motor 3 von der
Speicherantriebseinrichtung 7 angesteuert wird oder
nicht. Falls der Motor 3 von der
Speicherantriebseinrichtung 7 angetrieben wird (JA), geht
die Steuerung über zum Schritt 203. Wenn der Motor 3 dagegen
nicht durch die Speicherantriebseinrichtung 7 (NEIN) in
Schritt 204 angetrieben wird, geht die Steuerung über zum
darauffolgenden Schritt 205.
In Schritt 203 wird beurteilt, ob der Sitz 2 sich in der
in der Voreinstellungsspeichereinrichtung 6
abgespeicherten Sitzposition befindet oder nicht. Falls
festgestellt wird, daß sich der Sitz in der
abgespeicherten Sitzposition befindet (JA), wird die
Ausgabe des Signals von der Speicherantriebseinrichtung 7
im darauffolgenden Schritt 205 unterbrochen, und die
Steuerung kehrt zurück zum Schritt 200. Wenn festgestellt
wird, daß sich der Sitz 2 nicht in der abgespeicherten
Sitzposition befindet (NEIN), wird der Motor 3 durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 im darauffolgenden Schritt
206 angetrieben und die Steuerung geht über zum Schritt
207.
In Schritt 207 wird beurteilt, ob ein Impuls vom
Rotationssensor 10 detektiert wird oder nicht, d. h., ob
sich der Motor 3 dreht oder nicht. Falls der Impuls
erfaßt wird (JA), geht die Steuerung über zum Schritt
208. Wenn kein Impuls erfaßt wird (NEIN), kehrt die
Steuerung zurück zum Schritt 200.
In Schritt 208 wird beurteilt, ob das Ausgangssignal
der Speicherantriebseinrichtung 7 ein vorwärtsgerichtetes
Signal ist oder nicht. Falls festgestellt wird, daß das
Ausgangssignal der Speicherantriebseinrichtung 7 das
vorwärtsgerichtete Signal ist (JA), wird die Anzahl der
Impulse als Drehung in Vorwärtsrichtung im
darauffolgenden Schritt 209 gezählt, und die Steuerung
kehrt zurück zum Schritt 200. Wenn festgestellt wird, daß
das Ausgangssignal kein vorwärtsgerichtetes Signal ist
(NEIN), geht die Steuerung über zum Schritt 210. In
Schritt 210 wird festgestellt, ob das Ausgangssignal der
Speicherantriebseinrichtung 7 ein rückwärtsgerichtetes
Signal ist oder nicht. Falls festgestellt wird, daß das
Ausgangssignal der Speicherantriebseinrichtung 7 das
rückwärtsgerichtete Signal ist (JA), wird die Anzahl der
Impulse als Drehung in Rückwärtsrichtung im
darauffolgenden Schritt 211 gezählt, und die Steuerung
kehrt zurück zum Schritt 200. Wenn festgestellt wird, daß
das Ausgangssignal kein rückwärtsgerichtetes Signal ist
(NEIN), kehrt die Steuerung zurück zum Schritt 200.
Andererseits wird im Schritt 201 beurteilt, ob der Motor 3 durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 angetrieben wird oder nicht.
Falls der Motor 3 durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 angetrieben wird (JA), geht
die Steuerung über zum Schritt 212. Wenn festgestellt
wird, daß der Motor 3 nicht angetrieben wird, geht die
Steuerung über zum Schritt 213.
Wenn das Signal von der manuellen Antriebseinrichtung 8
durch Betätigung der manuellen Schalteinrichtung im
Schritt 200 ausgegeben wird und der Motor 3 nicht durch
die Speicherantriebseinrichtung 7 (NEIN) im Schritt 201
angetrieben wird, wird im Schritt 213 ein
Trägheitsrotationszeitgeber zurückgesetzt, der
vorbestimmt ist durch Abschätzung der Zeit, die für die
Rotation des Motors aufgrund von Trägheit erforderlich
ist. Das Ausgangssignal von der
Speicherantriebseinrichtung 7 wird im darauffolgenden
Schritt 216 unterbrochen, und die Steuerung geht über zum
Schritt 217.
In Schritt 217 wird festgestellt, ob ein Impuls, bewirkt
durch die Rotation des Motors 3 entsprechend der
Speicherantriebseinrichtung 7, festgestellt wird oder
nicht. Bei NEIN geht die Steuerung zum Schritt 221 über, weil
der Motor 3 nicht durch die Speicherantriebseinrichtung 7
angetrieben wird und es kein Impuls ist, der durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 bewirkt wird, selbst wenn
der Impuls im Schritt 217 erfaßt wird.
In Schritt 221 wird beurteilt, ob ein Impuls erfaßt wird
oder nicht. Falls kein Impuls erfaßt wird (NEIN), kehrt
die Steuerung zurück zu Schritt 200.
Wenn im Schritt 221 ein Impuls erfaßt wird (JA), wird im Schritt 222
beurteilt, ob das Ausgangssignal der manuellen
Antriebseinrichtung 8 ein vorwärtsgerichtetes Signal ist
oder nicht. Falls festgestellt wird, daß
das Ausgangssignal der manuellen Antriebseinrichtung 8
ein vorwärtsgerichtetes Signal (JA) ist, wird im Schritt 209 die Anzahl
der Impulse als Rotation in Vorwärtsrichtung
gezählt und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt
200. Wenn im Schritt 222 festgestellt wird, daß das Ausgangssignal kein
vorwärtsgerichtetes Signal ist (NEIN),
geht die Steuerung über zum Schritt 223, und die Anzahl
der Impulse wird im Schritt 211 als Drehung in Rückwärtsrichtung
gezählt, und die Steuerung kehrt zurück zum
Schritt 200, falls festgestellt wird, daß im Schritt 223 das
Ausgangssignal das rückwärtsgerichtete Signal (JA) ist.
Falls im Schritt 201 festgestellt wird, daß der
Motor 3 durch die Speicherantriebseinrichtung 7 im
Zeitpunkt der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung
angetrieben wird, geht die Steuerung über zum Schritt
212, und es wird beurteilt, ob die Zeit, die durch den
Trägheitsrotationszeitgeber vorgegeben ist, abgelaufen
ist oder nicht. Die Steuerung geht über zum Schritt 214,
und es wird beurteilt, ob die Drehrichtung, die durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 angesteuert wird und die
Drehrichtung, die durch die manuelle Antriebseinrichtung
8 angesteuert wird, dieselben sind oder nicht, weil die
Trägheitsrotationszeit, die durch den
Trägheitsrotationszeitgeber eingestellt ist, in der
frühen Stufe der Ausführung des Schritts 212 noch nicht
abläuft.
Falls in Schritt 214 festgestellt wird, daß die
Drehrichtungen aufgrund der Speicherantriebseinrichtung 7
und der manuellen Antriebseinrichtung 8 dieselben sind
(JA), geht die Steuerung über die
zuvor erwähnten Schritte 213 und 216 zum Schritt 217 über. Ferner geht die
Steuerung über zum Schritt 221 durch die Feststellung,
daß Impulse nicht durch die Rotation entsprechend der
Speicherantriebseinrichtung 7 bewirkt werden, selbst wenn
die Impulse im Schritt 217 erfaßt werden, weil das
Ausgangssignal von der Speicherantriebseinrichtung 7 im
Schritt 216 unterbrochen wird. Die Steuerung geht in diesem
Fall über zum Schritt 221. Die Steuerung kehrt unmittelbar
zurück zum Schritt 200 oder indirekt nach Abzählen der Anzahl der
Impulse als Drehung in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung
auf der Grundlage der Beurteilung über die Schritte 221,
222 und 223, wie zuvor erwähnt.
Wenn im Schritt 214 festgestellt wird, daß die
Drehrichtungen nicht dieselben sind (NEIN), wird der
Motor 3 durch dynamische Bremsung in Schritt 215 durch
Ansteuerung der Transistoren Tr₃ und Tr₄ mit den
Ausgangssignalen der Ausgangsanschlüsse 9b und 9c und
Erregung der Relaisspulen rl₃ und rl₄ der Relais
RL₃ und RL₄ zum selben Zeitpunkt angehalten. Die
Steuerung geht über zum Schritt 217 nach Inkrementierung
des Trägheitsrotationszeitgebers im Schritt 218. In
dieser Zeit geht, falls der Impuls im Schritt 217 erfaßt
wird, die Steuerung über zum Schritt 219 durch die
Feststellung, daß der Impuls durch die Rotation
entsprechend der Speicherantriebseinrichtung 7 (JA)
bewirkt wurde, weil der Motor 3 durch die
Speicherantriebseinrichtung 7, wie in Schritt 201
festgestellt, angetrieben wird. Die Steuerung geht über
zum Schritt 219, und es wird beurteilt, ob das
Ausgangssignal von der Speicherantriebseinrichtung 7 ein
vorwärtsgerichtetes Signal ist oder nicht. Falls das
Ausgangssignal der Speicherantriebseinrichtung 7 ein
vorwärtsgerichtetes Signal ist (JA), wird die Anzahl der
Impulse als Drehung in Vorwärtsrichtung im Schritt 209
gezählt, und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt 200.
Falls in Schritt 219 festgestellt wird, daß das
Ausgangssignal kein vorwärtsgerichtetes Signal ist
(NEIN), geht die Steuerung über zum Schritt 220. Die Zahl
der Impulse wird als Drehung in Rückwärtsrichtung im
Schritt 211 gezählt, und die Steuerung kehrt zurück zum
Schritt 200, falls im Schritt 220 festgestellt wird, daß
das Ausgangssignal das rückwärtsgerichtete Signal ist
(JA). Wenn der Impuls im Schritt 217 nicht festgestellt
wird, kehrt die Steuerung nach der
Beurteilung (NEIN) im Schritt 221 zurück zum Schritt 200.
Die zuvor beschriebenen Vorgänge nach Schritt 214 werden
wiederholt, bis die vorgegebene Trägheitsrotationszeit im
Schritt 212 abläuft.
Wenn festgestellt wird, daß die Trägheitsrotationszeit im
Schritt 212 abläuft, geht die Steuerung
über die Vorgänge in den Schritten 213 und 216 und
die Beurteilung (NEIN) im Schritt 217 über zum Schritt 221. Dann wird
beurteilt, ob ein Impuls erfaßt wird oder nicht. Falls
kein Impuls erfaßt wird (NEIN), kehrt die Steuerung
zurück zum Schritt 200. Wenn ein Impuls im Schritt 221 erfaßt wird (JA),
wird im Schritt 222 beurteilt, ob das Ausgangssignal der
manuellen Antriebseinrichtung 8 ein vorwärtsgerichtetes
Signal ist oder nicht. Falls festgestellt
wird, daß das Ausgangssignal der manuellen
Antriebseinrichtung 8 ein vorwärtsgerichtetes Signal (JA)
ist, wird die Anzahl der Impulse als Rotation in
Vorwärtsrichtung im Schritt 209 gezählt, und die
Steuerung kehrt zurück zum Schritt 200. Wenn im Schritt 222 festgestellt
wird, daß das Ausgangssignal kein vorwärtsgerichtetes
Signal ist (NEIN), geht die Steuerung über
zum Schritt 223 und die Anzahl der Impulse wird gezählt
als Drehung in Rückwärtsrichtung im Schritt 211, und die
Steuerung kehrt zurück zum Schritt 200, falls
festgestellt wird, daß das Ausgangssignal das
rückwärtsgerichtete Signal (JA) im Schritt 223 ist.
Im Fall der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung in
eine Richtung, während der Motor 3 automatisch durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 in entgegengesetzter
Richtung angetrieben wird, ist die Motorsitzvorrichtung 1
gemäß dieser Ausführungsform nämlich so ausgelegt, daß
der Steuermechanismus 9 die Anzahl der Impulse, die durch
die Drehung des Motors 3 bewirkt werden, als Drehung in
der Richtung zählt, die durch die
Speicherantriebseinrichtung 7 angewiesen wurde. Dabei wird
berücksichtigt, daß der Motor 3 aufgrund von
Trägheit rotiert, bis die vorgegebene
Trägheitsrotationszeit abläuft, und die Anzahl der
Impulse wird als Drehung in der Richtung gezählt, die durch die
manuelle Antriebseinrichtung 8 angewiesen wurde, wobei
berücksichtigt wird, daß der Motor 3 nicht länger
aufgrund von Trägheit rotiert, nachdem die vorgegebene
Trägheitsrotationszeit abgelaufen ist.
Eine Motorsitzvorrichtung gemäß einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
auf der Grundlage der Fig. 4 bis 6 beschrieben.
Eine Motorsitzvorrichtung 1, dargestellt in Fig. 4,
besitzt einen ähnlichen Aufbau wie die, die in
Fig. 1 dargestellt ist, mit Ausnahme einer Warneinrichtung 12.
Bei der Motorsitzvorrichtung 1 dieses
Ausführungsbeispiels besitzt der Steuerungsmechanismus 9
eine zusätzliche Funktion, um ein Warnsignal über die Warneinrichtung
12 abzugeben, und um die Motoren 3, 4 und 5 entsprechend
den Zuständen der Relais zum Umschalten der Richtungen
des elektrischen Stromes, die zu den jeweiligen Motoren
3, 4 und 5 zugeführt werden, im Fall der Feststellung
eines Kontaktfehlers in den Relais zu steuern.
Fig. 5 zeigt ein Schaltkreisdiagramm des Verschiebemotors
3 der Motorsitzvorrichtung 1, der einen ähnlichen
Schaltkreisaufbau wie in Fig. 2 dargestellt besitzt, mit
der Ausnahme der Warneinrichtung 12. Die Warneinrichtung
12 ist nämlich an einen Warnsignalausgangsanschluß
9f des Steuermechanismus 9 über einen Transistor Tr₅
angeschlossen.
Bei der Motorsitzvorrichtung 1 dieses
Ausführungsbeispieles ist es ebenfalls möglich, die für
einen Fahrer geeignete Sitzposition durch einen ähnlichen
Vorgang wie im Zusammenhang mit dem ersten
Ausführungsbeispiel beschrieben, zu speichern.
Wenn der Sitz 2 angetrieben wird, führt der
Steuerungsmechanismus 9 die folgende Steuerung, wie in
Fig. 6 dargestellt ist, aus. Die Steuerung wird nämlich
gestartet durch einen Einschaltvorgang eines
Spannungsversorgungsschalters (nicht dargestellt). Es
wird im Schritt 300 beurteilt, ob der Verschiebemotor 3
durch die Speicherantriebseinrichtung 7 angetrieben wird
oder nicht.
Im Schritt 302, zu dem die Steuerung durch die
Feststellung übergeht, daß der Verschiebemotor 3 im
Schritt 300 nicht angetrieben wird, wird beurteilt, ob
der Verschiebemotor 3 durch die manuelle
Antriebseinrichtung 8 angetrieben wird. Falls der
Verschiebemotor 3 durch die manuelle Antriebseinrichtung
8 angetrieben wird (JA), geht die Steuerung über zum
Schritt 301. Wenn festgestellt wird, daß der
Verschiebemotor 3 im Schritt 302 nicht angetrieben wird
(NEIN), geht die Steuerung über zum darauffolgenden
Schritt 303.
In Schritt 301 werden die Impulszähler A, B und des
Verschiebemotors 3 gelöscht und ein
Trägheitsrotationsflag F wird auf "1" im Schritt 304
gesetzt.
In Schritt 303 wird beurteilt, ob der Wert des
Impulszählers A des Verschiebemotors 3 größer als N
(Konstante) ist oder nicht. Falls der Wert des
Impulszählers A größer ist als N (JA), geht die Steuerung
über zum Schritt 305. Wenn der Wert des Impulszählers A
nicht größer ist als N, geht die Steuerung über zum
Schritt 306.
In Schritt 306 wird beurteilt, ob das
Trägheitsrotationsflag F auf "1" gesetzt ist oder nicht.
Falls das Flag auf "1" gesetzt ist (JA), geht die
Steuerung über zum Schritt 307. Wenn das
Trägheitsrotationsflag F nicht auf "1" gesetzt ist
(NEIN), geht die Steuerung über zum Schritt 308.
Im Schritt 308 wird beurteilt, ob ein Impuls innerhalb
einer vorgegebenen Zeitspanne erfaßt wird oder nicht.
Falls der Impuls innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne
erfaßt wird (JA), wird der Impulszähler A im Schritt 309 um eins erhöht,
und die Steuerung kehrt
zurück zum Schritt 300. Wenn kein Impuls erfaßt wird
(NEIN), wird der Impulszähler A im Schritt 310 gelöscht,
und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt 300.
Im Schritt 307, zu dem die Steuerung durch die
Feststellung übergeht, daß das Trägheitsrotationsflag F im Schritt 306 auf
"1" gesetzt wurde, wird beurteilt, ob die
Trägheitsrotationszeit des Verschiebemotors die Zeit
überschreitet, die durch einen
Trägheitsrotationszeitgeber vorgegeben wird. Falls die
Trägheitsrotationszeit des Verschiebemotors 3 die Zeit,
die von dem Trägheitsrotationszeitgeber vorgegeben wird,
überschreitet (NEIN), wird der
Trägheitsrotationszeitgeber im Schritt 311 um eins erhöht,
und die Steuerung kehrt
zum Schritt 300 zurück. Wenn festgestellt wird, daß die
Trägheitsrotationszeit die vorgegebene Zeit nicht
überschreitet (JA), wird der Trägheitsrotationszeitgeber
im Schritt 312 gelöscht, und das Trägheitsrotationsflag F
wird im darauffolgenden Schritt 313 auf "0" gesetzt, und
die Steuerung kehrt zurück zum Schritt 300.
In Schritt 305, zu dem die Steuerung durch die
Feststellung im Schritt 303 übergeht, daß der Wert des Impulszählers A
größer ist als N, wird beurteilt, ob die
Aussetzzeit des Verschiebemotors 3 eine durch einen
Aussetzzeitgeber vorgegebene Zeit überschreitet oder
nicht. Falls die Aussetzzeit des Verschiebemotors, die
durch den Aussetzzeitgeber vorgegeben ist, abläuft (JA),
geht die Steuerung über zum Schritt 314. Wenn
festgestellt wird, daß die Aussetzzeit nicht abgelaufen
ist, geht die Steuerung über zum Schritt 315.
In Schritt 315 wird beurteilt, ob die Überprüfung des
Verschiebemotors 3 in vorwärtsgerichteter Drehung
abgeschlossen ist oder nicht. Falls die Überprüfung der
vorwärtsgerichteten Drehung abgeschlossen ist (JA), geht
die Steuerung über zum Schritt 316. Wenn die Überprüfung
des Verschiebemotors in der vorwärtsgerichteten Drehung
nicht abgeschlossen ist (NEIN), geht die Steuerung über
zum Schritt 317.
In Schritt 317 wird beurteilt, ob der Wert des
Impulszählers B des Verschiebemotors 3 größer ist als N
(Konstante) oder nicht. Falls der Wert des Impulszählers
B größer ist als N (JA), geht die Steuerung über zum
Schritt 318. Wenn der Wert des Impulszählers B des
Verschiebemotors 3 nicht größer ist als N (NEIN), geht
die Steuerung über zum Schritt 319.
In Schritt 319 wird der Verschiebemotor 3 mit
elektrischem Strom in Vorwärtsdrehrichtung versorgt, und
es wird im Schritt 320 beurteilt, ob ein Impuls durch den
Rotationssensor 10 festgestellt wird oder
nicht.
Falls ein Impuls im Schritt 320 erfaßt wird (JA), wird
der Impulszähler B in Schritt 321 um eins erhöht.
Wenn kein Impuls im Schritt 320 festgestellt
wird (NEIN), wird der Aussetzzeitgeber um eins erhöht
und die Steuerung kehrt
zurück zum Schritt 300. In Schritt 318 wird die
Überprüfung des Verschiebemotors in Vorwärtsdrehrichtung
abgeschlossen, und der elektrische Strom in
Vorwärtsdrehrichtung zum Verschiebemotor 3 wird im
Schritt 323 unterbrochen, und die Steuerung geht über zum
Schritt 324.
In Schritt 324 wird der Impulszähler B des
Verschiebemotors 3 gelöscht, und die Steuerung geht über
zum Schritt 325. Der Aussetzzeitgeber wird im Schritt 325
gelöscht, und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt 300.
In Schritt 316, zu dem die Steuerung durch die
Feststellung übergeht, daß die Überprüfung des
Verschiebemotors 3 in vorwärtsgerichteter Drehung in
Schritt 315 abgeschlossen ist, wird beurteilt, ob die
Überprüfung des Verschiebemotors 3 in
rückwärtsgerichteter Drehung abgeschlossen ist oder
nicht. Falls die Überprüfung der rückwärtsgerichteten
Drehung abgeschlossen ist (JA), geht die Steuerung über
zum Schritt 326. Wenn die Überprüfung in
rückwärtsgerichteter Drehung nicht abgeschlossen ist
(NEIN), geht die Steuerung über zum Schritt 327. In
Schritt 327, zu dem die Steuerung durch die Feststellung im Schritt 316
übergeht, daß die Überprüfung des Verschiebemotors 3 in
rückwärtsgerichteter Drehung nicht abgeschlossen
ist, wird beurteilt, ob der Wert des Impulszählers B
größer ist als N (Konstante) oder nicht. Falls der Wert
des Impulszählers B größer als N (JA), wird in Schritt 328 die
Überprüfung des Verschiebemotors 3 in rückwärtsdrehender
Richtung abgeschlossen. Wenn festgestellt
wird, daß der Wert des Impulszählers B nicht größer ist als N
(NEIN), wird ein elektrischer Strom in
Rückwärtsdrehrichtung dem Verschiebemotor 3 im Schritt
329 zugeführt, und die Steuerung geht über zum Schritt
330.
Im Schritt 330 wird beurteilt, ob ein Impuls vom
Verschiebemotor 3 erfaßt wird oder nicht. Falls ein
Impuls erfaßt wird (JA), wird im Schritt 331 der Impulszähler B um eins
erhöht, und die Steuerung
geht über zum Schritt 332. Wenn im Schritt 330 kein Impuls festgestellt
wird (NEIN), wird der Aussetzzeitgeber um
eins erhöht (inkrementiert), und die Steuerung kehrt
zurück zum Schritt 300.
Im Schritt 333, zu dem die Steuerung nach
Abschluß der Überprüfung des Verschiebemotors in
Rückwärtsdrehrichtung im Schritt 328 übergeht, wird der
elektrische Strom in Rückwärtsdrehrichtung zum
Verschiebemotor 3 unterbrochen, und der Impulszähler B
des Verschiebemotors 3 wird im Schritt 334 gelöscht, und
die Steuerung geht schließlich über zum Schritt 335. In Schritt 335
wird der Aussetzzeitgeber gelöscht,
und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt 300.
In Schritt 326 wird dem Verschiebemotor 3 elektrischer
Strom in Vorwärts- und Rückwärtsdrehrichtung zugeführt,
und ein Warnsignal wird abgegeben, um auf die Kontaktfehler
in beiden Relais RL₃ und RL₄ über die Warneinrichtung
12 im Schritt 336 zu informieren.
In Schritt 314, zu dem die Steuerung übergeht durch die
Feststellung, daß die Aussetzzeit, die durch den
Aussetzzeitgeber vorgegeben ist, im Schritt 305
abgelaufen ist, wird beurteilt, ob der Wert des
Impulszählers C des Verschiebemotors 3 größer ist als N
(Konstante) oder nicht. Falls der Wert des Impulszählers
C größer ist als N (JA), wird der elektrische Strom zum
Verschiebemotor 3 im Schritt 337 unterbrochen, und die
Steuerung geht über zum Schritt 345. Wenn der Wert des
Impulszählers C nicht größer ist als N (NEIN), geht die
Steuerung über zum Schritt 338. Im Schritt 338 wird
beurteilt, ob ein Impuls innerhalb einer vorgegebenen
Zeitspanne erfaßt wird oder nicht. Falls ein Impuls
innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne erfaßt wird (JA),
wird der Impulszähler im Schritt 339 um eins erhöht,
und die Steuerung geht über zum Schritt 341.
Wenn kein Impuls innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne
erfaßt wird (NEIN), wird der Impulszähler C im Schritt
340 gelöscht, und die Steuerung geht über zum Schritt
341. Im Schritt 341 wird beurteilt, ob der
Verschiebemotor 3 sich in Vorwärtsrichtung dreht oder
nicht. Fast festgestellt wird, daß der Verschiebemotor 3
sich in Vorwärtsrichtung dreht (JA), wird ein Warnsignal,
um über den Kontaktfehler im Rückseitenrelais RL₄ zu
informieren, über die Warneinrichtung 12 im Schritt 342
abgegeben, und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt
300. Wenn festgestellt wird, daß der Verschiebemotor 3
sich nicht in Vorwärtsrichtung im Schritt 341 dreht
(NEIN), geht die Steuerung über zum Schritt 343.
Im Schritt 343 wird beurteilt, ob sich der
Verschiebemotor 3 in Rückwärtsrichtung dreht oder nicht.
Falls festgestellt wird, daß sich der Verschiebemotor 3
in Rückwärtsrichtung dreht (JA), wird ein Warnsignal, um
über den Kontaktfehler im Vorderseitenrelais RL₃ zu
informieren, über die Warneinrichtung 12 im Schritt 344
abgegeben, und die Steuerung kehrt zurück zum Schritt
300. Wenn festgestellt wird, daß sich der Verschiebemotor
3 nicht in Rückwärtsrichtung im Schritt 343 dreht (NEIN),
kehrt die Steuerung zurück zum Schritt 300.
Im Schritt 345 wird der Impulszähler C gelöscht, und der
normale Zustand der beiden Relais RL₃ und RL₄ wird im
Schritt 346 bestätigt. Die Steuerung kehrt dann zurück
zum Schritt 300.
Bei der Motorsitzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
werden die Relais RL₃ und RL₄ zu jedem Zeitpunkt
durch die Wiederholung des zuvor erwähnten Programms
überwacht.
Claims (4)
1. Motorsitzvorrichtung mit
- - einem Verschiebemotor (3) zum Verschieben eines Sitzes (2) in einer Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung;
- - einem Hebemotor (4) zum Verfahren des Sitzes (2) nach oben oder nach unten;
- - einem Neigemotor (5) zum Einstellen eines Neigungswinkels einer Sitzrückenlehne des Sitzes (2);
- - einer Voreinstellungsspeichereinrichtung (6) zum Abspeichern von Betriebsdaten der jeweiligen Motoren (3, 4, 5) aufgrund eines Voreinstellvorgangs;
- - einer Speicherantriebseinrichtung (7) zum Ansteuern der Motoren entsprechend den Betriebsdaten, die in der Voreinstellungsspeichereinrichtung (6) abgespeichert sind;
- - einer manuellen Antriebseinrichtung (8) zum Ansteuern der Motoren (3, 4, 5) entsprechend einer Betätigung einer manuellen Schalteinrichtung; und
- - einer Steuereinrichtung (9) zum Steuern der Motoren (3, 4, 5) durch Verarbeitung der Betriebsdaten, die von den jeweiligen Motoren während ihrer Trägheitsrotationen abgegeben werden, als Signale in den gleichen Richtungen wie unmittelbar vor den Trägheitsrotationen der jeweiligen Motoren in einem Fall der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung, wenn die Motoren automatisch von der Speicherantriebseinrichtung (7) angetrieben werden.
2. Motorsitzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung (9) vorgesehen ist zum Anhalten der
Motoren (3, 4, 5) durch dynamische Bremsung, falls die
manuelle Schalteinrichtung betätigt wird, um die Motoren in
einer Richtung anzutreiben, während die Motoren von der
Speicherantriebseinrichtung (7) in die entgegengesetzte
Richtung angetrieben werden, und
daß die Steuereinrichtung (9) ferner eine Einrichtung umfaßt zum Zählen des Betriebsdatenausgangssignals von den jeweiligen Motoren (3, 4, 5) während der Trägheitsrotationen der Motoren als Signale in entgegengesetzter Richtung, in denen die Motoren von der Speicherantriebseinrichtung (7) angetrieben wurden, und zum Antreiben der Motoren durch die manuelle Antriebseinrichtung (8) in der einen Richtung entsprechend der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung.
daß die Steuereinrichtung (9) ferner eine Einrichtung umfaßt zum Zählen des Betriebsdatenausgangssignals von den jeweiligen Motoren (3, 4, 5) während der Trägheitsrotationen der Motoren als Signale in entgegengesetzter Richtung, in denen die Motoren von der Speicherantriebseinrichtung (7) angetrieben wurden, und zum Antreiben der Motoren durch die manuelle Antriebseinrichtung (8) in der einen Richtung entsprechend der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung.
3. Motorsitzvorrichtung mit
- - einem Verschiebemotor (3) zum Verschieben eines Sitzes (2) in einer Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung;
- - einem Hebemotor (4) zum Verfahren des Sitzes nach oben oder nach unten;
- - einem Neigemotor (5) zum Einstellen eines Neigungswinkels einer Sitzrückenlehne des Sitzes (2);
- - einer Voreinstellungsspeichereinrichtung (6) zum Abspeichern von Betriebsdaten der jeweiligen Motoren (3, 4, 5) aufgrund eines Voreinstellvorganges;
- - einer Speicherantriebseinrichtung (7) zum Ansteuern der Motoren entsprechend den Betriebsdaten, die in der Voreinstellungsspeichereinrichtung (6) abgespeichert sind;
- - einer manuellen Antriebseinrichtung (8) zum Ansteuern der Motoren (3, 4, 5) entsprechend einer Betätigung einer manuellen Schalteinrichtung;
- - einem Relais (RL₃, RL₄) zum Umschalten einer Richtung eines elektrischen Stromes, der zu den jeweiligen Motoren (3, 4, 5) zugeführt wird; und
- - einer Steuereinrichtung (9) zum Abgeben eines Warnsignals über eine Warneinrichtung (12) und zum Steuern der Motoren (3, 4, 5) entsprechend einem Zustand des Relais in einem Fall der Erfassung eines Kontaktfehlers in dem Relais.
4. Motorsitzvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung (9) vorgesehen ist zum Anhalten der
Motoren (3, 4, 5) durch dynamische Bremsung, falls die
manuelle Schalteinrichtung betätigt wird, um die Motoren in
einer Richtung anzutreiben, während die Motoren von der
Speicherantriebseinrichtung (7) in die entgegengesetzte
Richtung angetrieben werden,
und daß die Steuereinrichtung (9) ferner eine Einrichtung umfaßt zum Zählen des Betriebsdatenausgangssignals von den jeweiligen Motoren (3, 4, 5) während der Trägheitsrotationen der Motoren als Signale in entgegengesetzter Richtung, in denen die Motoren von der Speicherantriebseinrichtung (7) angetrieben wurden, und zum Antreiben der Motoren durch die manuelle Antriebseinrichtung (8) in der einen Richtung entsprechend der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung.
und daß die Steuereinrichtung (9) ferner eine Einrichtung umfaßt zum Zählen des Betriebsdatenausgangssignals von den jeweiligen Motoren (3, 4, 5) während der Trägheitsrotationen der Motoren als Signale in entgegengesetzter Richtung, in denen die Motoren von der Speicherantriebseinrichtung (7) angetrieben wurden, und zum Antreiben der Motoren durch die manuelle Antriebseinrichtung (8) in der einen Richtung entsprechend der Betätigung der manuellen Schalteinrichtung.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G05D 3/00 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |